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 Das Raumschiff

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BeitragThema: Das Raumschiff   Mo Mai 28, 2012 7:04 am

Ein riesiges kreisförmiges Gebilde, welches auf zwei Ebenen mehr als 3.000 Vampiren Platz bietet. Das Raumschiff ist mit allem SchnickSchnack ausgestattet und das Modernste in der Raumfahrttechnologie. Eine Art Schutzschild schützt es vor den Blicken anderer Wesen. Jeder Krieger hat hier ein Zimmer und es gibt einen Trainingsraum, sowie einen Versammlungsraum mit einem Rednerpult. Es dient einzig und allein dem Transport von Armeen und wir extrem selten im Kampf selbst eingesetzt.

LAGE
Derzeit circa 3 Kilometer entfernt von Las Vegas mitten in der Wüste.

BILDBEISPIEL:
 
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Fr Jun 01, 2012 8:01 pm

Indigo hatte in den letzten zwei Tagen etwas kennen lernen dürfen, von dem sie vergessen hatte, dass es existierte: Vertrautheit. Auch wenn niemand irgendwas davon mitgekriegt hatte, herrschte diese Nähe jetzt zwischen ihr und Moon. Sie teilten nicht nur das Bett, sondern auch die Gedanken und das war etwas, dass ihr überraschend gut gefiel. Sie mochte Moon als ihren Partner, genoss es, dass sie bei ihm auch mal Frau sein konnte. Sie konnte auch mal Schwäche zeigen, sich an seine Brust lehnen und einfach in seinen Armen die Welt vergessen. Dabei gab es nur einen klitzekleinen Haken: das machte sie generell verletzlicher. Manchmal, wenn man sie beobachtete, sah man, dass der Zug um ihre sinnlichen Lippen nicht mehr so hart war und ihre lilafarbenen Augen nicht mehr ganz so kalt und abweisend. Sie hatte sich zunehmend weniger unter Kontrolle, und das könnte ihr irgendwann zum Verhängnis werden.
Wobei man sagen musste, dass das nicht mal ihr größtes Problem war. Im Gegensatz zu der Scheiße, die sich gerade in Las Vegas anbahnte, erschien ihre zunehmende Weichheit ja geradezu lächerlich. Denn sie hatten das verdammte Problem, dass Gary verschwunden war. Es war ja nichts Neues, dass Vampire mal für ein, zwei Tage verschwanden. Aber nicht Gary. Nicht der General. Sie wusste einfach, dass sich da etwas anderes zusammenbraute als nur ein Gewitter, etwas, das noch gefährlicher und todbringender war als alles andere. Das war der Grund, warum sie jetzt alle im Versammlungsraum saßen. Das bedeutete, Indigo saß schon lange nicht mehr, sie hatte eigentlich noch gar nicht gesessen. Sie lief am Kopf des Tisches auf und ab. Sie trug ihr geliebtes Breitzackenschwert an der Hüfte, genauso wie eine .45er, und sah in etwa so grimmig aus, als wollte sie jetzt in den Kampf ziehen. Lediglich das dunkelrote T-Shirt und die Bluejeans sowie das lange schwarze Haar schienen nicht ganz dazu zu passen.
Indigo fluchte und fuhr sich durchs Haar, mindestens zum tausendsten Mal. Ihre Anspannung hätte sie am Liebsten in irgendwas rausgelassen - vielleicht an einer Batallion oder so etwas. Doch sie zwang sich, sich zu beruhigen, sollte am Besten einen kühlen Kopf behalten. Gary war verschwunden, entführt. Da konnte doch nur die Gilde hinterstecken! Sie war sich hundertprozentig sicher, dass diese widerlichen Menschen den General am Las Vegas Festival eingefangen hatten, auch wenn sich ihr die Frage stellte, wie sie das geschafft haben sollten. Gary war ein hervorragender Krieger ... aber wer wusste schon, was die Menschen für Waffen gegen sie entwickelt hatten. Die Vampirin stoppte in der Mitte des Tisches, stützte die Hände auf die kalte Tischplatte. Ihr wut- und hasserfüllter Blick glitt über jedes Gesicht am Tisch.

"Wir müssen etwas tun." Die Worte waren ein düsteres Knurren. Sie wusste nicht, ob sie jetzt wirklich die Führung der Suchtrupps oder wie auch immer übernehmen sollte, aber irgendwer musste es machen und sonst machte niemand Anstalten, sich an die Spitze zu setzen. "Gary ist verschwunden, und wir müssen ihn finden, zur Hölle noch mal. Was auch immer die verfluchte Gilde mit ihm macht, wir müssen es verhindern.", erklärte Indigo. Ihr Blick glitt noch mal über jedes Gesicht in diesem Raum. Sie kannte diese Krieger, sie wusste, dass sie die Besten waren. Schon oft hatte sie Seite an Seite mit ihnen gekämpft, sie kannte ihre Stärken und Schwächen. Und sie wusste, dass diese folgen würden, wenn es darum ging, den General zu finden. Sogar Moon, auch wenn er es sicher eher ihr zuliebe tat. "Hat jemand eine Idee, was wir tun können? Ich wäre dafür, dass wir der Gilde den Arsch aufreißen."

{ Beziehung zu Moon xxx Gary's Verschwinden xxx nervös, angespannt, wütend xxx spricht zur GRUPPE }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 02, 2012 12:26 am

Darren. Darren. Darren. 'Scheiße nochmal, kann ich nicht EINMAL an etwas anderes denken? Sooo gut war er nicht...',fuhr sich die Rothaarige innerlich an. Seit dieser verfluchten Nacht kannte sie kein anderes Thema mehr. Nicht einmal das Verschwinden Gary interessierte sie wirklich. Mal abgesehen davon, dass sie ihn ja so nicht sonderlich mochte. Darren. Sie kam sich vor wie einer dieser jämmerlichen, dummen Teenager. Sah sie doch nur ihn vor ihren Augen. Es war, als würde sie immer noch sein heißes, köstliches Blut auf ihrer Zunge spüren. Okay, es hatte nicht sonderlich sanft geendet, wie befürchtet hatte sie es nicht aus eigenem Willen geschafft, dass ganze zu beenden, und Darren hatte sie weg stoßen müssen. Kurz bevor sie ihr nächstes Erlebnis hatten. Ein wenig irritiert hob sie den Kopf beim Klang von Indigos Stimme. Sie konnte es nicht unterlassen die Augen zu verdrehen. Und für SOWAS wurde sie aus ihren Tagträumen gerissen? Weshalb sollte sie auch nur einen Finger für jemanden rühren, den sie nicht mochte? 'Oh ja natürlich Indie. Wir finden ihn. Wir befreien ihn. Und dann reißen wir ihn in Stücke und verbrennen ihn am Scheiterhaufen.',knurrte sie innerlich, kurz wich ihr Blick zu Darren und sie grinste fies, als könnte er ihre Gedanken lesen. Mit Mühe, sehr sehr sehr viel Mühe, riss sie ihren Blick von seinen wundervollen, braunen Augen und lenkte ihn zu Indigo. „Arschtritt gegen die Gilde...gute Idee. Und anschließend noch einen für Gary? Meinetwegen kann er dort verrecken, wo er grad ist. Am besten langsam und mit viel Schmerzen. Es war längst Zeit das jemand seinen Platz ein nimmt. Der alte Sack mochte vielleicht wissen wie man vor einem Jahrhundert kämpft, aber für diese Generation ist er einfach zu alt.“,erklärte sie ruhig und meinem übertrieben gespielten Lächeln. Bis jetzt war sie gesessen. Nun aber erhob sie sich und streckte die Arme, bevor sie nach ihrer Tasche griff. Sie holte ihre Blutflasche heraus, die dritte bereits an diesem Tage, und nahm einige, tiefe Schlucke. Es stillte ihren Durst nichts. Nichts konnte ihren Durst stillen, seit sie von Darrens Blut getrunken hatte. Zugegeben war es in den letzten Tagen aber auch sie gewesen, die ihn gemieden hatte. Weshalb? Es war ihr unangenehm, zugeben zu müssen, dass sie an nichts anderes mehr denken konnte. Sie ging bereits ihrem besten Freund am Arsch, und dieser war homosexuell, weil sie lediglich über Darrens Augen, Darrens Haare, Darrens Blut, Darren Lippen, Darrens Körper und und und redete. Es faszinierte sie selbst, dass bis jetzt gegenüber den anderen Vampiren kein Wort gefallen war, welches mit 'D' begann und 'arren' endete. Es bedarf einiger Mühe, ihn nicht anzustarren wie ein verliebtes Schulmädchen. Sie war doch nicht verliebt. Oder doch? Nein. Niemals. Doch nicht in Darren. Weshalb sollte sie? Sie waren wie Tag und Nacht, Ying und Yang, Dunkelheit und Licht, Frettchen und Löwe. Einfach...verschieden. Zu verschieden. Sie hielt den Blick noch einige Augenblicke auf Indigo gerichtet, ehe spöttisch lächelte und mit den Schultern zuckte. „Wenn wir Glück haben, ist Gary tot. Oder kastriert. Wobei Zweiteres die lustigere Variante wäre und die größere Strafe für unseren tollen General. Aber ich hab keine Lust mehr, mir zu überlegen wie ich nen Typen befreien kann, der mir sowieso am Arsch vorbei geht. Also, man sieht sich Leute...“,lächelte sie, es war ein bösartiges, ironisches Lächeln, und strich sich den dunkelroten Minirock mit den schwarzen Spitzen zurecht. Sie sah aus wie immer. Knallig. Irre. Anders. Und wem dies nicht passte, konnte ihrer Meinung nach gerne so enden wie Gary. Sie blickte kurz zu Darren.'Scheiße ist er heiß...irgendwie fast schon verschwenderisch ihn für nen One-Night-Stand zu benutzen...' Ihre Lippen zuckten, deuteten ein richtiges Lächeln an, ehe sie, ohne länger zu überlegen oder irgendjemanden eines Blickes zu würdigen, den Raum verließ. Das Geräusch der schweren Stiefel war dumpf und doch gut zu hören. Sie schloss die Türe mit Schwung, so dass sie laut zu fiel. Sie ging einige Schritte, war langsam aber sicher außer Hörweite. Ob ihr jemand folgen würde? Vielleicht Darren? „Verdammt nochmal, Lyriera Brooklyn, reiß dich zusammen und genieße dein verfluchtes Singleleben wie du es immer getan hast!“,fauchte sie sich selbst an. Gereizt von sich selbst rieb sie sich die Schläfen ehe sie eine Packung Zigaretten aus ihrer Handtasche zog. Sie steckte sich eine in ihren Mundwinkel zündete sie an und ließ Feuerzeug und die Packung wieder in der Handtasche verschwinden. Sie war wirklich keine Kettenraucherin und kam normalerweise auch mit einer Schachtel fast zwei Wochen aus. Gemütlich setzte sie ihren Marsch schließlich fort. Ihr Ziel? Garys Zimmer. Mit etwas Glück war es offen und sie konnte ihre Zigarette an irgendetwas persönliches ausdrücken. Ansonsten würde wohl die Türe leiden. Während sie langsam weiter ging, blies sie immer wieder den Rauch aus, der sich in ihren Lungen sammelte. Da war es endlich. Garys Reich. Sie drückte die Türklinke hinunter. 'Abgesperrt...aber...verdammt...was ist dort überhaupt drinnen das er IMMER absperrt?',fragte sie sich nachdenklich. Sie grinste. „Finden wir es heraus Schätzchen...“,sprach sie zu sich selbst. Kurz blickte sie sich um. Wieder ein gehässiges Lächeln. Vermutlich hatte Gary zwei Regale voll Pornos. 'Der alte hats halt wirklich nötig...',dachte sie und verdrehte die Augen. Sie fuhr sich durch das Haar, ihre Finger hielten als sie ihre Haarnadel fühlte. Diese zog sie aus ihrem Haar, fummelte damit im Türschloss herum. „Scheiße...wieso sieht so was in Filmen immer so leicht aus?“,knurrte sie und drückte schließlich die Zigarette einfach in dem Türschloss aus, nach dem sie sich die Haarnadel wieder ins Haar gesteckt hatte. Dann seufzte sie und ließ sich gegenüber der Tür an der Wand nieder, starrte diese an, als würde sie glauben, dass diese auf ginge wenn sie es tat. Durst. Verdammter Blutdurst machte sich in ihr breit. Weshalb konnte sie sich nicht besser unter Kontrolle haben? Wieso unterlag sie ihrem Blutdurst? Gefrustet zog sie die Flasche aus der Tasche und leerte sie. Die vierte Flasche. Die vierte, beschissene Flasche hatte sie schon geleert. Aber der Durst blieb. Der Durst nach warmen Blut. Süßen Blut. Darrens Blut. Und am Besten auch noch seinen perfekten Körper... Und dann überkam sie eine Erkenntnis, die ihr Gesicht schneeweiß werden ließ: Sie war verliebt. „Scheiße...das hat man davon ein Kind des Satans zu sein...“, brummte sie, lehnte den Kopf an die Wand und saß einfach nur da. Alleine. Die Ruhe war fast schon ein wenig unangenehm. Weshalb? Woher sollte sie das denn wissen? Sie versuchte doch nur noch Darren aus ihrem Kopf zu verbannen. Mit Erfolg? Nein. Natürlich nicht. Darren. Darren. Darren. Sie wollte ihn hier, neben sich. Und gleichzeitig wollte sie nur noch hier weg und sich mit ihrer Lieblingsbeschäftigung weitermachen: Typen abschleppen, Typen vögeln und Typen umbringen und in der Badewanne verbluten lassen. Wäre sie ein Mensch, wäre sie vermutlich Psychisch gestört. Aber damit konnte sie leben. Es hielten sie ja auch so alle für geisteskrank. Keiner hier wusste, was sie durch gemacht hatte. Außer … Darren. Sie seufzte leise in sich hinein. Das konnte doch nicht wahr sein. Egal woran sie dachte, sie brachte es mit Darren in Verbindung. „Ich hätte ihn doch umbringen sollen...“,brummte sie leise und schloss die Augen. Aber jetzt war es zu spät. 'Ich bin verliebt. Toll. In nen Typen der mich vermutlich für geisteskrank hält. … Wie die meisten halt...',dachte sie fast wirkte sie ein wenig niedergeschlagen.

