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 Das Raumschiff

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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Mi Jun 20, 2012 5:21 am

Candace war weiterhin in Gedanken versunken. Das hier alles... das interessierte sie doch gar nicht! Sie war hier sowas von Fehl am Platz... Zum Glück nahm man sie kaum zur Kenntnis, denn das hätte das Mädchen nur noch verwirrter und verschlossener gemacht. Erst nach einer Weile hatte sie auch genau begriffen, worum es hier überhaupt ging! Das war ihr vorher alles ja gar nicht bewusste gewesen. Wer war dieser Gary nochmal, von dem alle redeten? Irgendsoein General... War der wichtig? Anscheinend ja, sonst würden die nicht so aufgeregt Pläne schmieden. Candace kannte hier alle noch nicht wirklich, deswegen wusste sie von den meisten nicht mal die Namen. Sie war noch nicht allzu lange Vampir - wollte das natürlich auch nicht bleiben - und war den anderen gegenüber einfach zu verschlossen. Ich will ja auch nichts mit Monstern zu tun haben..., war ihr erster und wahrscheinlich auch einziger Gedanke, den man dort hinzufügen konnte. Und sie würde schon einen Weg finden, den Vampirismus loszuwerden... Die Frage war einfach nur, wie sie das bitte schön hinbekommen sollte! Das war nicht unbedingt einfach... Gab es denn überhaupt einen Weg, aus einem Vampir wieder einen Menschen zu machen? Wahrscheinlich gab es überhaupt keinen... Aber wenn Candace schon hier mitlaufen musste, würde sie hinterrücks nach Lösungswegen suchen. Bei den blutrünstigen Killern blieb sie nicht.

Kurze Zeit später kam Indigo, eine ziemlich kalte und schlagkräftige Frau in den Raum gestürmt und erzählte irgendetwas von Gruppen und einem Plan. Candace mochte sie nicht, hat aber auch noch keinen Grund gefunden, sie richtig zu hassen. Auch ihr war sie noch nicht so oft über den Weg gelaufen... Aber die Kleine unterließ es auch besser. Sie bleib weiterhin still, denn wenn sich eine solch herzlose Person im Raum befand, wollte sie erst recht nicht irgendetwas falsches sagen. Sie hatte Respekt vor allen hier im Raum, so abscheulich sie die auch alle fand - sie hatte wahnsinnigen Respekt. Kurz nachdem Indigo drinnen war, erzählte sie weiter. Es ging also um Garys Rettung. Uninteressant für die Brünette, also zog sie sich noch weiter zurück und ihre Haltung wurde noch enger, verschlossener, schüchterner.
Jagd. Hatte sie richtig gehört? Candace würde niemals Mitmenschen angreifen. Oookay, sie war kein richtiger Mensch mehr - fühlte sich aber noch wie einer und wollte auch so lange höchst menschlich bleiben wie nur irgendmöglich. Sie hielt nichts vom Kämpfen und verbarg auch ihre roten Augen. Sie tat Menschen nichts an und hielt sich immer im Hintergrund. Es gab ziemlich viele menschliche Eigenschaften an ihr, die sie nicht ablegen wollte. Aber den anderen das zu sagen, traute sie sich erstmal nicht... Kurz darauf schloss Indigo Gruppen, die zusammen 'auf Streife' gingen. Candace erschrak fast, als jemand - und niemand anderes als diese Frau - auf sie zeigte. Wieso musste sie denn mit? Sie wollte das gar nicht. Aber eigentlich... Sie würden runter nach Las Vegas kommen. Sich unter die Leute mischen. So hätte Candace eigentlich die Chance, abzuhauen, von den ganzen Personen hier, dieses Leben hinter sich lassen und versuchen, sich selbst durchzuschlagen. Das war ein total guter Plan, fand zumindest die Brünette, aber das würde auch schief gehen... Denn alleine durchschlagen, da kamen ihr dann doch wieder diese Zweifel. War sie nicht viel zu unentschlossen dafür?

Mit einem etwas verwirrten, schüchternen Blick sah sie zu Indigo hoch, verbarg ihr Gesicht dann aber wieder im Schatten. Kurz darauf schaltete sich dieser Moon ein - Candace fand ja, das war ein schrecklicher Name - und der war anscheinend nicht so begeistert von der Idee, geschweige denn von so einer Gruppeneinteilung. Insgeheim bewunderte Candace ihn eine kurze Weile dafür, dass er einfach so seine Meinung sagte - aber das änderte sich schlagartig, als sie wieder in den Vordergrund schob - er war ebenfalls ein Monster. Also, für solche Leute hatte sie nichts übrig. Sie sah wieder leicht zu Indigo, schwieg aber immer noch...

[Schaut ein wenig hoch / Ist nicht begeistert von der Idee / Bleibt im Hintergrund / Spricht immer noch niemanden an / plant ihre eigenen Pläne]



Zuletzt von Candace McGilligan am Mi Jun 20, 2012 9:32 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Mi Jun 20, 2012 8:39 am

Schweigend hörte Killian Indigo zu, die kurzerhand begann, sie in Gruppen einzuteilen. Dabei fiel der Blick seiner orangeroten Augen auf das blasse Mädchen, nein, auf die Jungvampirin, die sich äußerst seltsam verhielt. Doch blieb dem Vampirkrieger keine Zeit, weiter über die Kleine nachzudenken, denn plötzlich wurde Moon laut und lehnte sich gegen Indigo auf. Verwundert über den Ausbruch des sonst so ruhigen und besonnenen Taktiker runzelte Killian die Stirn und blickte ihm nach, als dieser wutentbrannt den Versammlungsraum verließ.

Leise seufzend nickte er Indigo zu, wandte den Blick kurz Jean zu, die Flynn und ihn begleiten sollte, und wandte sich dann seinem Freund zu, dessen Hand noch immer mit seines verschlungen war. "Wartet auf mich, ich bin gleich wieder da!". Es passte ihm nicht, dass Indigo gerade ihn dazu aufgefordert hatte, Darren und Lyriera. Doch eben ganz der loyale und ergebene Krieger, fügte er sich und verließ eilig den Versammlungsraum, um sich auf die Suche nach den Zweien zu machen. Den Geruch der beidem im Gang herausfilternd folgte er dem Weg durch das Raumschiff, der ihn kurzerhand auch an Moon vorbeiführte, der in der Nähe des Raumschiffeingangs an der Wand gelehnt saß und Musik hörte. Schon wollte Killian ihn auf sein verhalten ansprechen, doch ließ er es, schenkte dem Taktiker nur einen vorwurfsvollen Blick und lief schnurstracks weiter, dem geruch von Darren und Lyriera folgend. Schließlich blieb er vor einer Tür stehen, aus denen er die Stimmen der Gesuchten vernahm, zögerte einen moment, um dann laut gegen die Tür zu klopfen. "Lyriera... Darren... los, ihr sollt wieder zurück in den Versammlungsraum. Indigo hat zur Jagd gerufen und verlangt nach euch!" Das Zimmer betreten tat er nicht, da er sich gut vorstellen konnte, wie die leicht durchgeknallte Lyriera reagieren würde. Deswegen klopfte er nochmals stark und wartete dann einfach ab.

[billigt INDIGO's Befehl / wendet sich k. JEAN und FLYNN zu / läuft auf der Suche nach D&L an MOON vorbei / vor LYRIERAS Zimmer / ruft nach ihr und DARREN / wartet vor dem Zimmer]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 23, 2012 10:22 pm

That's great. Absolutely gorgeous. Welcome in my personal hot-burning hell!

Natürlich! Natürlich ließ sich Moon nichts sagen. Schon ganz besonders nicht von ihr! Natürlich geriet alles mehr und mehr außer Kontrolle. Indigo's Hände ballten sich zu Fäusten, in dem verzweifelten Versuch, ihm nicht auf der Stelle den Hals umzudrehen. Warum mochte sie ihn noch mal gleich? Sie hatte wirklich und ernsthaft vergessen, warum sie Moon mochte. Es war, als wäre er irgendwie ... zweigeteilt. Nannte man das nicht auch Shizophrenie? Im einen Moment war er derjenige, der ihr Halt und Kraft gab, der für sie da war, egal wie scheiße das hier gerade lief. Und jetzt? Jetzt war er wieder das unnahbare Arschloch, mit dem sie mal absolut nichts anfangen konnte.
Generell schien es irgendwie, als sei die Vampirin, die mal eben so das Ruder an sich gerissen hatte, komplett überhört worden. Der Einzige, der sich bewegte, war Killian. Natürlich war das Killian. Irgendwie, zugegeben, war er ihr ja doch ganz sympatisch. Gut, er war schwul - aber das änderte nichts, aber auch rein gar nichts daran, dass er nicht nur ein genialer Krieger, sondern auch noch treu wie ein Hund dabei war. Sowas war ihrer Meinung nach ziemlich wichtig. Sie erwiderte das Nicken ernst, bevor sie zu Candace trat. Das Mädchen hatte sich immer noch nicht bewegt.

"Komm.", sagte Indigo zu ihr. Sie stellte fest, dass die Kleine nicht allzu unterschiedlich von ihr selbst war. Naja, außer dass sie schon als Vampir geboren worden war, und das Mädchen nur gewandelt war. "Ich meine, außer du möchtest weiter hier rumschmollen oder dich allein durchschlagen. Dadurch dir aber letzten Endes das Eine genauso wenig hilft wie das Andere, würde ich an deiner Stelle wirklich mitkommen." Und zu ihrer eigenen Überraschung fragte sie dann: "Hast du irgendwas, womit du dich verteidigen kannst? Ein Messer oder sowas?"

Indigo fragte sich, warum sie sich auf einmal darum scherte, was mit diesem Mädchen passieren würde. Es war doch offensichtlich, dass die Kleine absolut keine Lust hatte, hier zu sein. Sie war keine geborene Vampirin, sie hasste es, eine zu sein. Das machte sie eigentlich sogar zu einer Gefahr - was, wenn sie ein doppeltes Spiel betrieb und zur Gilde überwechselte, um ihre eigene Rasse zu vertreiben? Deswegen war sie ja auch in der Gruppe von ihr gelandet - damit Indigo sie unter Beobachtung halten konnte. Und, weil sie und Moon, der ja jetzt allerdings anscheinend nicht mitkam, sie am Besten beschützen konnten. Schon wieder so ein dämlicher Gedanke. Aber so war es doch. Erneut musste sie sich das Haar aus der Stirn streichen - genervt davon. Sie fischte ein Haargummi aus der Tasche und band sich das Haar zu einem einfachen Pferdeschwanz zurück. Schon besser.

{ MOONs Abgang xxx geht zu CANDACE und spricht mit ihr xxx Gedanken }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 23, 2012 10:43 pm

I mean, it's kind of too obvious, isn't it?

Flynn war immer schon gut darin gewesen, zu beobachten. Er hatte früher, als er nicht mehr als ein Außenseiter, ein kleiner schwuler Junge, gewesen war, viel Zeit damit verbracht, einfach nur seine Umgebung, seine Mitvampire zu beobachten. Das war kein Problem für ihn gewesen, das war schlicht und ergreifend normal. Das hatte sich auch heute nicht geändert.
Er stand einfach nur da, die Finger mit denen seines Freundes, seines absolut perfekten Freundes, verschränkt, und beobachtete. Beobachtete, wie Indigo mit sich rang, versuchte, die Fassung zu bewahren. Beobachtete, wie das Mädchen, Candace, sich in ihre Schatten kuschelte und versuchte, dem Albtraum zu entkommen. Beobachtete, wie Moon ausflippte allein deswegen, weil Indigo ihn beordert hatte, mit ihr und dem Mädchen auf die Suche nach der Gilde zu gehen. Beobachtete Jeanelle, wie sie einfach wieder zurückkam und sich dann ebenfalls stumm aufs Beobachten beschränkte.
Naja, und außerdem lauschte Flynn den Worten der Kriegerin, die ihn und die anderen Visitors in der Zeit führte, wo ihr General fehlte. Aber man merkte schon jetzt, dass die Gruppe zerbröselte. Gary war, auch wenn niemand das so recht zu bemerken schien, der Kleber gewesen, der sie alle zusammen hielt. Nicht durch besondere Einfühlsamkeit, ganz im Gegenteil. Es war seine Strenge, seine respekteinflößende Präsenz, die die Krieger, die sich eigentlich alle immer harsch und kalt zeigten, dazu zwang, über ihren Schatten zu springen und nicht immer nur Einzeldinger durchzuziehen. Und das konnte Indigo einfach nicht so gut wie der General - ganz einfach, weil sie Kriegerin war, nicht Generälin.
Aber dennoch hörte der Vampir auf die Worte der Schwarzhaarigen, ebenso wie Killian, der der Erste war, der sich bewegte. Er ging aus dem Raum, und Flynn wäre ihm am Liebsten sofort gefolgt, ohne den Kontakt zu lösen. So ließ er aber die Finger des Älteren aus seinen gleiten und blickte ihm nur hinterher. Womit hatte er so ein Glück verdient? Er verstand es nicht recht, aber irgendwie war es auch egal. Zumindest jetzt gerade. Sie mussten sich auf Anderes, Wichtigeres konzentrieren. So wandte er sich Jeanelle zu, die noch immer dort ausharrte, wo sie sich hingesetzt war, als sie zurückkam. Er lächelte ein wenig zur Begrüßung - so etwas konnte man ihm auch in so einer schwierigen Zeit nicht nehmen.