[Bei Gruppe xx Gedanken xx Spricht xx geht xx raucht xx vor Garys Zimmer xx Alleine]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jun 03, 2012 8:13 am

Für den Vampirkrieger waren wohl die letzten Tage, die besten seines Lebens gewesen. Er fühlte sich lebendiger seit er von Lyrieras Blut getrunken hatte, viel lebendiger. War er doch meist recht schlecht gelaunt gewesen, nahm er jetzt alles ein wenig lockerer, was aber auch daran liegen könnte, dass er Gary in den letzten Tagen nicht hatte sehen müssen. Dieser war ja auf seltsame Weise verschwunden und eigentlich hoffte Darren, er würde niemals wieder kehren. Sie würden den Alten aber bestimmt wieder finden. Keine erfreuliche Vorstellung, wenn man bedachte, was für Freiheiten man ohne ihn haben konnte, doch man würde ihnen einen anderen General zuordnen, wenn Gary nicht wieder auftauchte.
Die dunklen Augen Darrens betrachteten Indigo, wie sie vor dem Kopfende des Tisches hin und her tigerte. Sie war wohl wirklich recht besorgt um Gary. Typisch Frau., dachte der Vampir abfällig, berichtigte sich dann jedoch. Denn er wusste, dass es jemanden gab, der sich keine Gedanken um Gary machte und definitiv weiblich war – Lyrie. Bei dem Gedanken an sie, erinnerte sich Darren an die Nacht, die sie zusammen verbracht hatten, wie er von ihr und sie von ihm getrunken hatte. Sie war unbeherrschter als er, doch das machte sie auf irgendeine Weise interessant. Der Vampir konnte nicht leugnen, dass er sehr oft an sie dachte, was schon recht seltsam war. Aber eine immer größer werdende Sympathie ihr gegenüber baute sich in ihm auf, er mochte sie wirklich. Oder war mögen zu viel? Oder zu wenig? Vielleicht war es auch etwas irgendwo zwischen diesen Fragen oder noch viel mehr? Schluss! Hör jetzt auf und konzentrier' dich!, rief er sich zu Ordnung. Dennoch richtete er seinen Blick auf die Vampirin, die er zwar für wunderlich hielt, aber dennoch mochte – auf eine seltsame, verdrehte Art und Weise. Ihr fieses Grinsen war so eindeutig für ihn, wie nichts anderes auf der Welt. Ihre Gedanken schienen den seinen recht ähnlich zu sein. Eigentlich konnten doch sowieso recht wenige wollen, dass Gary wieder kam, oder nicht? Wer mochte diesen alten Sack schon?
Die Worte Lyrieras bestätigten Darrens Vermutungen in vollem Ausmaß. Sie schien ihn noch weniger leiden zu können als er – erstaunlich. Im Prinzip war Gary für ihn auch nur ein Mittel gewesen. Wofür? Nun ja, für alles und nichts. Für irgend etwas waren Kontakte immer gut und wenn man dann auch noch ihre Sympathie hatte, hatte man sowieso viel bessere Chancen seinen Willen durchzusetzen. Nicht, dass Darren irgendwelche unerfüllten Bedürfnisse in seinem Leben hatte, die nur mit Garys Hilfe, hätten gestillt werden können. Er hatte nun einmal das beschissene Leben eines Vampirs, der sich seinem General zu unterstellen hatte, und daran ließ sich nichts ändern. Manche Vampiere wie Moon schienen sich zwar nicht unterstellen wollen, aber letztendlich blieb ihnen keine Wahl. Gut, man könnte zur Gilde überlaufen, aber wer wollte das schon?

Stumm betrachtete Darren Lyrie weiter – wie sie sich erhob und schließlich ging. Hatte es Sinn noch hier zu bleiben oder sollte er ihr folgen? Wollte sie seine Nähe überhaupt oder nicht? Allerdings sah Darren keinen wirklichen Sinn, dieser Besprächung weiter bezuwohnen. Was auch immer hier besprochen wurde, er würde den anderen folgen, egal in welchen Kampf. Jeder von ihnen war ein außerordentlich guter Krieger und alle würde Gary zurückholen, selbst wenn manche ihn nicht mochten. Sie waren eine Gruppe, ein Team und sollte jemand einen von den anwesenden töten, würde er dafür bezahlen. Obwohl der Dunkelhaarige keinen von ihnen wirklich als Freund oder gar Familie bezeichnen konnte, würde er jeden von ihnen rächen, denn sie waren unweigerlich verbunden durch das, was sie waren.
“Macht was ihr wollt! Ich werde euch folgen, egal was hier besprochen wird. Wenn es wirklich darauf hinauslaufen sollte, der Gilde den Arsch aufzureißen, bin ich gern dabei.“ Ein gleichgültiger Ausdruck lag auf dem Gesicht Darrens. Es war ihm wirklich vollkommen egal, was passieren würde. Hauptsache war, dass es nicht langweilig wurde. Ansonsten war alles egal.
Nach seinen Worten erhob sich Darren schließlich von seinem Platz am Tisch, strich sein schwarzes Hemd glatt, das an den armen bis zum Ellenbogen aufgekrempelt war, und schaute zum Schluss noch einmal kurz in die Runde. “Man sieht sich...“, waren die letzten Worte, die er sprach bevor er ging. Dass es die gleichen Worte waren, die Lyrie benutzt hatte, wurde ihm erst auf dem Gang bewusst. War das jetzt seltsam? Die Antwort Darrens auf diese Frage lautete „Ja“, doch irgendwie amüsierte es ihn auch.

Mit einem Lächeln auf den Lippen, das seine Belustigung über sich selbst ausdrückte, ging er die Gänge durch das Raumschiff entlang. Er wusste nicht, wohin er ging, doch seine Vermutung war, dass er irgendwann auf Lyrie stoßen würde. Sie hatte sich gewiss nicht vom Raumschiff entfernt, sie war noch hier – jedenfalls sagte das seine Intuition. Und obwohl er es nicht gern zu gab, hoffte er auch ein wenig, dass sie noch da war und er auf sie treffen würde.
Während Darren langsam durch die Gänge wanderte, drehten sich seine um Lyrie. Sie waren so verschieden. Es gab tausend Vergleiche, die man hätte treffen können, doch für ihn reichte der Vergleich von ihm zu ihr. Ihm, dem dunklem Krieger, der so wenig Gefühle zeigte wie möglich, und dann ihr, eine bunte, verrückte junge Frau. Sie war einfach das genaue Gegenteil von ihm und Darren fühlte sich ein wenig dazu berufen auf sie Acht zu geben. Sie hatte ihm ein Geheimnis anvertraut und er hatte versprochen, es für ewig zu wahren. Niemals würde er es preisgeben – niemals.
Du solltest zugeben, dass du dich in sie verliebt hast., sprach seine innere Stimme zu dem Vampirkrieger. Und sie hatte Recht. Es war mehr als nur mögen, er mochte sie zu sehr. So sehr er auch versucht hatte, die Gedanken an sie aus ihrem Kopf zu verbannen, es klappte nicht.

Ohne es bemerkt zu haben, hatte sich Darren dem Zimmer des Generals genährt. Er war natürlich nicht dort, doch Darren mied diesen Bereich lieber, wenn es ging, was natürlich oft nicht der Fall war. Doch ehe er sich versah, stoppten seine Schritte von allein. Die dunklen Augen musterten einen Sekundenbruchteil den Gang vor sich und richteten sich dann auf Lyriera, die am Boden saß. Sie hatte die Augen geschlossen und wirkte irgendwie anders als sonst – fast ein wenig niedergeschlagen. Erschöpft? Durstig? Um das zu erfahren, hätte Darren sie schon selbst fragen müssen, doch er hielt es für besser, nicht zu fragen. Er wollte sie nicht verärgern oder sonstiges. Stattdessen ließ er sich zu ihrer Rechten an der Wand hinab auf den Boden nieder gleiten. Die Beine quer über den Gang ausgestreckt und mit dem Rücken an der Wand angelehnt betrachtete er sie. Doch er blieb stumm, vertraute darauf, dass sie ihm erzählen würde, wenn sie etwas bedrückte. Sollte sie es nicht wollen, durfte sie es gern lassen. Er wollte keine Kontrolle über sie, wollte sie nicht beeinflussen. Seit Lyrie ihm auf dieser Straße begegnet war, war ihm fast alles egal. Er versuchte nicht mehr die anderen zu beeinflussen. Er hatte das aufgegeben, woraus sein Leben bestanden hatte – wegen ihr.


{im Versammlungraum # beobachtet Indie, dann Lyrie # spricht # geht in den Gang # denkt # trifft auf Lyrie # setzt sich neben sie}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jun 03, 2012 11:01 am

Zufall... „War dir die Versammlung auch zu dumm? Weshalb machen sie sich überhaupt sorgen um den alten Sack...ich hätte am liebsten vorgeschlagen, dass wir ihn verbrennen, wenn er wieder auftaucht...aber das konnte ich ja schlecht vor Indigo sagen!“,grinste sie und fuhr sich durch das rote Haar. Ihre Augen fixierten seinen Hals. Beobachteten wie sich kaum merklich die Hauptschlagader hob und senkte. Das helle, fast schon sanft wirkende blau, im Vergleich zu ihren roten Haaren, wurde zu einem dunklen blutrot. Sie brauchte Blut. Viel, viel mehr Blut. In ihrer Handtasche hatte sie keine Flasche mehr. Sie hatte alle vier ausgetrunken. Und immer noch schien der Durst sie von ihnen zu zerfressen. Schnell schloss sie die Augen, schluckte schwer. Ihr Atem wurde langsamer, sie musste ruhig bleiben. Sie konnte sich wohl kaum einfach auf Darren stürzen, hier, im Raumschiff. Als sie die Augen wieder öffnete, war ihre Iris wieder von dem gewohnten blau. „Sorry Darrenchen...Aber seit ich dich gebissen hab, komm ich mit kaltem Blut einfach nicht mehr aus...“,entschuldigte sie sich peinlich berührt, senkte den Blick auf ihre Tasche. Wozu fragt ihr euch? Einfach, damit sie nicht Darren ansehen musste. Es war ihr peinlich. Und noch peinlicher war es ihr, dies zu zugeben. Als sie langsam wieder den Kopf und damit auch den Blick hob, blieb dieser nun an seinen wundervollen Lippen hängen. Lippen, welche jeden Tag geküsst gehörten. Lippen, die sie küssen wollte. Ihren Körper hatte sie fast immer unter Kontrolle. Jetzt allerdings nicht. Sie war nicht mehr Herr – oder besser gesagt Frau – über ihren Körper. Ihre Hand legte sich an seinen Nacken. Sanft, nicht ein bisschen bestimmend, sodass er sich ihrem Griff entwinden konnte, wenn er wollte, zog sie ihn näher zu sich. Vorsichtig, fast schon unsicher tasteten sich ihre Lippen an seine heran. Etwas, was wohl kaum einer von Lyriera kannte, da sie sonst immer offensiv und gezielt spielte. Aber es war kein Spiel mehr. Nicht für sie. Es war ihr egal, dass die beiden wohl ein wenig einem verliebten Teenager-Pärchen ähnelten, wie sie hier am Gang saßen. Wie Lyrierea ihn küsste... Ihr heißer Atem strich über ihre Wange, der Zorn auf Garys verschlossene Tür verging. Sie wollte nur mehr von Darren. 'Lyriera...was machst du da...? Das bist nicht du...hör auf solange du kannst..',rief ihre innere Stimme sie zur Ordnung. Aber sie konnte nicht mehr aufhören. Zu berauschend war das Gefühl seiner Lippen auf ihren...Sie schaffte es nicht, von ihm abzulassen...nicht gleich. Erst nach dem etliche Sekunden verstrichen zu sein schienen konnte sie sich von ihm lösen. Normalerweise wäre ein spöttischer Spruch gefolgt. Doch dieser blieb aus. Darren würde wohl vergebens darauf warten. „Ich weiß auch nicht...was mit mir los ist...tut mir leid...falls...es...dir unangenehm war...aber...seit...dieser Nacht...ist nichts mehr wie es war...“,murmelte sie und lehnte den Kopf an die Wand. Seufzte leise und betrachtete Darren aus dem Augenwinkel. Er war so...so... - Ja. Wie war er? Anders. Seltsam. Kalt. Manchmal fast ein wenig abweisend. Es hatte sie zugegebener Maßen auch überrascht, als er sich neben sie gesetzt hatte...aber darüber mochte sie sich nun keine Gedanken machen.