"So, dann müssen wir also mal wieder zusammen arbeiten. Lange nicht mehr, was?", begann Flynn, aber man merkte, dass er eigentlich zumindest darauf keine Antwort haben wollte. "Also. Wo beginnen wir? Ich meine, irgendwo müssen wir ja suchen ..."

{ beobachtet die Gruppe xxx lauscht INDIGO xxx beobachtet KILLIAN beim rausgehen xxx wendet sich JEANELLE zu und spricht mit ihr }
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Jeanelle Blanchard
Krieger (Vampire)
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HINTERLASSENE SPUREN :
650
BEIGETRETEN AM :
07.10.11

BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jun 24, 2012 1:22 am

There's an old voice in my head that's holding me back.

Well tell her that I miss our little talks.



Jeanelle nahm durch einen Schleier wahr, wie die dunkelhaarige Indigo sie in eine Gruppe zuteilte. Flynn und Killian. Die junge Frau ließ ihren Blickdurch den Raum schweifen und die dunkelroten Augen blieben an den beiden Männern hängen, welche 'Händchen-hielten'. Ein leichtes Nicken, welches niemandem wirklich bestimmt war, zeigte die Reaktion der Vampirin. Dieses Mal würde sie nichtdie Diva spielen; nicht unzufrieden rumzicken. Nein. Dieses Mal würde sie der Anweisung folgen, welche Indigo gab und zusammen mit Killian und Flynn die Stadt durchsuchen. Ein leises Seufzen entwich ihr bei dem Gedanken an den General - wer konnte so wahnsinnig dumm und stumpfsinnig sein den Vampir zu entführen - jedenfalls war es das, was die Vampirin dachte. Mit einem Ruck hob sie den Kopf und bemerkte schließlich, wie Killian den Raum verließ - warum hatte sie nicht recht mitbekommen, da sie mit ihren Gedanken beschäftigt gewesen war. Stattdessen warf sie einen Blick auf den verbliebenen Teil der Gruppe, welcher sie kurz anlächelte. Jean schaffte es sogar, das Lächeln sanft zu erwiedern, ehe Flynn schon zu reden begann. "So, dann müssen wir also mal wieder zusammen arbeiten. Lange nicht mehr, was? Also. Wo beginnen wir? Ich meine, irgendwo müssen wir ja suchen ..." Ein weiteres Nicken bestätigte das Vorhaben Flynns und die Dunkelhaarige dachte ebenfalls nach.
"Eine gute Frage. Ich schätze wir sollten uns auf die Außenbezirke konzentrieren - oder ähnliches. Ich denke nicht, dass Gary irgendwo in der Stadtmitte steckt" antwortete sie so nett wie es bei dem Temperament der Vampirin möglich war, wobei sie wirklich netter schien als sonst. "Oder siehst du das anders" fragte sie neugierig nach und fixierte den Krieger vor sich mit eindringlichem Blick. Währenddessen dachte sie darüber nach, ob und welche Waffen sie benötigen würde - oder eben nicht.

[ Gruppeneinteilung / KILLIAN's Verschwinden / FLYNN ]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jun 24, 2012 4:57 am


Schon wieder. Schon wieder war sie in Gedanken versunken über ihre ganze Zukunft, über die Leute hier im Raum, über das Vampirdasein - es gab so viele Dinge, über die man nachdenken konnte. Und Candace war ja dafür bekannt, dass sie sehr strategisch und nachdenklich vorging, egal was sie machte oder vorhatte. So war sie auch heute mal wieder in ihre Gedanken versunken.

Aber sie wurde jäh aus den Gedanken gerissen, als sich Indigo zu ihr bewegte. Candace wollte sich irgendwo andershin verkriechen, damit sie ja von den anderen wegkam, aber anscheinend waren Indigos Schritte zu ihr gewollt. Candace wollte wirklich schon aufstehen und verschwinden, in irgendein Zimmer und vor sich hinkauern, aber durch die Worte blieb sie irgendwie am Stuhl gefesselt. Candace mochte nicht viel reden, und noch dazu mit Monstern - aber unhöflich war sie nie und nimmer, ihre Eltern haben ihr da ziemlich viel beigebracht. Stände die Frau vor ihr und würde sie nicht ansprechen, hätte Candace bereitwillig Platz gemacht - aber jetzt, wo sie angesprochen wurde, würde sie ihre Gegenüber nicht ignorieren. Na gut, erstmal abwarten, was sie zu sagen hat... Candace schaute wieder nur leicht hoch, in ihren Augen konnte man ablesen, dass sie auf das alles hier keine Lust hatte und auch gar nicht hier sein wollte. Sie hörte dennoch aufmerksam zu. Als erstes wurde Candace aufgefordert, endlich mitzukommen, zu dieser "Mission", diesem "Plan" oder auch "Vorgehen". Aber sie war wirklich nicht besonders scharf darauf, mitzukommen. Ja, in die Welt der Menschen da unten - auf jeden Fall! Aber mit solch einer Begleitung - Nein, das konnte nicht gut gehen.
Candace hätte schon das Nein abgegeben - wenn nicht diese paar Sätze danach wären. Das ließ sie dann doch nochmal überdenken, hier zu bleiben. Aber was sollte sie denn sagen? Was nur? Sie grübelte darüber nach, als sie eine Frage verdammt hellhörig werden ließ. Ein Messer... Besaß sie denn so etwas? Nein, Waffen gebrauchte sie doch nicht, die konnten ja andere Personen verletzen! "Nein, so etwas besitze ich nicht", fing Candace vorsichtig an. Bisher hatte sie noch mit niemanden hier geredet - ihre Stimme war schon ganz verstimmt. Sie war nicht so eindringlich, gleichzeitig bedrohlich oder stolz - nein, ihre Stimme war eher klein und unauffällig. In ihren letzten Worten lag auch ein wenig Abscheu gegenüber Waffengebrauch...

[bleibt still / überlegt über dies und das / antwortet INDIGO zaghaft / beobachtet die anderen]

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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Do Jun 28, 2012 5:23 am

Die Vampirin starrte etwas entgeistert zu Darren. Es freute sie, etwas solches zu hören. Aber es überraschte sie, es aus seinem Mund zu hören. Ihre Lippen formten ein Lächeln doch ihre Augen funkelten ein wenig verwirrt. Sie war ihm also wichtig? Und er würde sie nie verlassen, wenn sie es nicht wollte? Lyriera schluckte und starrte auf den Boden. Das war mehr als sie erwartet hatte, viel mehr. Weshalb aber viel es ihr so schwer sich daran zu erfreuen? Sie wusste es nicht. Vielleicht aber, war es die Tatsache, dass sie ihn fast umgebracht hatte. Er sollte ihr nicht vertrauen. Sie tat ihm doch nicht gut... Und was er wohl erwartete, dass sie antwortete? Sie öffnete gerade den Mund, als es an ihrer Tür klopfte. Killians Stimme rettete sie. Vorerst. Aber nie im Leben würde sie zurück gehen. Sie erhob sich und griff nach ihrer Tasche. Kurz drehte sie sich zu Darren. "Als ob ich zurück gehen würde. Vorher geb ich mir wohl die Kugel...",grinste sie und packte gleichzeitig ihre Waffe ein. Sicherheitshalber. Dann öffnete sie einen Spalt die Türe und betrachtete Killian. Sie hob eine Augenbraue. "Geh zurück. Wir kommen gleich nach, ja? Aber zuerst, muss ich nochmal naschen, wenn du verstehst, was ich meine...",lächelte sie frech, ehe sie die Tür zu knallte und absperrte. Sie drehte sich zu Darren. Ihre Augen betrachteten sein Gesicht. "Zur Info, ich habe nicht vor, zurück zu gehen. Ich werde vermutlich irgendwo im Schiff rum irren oder mich in die Stadt schleichen. Falls Gary am Rückweg ist, schafft er es nie zum Schiff.",grinste sie und bewegte sich zu Darren, beugte sich über ihn und küsste ihn kurz. Sie lächelte sanft. "Willst du mitkommen? Oder hilfst du lieber nach Gary zu suchen?"


{Zimmer von Lyriera // Darren // überrascht // Killian /// genervt // redet // plant}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 30, 2012 1:02 am

Great. Brilliant. Can you please remind me why the hell I am doing this?


Indigo beobachtete das Mädchen vor sich. War ja mal wieder klar gewesen. Absolut glasklar. Sie atmete tief durch und war mal wieder ziemlich angepisst - ihre Nerven lagen wirklich blank die letzten Stunden. Es war absolut klar gewesen, dass Candace keine Waffe besaß. Dass sie nicht bereit war, eine einzusetzen - und das war, auch wenn sie es nicht ausdrücklich sagte, eindeutig aus ihren Worten herauszuhören. Das war mal wieder typisch Menschenmädchen; sie waren einfach zu weich. Es war ja klar, dass das nur an der Erziehung liegen konnte: man betüttelte den Nachwuchs einfach viel zu sehr. Sie war niemals betüttelt worden, ganz im Gegenteil. Sie hatte die Härte des Lebens schon früh erkennen müssen. Deswegen waren ihre Augen auch hart, als sie die Kleine jetzt anstarrte.

"Hm, war klar. Du lässt dich lieber umbringen, anstatt dich selbst zu verteidigen."

Vielleicht klangen diese Worte hart in den Ohren Anderer. Aber Indigo wusste, dass das das Einzig richtige war. Candace würde umgebracht werden, wenn sie sich nicht beschützen konnte. Indigo würde nicht immer so auf sie achten können, dass sie sie aus dem Kreuzfeuer raushalten könnte, wenn es zu einem Kampf kam. Und die Gilde würde keineswegs davor zurückschrecken, ein Mädchen umzubringen - in ihren Augen war sie nur eine Vampirin, ein Monster, ein Gegner. Das Alter interessierte sie absolut gar nicht. Deswegen war es auch so gefährlich für die Kleine, unbewaffnet rauszugehen.
Und was konnte sie dagegen machen? Natürlich, irgendwie musste sie die Kleine bewaffnen. Sie wusste, dass Candace garantiert dagegen sein würde. So, wie sie sich angehört hatte, verabscheute sie Waffen. Und was hieß das für Indigo? Sie musste Kräfte, die sie besser in etwas Wichtiges investierte, für einen Kampf gegen den pubertären Starrsinn einsetzen. Gott, wie sie das hasste. Sie ging die Waffen durch, die sie bei sich hatte, stellte allerdings fest, dass sie außer ihren beiden guten Wurfmessern, ihrer .45er und ihrem Schwert mit der gezackten Klinge mal wieder keine entbehrlichen Waffen bei sich trug. Also mussten sie auch noch einen Abstecher in ihren Trainingsraum machen, wo die Waffenkammer sich befand. Sie atmete noch mal tief ein und ließ den Atem dann langsam entweichen.

"Also gut. Durch die Tatsache, dass ich dich keinesfalls unbewaffnet hier raus lasse, wirst du jetzt mitkommen. Wir müssen gucken, dass du zumindest irgendwas hast, mit dem du dich wehren kannst, wenn ich mal grad damit beschäftigt bin, meinen eigenen Hals zu retten. Klar soweit? Komm."

Indigo half Candace nicht, aufzustehen. Sie ging einige Schritte und blieb dann in der Tür stehen, um auf Candace zu warten. In dem Moment, in dem das Mädchen sie erreicht hatte, würde sie wieder weiter gehen und den Weg zum Trainingsraum einschlagen. (was bedeutet, dass du, Candace, das schreiben kannst, wenn du postest)

{ Gedanken xxx genervt xxx antwortet CANDACE xxx will zum Waffenraum, um ihr ein Messer zu suchen }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 30, 2012 8:43 am

That's just about why we're here.


Vermutlich jeder Kerl in diesem ganzen verdammten Raumschiff würde bemerken, wie heiß Jeanelle war und wie unglaublich gut sie aussah. Jeder, außer Flynn. Er blickte in das schöne Gesicht der Kriegerin ohne auch nur einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden. Und das lag auch nicht nur daran, dass er überaus glücklich in einer Beziehung war. Nein. Er war auch noch in einer homosexuellen Beziehung. Er war nie nicht homosexuell gewesen, was bedeutete, dass er durchaus bemerkte, wie hübsch Jeanelle war, aber höchstens so, wie man das bei einem Familienmitglied bemerkt: nur so nebenbei. Zu sabbern würde er eher anfangen, wenn jetzt Killian wieder den Raum betreten würde ... aber er war ja weggeschickt worden.
Vielleicht sollte sich Flynn jetzt die nächsten Stunden mal auf das Wichtigste, nämlich Gary's Rettung konzentrieren, anstatt auf seine Homosexualität oder auf seinen Freund. Und auch, wenn das schwer werden würde, riss er sich so weit zusammen, dass er nunmehr gedankenversunken lächelte und versuchte, Jeanelles Gedankengang zu verfolgen. Direkt in der Innenstadt würden sie garantiert nicht fündig werden, da war er ihr einer Meinung. Aber warum nicht in einem der ruhigeren Bezirke in Stadtnähe, in einem der vielen Bürogebäude zum Beispiel? Wer wusste schon, wo die Gilde ihre dreckigen Finger im Spiel hatte? Somit schärfte sich sein Blick und er blickte wieder aus seinen Gedanken auf, direkt in irhe rotleuchtenden Augen.