{Gang bei Darren xx denkt xx spricht xx Kuss}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Mo Jun 04, 2012 3:00 am

Stumm hörte sich Killian an, was im Versammlungsraum gesprochen wurde. Er saß lässig auf dem Stuhl neben Flynn, hatte die Arme vor der breiten Brust verschränkt,und blickte ernst in die Runde. Gary - verschwunden. Und niemand, der etwas mitbekommen hatte. Scham machte sich in dem Vampirkrieger breit. Wie hatte das nur passieren können?
Nun, ein wenig gab er sich selbst die Schuld. Er hatte sich auf dem Festival zu sehr ablenken lassen. Es war nicht einmal zu dem erhofften Kampf gekommen und so war er mit seinem Gefährten kurz vor dem Morgengrauen unverrichteter Dinge auf das Raumschiff zurückgekehrt. Ob die Anderen wussten, was sich zwischen Flynn und ihm abgespielt hatte. Noch hatte niemand ein Wort darüber verloren und auch Darren hatte den Vorfall, den er beobachtet hatte, nicht mehr erwähnt.

Der "Ausbruch" Lyriera's holte ihn aus seinen Grübeleien zurück. Typsch Lyriera. Killian rollte die braun-grünen Augen und schmunzelte. Sie hatte noch nie einen Geheimniss daraus gemacht, das sie Gary nicht mochte und es verwunderte ihn kein bisschen, dass sie dies erneut preisgab. Nunja, immerhin war sie dafür, der Gilde in den Arsch zu treten. Ja, in diesem Punkt konnte man sich immer auf die Rothaarige verlassen. Dann verließ Lyriera den Raum und es war Darren, der nun sprach. Und es war in etwa das selbe, was Lyriera gesagt hatte. Killian grinste. Na, da waren sich aber zwei einig. Aufmerksam verfolgte er Darren mit dem Blick, als dieser ebenfalls den Versammlungsraum verließ. Dann schüttelte er den Kopf, wandte seine Augen wieder Indigo zu und räusperte sich.

"Nun, wie mir scheint, ist es an uns, dafür zu sorgen, dass Gary wieder unbeschadet zu uns zurückkehrt. Zu allererst sollten wir herausfinden, was überhaupt geschehen ist. Und vor allem: wer oder was war so stark, dass er es mit Gary aufnehmen konnte? Ich meine, wir wissen doch alle, wie stark er ist. Kann es also wirklich die Gilde gewesen sein? Sicherlich, ein Motiv sowie genug Erfahrungen haben sie, aber Gary gefangen nehmen? Das ist selbst für die Gilde ein zu großes Unterfangen.
Es muss also einen Kampf gegeben haben. Wir sollten jemanden zum Festivalglände schicken, um nach Spuren oder eine Fährte von Gary zu suchen."

Nun stand er auf und blickte jeden einzelnen im Raum direkt an.

"Ihr wisst alle, das wir ohne genauere Anhaltspunkte nichts unternehmen können. Also bitte ich euch, nichts zu überstürzen. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir zusammenhalten und keine Alleingänge unternehmen. Indigo...", sein Blick wanderte zu der Schwarzhaarigen. "ich weiß, du wirst meine jetzigen Worte nicht gern hören, aber vielleicht wäre es besser, der Gilde erst ein paar Fragen zu stellen, anstatt ihnen gleich den Arsch aufzureissen. Tote können bekanntlich nicht reden, wie du weißt."

Es war ihm klar, gegen wen er sich da stellte, doch Killian hatte sich noch nie gescheut, seine ehrliche Meinung zu sagen. So straffte er die Schultern, legte seine Rechte locker auf die neun Milimenter, die in dem Halfter, welches er als Gürtel trug, und wartete auf die reaktion der Vampirin.
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Mo Jun 04, 2012 7:05 am

Die letzten Tage kamen Flynn vor wie ein verdammter Traum. Er hatte das, was er am Liebsten hatte haben wollen: Killian. Er hatte endlich die Liebe gefunden, diese unglaubliche Liebe, die jetzt in ihm keimte. Er wusste genau, dass es nicht gerade gut war, den ganzen Tag grinsend wie ein Honigkuchenpferd durch die Gegend zu laufen. Aber es war egal - er war als der Sunnyboy bekannt, warum sollte er das also nicht ausleben? Er war young and wild and free, um Kanye West mal zu zitieren. Und er hatte seinen Killian. Da konnte er auch den ganzen Tag dümmlich grinsend dahindümpeln.
Allerdings gab es da ein klitzekleines Problem. Gary war verschwunden. Er hatte natürlich von dem ganzen Spektakel nichts mitbekommen. Gut, es lag an Killian und dadurch war es nicht weiter schlimm, aber trotzdem schlimm genug. Der General war keine Persönlichkeit, die man hier so einfach ersetzen konnte, egal, was diese vorlaute, zickige Lyriera sagte. Gary war vielleicht kaltblütig und gemein, aber trotz allem ein guter, ein würdiger Anführer. Er verstand nicht, warum diese Vampirin so ausrasten musste. Sie machte es bei Weitem nicht einfacher, das Gleichgewicht im Raumschiff wieder herzustellen. Warum war sie hier - weil Indigo sie gerufen hatte? Das war eindeutig ziemlich überflüssig seiner Meinung nach, weswegen er sich auch nicht bewegte, als sie überstürzt den Raum verließ, glatt gefolgt von Darren. Der Kerl war auch irgendwie ein klein wenig schwanzgesteuert, oder? Er verstand nicht, was in dem Kerl abging. Gut, das hatte er noch nie getan. Aber er hätte gedacht, dass er sich mehr anstrengen würde, seinen Vorgesetzten wiederzufinden.
Gerade deswegen war es für Flynn selbst wichtig, sich darauf zu konzentrieren, Gary zurückzubringen. Das Gleiche dachte wohl auch Killian, als er die Stimme erhob, seinen Vorschlag vorbrachte, schließlich aufstand. OK, vielleicht würde es doch schwerer werden, sich auf die Mission zu konzentrieren, als er gedacht hätte. Sein Blick glitt über den langen, sehnigen, braungebrannten Körper des minimal Älteren, und für einen Moment hatte Flynn das Verlangen, sich über die Lippen zu lecken - ein Verlangen, das er ebenso schwer unterdrücken konnte wie das Verlangen, Killian zu berühren. Ihm war klar, dass er gerade mit dem Feuer spielte, sein Killian. Immerhin begann er sich damit ein wenig gegen Indigo aufzulehnen. Und diese war jetzt, wo auch die anderen Generäle nicht hier waren, diejenige, die Gary am Nächsten stand und dadurch die Chance hatte, das Ruder an sich zu reißen - was sie auch letzten Endes getan hatte.
Wie das Spiel ausgehen würde? Jetzt blickte der Mann, immer noch sitzend, immer noch still auf den Tisch gelehnt, zu Indigo, um zu gucken, wie sie reagieren würde. Denn nicht nur Lyriera hatte sich eine Frechheit erlaubt, sondern in gewisser Weise auch Damon und Killian. Was würde sie machen? Das würde sicherlich noch interessant werden. Sie sah ja jetzt schon ziemlich gefährlich aus, und er kannte ihr Temperament - Indigo Xaver war keine Persönlichkeit, mit der man sich gern anlegte, und er wusste das ganz genau. Manches Mal war er nur knapp der Wut der schwarzhaarigen, unnatürlich schönen Kriegerin entkommen.

{ sitzt am Tisch xxx beobachtet xxx Gedanken }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Mo Jun 04, 2012 7:29 am

Indigo hätte sich niemals ihre Nervosität anmerken lassen. Lange genug war sie hier auf und abmarschiert, Meter für Meter. Es war Zeit, sich zusammenzureißen, etwas zu tun. Sie stand am Kopf des langen Versammlungstisches, neben dem Stuhl, auf dem sonst immer Gary gesessen hatte. In ihr drin, dort, wo sie sich noch Gefühle erlaubte, war sie zerfressen vor Sorge um den Mann, der so etwas wie ihr bester Freund war, wenn auch auf eine überaus absurde Art und Weise. Sie wusste, dass da etwas im Busch war, das sie nicht hatte komen sehen. Obwohl, doch - sie hatte es kommen sehen. Auf dem Festival, nach der Szene mit Moon in diesem Hauseingang: sie hatte es schon da gespürt. Vermutlich war genau das der Moment gewesen, in dem sie Gary geschnappt hatten! Und sie war so dumm gewesen, und hatte es auf Lyriera geschoben, wie Moon es getan hatte ...
Lyriera. Indigo bleckte die Zähne, die langen, weißen Reißzähne hatten sich bei ihr in diesem Moment vollständig ausgebildet. So viel zum Thema "Alle würden sich um Gary's Rückkehr bemühen". Ein gefährliches, dunkles Knurren entkam der Kehle der jungen Frau, während die Rothaarige sprach, so voller Spott und Vorwurf, dass sie selbst es hätte nicht besser sagen können. Eigentlich hatte sie nciths gegen solche Verhaltensweisen, beim Teufel nein. Sie war ja selbst so arrogant, sarkastisch und vorlaut. Aber es war nicht irgendwer, gegen den sich diese Worte richteten: Es war Gary. Die Hand der Kriegerin umfasste den verzierten Griff ihres Schwertes, während sie den Abgang beobachtete. Sie hatte sich zusammenzureißen. Sie musste ruhig bleiben. es würde jetzt kein Blutvergießen in den eigenen Reihen geben ... Darren folgte ihr. Indigo konnte nicht anders, als vollkommen entsetzt dem geheimnisvollen schwarzhaarigen Krieger nachzustarren. Wie konnte er? Gut, er bot dennoch seine Hilfe an, aber - er ging! Sie merkte, dass sie nicht genug Kontrolle über diese durchgeknallte Bande hatte. Sie war halt nicht Gary. Dennoch würde sie ihr Bestes geben.

Und zu Indigos eigenem Glück schien es noch Vampire außer Moon in diesem Raum zu geben, die sie unterstützten (und sie weigerte sich schlichtweg, zu glauben, dass Moon nicht hinter ihr stehen könnte). Killian erhob das Wort und sie zwang sich, seinen Worten ruhig und aufmerksam zu lauschen. Normalerweise hätte sie gelangweilt nur mit halbem Ohr hingehört. Aber jetzt ging es darum, den General wiederzufinden. Das bedeutete für sie vollste Konzentration. Das war allerdings ein wenig schwer, wenn alles ein wenig abseits des Plans verlief. Der Krieger mit dem honiggoldenen Haar fand nicht wie sie selbst, dass sie einfach der Gilde den Arsch aufreissen sollten. Sie entschied sich dafür, nicht sofort auszurasten. Sprechen war zwar alles andere als ihre Stärke, aber tatsächlich verstand sie die Beweggründe des Vampirs, der einige Jahre älter war als sie selbst.

"Verdammt, du hast recht. Aber ... wie zur Hölle sollen wir die denn finden? Ich meine, ich hab absolut keine Ahnung, wie wir sie erreichen sollen. Und es ist so ziemlich unmöglich, sie ohne großes Aufsehen friedlich zu erreichen."

{ beobachtet LYRIERA xxx zwingt sich zur Ruhe xxx lauscht KILLIAN xxx antwortet }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Di Jun 05, 2012 6:57 am

Lyriera stand vollkommen neben sich. Das merkte Darren als sie ihn anstarrte. Nein, nicht ihn, eigentlich nur seine Halsschlagader. Einem Menschen hätte das wohl einen Schauder über den Rücken gejagt, doch Darren wusste wie es sich anfühlte durstig zu sein und an nichts anderes mehr denken zu können. Allerdings wusste er nicht, wie es sich anfühlte, das Blut eines anderen Vampirs so zu begehren, wie Lyrie es tat. Ihre anfänglichen Worte waren vollkommen nebensächlich gegenüber ihrer Reaktion. Ihre Reaktion zeugte von Begierde, doch auch Scham. Es war ihr peinlich so zu sein, sein Blut so sehr zu begehren. In Darren stieg ein unbekanntes Gefühl auf oder vielmehr ein Gefühl, das er schon sehr, sehr, sehr lange nicht mehr gespürt hatte. Es war eine Mischung aus Mitleid und Hilfsbereitschaft. Alles was ihm sein Herz sagte war „Hilf ihr!“. Und er würde es tun. Doch nicht hier.
Der Vampir wurde in seinen Überlegungen unterbrochen als sich ihre Hand an seinen Nacken legte. Er hatte nicht einen einzigen Moment vor sich ihr zu entziehen – niemals wieder würde er es tun, niemals. Ihre sanften, wunderschönen Lippen legten sich auf die seinen und küssten ihn so sanft, so anders als Lyrie sonst war. Sie hatte sich verändert seit dieser Nacht und er ebenfalls. Ob das positiv oder negativ war würde sich zeigen. Allerdings hatte Darren das Gefühl, das alles auf ein Desaster hinauslaufen würde. Er würde sich verändern, in jeder Hinsicht. Doch das war ihm egal, wirklich egal. Jetzt in diesem Moment zählte nur sie, Lyrie.
Das Ende des Kusses duldete ein Teil von Darren nur mit Widerwillen, aber er wollte sie auch zu nichts zwingen. Er wollte... Ja, was wollte er eigentlich? Dass sie ihm vertraute? Die Antwort, die er hoffte zu finden, fand er nicht, doch nun konnte er wieder auf das vorherige Thema zurück kommen. Lyrie brauchte Blut, sein Blut, und er würde es ihr geben, wenn es ihr half, selbst wenn sie sich wahrscheinlich wieder nicht lösen können würde.