"Ich glaube, dass wir eher irgendwo in den Banken- und Bürovierteln suchen sollten. Die stärksten Bündnisse haben immer mit Geld und Arbeit zu tun.", erwiderte Flynn. "Weil es geht ja erstmal darum, Gildenmitglieder zu finden, oder nicht? Wir müssen zuerst den Feind lokalisieren, bevor wir Gary da raushauen können. Oder hab ich das falsch verstanden?"

Die Worte des Kriegers waren schnell gesprochen, aber dennoch langsam für die Verhältnisse des Vampirkriegers. Währenddessen wanderten seine Gedanken schon weiter. Nur, weil sie die Gilde eher in der Innenstadt finden würden, hieß das noch lange nicht, dass Gary da auch war, das hatte Jean auch richtig festgestellt. Es war unwahrscheinlich, dass er direkt an einem so wichtigen Ort gefangen gehalten wurde, an einem so offensichtlichen Ort. Aber andererseits waren die Gildenmitglieder klüger als zuerst angenommen - sie würden sicherlich wissen, dass die Vampire klug genug waren, um so etwas herauszufinden. Und schon allein deswegen würden sie sich bestimmt dazu durchringen, Gary eben nicht in den Außenbezirken zu verstecken, sondern im Zentrum. Oder? Vielleicht waren sie auch dafür einfach zu schlau, weil letzten Endes wäre das ja dann wieder dumm von ihnen ...

"Wir sollten uns schon mal einige Waffen holen. Es ist immer besser, auf alles vorbereitet zu sein. Ein oder zwei Messer werden sicherlich schon reichen. Ich würde es eher ungern zu einem allzu blutigen Ende kommen lassen."

{ Gedanken xxx konzentriert sich auf Aufgabe xxx antwortet JEANELLE xxx Gedanken xxx schlägt was vor }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jun 30, 2012 11:37 am

I wanna stay up all night and jump around until we see the sun!


Niall war nicht gerade einer dieser Vampire, die man als einen der zuverlässigen Krieger bezeichnete. Oder als einen dieser Vampire, die man gern bei irgendwelchen wichtigen Missionen dabei hatte. Das lag vermutlich schlicht und ergreifend daran, dass er diese Spezialität hatte, alles irgendwie zu versauen, was er in die Hand nahm, sobald es gefährlich wurde. Er konnte sich einfach nicht zurückhalten und musste auch immer sein hübsches kleines Näschen in Sachen stecken, die ihn doch letzten Endes nichts angingen. Dadurch schaffte er es immer, nicht nur sich, sondern auch seine Gefährten in Gefahr zu bringen. Nicht selten war er nur selten mit dem Leben davon gekommen (und sei es nur deswegen, weil Gary danach ausflippte wegen all dem Scheiß, den der Siebzehnjährige mal wieder angerichtet hatte).
So kam es, dass der junge Ire nicht mit den anderen Vampiren, den großen Kriegern, im Versammlungsraum war, sondern einfach zielllos durchs Raumschiff irrte. Er hatte tief und locker sitzende bordeuxrote Hosen an, ein weißes Poloshirt und eine graue Strickjacke darüber, seine Füße steckten in seinen weißen Chucks, die schon ein wenig abgelatscht aussahen. An seinem Arm klimperte eines der Armbänder ein wenig, als er sein Blackberry hervorzog und das Lied, das er hörte, wechselte. International Love, von Pitbull. Er wippte mit dem Beat, als die Türen zum Versammlungsraum endgültig aufgestoßen waren - das Meeting war beendet. Er war gespannt, was das wohl zu bedeuten hatte.
Und das bedeutete für Niall, dass er zum Teufel noch mal gucken würde, was dort drin vor sich ging. Er nahm also die Beats vom Kopf und hängte sie sich um den Hals, bevor er den blonden Schopf durch die Tür steckte. Er sah Jeanelle und Flynn zusammenstehen und Indigo ging gerade auf die Tür zu. Sie warf ihm einen kurzen, leicht irritierten Blick zu und wusste genau, dass er ihre letzten Worte, die Worte zu Candace, gehört hatte. Der Blick der blauen Augen des Jungen fiel auf das unwesentlich jüngere Mädchen. Ein leichtes, nialltypisches Grinsen lag auf seinen Zügen.

"Was hältst du davon, wenn ich das übernehme, Indigo? Dann könntest du dich um die versprengten Mitglieder kümmern - glaub nicht, ich wüsste nicht, dass du da noch welche zusammentrommeln musst. Ich hol uns einfach ein paar Messer und dann spiele ich auch gern ihren Bodyguard." Ein Zwinkern, jungenhaft und schelmisch. Indigo verdrehte die lilafarbenen Augen. "Bodyguard? Du? Dass ich nicht lache, Horan.", gab sie in ihrem kalten Ton zurück. Im nächsten Moment war die Vampirin aus der Tür gerauscht. Er grinste gewinnend, hatte er doch mal wieder das erreicht, was er wollte. Er strahlte Candace an.
"OK, also! Willkommen in meiner Welt, der Welt der Schatten! Ich bin übrigens Niall, Niall Horan. Wir hatten ja noch nicht die Ehre ..." Er grinste noch mal, bevor er zur Tür deutete. "Also, wollen wir?" Warum er das machte? Einfach deswegen, weil er genau wusste, wie Candace sich fühlen musste. Sie war in einer fremden Welt, inmitten von Wesen, die sie nicht leiden konnte, wenn nicht sogar verabscheute. Sie war einsam. Und es war immer gut, einen Gleichgesinnten auf seiner Seite zu haben. Er hatte keinen Gleichgesinnten gehabt, er war der Jüngste auf dem Raumschiff gewesen, als er hergekommen war, frischgewandelt und ausnahmsweise mal verängstigt. Deswegen, und nur deswegen, wollte er jetzt Candace zeigen, dass diese Welt, seine Welt, gar nicht so schlecht war, wie sie im ersten Mometn schien.

{ geht durch die Gänge xxx vorm Versammlungsraum xxx linst rein xxx bei INDIGO&CANDACE xxx INDIGOs Abgang xxx redet mit CANDACE }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jul 01, 2012 12:13 am

Candace wollte das alles weiterhin nicht hören. Waffen konnten andere Leute verletzen, sie waren verdammt gefährlich. Und den einen Satz Indigo's hörte sie nicht. Sie wollte das nicht hören. Wieso waren hier immer alle nur so auf das Böse aus? Auf Kampf, Krieg und so. Candace war einfach nicht geschaffen für diese Welt. Aus einem schüchternen Streberlein konnte man keine gute Vampirin machen, die jeden abschlachtete, der ihr in den Weg kam. Das ging einfach nicht... Es war einfach unmöglich! Und Candace wollte sich nicht umbringen lassen. Sie war schon immer darin geübt, abzuhauen un Gefahren auszuweichen. Aber sich mit Waffen verteidigen? Da musste man viel auf Candace einreden und vieeeele Nerven opfern, um sie an den Gebrauch von solchen Verteidigungsmitteln zu verwöhnen. Sie gab also kein Widerwort, denn sie wollte unnötigen Ärger vermeiden. Aber ihrer Gegenüber müsste eigentlich klar sein, dass Candace keine Waffe besaß, wie sollte sie denn auch?
Danach wollte Indigo Candace zu irgendeinem Raum schaffen, wo Waffern gelagert wurden. Indigo lief vorraus und Candace sollte ihr folgen, obwohl sie dazu wenig oder gar keine Lust hatte. Wieso konnte sie nicht doch lieber hier hocken bleiben? Aber es würde nicht viel bringen, bockig und schmollend in der Ecke zu sitzen, denn sonst würde Candace vielleicht noch mehr Ärger bekommen, als sich bestimmt schon anbahnte. Nun stand sie doch auf und wirkte lang nicht mehr so kleinlich und schüchtern, was sie aber immer noch war. Für ihr Alter war sie doch ziemlich groß. Klar, alle hier waren schon alt und bestimmt einen ganzen Kopf größer - aber dennoch konnte man Candace nicht als klein bezeichnen.

Sie lief also widerwillig auf die Vampirin zu, aber bevor sie durch die Tür treten konnte, wurde das von einem fremden Gesicht gestört. Es war ein Junge, vielleicht ein Jahr älter als sie, vielleicht ja auch zwei, aber immer noch nicht so steinalt wie die anderen hier. Aber Candace konnte mit seiner Heiterkeit nicht viel anfangen, denn im Moment fand sie das nicht so angebracht. Und dieses Grinsen schreckte sie irgendwie auch ab. Und jetzt bat sich der Fremde auch noch an, Candace zu begleiten, anstelle Indigo. Und da verschwand die Vampirin auch schon und der Fremde grinste Candace an und stlelte sich als Niall vor. Und nun kam sich Candace ein wenig verarscht vor. Dieser Niall führte sich auf, als wäre er ja so viel erfahrener und schon richtig vertraut mit dieser "Welt der Schatten", dabei war er vielleicht gerade mal ein Jahr älter als Candace! Sowas konnte sie gar nicht leiden und ging deshalb wortlos aus der Tür. Generell nervte sie es gerade, dass über ihrem Kopf hinweg besprochen wurde, was mit ihr geschehen sollte. Nur, weil die Kleine sich nicht traute, ihren Mund aufzumachen, hieß das noch lange nicht, dass sie das einfach so hinnahm.
So schüchtern sie sein mochte, musste sie nicht nett zu jedem sein und konnte die Leute auch mal ignorieren, deshalb ging sie ohne ein Wort an Niall vorbei...

Als sie eine Weile gegangen waren, musste Candace doch irgendwie den Mund aufmachen, denn sonst würde sie direkt einen Feind haben. Aber ihr fiel im Moment nichts ein, was sie sagen könnte, deshalb blieb sie doch weiterhin still. Säße sie jetzt doch nur wieder auf ihrem Platz, im Schatten und könnte sich von den Monstern akpapseln!


[sagt nichts / geht zu INDIGO / wird von NIALL gestört / findet ihn irgendwie seltsam / bewegt sich zum Trainingsraum]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jul 01, 2012 2:47 am

It's because I'm Irish.


Niall beobachtete Candace mit einem fröhlichen Glitzern in den blauen Augen. Sie war ja eigentlich ganz süß mit dieser dunklen Haut und dem dunklen Haar, all diesen kleinen Details an ihr. Nicht, dass er interessiert war, er hielt sich eigentlich eher von Mädchen fern, was so etwas anging. Was auch nicht hieß, dass er schwul war! Es war nur nicht an der Zeit, jetzt eine Romanze anzufangen. Und nach dem, was das letzte Mal geschehen war ... er fuhr sich durch das blonde Haar, was danach nur noch mehr vom Kopf abstand und wartete auf eine Reaktion von dem Mädchen.
Aber es kam keine. Sie ging einfach an ihm vorbei, ohne irgendwas anderes zu sagen. Eine seiner Augenbrauen hob sich und er blickte ihr, dieser zierlichen, unscheinbaren Gestalt, hinterher. Was hatte er denn bitteschön jetzt schon wieder falsch gemacht? So wie es aussah, musste er sich ja mal wieder in die Scheiße geritten haben. Fragte sich nur, wie. Er nahm sich vor, das herauszufinden, un dhatte es mit einem Mal eilig, ihr hinterher zu kommen. Mit wenigen gelaufenen Schritten (während denen er seine Hose hinten am Bund festhalten musste, damit sie nicht runterrutschte und seine Boxershorts präsentierte) holte er die Jüngere ein und grinste sie an, noch einmal. Er würde sich zum Teufel noch mal nicht unterkriegen lassen.

"So, du gehörst also zur schweigsamen Sorte, was? Also, ich bin da ja eher anders ... ich konnte noch nie meine Klappe halten. Auch früher nicht, als ich noch ein Mensch war. Ich wurde vor einem Jahr oder so gewandelt, als ich ungefähr in deinem Alter war ... ist schwer für dich, oder?" Ihm fiel auf, dass er schon wieder zu viel und zu schnell redete, was er aber nur mit einem weiteren frechen, schiefen Grinsen quittierte. "Ich kann dir bei ein paar Dingen helfen, wenn du magst. Ich will ja nicht behaupten, dass du Hilfe brauchst ... aber es ist immer besser, wenn jemand auf deiner Seite ist. Du weißt schon."

Niall war sich nicht ganz sicher, ob er sie nicht vielleicht damit vergraulen würde. Er wusste, dass viele Leute, Menschen wie Vampire, davon genervt waren, dasser durchgeknallt und vorlaut war und schnell, laut und ohne Punkt und Komma redete. Aber das war einfach er selbst, und er hatte beim Teufel un dallen seinen bösen kleinen Geistern nicht vor, sich zu ändern. Das war das Wichtigste, was er aus seiner Erziehung mitgenommen hatte - versuche niemals, ein Anderer zu sein. So, wie du selbst bist, bist du am Besten. Deswegen akzeptierte er für den ersten Moment auch erstmal, dass Candace so abweisend zu ihm war. Früher oder später würde sie schon sehen, was sie an ihm hatte - er war nämlich unterschwellig liebenswert, was bedeutete, dass man ihm eigentlich nicht wiederstehen konnte (er nannte das gern den irischen Zauber).