“Es ist alles vollkommen in Ordnung.“, sagte Darren leise und betrachtete ihr schönes Gesicht, das wie immer von viel zu viel Make-up verdeckt wurde. “Willst du von mir trinken?“ Die Frage war sehr direkt, doch nach der Meinung des Dunkelhaarige brauchte dieser simplen Frage nichts mehr hinzugefügt werden.


{Lyrie # Gedanken # Kuss # spricht}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Di Jun 05, 2012 8:21 am

Lyrieras Herz schlug so viel schneller als es sollte. Sie hasste sich einerseits dafür, war andererseits dankbar, dass es überhaupt schlug. Und noch viel dankbarer, war sie Darren, als dieser nicht vor ihr versuchte, den Kuss zu lösen. Ihr reichte schon ein Misserfolg - Der Misserfolg in Sache Blutdurst. Seine Frage ließ ihre Augen weiter werden und sie schluckte schwer. Wollen war hier wohl keine Frage. Am liebsten hätte sie ihm Zähne einfach in den Hals gerammt. Aber..sie konnte nicht. Nicht schon wieder. Nicht hier...nicht wenn die Gefahr bestand, dass die anderen Vampire bemerkten, wie schlecht sie sich unter Kontrolle hatte. Sie schüttelte sehr langsam den Kopf, öffnete dem Mund um eine Antwort zu geben. Doch kein Ton kam heraus. Sie hatte den Kopf nur minimal gesenkt und doch hatte ihr Blick wieder seinen Hals gefunden. Ihre Augen färbten sich rot. Oh zur Hölle nochmal, ja, sie wollte ihn beißen. Hier. Und jetzt. Mit den Händen versuchte sie sich von ihm weg zu schieben, ein unsinniger, erfolgloser Versuch. Blut. Sie wollte verdammt noch mal sein Blut. Ihr Kopf schoss vor, hielt erst Milimeter vor seinem Hals an. Wohl keiner hätte ihr zugemutet, dass sie noch so ruhig bleiben konnte. "Ich sollte nicht wieder von dir trinken...",hauchte sie an seine Hauptschlagader. Sanft legten sich ihre Lippen an seinen Hals. Er roch so gut. So verdammt gut...Fast schon liebevoll begann sie seinen Hals zu küssen. Ihre Lippen hinterließen kleine, rote Flecken von Lippenstift auf seinem Hals, als sie diesen zärtlich liebkoste. Normalerweise war sie eher ein wilder, leidenschaftlicher Typ des Küsens. Nun aber war sie sanft, vorsichtig und fast schon ein wenig zurückhaltend. Ihre Lippen blieben schließlich hängen, gelassener als sie war, setztet sie ihre Reißzähne an seine Halsschlagader. Langsam ließ sie diese hineinsinken, warmes, nein....heißes Blut schoss in ihren Mund. Es war so köstlich. Er war köstlich. Ihre Augen schlossen sich. Sie ließ die Gedanken fallen, gab sich ganz seinem unglaublich guten Blut hin. Der Gedanke von ihm abzulassen, kam ihr gar nicht erst. Ganz im Gegenteil. So sanft wie sie davor war, so brutal war sie nun. Sie drückte ihn die Wand, legte den Daumen ihrer rechten Hand an seine Kehle und drückte diese zu. Nicht wieder wollte der Vampir in ihr davon aufgehalten werden, ihn aus zu trinken. Ihr schmaler Körper schob sich auf seinen, um sicher zu gehen, dass er sie nicht wegschob, legte sie ein Knie dicht vor seine Weichteile. Sollte er versuchen, sie von sich zu schieben, konnte sie es verhindern, so viel war klar. 'Auf...aufhören...nicht auch Darren...',warf ihre innere, vernünftige Stimme ein. Sie riss die Augen auf, sah lediglich Darrens Haut. Ihr Finger ließ von seiner Kehle ab, ließ zu, dass er wieder atmete. Nur gewaltsam schaffte sie es, sich von ihm loszu reißen. Das Rot ihrer Augen war beängstigend. Noch beängstigender wohl die Tatsache, dass es sehr schnell abwechselnd blau und rot war, da sie immernoch innerlich mit sich kämpfte. Ihr Atem ging schnell, während sie versuchte sich zu beruhigen. Langsam bewegte sie ich auf Knien rückwärts. Weg von Darren. 'Ich...ich hab versucht ihn umzubringen...' Das Entsetzen über sich selbst spiegelte sich deutlich in ihren weit aufgerissenen Augen. Sie hatte versucht ihn umzubringen, wie sie ihr Baby umgebracht hatte. Am anderen Ende des Ganges stieß sie an Garys Zimmertüre, setzte sich vor dieser hin, starrte Darren immer noch vollkommen geschockt an. Erst nach einer Weile blieb das Blau ihrer Augen. Sie leckte das restliche Blut von ihren Lippen, während sie angespannt gegen die Tränen kämpfte, die ihre Augen glasig und feucht erschienen ließen. Aber sie war schon lange nicht mehr Gebieterin ihres Körpers. So war auch dieseer Kampf schon verloren, bevor er begonnen hatte. Sie schlug die Hände vor das Gesicht, wollte nicht das er die Tränen sah, die über ihre Wangen rollten. Zum Teufel noch mal, was war nur in sie geraten? "Darren ich...ich...",schluchzte sie, es war nicht schwer zu merken, wie aufgelöst sie doch war. Mit Mühe schaffte sie sich zu beruhigen. "Es...es...tut mir leid...ich wollte...wollte dir nicht weh tun...wirklich....wirklich nicht..." Ihre Stimme zitterte, brach immer wieder ab, während sie sprach. Wieder wartete sie, bis sie sich beruhigt hatte. Die Tränen waren vergangen und sie zitterte auch nicht mehr unter Schluchzern. Sie sah nur noch traurig aus. Langsam kroch sie zu Darren, zog diesen in ihre Arme, als wolle sie ihn beschützen. Auch wenn wohl sie selbst die größte Gefahr weit und breit war. Liebevoll drückte sie ihre Lippen auf seine Stirn, ließ sie sachte an seinem Nasenrücken hinunter wandern bis zu seiner Nasenspitze und berührte schlussendlich seine Lippen mit ihren. Liebevoll und zugleich ängstlich küsste sie ihn. Ja, sie hatte Angst, dass er sie von sich schob, was sie durch aus verstehen würde. Immerhin hatte sie gerade versucht ihn zu erdrosseln...

{Gang mit Darren xx zärtlich xx Biss xx will Darren erdrosseln xx entsetzt xx lässt ab xx weint xx küsst Darren}
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Jeanelle Blanchard
Krieger (Vampire)
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Mi Jun 06, 2012 9:30 am

Jeanelle stand verkrampftt an der Wand gelehnt. Der Versammlungsraum bot im Moment 'Heim' für die Krieger. Die Meisten saßen am Tisch, am Kopfende stand Indigo. Der Platz, den normalerweiße ihr General einnahm. Gary. Jeanelle war sich nciht ganz sicher, wo er war. Manchmal ließ sich der Dunkelblonde nicht finden, doch er kam immer wieder zurück. Doch dieses eine Mal war es anders. Die schwarzhaarige Vampirin hatte gespürt, das etwas falsch war. Aber sie hatte ihr Gefühl ignoriert und verdrängt. Wie sie es so oft tat. Und genau diese Handlung war ein Fehler gewesen. Hätte sie auf ihre Intuition gehört, wäre dies hier ganz anders gekommen.
Bevor die Kriegerin weiterhin in Gedanken verloren gehen konnte, vernahm sie die Stimme Indigos. Die Worte, welche aus dem Mund der jungen Frau kamen, verstand sie. Doch Jean's Kopf wollte sie nicht im Zusammenhang verstehen. Sie wollte nicht. Es konnte nicht sein. Ruhig atmen. Und nochmal zuhören. Was hat Indigo gesagt? sprach die Dunkelhaarige zu sich selbst und rekonstruierte das Gehörte neu. Gary war verschwunden. Einfach so. Und er musste dringend gefunden werden.
Jeans Augen verengten sich und sie stieß sich fluchend von der Wand ab. Aufbrausend rannte sie aus dem Raum und schlug dabei die Tür zu. Ihre schwarzen Haare wehten hinter ihr her, als sie den Flur entlang lief - Lyriera und Darren ignorierend. Schnell erreichte sie ihr Zimmer und schlug dort ebenfalls die Tür zu. Gehetzt lief sie auf und ab und ihre Gefühle drohten, aus ihr herauszubrechen - das erste Mal seit etlichen Jahren. Sie wusste nicht, warum das Verschwinden Gary's sie so mitnahm. Aber es war so. Schluß. Aus. Ende.
Jeanelle fasste einen Entschluss. Ob die Gilde ihre Entscheidung dulden würde oder nicht, war ihr egal. Alles war ihr im Moment egal. Sie wollte Gary zurück. Die Bindung, welche zwischen den beiden Vampiren herrschte war besonders. Anders, aber gewiss auch besonders.
Die Vampirin verließ das Raumschieff, ohne dass jemand sie beachtete - es kam ihr nur Recht. Verzweifelt lief sie durch die Gassen Las Vegas' auf der Suche nach Gary. Doch finden konnte sie ihn nicht. Betrübt ließ Jeanelle sich auf einem Dach nieder, auf welches sie in wenigen Sekunden geklettert war. Von dort aus Blicke sie über die Stadt. Irgendwo dort war Gary.

[ lauscht Indigo | aufgeregt | verlässt das Raumschiff ]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Do Jun 07, 2012 4:05 am

Natürlich hatte Indigo mit ihren Worten recht, doch kamen sie für den erfahrenen Krieger nicht gänzlich unerwartet und sofort gab er ihr seine bereits vorhandende Antwort: "Daran habe ich bereits gedacht, Indigo." Nun konnte er es nicht vermeiden, kurz zu Flynn zu blicken. Ein flüchtiger Augenblick der Schwäche, der jedoch schnell verging, und wieder zu der schwarzhaarigen Vampirin blickend fuhr er fort: "Natürlich werden wir die Gilde nicht so ohne weiteres erreichen. Vor allem nicht friedlich. Doch genau dies könnten wir nutzen."
Killian machte erneut eine kleine Pause und nutzte diese, seinen bereits gefassten Plan in Worte zu fassen, um ihm den noch Anwesenden zu vermitteln.

"Stellt euch vor: Einer von uns verwickelt jemanden von der Gilde in einen Hinterhalt, wir nehmen ihn gefangen und können ihn so anschließend befragen. Doch da derjenige gewiss nichts freiwillig preisgeben würde, würde die Befragung durch Folter dazu führen, dass wir erst recht mit der Gilde aneinander geraten würde. Da wäre es doch ratsamer, einer von uns lässt sich von der Gilde aufgreifen, um so mit ihnen einigermaßen friedlich in Verbindung zu treten, oder was sagst du?"

Den letzten Teil seiner "Rede" richtete er direkt an Indigo, doch bevor sie ihm antwortete, hatte sich die Körperhaltung Killians verändert und nun strahlte er volle Entschlossenheit aus.
"Und wenn du dich jetzt fragst, wer von uns so dumm sein wird, sich von der Gilde gefangen lassen zu nehmen, nun dann sag ich dir gleich, dass ich derjenige sein werde. Von allen auf diesem Schiff bin ich der geeignetste dafür. Und ausserdem ist es meine Idee. "
Das er mit diesen Worten Flynn völlig durcheinander brachte, bedachte der ruhige Vampirkrieger nicht, zusehr war er darauf konzentriert, eine Lösung zu finden.

/ immernoch im Versammlungsraum // teilt den noch Vorhandenen seinen Plan mit /
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Fr Jun 08, 2012 5:27 am

« Shake your money maker, pay your due, reach out for the sky, while the skies are blue.
I don't wanna die, before I grow old, gimme time to shine before my blood runs cold. « -
BossHoss

Anteilnahme an Garys Schicksal, oder dem was ihm widerfahren war, wäre nicht das richtige Gefühl, was sich in ihm breit machen sollte. Im Grunde war es ihm sogar recht - ja sehr recht sogar - dass der General nicht da war. So hatte er selbst eine deutlich geringere seelische Aufruhr zu erleiden.
Scheinbar nicht im Geringsten darum bedacht sich irgendwie in die Diskussion um die rettung von Gary einzubringen, saß Moon auf seinem Platz und hörte dem Gespräch der anderen zu. Seine Augen waren starr auf die kalte, graue Tischplatte gerichtet, die ebenso unnahbar war wie er selbst. Dachte er nach oder war er in seinen eigenen Gedanken versunken? Vielleicht war er geistlich schon gar nicht mehr anwesend, sondern abgeschwiffen in die Zwischenwelt in der er sich so oft verflüchtigte. Sehr zum Ärger von Gary, der es dem Blonden immer wieder übel nahm, wenn dieser sich den melancholischen Gedanken des Tages und deren Wirkung hingab, anstatt Befehle auszuführen und seine Aufgaben zu erledigen. Gewiss kam nicht jeder mit Moon klar und doch hatte er in den letzten zwei Tagen etwas gefunden, das ihn nahm, wie er war. Jemanden.
Indigo war für ihn nciht nur die Frau an seiner Seite, sie war auch eine Person, bei der er wusste, sie würde ihn blind verstehen. Noch war die Zeit nicht reif, um früheilig Beschlüsse zu ziehen, ob ihre Beziehung auf ewig halten würde, aber Moon war sich soweit sicher, dass so schnell sie nicht mehr voneinander loskamen.
Als jetzt die Dunkelhaarige Kriegerin das Wort ergriff, spitzten sich seine Ohren zu und lauschten dem Klang ihrer Stimme, mehr als der Bedeutung ihrer Worte, denen er eigentlich hätte mehr Gewichtigkeit zuteil werden lassen sollte. Aber Gary scherte ihn nunmal den letzten Dreck und wenn es darauf ankam, würde er selbst dieses Raumschiff auch zum Sieg führen. Das Letzte was ihm fehlte, waren unnütze Gedanken über das plötzliche spurlose Verschwinden einer Person, die er sowieso nie hatte leiden können. Für Moon wäre die Sache also damit erledigt gewesen. Er hätte einfach weitergemacht, als wäre nichts gewesen. Ihm sollte das ja nur recht sein, denn im Gegensatz zu Gary hatte dessen Stellvertreter mehr Respekt vor Moon und somit war es für den hellblonden nur von Nutzen, den General nicht zurückzuholen. Mit dem Stellvertreter kam er weitaus besser klar und konnte ihm zur Not auch eine neue Position aus der Nase ziehen. Auf dem Schiff gab es einen Haufe Krieger, die Moon noch immer als einen der Höchsten ansahen - und das verlieh seinem Selbstbewusstsein nur einen Kick.
Anders jedoch Indigo, die scheinbar alles daran legte Gary aufzuspüren. Moon schüttelte nur den Kopf, es war ein wahnwitziges Unterfangen, dem sie sich da näherte und er selbst würde sie mit allen ihm zustehenden Mitteln davon abhalten sich für den general in Gefahr zu begeben. es war einfach gestört, schließlich machte Gary sich auch nciht allzuviel daraus wenn einer seiner Krieger mal verschwand.
Dass zwei aus der Runde den Raum verließen, registrierte Moon zwar, aber er reagierte nciht darauf. Lyriera war ihm lediglich mal einen kurzen Ausrutscher wert gewesen und Darren - mit dem verstand er sich zwar recht gut, aber wer konnte es den beiden verübeln zu gehen? Diese ganze diskutiereri würde so oder so nichts nützen. Jedoch entlockte das ruckartige Gehen der beiden Moon ein Grinsen, er hatte gemerkt dass zwischen den beiden etwas lief, das war ja kaum zu übersehen, so wie sie auf einander abfuhren, doch das behielt er lieber für sich.
Kilian mischte sich nun in Indigos Vorschlag mit ein, allerdings wesentlich kontrollierter. Er hatte aufgrund seines Alters wohl mehr Erfahrung als Indigo und da Moon jünger war, als seine Gefährtin war Kilian auch ihm überlegen. Was eben die taktische erfahrung anbelangte. Sofort sprang die Kriegerin auf den Vorschlag des Blonden an - mehr oder wneiger erfreut.

Moon wusste nicht, wie lange er nun schon hier saß. Er kam sich vor wie ein Menschenjunges, dass etwas ausgefressen hatte udn zur Strafe stillsitzen musste. Genervt hob er kurz den Blick, senkte ihn aber sofort wieder, als er Indigos aufgebrachte Haltung sah. Sie wollte wirklich um jeden Preis Gary zurück. Warum?, fragte er sich. Der Krieger lehnte sich zurück und ließ den schwarzen Filzstift durch seine Finger rutschen. Das tat er schon eien Weile, doch nun schlug dieser imme rwieder auf dem Tisch auf. Tock. Tock. Tock. Tock. Kurz hielt er inne. Tock. Tock. Tock. Tock. Tock. ...
So ging es immer weiter. Sicherlich konnte einen dieses ständige Ticken nervös machen, zumal wenn man schon überstrapazierte Nerven hatte. Moon schien es kaum zu merken, denn es hatte sich ein Ausdruck über sien gesicht gelegt, der keien Zweifel daran ließ, dass es in ihm arbeitete. So sah er meistens aus, wenn sich in seinem Kopf Pläne zusammenspannen, ebenso halsbrecherisch und düster, wie genial und zielsicher. Er war Taktiker und ein durchaus hinterlistiger Gegner, der nicht immer mit offenen Karten spielte. Abwesend betrachtete er Indigo. Sein Blick schwiff über ihre Schultern, ihren Rücken, Bauch, Po -

"Dann gib' mir einen, auch nur einen einzigen guten Grund, warum sie dich wieder frei lassen sollten? Glaubst du im Ernst, die sind so blöd und lassen sich ausquetschen und dich dann wieder gehen? Mir liegt nicht ein Hauch daran Gary irgendwie wieder zurückzukriegen, aber ich sehe es nicht ein, dass wir noch mehr Krieger verlieren."
In seiner Stimme lag keine Nähe, keine Gefühle. Nichts was hätte vermitteln können, dass Moon etwas daran lag Kilian von seinem Vorhaben abzuhalten. Aber es war diese Art, wie er es sagte, dass er keine Widerworte dulden würde. Sie bewegten sich auf dünnen Eis und für Moon wa es nicht der erste Krieg, den er gegen die Gilde führte.
"Auch wenn mich hier keiner fragt udn es wahrscheinlich wie so oft auch keiner hören will, aber ich denke keiner der beiden Ansätze von Racheplänen würde uns wirklich weiterbringen. es würde die ganze Sache höchstens verzögern."
Jetzt hob er die Augen vom Boden ab, nachdem er sie von der Kriegerin hatte gleiten lassen, und blickte die beiden Gesprächbeteiligten an. Abwartend. Und doch Herausfordernd. Nicht einmal seine Worte konnten ihn von Handlungen abhalten, es war noch da.
Tock. Tock. Tock.


{im Versammlungsraum | denkt über Garys Verschwinden nach | hört zu | denkt nach | spricht}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Fr Jun 08, 2012 10:12 am

Flynn war durchaus bewusst, dass Killian, sein Killian, der mutigste Krieger hier im Raumschiff war. Er hatte ihn kämpfen sehen, mehr als nur ein Mal, und er bewunderte ihn dafür, wie angstlos er in jede Schlacht hineinging. Er war immer hundertprozentig, ganz nach dem Motto alles oder nichts. Genauso wie in ihrer Beziehung. Während er selbst manchmal geradezu Angst hatte, über die Linie zu gehen, den nächsten Schritt zu tun, hatte Lian damit nie Probleme. Er war mutig und klug und stark und toll und witzig und absolut fantastisch. Und sein Hintern ... vielleicht sollte er nicht mit so etwas anfangen. Nicht jetzt. Sie hatten Wichtigeres zu bedenken.
Allerdings wurde jeder rationale Gedanke in seinem Kopf geradezu weggefegt, als er Killians nächste Worte hörte. Entsetzt starrte er seinen Freund an, seine Kinnlade klappte herunter und alles an ihm zeigte seine völlige Ungläubnis. Wie konnte er ...? War ihm eigentlich klar, was -? Das war doch -! Er war nicht mal imstande, einen klaren Gedanken zu fassen! Wobei Moon, der stille blonde Krieger, den er fast schon verabscheute, in dem Moment wirklich den Nagel auf den Kopf traf - das war doch absolut unfassbar dämlich von ihm! Plötzlich war sein Kopf, der gerade noch leergefegt war wie die Straßen in einem alten Westernfilm bevor Garnove und Sheriff aufeinandertreffen, überfüllt mit irgendwelchen Worten, die er seinem Geliebten an den Kopf schleudern wollte. Er sprang auf und umfasste die Handgelenke des Größeren.
"NEIN! Wie kannst du so etwas auch nur denken! Ist dir klar, was das heißt? Ausnahmsweise hat Moon mal recht!" Flynn deutete in einer harschen, schleuderhaften Bewegung auf den Krieger auf der anderen Seite des Tisches. "Dir ist klar, dass das absolute Hirngespinste sind?! Was wenn ... was wenn ..." Er stockte und seine Augen bohrten sich in die seines Freundes. Er war nicht in der Lage, die Worte 'wenn ich dich verliere' auszusprechen, aber sie standen in dem roten Meer seiner Seelenspiegel. "Sie werden dich umbringen und das weißt du! Das ist nicht der Zeitpunkt für Heldentaten, Lian! Du musst - ... du kannst nicht -..." Seine Stimme wurde leiser, bis sie schließlich brach. Der Griff um die Handgelenke des Älteren lockerten sich ein wenig und stattdessen verschränkte er jetzt seine Finger mit seinen. "Tu mir das nicht an."
Seine Stimme war nicht mehr als ein Flüstern. Die Vorstellung, Killian zu verlieren, jetzt wo sie sich gerade erst wiedergefunden hatten, wo sie gerade zueinander gefunden hatten ... er hatte das Gefühl, dass sich ein Gewicht auf seine Brust setzte, sodass er kaum noch atmen konnte. Sein Hals zog sich zusammen und er hatte das Gefühl, dass sämtliche Wut auf einmal wie weggeblaen war. Was blieb, war blanke Angst, der Horror davor, den geliebten Mann zu verlieren. Die Vorstellung, dass Killian starb, dass er ihn nicht beschützen konnte ... er wollte und konnte nicht mehr ohne ihn leben. Eher würde er sterben. Und wenn er sich selbst umbrachte oder sich der Gilde auslieferte. Wenn Killians Leben zu Ende war, war seines es auch. Das hörte sich vielleicht hart an, aber es war so.

{ Gedanken xxx hört KILLIANs Vorschlag xxx geschockt xxx rastet aus xxx Panik }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Fr Jun 08, 2012 10:42 am

Indigo hatte das Verlangen, irgendwas an der Tür zu zerschmettern, als diese hinter Jeanelle ins Schloss fiel. Wie konnte sie es wagen? Jeanelle gehörte zu den wenigen Vampiren in diesem Raumschiff, deren Gary wirklich nahe stand! Sie waren - hatten sie nicht etwas miteinander? Jedenfalls war die sexuelle Spannung zwischen ihnen nun wirklich kaum zu überfühlen gewesen. Und jetzt?! Jetzt ließ sie ihn einfach hängen! War ihr denn nicht klar, dass man rational denkend an die Sache rangehen musste, wenn man ihn schnell finden wollte? Und beim Finden des Generals ging es um jede verdammte Sekunde!! Schnell waren sie nur, wenn sie zusammen arbeiteten. Alle zusammen. Was frei übersetzt bedeutete, dass sie hier bleiben musste!
Alles lief aus dem Ruder. Sie war noch nicht mal in der Lage, die Krieger alle beisammen zu halten! Indigo hätte am Liebsten geschrien und getobt, aber sie wusste, dass es nichts helfen würde. Sie richtete sich auf, fuhr mit den Händen langsam durch ihr tiefschwarzes Haar, den Kopf in den Nacken gelegt, und atmete erstmal tief durch. Vielleicht brauchte sie auch nur jemanden, der sie jetzt mal kurz ganz feste drückte. Sie blickte zu Moon und zu ihrem Glück begann er in diesem Moment zu sprechen, sodass es zumindest nicht allzu auffällig war, dass sie ihm direkt in die roten Augen sah, auf der Suche nach etwas Halt allein dadurch, dass er sie anguckte. Dann checkte sie endlich den Sinn von Killians Worten und verstand überhaupt erst, warum Moon so wütend aussah. Und warum Flynn jetzt geradezu ausrastete. Und das sorgte nicht gerade dafür, dass sie sich beruhigte.

"Bleib cool, Flynn. Ich werde das nicht zulassen. Wir werden einen anderen Weg finden." Nur welchen? Indigo atmete tief durch und ging denn wieder auf und ab, um irgendwo all die aufgestaute Energie loszuwerden. Sie hasste es, so ideenlos zu sein. Wie konnte man denn zu ihnen Kontakt aufnehmen? Vielleicht ... sie hatte absolut keine Ahnung. Nein, sie hatte gar keine Ahnung. "Wir sollten sie suchen. Einfach so, auf den Straßen. Sie haben doch Patroullien ausgeschickt, um die Vampire zu suchen und zu finden. Also werden wir diese Patroullien finden und als geschlossene Gruppe zu ihnen gehen. So hätten wir zumindest höhere Chancen, heil da wieder rauszukommen." Die Idee war absoluter Schwachsinn, aber immerhin ein Ansatz.