{ beobachtet CANDACE xxx folgt ihr xxx redet mit CANDACE xxx Gedanken }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   So Jul 01, 2012 3:30 am

Es war still und niemand sagte etwas. Sie waren nur gerade mal ein paar Meter gelaufen, aber irgendwie... War es selbst Candace zu still. Eigentlich konnte sie nicht genug Ruhe haben, das war einfach ihre Art - aber wenn sie jemanden ignorierte, war das immer ganz seltsam, diese Stille. Aber Candace wusste nicht, was sie denn überhaupt sagen sollte. Ihn anschnaunzen, er solle verschwinden und sie in Ruhe lassen? Das kleine, zickige Mädchen spielen? Oder gab es da noch andere Optionen? Nunja, ihr fiel zumindest nichts ein. Und bisher, die paar Sekunden hatte sie nur eine positive Sache an ihm abfinden können - nämlich, dass er nicht auch diese verdammten, hässlichen roten Augen zuließ, wie alle anderen hier. Candace selbst hatte seit ihrem kurzen Vampirdasein nur selten und fast nie ihre dunkelroten Augen blicken lassen - denn ihre braunen Augen waren menschlich, rote Augen war nicht mehr menschlich. Und wie oft hatte sie schon darüber gegrübelt, sie wollte so menschlich wie möglich bleiben! Ob Niall die roten Augen jetzt nur mal so "abschaltete" oder es auch nicht berauschend fand, wie ein blutrünstiges Monster herumzulaufen, konnte die Brünette nicht einordnen.

Nach einer Weile - was nicht anders zu erwarten war - wurde die Stille von dem Älteren unterbrochen. Candace fragte sich immer noch, wie eine Person dauerheiter sein konnte, nach einer Weile nervte das doch bestimmt denjenigen selber! Dauernd happy sein, das konnte das Mädchen irgendwie nicht wirklich glauben. Klar, es gab schon so seine Freuden im Leben, aber natürlich gab es auch einige Tiefpunkte, wo man nicht grinsend durch eine Zuckerwattenwelt latschen konnte, sondern alles zum Teufel wünschte oder gar eine Träne vergoss. Candace war jetzt auch nicht gerade eine, die andauernd schmollte und von Traurigkeit gesteuert wurde - aber sie übertrieb es nicht mit ihrer Fröhlichkeit (wovon sie eigentlich viel besaß, es hier unter den ganzen Monstern aber ließ, das zu zeigen), besonders nicht in Momenten, in denen das unangebracht war.

Dennoch hörte sie Niall zu und wartete darauf, dass er endlich seine Klappe schließen konnte, was wohl ziemlich unmöglich schien, aber nach einiger Zeit schaffte es ihr Gegenüber dann doch noch. 'So, du gehörst also zur schweigsamen Sorte, was? Also, ich bin da ja eher anders ... ich konnte noch nie meine Klappe halten.' Als Niall diese Sätze losließ, musste Candace doch mal was sagen. "Wie überraschend", gab sie ironisch von sich. Sie selbst war es gar nicht gewohnt, solche Widerworte zu geben, eigentlich erwiderte sie nie etwas, um ja nicht in Ärger verwickelt zu werden, aber nun hatte sie doch ihren Mund aufgemacht... Sein nächster Satz bestätigte, dass er ca. 1 Jahr älter war. Candace wollte nicht so jung bleiben. Sie wollte irgendwann volljährig werden, erwachsen werden. Noch nicht so steinalt wie alle anderen hier, aber schon erwachsener. Dank des neuen Vampirdaseins würde sie immer in diesem lästigen Alter bleiben... Schön blöd. Nach dem 'ist schwer für dich, oder?' musste die Braunhaarige einfach wieder was hinzufügen. "Nunja, wenn man bedenkt, dass ich vorher ein tolles Leben, gute Noten, nette Eltern, eine super Zukunft hatte und jetzt zwischen blutrünstigen Mördern lebe, könnte man es schon als schwer bezeichnen." Es stimmte. Candace hatte so ein tolles Leben, eine so gute Aussicht auf die Zukunft! Vielleicht mochte das auf Nial spießig wirken, aber ihr war das im Moment egal. Wieso eigentlich erzählte sie dem so etwas?

Sie liefen weiter und beim letzten Satz des Blondschopfs blieb sie stehen und drehte sich zu ihm um. "Bei welchen 'Dingen' willst DU mir denn helfen?" Schon wieder! Was fing sie denn an, zu reden?? Vielleicht war sie einfach gereizt von allen und diesem Niall... Der von vorne gar nicht so schlecht aussieht... Aber diess scheiß Grinsen., dachte das Mädchen, schüttelte den Gedanken aber wieder ab. Nur das 'scheiß Grinsen' behielt sie im Kopf.
Eigentlich wäre sie stillschweigend und schüchtern weitergelaufen anstatt zu reden, bis zu diesem Raum mit den Waffen... Sie hatte noch nie eine richtige Waffe in der Hand. Okay, Messer ja - zum Gemüseschneiden vielleicht - aber nicht solche, mit denen man Menschen verletzte... Sie konnte sich weiterhin in dieser Rolle nicht vorstellen. Das schüchterne Streberlein nahm keine Waffe in die Hand!!!

[läuft weiter / still / blafft NIALL überraschenderweise an / verwundert / in Gedanken / will weiterlaufen]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Di Jul 03, 2012 7:33 am

Stop thinking and just do it ; it will be worth it

Niall beobachtete Candace mit einem schelmischen Blitzen in dem tiefen Blau seiner Augen. Das Mädchen war tatsächlich ein Kaliber für sich - und ungemein interessant zu beobachten war das ja irgendwie schon. Wie sehr sie es doch verabscheute, ein Vampir zu sein, wie gern sie doch vor all dem fliehen würde. Ja, wer würde das denn schon nicht gerne? Er verstand genau, was sie ihm gerade mehr oder weniger allein druch ihr Verhalten schilderte. Wobei man auch sagen musste, dass das Leben, was sie ihm vorschwärmte, irgendwie so ... langweilig klang. Seine Eltern waren vielleicht auch "nett", aber nett war bekanntlich der kleine Bruder von scheiße. Und wer bitte brauchte schon gute Noten? Er hatte sich immer so durchgemogelt, und das hatte auch gut funktioniert. Und das mit der Zukunft ... hier könnte sie auch eine Zukunft haben. Als Vampir war man nicht immer so chancenlos, wie es am Anfang aussah.
Allerdings sparte Niall sich diese Antworten. Nicht, weil er wusste, wann es mal an der Zeit war, die vorlaute Klappe zu halten, nein, im Gegenteil - er konnte einfach nicht reden, während sie noch redete. Candace fragte ihn jetzt, womit er ihr helfen wollte. Sie blieb stehen und funkelte ihn böse an - sie machte sich gut als Vampirin, das Temperament der Vampirinnen hatte sie jedenfalls. Noch immer lag dieses Grinsen auf seinen Zügen, nur dass es jetzt zudem noch ein klein wenig selbstgefällig aussah. Er fuhr sich durch die Haare, mal wieder, sodass sie noch ein wenig mehr ungeordnet von seinem Kopf abstanden und ihm noch mehr das Aussehen irgendeines Teeniepopstars gaben. Er schloss zu ihr auf und blieb dann auf einer Höhe mit ihr, als sie den Weg fortsetzten. Er war fast einen Kopf größer als sie, bemerkte er, als er sie direkt anguckte, um zu antworten.