{ JEANs Abgang xxx Wut xxx MOONs Worte xxx versteht KILLIANs xxx spricht }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Fr Jun 08, 2012 7:52 pm

Killian hatte sich ruhig Moons ruhige Worte angehört, jedoch ohne dem Taktiker die orangeroten Augen zuzuwenden. Er achtete Moon sehr als Krieger, für seine strategische und taktische Begabung hatte er stets aufs neue Bewunderung. Und auch diesmal erwies sich der kühle Kopf Moon's als hilfreich, denn er offenbarte die offenliegensten Fehler in Killian's Plan.
Doch bevor Killian sich Moon zuwenden und ihm antworten konnte, spürte er Flynns Hände an seinen Handgelenken. Irritiert blickte er seinem Freund in die roten Seelenspiegel und hörte nun auch die panisch hervorgebrachten Worte des Geliebten. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf die Züge des Vampirkriegers, als sich Flynns Fingern sich mit seinen verschränkten und sein Redefluß mit einem leisen Flüstern endete.

"Hab keine Angst, Flynn. Ja, Moon hat recht." gab er mehr oder weniger gern zu, als er mit sanfter aber eindringlicher Stimme den Gefährten beruhigte. Ohne auf die anderen Vampire zu achten, zog er Flynn in seine Arme und küsste ihn sacht auf die Stirn.
"Verzeih, dass ich dir Angst gemacht habe, mein Herz.", flüsterte er dem Jüngeren zu, dann wandte er sich, seine Hände immernoch mit denen von Flynn verschränkt, wieder Indigo und Moon zu.
"Ihr habt recht, es ist eine dumme Idee.", gestand er blickte zwischen der Vampirin und dem Vampir hin und her, und fixierte dann wieder Indigo.
"Egal, für welches Vorgehen entscheidest Indigo, ich werde alles tun, um zu helfen." Während der letzten Worte drückte er beruhigend Flynns Hände. "Sei es als Köder oder bei einem offenen Aufeinandertreffen. So oder so wird es sich wohl nicht vermeiden lassen, dass auf beiden Seiten Blut fließen wird."

// will Moon antwortet, wird von FLYNN abgelenkt / beruhigt den Gefährten / gibt gegenüber INDIGO & MOON zu, dass sein Plan dumm war / versichert seine 100% Hilfe //
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 09, 2012 3:15 am

« We know the wrath of battle, we are Killers, and The Killers will destroy your life.
The devil rides to glory, we hasten by his side, a legendary story, told by fireside. « -
BossHoss

Wieder ließ sich Moon gehörig damit Zeit wieder in das Gespräch einzugreifen. Es schien beinahe so, als würde er sich nur beteiligen, wenn die Sache aus dem Ruder oder in die falsche Richtung zu laufen schien. Denn auch jetzt saß er unbeweglich da, die Augen wieder auf die Tischplatte geheftet, den Stift in der Hand. Tock. Tock. Tock.
Irgendetwas an ihm war dennoch anders. Der Blonde Krieger ließ den Anschein vernehmen, dass er selbst an Plänen feilte. Zumindest seinem verhärteten gesichtsausdruck nach, war anzunehmen, dass er angestrengt nachdachte und zumindest ansatzweise soetwas wie eine Idee hatte, die Gilde zu überlisten. Der Vampir war ein raffinierter Krieger, der mit allen Wassern gewaschen war, es gab kaum jemanden, der es bereits mit ihm hatte unverletzt aufnehmen können. Moon erkannte jede Schwachstelle und wusste worauf er zielen musste. Das mochte aber auch daran liegen, dass er sich vorerst meisten genügend Zeit nahm seinen gegner genauestens in dessen Kampffertigkeiten und geschick zu beobachten, ohne selbst entdeckt zu werden. Moon verfolgte beim Kampf kein bestimmtes Muster. er kopierte und manipulierte. Und das außerordentlich gut. Er schaute sich die Schritte seines Gegners ab, verfeinerte sie und übte sie gegen ihn aus. Er schlug sie mit ihren eigenen Waffen, selten griff er zu eigens gewählten Methoden.

Es überraschte den Hellblonden keineswegs, dass Flynn nun, nach Killians Vorschlag aus seiner Starre erwachte und aufgebracht versuchte, seinen Freund von seinem Vorhaben abzubringen. Doch Moon hatte schon gemerkt, dass der Ältere seine Idee langsam selbst als idiotisch abstempelte. Wenn er auch zugeben musste, dass der eigentliche Gedanke gar nicht so schlecht war. Flyyn lenkte die Aufmerksamkeit des Vampires nun von der Tischplatte udn so etwas wie ein amüsiertes Funkeln in den blutroten Augen ließ auf dessen Belustigung schließen.
Aber auch Indigo konnte nicht lange ruhig bleiben. Das hatte Moon auch nicht geglaubt, die Kriegerin war ihm schon als recht hitzköpfig aufgefallen, sie verlor eher mal die Nerven und genau darin hatte Moon ihre Schwäche erkannt. Wenn sie gegeneinander angetreten waren, hatte er alles verzögert auf Zeit gespielt, dass hatte Indigo irgendwann den letzten Nerv geraubt und sie war zum Offensivangriff übergegangen. Jetzt zuckte Moons Augenbraue fragend in die Höhe, als Indigo meinte, sie werde esnicht zulassen, dass soetwas, wie Killians Vorschlag geschehe. Dass sich jemand opfert. Wollte sie etwa die Führungsrolle übernehmen? den Krieger ließ das stutzig werden. gerade noch war er froh gewesen, Gary endlich loszusein und die damit verbundene Unterordnung und jetzt spielte sich Indigo als Chefin auf? Ausgerechnet sie, seine Freundin?
Warnend funkelte es in Moons rotem Blick. Sie sollte es ja nicht wagen ihm Befehle erteilen zu wollen, oder gar ihn zu kontrollieren. Letzteres hatte ja sogar der General mittlerweile aufgegeben.
Als nun Killian sich wieder zu Wort meldete, um Flyyn und Indigo gleichermaßen zu beruhigen, erntete er von Moon nciht mehr als einen streifenden, aber dafür anerkennenden Blick. Der Honigblonde wurde von Moon akzeptiert und somit auch seine Meinung, aber Moon ließ niemanden isn offene Verderben rennen. Außer vielleicht Gary ...

Zurück zu Indigos Vorschlag. Klar, es war immerhin ein Ansatz, aber Moon fand ihn trotzdem verwerflich. es steckte kein System dahinter, kein handfester Plan. etwas das er unbedingt brauchte. Er übelrieß nichts gerne dem Zufall.
"Ich denke, du weißt genau wie viel ich von dem Vorschlag halte, Indigo. Auf einer Skala von wneig bis gar nichts, wäre sie im Minusbereich zu finden. Dann können wir genauso gut Killian als Lockvogel vorschicken. Wenn wir geschlossen auftreten, treten sie geschlossen auf und das heißt, dass unsere Chancen gleich null stehen, irgendetwas aus ihnen herauszukitzeln."
So langsam nahm sein Vorhaben Gestalt an. Die Umrisse waren zwar noch schwach, doch Moon errang sich etwas Genugtuung, seiner Meinung nach, war die idee, die sich in seinem hyperaktiven Hirn zusammensponn, besser, als Indigos Vorschlag. Doch sie brauchte Konsequenz udn erfahrung, sowie Bauchgefühl. Nicht unbedingt Dinge mit denen er selbst gesegnet war, aber ... sein Blick setzte sich auf Killian fest. Dieser hatte ihn überhaupt erst darauf gebracht und ja, er hatte recht. Er war Krieger genug um sich der Gilde allein stellen zu können. Jedoch nciht in dem Außmaße wie er es vorschlug.

{im Versammlungsraum | beobachtet das Geschehen | Killian | Indigo | wieder Killian}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 09, 2012 5:55 am

FIRST POST



Candace saß schon eine geraume Zeit im Versammlungsraum. Sie hatte sich in eine Ecke verkrochen und lauschte den Gesprächen der anderen. Sie selbst wollte sich nicht in das Gespräch dieser blutrünstigen Monster einklinken, außerdem konnte sie da nicht mitreden. Mal beobachtete sie die Gruppe, mal war sie wieder ganz in sich eingekehrt. Wie gern wollte sie jetzt zuhause auf ihrem Bett hocken und ein gutes Buch lesen, vielleicht etwas mit Freunden unternehmen? Aber das ging jetzt ja nicht mehr. Schon so oft hatte das junge Mädchen darüber nachgedacht, zu verschwinden. Irgendwie abzuhauen, die ganzen Monster hier hinter sich lassen, das waren ihre ersten Plätze von Anfang an gewesen. Und was genau planten die jetzt eigentlich? Über was von Patroullien redeten die? Diese ganzen Fragen schwirrten Candace durch den Kopf. Dabei zog sie die Beine ein wenig an und vershränkte die Arme grübelnd. Während sie grübelte, beobachtete sie die Augenfarben der anderen. Sie hatten alle ein anderes Rot und versteckten dies auch nicht. Das Mädchen selbst beließ es bei ihren bernsteinbraunen Augen, sie ließ das Rot nur sehr selten zu. Es war zwar ein sehr dunkles Rot und man konnte es aus der Ferne mit Braun verwechseln, aber sie wollte so menschlich wie nur irgend möglich sein, und eine rote Augenfarbe war definitiv nicht menschlich.

Candace konnte gar nicht verstehen, was denn so wichtig an diesem 'Plan' war, den sie schmiedeten oder was auch immer das sein mochte... Geschlossen auftreten? Patroullien? Sie verstand so gut wie gar nichts von diesem ganzen Kriegsgerede oder wie man das auch nennen konnte. Im Moment hatte sie keinen Plan. Sollte sie jetzt da hocken bleiben und den anderen zuschauen? Schweigen oder sich in dieses Planen einfügen? Ich wiederhole meine Gedankengänge die ganze Zeit..., bemerkte sie schließlich und zog einen etwas verwunderten Gesichtsausdruck auf. Aber damit sich die anderen nicht auf sie konzentrierten, wechselte sie schnell zu ihrer normalen Miene, die gelangweilt aber auch etwas ängstlich auf andere wirken konnte.

[Ist in Gedanken versunken/ Beboachtet die anderen/ fragt sich, was das alles soll/ ist verwirrt/ spricht niemanden an]


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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jun 10, 2012 2:39 am

As hard as you try, no I will never be knocked down

[ genervt || läuft zurück zum Raumschiff || setzt sich in den Versammlungsraum || denkt über Indigo nach ]


Mittlerweile lief Jeanelle wieder durch die dunklen Gassen Las Vegas'. Sie hatte aufgegeben. Ein Schütteln durchlief den Körper der Dunkelhaarigen und daraufhin bahnte sich ein Knurren den Weg durch ihre Kehle. Sie hasste es; hasste es abgrundtief, aufzugeben. Einen Plan fallen zu lassen. schwach zu werden. Schwäche. Das war es, was Jeanelle eigentlich so fuchste. Die Kriegerin war definitiv nicht der Typ für solche Aktionen, doch sie selbst hatte sich etwas anderes bewiesen.
Die Nacht hatte längst ihre dunklen Klauen wieder eingezogen und sich in ihr Versteck verkrochen. Ein Seufzen entfleuchte der Vampirin und sie schüttelte gereizt den Kopf. Sie musste zurück zum Raumschiff gehen. Es war die einzige Möglichkeit, Gary zu finden. Und es lag der Schönheit einiges an der Umsetzung dieses Planes. Immerhin hatten die Beiden eine gewisse Beziehung, wenn man das so sagen konnte. Es war keineswegs etwas, was mit Liebe zu tun hatte. Ganz im Gegenteil. Das, was zwischen dem General und der Kriegerin herrschte, war etwas auf sexueller Basis. Dies lag eher im Stil der Vampire.
Leise Schritte, dennoch schnell im Tempo, trugen Jeanelle zum Raumschiff zurück, welches vor den Blicken der Sterblichen verborgen lag. Ein leichter Wind fuhr durch die langen Haare der Laufenden und sie strich diese genervt aus dem Gesicht. Schnell erreichte sie das Ziel, welches groß und bedrohlich vor ihr aufragte. Aber sie kannte das Raumschiff. Es war ihr zu Hause.Ihr Lebensraum. Alles. Mit einem abwesenden Blick schritt Jean durch die langen Gänge - ihre Gedanken waren zu aufgewühlt, um sich konzentrieren zu können. Ihre Füße fanden den Weg allein und brachten sie geradewegs zum Ziel ihres eigentlichen Ausbruchs - der Versammlungsraum. Leise und unbemerkt schob sie sich abermals durch die Tür, ließ sich dieses Mal aber auf einem Stuhl an dem langen Tisch nieder, um Indigo zu lauschen. Sie trug allem Anschein nach die Verantwortung und ausnahmsweiße hatte Jean nichts auszusetzten. Sie kannte Indigo. Die Kriegerin war stark und klug und durchaus in der Lage, diese Situation zu meistern. Besser, als Jean es war.
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jun 10, 2012 6:19 am

Flynn schien am ganzen Körper zu zittern. Er hatte ein Bild vor Augen, das ihm Bauchschmerzen bereitete. Nein, viel mehr als das. Er sah Killian vor sich, den athletischen Körper blutüberströmt, die dunklen Kriegerklamotten zerfetzt. Die Augen, die in dem Moment wieder ihre ursprüngliche grünbraune Farbe angenommen hatten, starrten blicklos ins Leere und ein kleiner Blutfaden floss noch aus seinem Mundwinkel. Die Hand, die sich nach ihm ausgestreckt hatte, viel zu Boden, langsam ... er schluckte und zwang sich, das Bild zu verdrängen. Das ganze machte ihm solche Angst, dass er nicht so ganz verstand, wie er überhaupt noch gerade stehen konnte. Wenn er Killian verlor, würde er selbst nicht mehr die Kraft finden, weiter zu machen. Niemals würde er das schaffen. Der Dunkelblonde war doch sein Lebensinhalt, alles, was ihm noch wichtig war ...
Umso besser, dass er seine Idee als töricht abstempelte. Flynn atmete hörbar auf, als Killian einsah, dass die Idee, die er gehabt hatte, nun wirklich einfach nur selbstmörderisch war. Flynn lächelte ein wenig, natürlich konnte er dem Älteren nicht lange böse sein. Er genoss das Gefühl, wie Killian ihn auf die Stirn küsste, um ihn zu beruhigen, und hätte sich am Liebsten auch gleich ein wenig mehr von diesen wundervollen Lippen geholt - doof nur, dass sie gerade vor versammelter Elitemannschaft standen. Deswegen musste er sich Wohl über Übel damit begnügen, die Hände seines Freundes zu drücken und ihm damit zu zeigen, dass er ihm eigentlich keine Vorwürfe machte, dass er ihm nicht böse war. Dann lauschte er den Worten seines Gefährten und schmunzelte in sich hinein. Natürlich wusste er, dass Killian unglaublich mutig war, so weit, dass es töricht war. Deswegen ignorierte er besser die Worte, die er sprach - obwohl er nicht verhindern konnte, dass sie wie ein Stein in seinem Magen lagen. Dennoch nickte er, nahezu feierlich.

"Bei mir ist es genauso. Ich werde alles tun, was du von mir verlangst. Allerdings muss ich zugeben, dass ich absolut keine Ahnung habe, was wir machen können. Alle Ideen laufen darauf hinaus, dass wir entweder einen von ihnen in die Finger kriegen müssen oder sie einen von uns. Was frei übersetzt dann auch wieder nichts bringt. Ich hab echt keinen Plan, nicht so einen kleinen." Er blickte sich um, gerade rechtzeitig, um zu bemerken, dass Jeanelle wieder in den Raum gestapft kam und sich hinsetzte. Wartete darauf, dass jemand ihm die zündende Idee gab, die ihm fehlte.

{ KILLIAN xxx gibt Ratlosigkeit vor MOON, INDIGO & CO. zu }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jun 10, 2012 7:58 am

Darren sah ihre Dankbarkeit, aber auch das unbändige Verlangen in ihren Augen. „Wollen“ war wirklich das falsche Wort gewesen, das hätte er früher bemerken sollen. Doch seine Auffassungsgabe war nicht mehr so gut, wie vor der Begegnung mit Lyrie an diesem schicksalhaften Tag auf der Straße. Nichts war mehr wie früher, doch der Vampir trauerte dem Vergangenen nicht hinterher. Das hatte er nie getan. Nicht als er seine Familie aus den Augen verloren hatte, nicht als er seiner Schwester das letzte mal begegnet war. Er vermisste nichts und wollte keine seiner Handlungen rückgängig machen. Es ging sowieso nicht mehr. Zu spät, es ist zu spät..., strich ein Gedanke durch den Kopf des Dunkelhaarigen. Ja, es war zu spät, zu spät um etwas zu ändern, was nun einmal passiert war. Deshalb machte Darren sich nicht die Mühe, zu überlegen, wie es hätte sein können. Wie es hätte sein können, wenn er Brannon nicht getroffen hätte. Wie es hätte sein können, wenn er nicht Lyrieras Blut getrunken hätte. Wie es hätte sein können, wenn sie nicht das seine gekostet hätte...
Der Vampirkrieger nahm den schnellen Herzschlag der Vampirin wahr. Sie war in einem Zustand, den nur Blutdurst hervorrufen konnte. Der Durst zerrte schon an ihr, machte sie schwächer, doch niemals war ein Vampir schwach. Sie war so stark, wie eh und je, nur schneller abzulenken und das konnte fatal sein. So hatte er jedenfalls am eigenen Leib erfahren müssen, wenn man vollkommen gefangen war. Zwischen Durst und dem Drang gegen ihn zu kämpfen, sich aber nicht von dem Blut lösen kann.
Die sanften Küsse Lyries waren nur die Ruhe vor dem Sturm, wie Darren später feststellen musste. Doch es gefiel ihm. Er war noch nicht oft von jemandem gebissen worden – eigentlich nur einmal und dieses eine Mal war es auch Lyrie gewesen, die es getan hatte – doch er musste feststellen, dass es nicht unbedingt das schönste Gefühl war. Es wurde einem das Leben aus dem Körper gesaugt, man stand fast schon an einer Schwelle, die Darren in der nächsten Zeit nicht zu übertreten gedacht hatte.

Schnell änderte sich die fast sanfte Atmosphäre, die sich um ihn und Lyrie gebildet hatte. Es passierte genau das, was Darren befürchtet hatte – sie verlor die Kontrolle. Doch das was sie schließlich tat war nicht ganz so erwartet gekommen. Mit einer Hand drückte sie ihm die Kehle zu und legte ihr Knie so, das sie ihm, sollte er sich wehren, einen heftigen Tritt in den Schritt verpassen konnte. Game over, mein Freund., sprach eine innere Stimme zu ihm, denn es schien wirklich ausweglos. Sie würde gewinnen, egal was er tat. Wenn sie sich nicht beherrschen würde, würde sie ihn umbringen. Es war kein schönes Gefühl, dem Tod ins Auge zu blicken, doch er würde ziemlich sicher sterben. Eine kleine Restchance bestand zwar, doch wie groß war diese bei einem Vampir wie Lyrie wohl. 2% vielleicht, mehr nicht.
Doch Darren irrte sich. Als sie sich von ihm löste schnappte er einmal laut nach luft und sank dann zurück gegen die Wand. Verdammte Scheiße... Okay, er lebte noch. Er lebte noch. Ein Wunder konnte es nicht sein, denn er glaubte nicht an Wunder, also war es schlicht Glück gewesen, dass Lyrie es geschafft hatte, ihn nicht umzubringen.

Unfähig irgendetwas anderes zu tun, raffte sich Darren ein Stück hoch und betrachtete Lyriera, die ihre Taten zu bereuen schien – sie weinte. Der Dunkelhaarige hatte Mitleid mit ihr, konnte sie doch ncihts dafür, dass ihre Natur ihren Willen überlagerte. Ja, man konnte es trainieren, doch das brauchte Zeit, viel Zeit. Er würde ihr Zeit lassen, ihr helfen – jedenfalls würde er es versuchen. Sie war keineswegs ein hoffnungsloser Fall, sie brauchte nur ein wenig Übung in diesen Dingen, doch dabei würde sie Hilfe brauchen. Er würde ihr helfen, wenn sie sich helfen ließ.
Es dauerte eine Weile bis sich die Vampirin auf der anderen Seite des Ganges beruhigt hatte, doch dann kam sie wieder. Sie schien so als wäre nie etwas derartiges passiert, doch ihre Gesten hatten etwas entschuldigendes. Der Kuss war erwartet, doch er war wunderschön. Lyrie war wieder sie selbst und das war die Person, die er liebte. Ja, er liebte sie. Als nichts anderes konnte er dieses Gefühl, was er gegenüber ihr verspürte betiteln.
Zärtlich erwiderte er ihren Kuss – liebevoll. Jetzt konnte er es richtig betiteln. Niemals hätte er es gegenüber jemand anderem zugegeben, doch er liebte diese verrückte Vampirin mehr als alles andere auf der Welt. Sie waren grundverschieden, doch ergänzten sich auf eine interessante Weise. Niemand hätte je gedacht, dass sich zwischen ihnen jemals eine Beziehung ergeben würde, doch wie immer hatten die Leute Unrecht.
Sanft, aber bestimmt, löste Darren den Kuss schließlich nach einigen Sekunden. Eine Frage legte sich über seine anderen Gedanken, nahm den entscheidenden Platz ein. “Geht es dir besser? Und mach dir keine Sorgen, ich trage es dir nicht nach, dass du mich erdrosseln wolltest.“ Am liebsten hätte Darren nach seinen Worten den Kopf gegen die Wand schlagen. Das war doch nicht mehr er? Das war irgendeine seltsame Form seiner Selbst. Doch vermutlich war es das, was die Menschen so toll an diesem Gefühl fanden, das sie Liebe nannten – sich zu verändern, jemand anders zu sein, nur wegen den Gefühlen, die man für einen anderen Menschen hegte.

{Lyrie # wird fast erdrosselt # betrachtet Lyrie wortlos als sie weint # Kuss # spricht}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jun 10, 2012 8:53 am

Lyriera lehnte den Kopf an Darrens Schulter und schloss die Augen, als dieser den Kuss löste. Sie atmete tief durch. "Abgesehen von der Tatsache, dass ich dran war einen Person die ich... dich zu erdrosseln...ja abgesehen davon geht es mir besser...",flüsterte sie, tastete nach der Hand des Vampires und verkreuzte ihre Finger mit seinen. Sie liebte ihn. Und das wusste sie. Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollte. Sie öffnete müde die Augen und betrachtete Darren aus dem Profil. Er war so wunderschön. 'Lyriera...hör auf...oh Gott...hör auf damit...das bist nicht du...',dachte sie und legte den Kopf schief. Sie legte den Kopf in den Nacken, seine Schulter stützte ihn. Lyriera betrachtete ihre Hände. Gott. Sie hatten die Finger verkreuzt. Sie seufzte und erhob sich, zog Darren hoch. "Komm mit...",grinste sie, lächelte ihn sachte und doch so verrückt wie immer an. Immer noch grinsend zog sie ihn hinter sich her durch die Gänge. Vor dem los gehen hatte sie ihre Tasche geschnappt. So ging sie also vor, durch diese endlos Gänge. Sie lachte leise in sich hinein. Darren wäre der erste und einzige, der ihr Zimmer zu Gesicht bekäme. Das war ihr klar. Immerhin war sie die größte Gary-Hasserin an Bord und das merkte man in ihrem Zimmer.

Vor ihrem Zimmer blieb sie kurz stehen, ließ Darrens Hand los und kramte nach ihrem Schlüssel. Sie öffnete die Türe und gewährte Darren einlass. Schon vom Gang aus, sah man den Sandsack mit dem Gary Gesicht darauf. Und die Dartscheibe aus Garys Gesicht. Und die Metallbox mit Garys Gesicht, welche doch recht durchlöchert war. "Willkommen im Gary-Hass-Zimmer...",grinste sie und drehte sich Darren zu. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn kurz, ehe sie ins Zimmer zog und schloss die Türe hinter sich. Die Tasche schmiss sie auf das Bett. Dann ergriff sie ihre Pistole. Lärmgedämmt. Natürlich. Sonst würde ja jeder hören, dass sie hier herumschoss. Kurz grinste sie Darren zu, ehe sie auf die Metallbox zielte. Auf Garys Hals. "Ich liebe es ihn am Papier zu erledigen...",lachte sie, ehe sie abdrückte und sauber durch den Hals schoss. Dann legte sie die Pistole beiseite und näherte sich wieder dem Vampir, wie eine Katze. "Willst du auch mal...",flüsterte sie und legte die Arme um seinen Nacken. Ihre Augen funkelten, verrieten nicht das Rasen ihres Herzens, dass schaffte dieses auch alleine. "Du...bist anders als die anderen Männer...du bist der Einzige, der es schafft, mir den Atem zu rauben.",lächelte sie und küsste ihn kurz und ließ dann von ihm ab, setzte sich auf das Bett.

{Darren xx Gang xx Gedanken xx zieht ihn in ihr Zimmer xx schießt auf Gary-Box xx spricht xx Kuss}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Do Jun 14, 2012 4:20 am

Die Anspannung im Raum war greifbar und sie merkte, dass sie auch von ihr nicht nur Besitz ergriffen hatte, sondern auch auszugehen schien. Indigo wusste, das ssie sich damit vermutlich selbst das Genick brach, aber was sollte sie tun? Sie konnte nicht anders, als sich komplett verrückt zu machen. Sie hasste es, dass sie im Grunde eigentlich nichts machen konnte, als ihr Bestes zu geben. Gut, das war das, was sie eigentlich immer tat. Aber dieses Mal, zum ersten Mal in ihrem Leben, schien es so zu sein, dass es nicht ausreichte. Sie konnte den Kriegern, mit denen sie auf einer Stufe stand normalerweise, nicht befehlen, was sie zu tun und zu lassen hatte. Obwohl - warum eigentlich? Anscheinend hatten sie alle nichts dagegen, dass sie das Ruder übernahm. Vermutlich ging es ihnen genauso, sie hatten Angst vor dem, was geschehen könnte.
Und jetzt lief sie auf dem Flecken, auf dem Gary stets auf und ab gelaufen war, auf und ab und zermarterte sich das Hirn. Zum gefühlten hunderttausendsten Mal drehte Indigo sich um, strich sich das lange schwarze Haar aus dem Gesicht und zwang sich, Ruhe zu bewahren und nicht irgendwas gegen die Wand zu werfen, rauszurennen und sich vor der Verantwortung zu drücken, wie es mancher Andere gerade tat. Sie blickte auf, als die Tür zum Konferenzraum sich öffnete, und nickte kaum merklich, als Jeanelle zurückkehrte. Sie hatte doch gewusst, dass die feurige Vampirin zurückkehren würde. Auch sie hatte ihr besonderes Band zu Gary, auch sie war eine geschickte Kriegerin. Sie wusste offensichtlich, dass es besser war, mit der Gruppe zu arbeiten als allein. Natürlich wusste sie das. Deswegen suchte Indigo auch den Blick der anderen Schwarzhaarigen, zeigte ihr, dass es gut war, dass sie zurückgekommen war.

Dann widtmete sie sich wieder ihrer Aufgabe. Indigo überlegte. Sie waren die Katzen, die die Mäuse jagten. Die Mäuse waren in dem Fall die Gilde. Wie zum Teufel stellten die Katzen es also an, die Mäuse zu jagen? Sie gingen dorthin, wo es viele Mäuse gab. Begaben sich in ihr Gebiet, begaben sich dorthin, wo die Chance groß war, dass ihr eine zwischen die Krallen lief. Damit hatten sie keine Probleme. Innerhalb von kürzester Zeit könnten sie an die andere Seite von Las Vegas gelangen, ohne weiter außer Atem zu kommen. Sie kannten sich hier aus, jeder Einzelne, und das, obwohl sie noch gar nicht so lange hier waren. Anscheinend würden sie jetzt also Katz und Maus spielen. Tja, und das bedeutete wohl ...
"Wir gehen auf Jagd." Indigo blieb wieder in der Mitte des Tischendes stehen. "Wenn wir sie nicht direkt aufsuchen können, müssen wir sie halt finden. Sie haben in der ganzen Stadt ihre Kontaktleute verteilt. Und sie wohnen in Las Vegas, ihr wisst selbst, dass die Stadt nachts fast schon aktiver ist als tagsüber. Also werden wir ein bisschen raus gehen und die Bars unsicher machen. So werden wir sie viel eher finden als wenn wir uns die ganze Nacht hier drin verschanzen und versuchen, eine andere Lösung zu finden." Sie lehnte sich auf den Tisch und ihr lodernder indigofarbener Blick glitt über jedes Gesicht am Tisch. "Wir werden uns aufteilen: Moon, Kleine, -", sie deutete auf das kleine dunkelhaarige Mädchen, das in den Schatten blieb, Candace, "Ihr kommt mit mir. Jeanelle, du gehst mit Flynn. Und Killian, du siehst am Besten zu, dass Darren und Lyriera ihre sexsüchtigen Ärsche mit dir bewegen, danach gehst du mit Jean und Flynn. Wir haben keine Zeit zu verlieren."

{ Gedanken xxx Jeans Rückkehr xxx Überlegungen xxx verkündet Plan - TEILT GRUPPEN EIN }

OUT: gruppen so OK?? ich denke, so dürfte es passen, oder? dann hätte ich doch alle, die da wären, eingeteilt und auch so'n bissn darauf geachtet, dass es mit den relations und so passt ... wenn ihr was dagegen habt, änder ich das nochmal ^^
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 16, 2012 6:56 am

« Hast Du Angst, alles zu verlieren? Hasst Du? Ich hasse mit!
Brauchst Du mich, wenn Du nach unten siehst? Springst Du? Ich springe mit!
Nichts ist für Immer und für die Ewigkeit. Nichts ist für Immer, nur der Moment zählt ganz allein. « -
Unheilig

Kalte Abneigung machte sich in ihm breit, gegenüber all den Vampiren hier, denen so viel daran lag, etwas zu Garys rettung beizutragen. Er verstand den Sinn nicht, sie würden gut ohne den general zurechtkommen, sehr gut sogar. Und eigentlich gab es auch niemanden weiter, derm der Verlust des Chefs groß zusetzen könnte. Die meisten hegten kein sonderlich freundschaftliches Verhältnis zu dem General, nur wneige Vampire waren ihm freundlich gesinnt, so konnte Moon es nicht nachvollziehen, dass sich sowohl Fynn als auch Killian für Indigos tollkühnen Plan aussprachen, den Verschwundenen zu suchen. Argwöhnisch musterte er seine Freundin und die beiden Männer, deren leidenschaftliches Verhältnis auch kein Geheimnis mehr war. Moon hatte nichts gegen anders Gesinnte, doch in diesem Moment hätte er dies durchaus als Schwachstelle zur Rechenschaft ziehen können, beherrschte sich aber und schwieg weiterhin. Abgesehen von dem Tocken der Stiftkappe.
Seinen eigenen Plan verwarf er wieder, warum hatte er ihn sich gleich noch zurecht gelegt? Um Indigo zu gefallen? Nun, es war ihm mittlerweile ein Leichtes dies zu tun und außerdem würde sie das schon selbst schaffen. Ihm konnte Gary gestohlen bleiben und er würde auch nicht böse drum sein, wenn er hier auf diesem gottverdammten Fleckchen Erde abkratzte. Dann sah er, was er davon hatte.

Den Rest des eher an Euphorie verlierenden Gesprächs hörte er kaum noch zu. In seinem Kopf bahnten sich schon wieder Gedanken mit dne Silben sämtlicher Dichtungen ihren Weg nach vorne und trennten ihn von der Außenwelt ab. So bemerkte er Jeanelle auch kaum, als sie wiede rin den Raum kam. erst Indigos Entschluss und der Fall seines Namens ließ ihn aufhorchen. Auf die Jagd? war das nicht ein äußerst gewagtes Unterfangen? Die Gilde ware ihnen niemals freundlich gesinnt, wie zum Teufel wollte die Kriegerin es anstellen mit diesen sterblichen, missgebildeten Kreaturen in ein Gespräch zu kommen? Sein blutroter Blick heftete sich strafend auf Indigo udn zeigte deutlich, dass ihm ihr Entschluss ganz udn gar nciht gefiel. Zumal er sich nicht anderer Befehlston unterordnete. Dass hatte schon Gary schmerzlich erfahren müssen und zwar mehrmals. Der General war an der Sturköpfigkeit des Blonden nicht selten an seine Grenzen gelangt.
"Ich unterziehe mich keinerlei Rechenschaft, noch folge ich jetzt dem Wort eines anderen. Ich bin Gary nichts schuldig, weshalb ich mich für ihn nicht schmutzig machen werde. Wie könnt ihr nur so naiv sein udn glauben, er würde sich darum scheren, was mit euch ist, wenn ihr verschwunden seid. Er gibt euch zwei Stunden - wenn ihr bis dahin nicht wieder aufgetaucht seid, macht er weiter wie zuvor! Und ihr zermatert euch hier die Köpfe, dafür, dass er euch dannach weiter peinigen wird?!"
Gott, man musste schon sehr an sich selbst zweifeln, oder nichts zustande bringen, wenn man an die Herrschaft eines anderen festhielt. Es würde nichts bringen, diese Jagd, außer Verletzten. Moon glaubte nicht an den Erfolg bei dieser Sache, vielleicht auch, weil er ihn gar nicht erst haben wollte. Man konnte dieses ganze Theater doch nur mit dem Verfall des Individuums rechtfertigen. Anders konnte er sich das Ganze langsam nciht mehr erklären. Die waren so beeinflussbar. Allesamt.
Auch wenn seine Worte ruhig gesprochen war, kochte Moon vor Hass und Abscheu. Es war wiederlich was hier geschah. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren stand er auf und verließ den Raum. Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, atmete er hörbar auf. Darren und Lyriera wussten schon, warum sie gegangen waren. War ja nicht zum aushalten da drin.
Moon ging den Gang hinunter zum Tor udn ließ sich dort die Wand hinunterrutschen, steckte sich die Stöpsel des iPods in die Ohren. Musik war das beste, was ihn jetzt ablenken konnte. Er wollte nciht mehr an Gary denken, war froh dessen Tyrannei zumindest vorerst entkommen zu sein.

{im Versammlungsraum | schweift ab | Indigos Vorschlag | schockiert | geht | nahe dem Tor}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 16, 2012 7:35 pm

Darren wollte sich nicht verändern. Er wollte er selbst bleiben. Liebe veränderte ihn, doch er wollte sie nicht missen. Was war zu tun, um das Alte und Bekannte zu erhalten? Keine Antwort. Er musste daran festhalten, durfte sein altes Ich nicht los lassen, sonst würde es vergehen. Manch einer mochte seine Charakterzüge nicht schätzen, doch das war seine Persönlichkeit. Ohne sie war er nichts oder etwas, aber nicht Darren DuCraine, das Monster, der Vampir.
Als Lyrie endlich antwortete wurde der Dunkelhaarige hellhörig. Es hatte nicht lange gedauert bis sie antwortete, doch durch seine Gedanken war die Zeit in die Länge gezogen worden. Ihre Worte zeugten von Uneinigkeit. Jedenfalls was ihre Gefühle ihm gegenüber betraf. „Eine Person die ich liebte“ oder „Eine Person, die mir viel bedeutet“, doch es konnte auch „Eine Person, die ich nicht mochte“ heißen. Es gab diverse Möglichkeiten, wie sie den Satz hätte weiterführen können. Allerdings schienen die ersten beiden Möglichkeiten wahrscheinlicher als die letzte.
Nur neben seinen Gedanken bemerkte er, dass Lyrie seine Hand nahm und ihre Finger mit den seinen verkreuzte. Seltsamer Weise fühlte sich dieses Händchenhalten für den Vampirkrieger noch intimer an als alles andere – das beißen einmal ausgenommen. Er hatte noch nie Händchengehalten, weil es nie wichtig war, um ein Opfer dazu zu überreden ihm zu folgen, an einen dunklen Ort, an dem er es beißen konnte. Und da es niemanden vor Lyrie gegeben hatte, mit dem er eine Beziehung eingegangen war... Doch Darren beschloss, dass er es mochte. Er ließ sie also gewähren, auch als sie ihn hoch zog und mit sich zerrte. Bereitwillig folgte er ihr bis zu ihren Zimmer.
Wilkommen im Gary-Hass-Zimmer. Darren runzelte die Stirn über den Ausdruck, sah aber keine Sekunde später, wieso sie ihr Zimmer so nannte. Überall Garys Gesicht. Und fast alle Garys waren mehr oder weniger durchlöchert. Ein Schmunzeln stahl sich auf Darrens Gesicht. Sie konnte ihn ja wirklich noch weniger leiden als er. Allerdings hätte er es auch nie wirklich offen zugegeben, wenn der general noch anwesend war. Denn eigentlich akzeptierte Gary ihn als loyalen und guten Krieger. Das wollte er sich nicht verbauen, in dem er seinen Hass auf Gary heraus posaunte.
Mit den dunklen, menschlichen Augen betrachtete Darren wie Lyrie nach eine weiteren kurzen Kuss eine Pistole hervor holte und auf Garys Hals schoss. Der vergnügte Gesichtsausdruck brachte selbst Darren zum Grinsen, was jedoch wieder verschwand, als er sich wieder auf sich selbst besann. Wie eine Raubkatze auf der Jagd kam sie auf ihn zu, legte die Arme um seinen Nacken. Ihre Worte brachten ihn zum Schmunzeln. “Nein, danke. Du weißt doch, dass ich keinen großen Hehl um meinen Hass auf Gary mache. Sollte eine der kleinen Petzen, die noch im Versammlungsraum hocken, davon erfahren, dass ich dir helfe ihn auf Papier zu erledigen, würden sie es Gary stecken, wenn er wieder auftaucht.“, antwortete er ruhig. Dann sah er ihr in ihre Augen. So wundervolle normale Augen, im Gegensatz zu ihren gesamten Äußeren. Grüne Augen oder irgendein seltsamer Farbton hätte zu ihr gepasst, doch diese Augen verrieten, dass sie auch „normaler“ sein konnte und nicht immer dieses schockierend stark geschminkte Püppchen, dass sie allen zeigte. Doch auch diese Maskerade liebte er an ihr.
Ihr Herz verriet ihre Nervosität im Gegenüber. Sie war zwar vollkommen unberechtigt, doch Lyrie schien sie nicht ausschalten zu können. Im Gegensatz zu ihr, empfand er ihre Nähe als durchaus schön, doch nicht so, dass er nervös wurde und sein Herz anfing schneller zu schlagen. Doch nun zogen ihr Worte wieder seine ganze Konzentration auf sich. Sie bestätigten nur seine Vermutung über ihre Gefühle und das stimmte den Vampirkrieger durchaus glücklich. Immerhin besagte das auch, dass er nicht nur ihr kleiner Durstlöscher für zwischendurch war. Als sie sich schließlich von ihm zurückzog und auf ihr Bett setzte, schien ein Teil von Darren mit ihr zu gehen. Dieses Gefühl war so neu, wie nichts jemals zuvor. Doch er mochte neue Erfahrungen. Jede Erfahrung ist von Wert.
Langsam schlenderte er zu ihr herüber und ließ sich neben sie auf dem Bett nieder. “Ich bin nicht gut darin, Gefühle zu zeigen, geschweige denn, darüber zu reden, doch du sollst wissen, dass du eine der wichtigsten Personen in meinem Leben geworden bist. Wenn du mich niemals fortschickst, werde ich nicht von deiner Seite weichen.“


{Lyrie # Händchenhalten # Lyries Zimmer # belustigt # spricht # denkt # spricht}
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Das Raumschiff

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