"Du nennst dein Leben toll? Ich weiß nicht, aber es klingt so langweilig. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich noch klein war, ich hab sozusagen zwei Familien, auch wenn ich bei Dad gelebt hab. Und die Vampire und blutrünstige Monster? Ich bitte dich! Wer zerstört denn den eigenen Planeten mehr und mehr? Das sind ja wohl die Menschen! Aber mal ganz davon abgesehen; ich will nicht mit dir streiten, okay? Ich möchte dir helfen."
Er stoppte nur einmal kurz, und jetzt war seine Stimme, die vorher ein wenig hoch gegangen war, wieder weich und ruhig, freundlich, aber trotzdem so, dass man seine gute Laune raushörte. So typisch Niall eben. "Und wie ich dir helfen kann? Naja, ich kann dir zum Beispiel zeigen, wie man sich verteidigt. Oder aber ich bewahre dich vor Indigos und Moons Launen. Die Beiden allein sind ja schon tödlich genug, aber die Beiden zusammen ... glaub mir, da willst du nicht zwischen geraten. Ach ja, und es ist immer gut, jemanden zu haben, der einen versteht. Du weißt, dass ich auch 'nur' ein Gewandelter bin, ja?"

Bei dem letzten "nur" malte der blonde Ire passend noch zwei Gänsefüßchen in die Luft. In seiner Stimme schwang vollste Überzeugung und er sprach so, als würde er glauben, was er sagte. Und das tat er auch. Vampire waren nicht so schlecht, wie sie schienen, und auch, wenn Candace es derzeit noch nicht wahrhaben wollte, würde er ihr das schon nahe bringen. Bald würde sie sehen, dass sie sich bis auf die Ernährung gar nicht so sehr von den Menschen unterschieden. Auch Vampire hatten Gefühle. Man brauchte nur Flynn und Killian zu beobachten; die zwei Schwulen waren einfach absolut klasse zusammen, überlegte Niall. Und dann natürlich noch Indigo und Moon: diese Zwei waren ja ein Fall für sich. Aber er mochte es, diese Beziehungen und ihre Wandel zu beobachten (manchmal machte sich die siebzehnjährige Labertasche nämlich auch mal gut als stiller Beobachter).

{ Reaktion auf CANDACE's Worte xxx mental xxx verbal xxx Gedanken }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Di Jul 03, 2012 8:17 am

It's litterally all about ... the rescue. And no, i wasn't about to say 'you'!

Indigo war sich nun wirklich nicht sicher, ob es so eine unglaublich gute Idee war, Candace mit dem kleinen Horan allein zu lassen. Indigo hasste Vampire wie ihn - er nahm das alles zu locker, sah den Ernst des Lebens nicht und machte aus allem eine riesen Party. Dann kannte er nicht genügend Respekt (sein Mundwerk war einfach viel zu lose) und er redete viel zu viel und wie ein Wasserfall. Er war ihr einfach schlichtweg unsympatisch, und das lag nicht nur daran, dass er noch ein halbes Kind war - nicht nur vom Alter her, sondern auch vom Verhalten her. Indigo mochte keine Kinder, hatte sie nie getan, außer als sie selbst wirklich eins gewesen war.
Und dennoch ließ sie Candace, die sie eigentlich nicht zwingend mehr als Kind ansah, weil die Sechzehnjährige ihr gegenüber ziemlich reif erschienen war, mit diesem nervtötenden Iren abziehen. Vielleicht hegte der Teil in ihr, der von den Gefühlen zu Moon aufgetaut worden war, die kleine Hoffnung, dass Niall, so irre er auch war, ihr ein wenig mehr das Gefühl vermitteln konnte, dazuzugehören. Sie waren sich irgendwie ähnlicher, als es auf den ersten Moment schien: sie kamen von den Menschen und waren ungefähr in einem Alter. Das musste doch irgendwas verändern, oder etwa nicht? So ganz sicher war Indigo sich nicht, und einem Teil von ihr war es auch egal.

Jetzt hatte die schwarzhaarige Kriegerin sowieso erstmal Wichtigeres zu tun. Sie musste Moon finden und dafür sorgen, dass er zurück kam. Sie konnte unmöglich allein los und jetzt, wo die beiden Jugendlichen zusammen unterwegs waren, war ihre Gruppe in alle möglichen Himmelsrichtungen zerstreut (sie würde den Teufel tun, mit Niall und Candace zu gehen). Also mustse sie wohl ihren Geliebten, denn das war er trotz seiner schwierigen Phasen, finden und ihn dazu bringen, ihr zu folgen. Das würde ein Kampf werden, der sicherlich schwieriger werden würde als mancher Kampf mit der Gilde.
Schließlich fand sie den Blonden in der Nähe der Eingangstore. Er saß auf dem Boden - sie hatte festgestellt, dass er das oft machte, wenn er allein war - und hatte selbstverständlich die Kopfhörer seines ipods in den Ohren. Aus denen plärrte die Musik so laut, dass sogar sie alles laut und deutlich hören konnte, als sie sich neben ihn setzte. Sie hatte die Knie leicht angewinkelt und die Unterarme darauf gestützt, guckte erstmal geradeaus. Dann blickte sie ihn an, und ihre indigofarbenen Augen waren überraschend ruhig. Sie wusste nicht, wieso, aber er schaffte es immer, sie zu beruhigen, seine schlichte Anwesenheit war Balsam für ihre Seele. Auch, wenn sie jetzt gerade nicht wirklich froh darüber war, war es auch nicht sooo schlimm.

"Ich weiß sehr wohl, dass du mich hörst, also versuch gar nicht erst, mich zu ignorieren. Ich weiß, dass du Gary hasst, so abgrundtief wie nur irgend möglich. Aber ich brauche bei dieser Sache deine Hilfe, und ich bitte dich inständig, mich zu begleiten."

{ denkt über NIALL und CANDACE nach xxx sucht nach MOON xxx sitzt bei ihm, sagt was zu ihm }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Di Jul 03, 2012 8:30 am

Candace fragte sich, wieso Niall ständig dieses schelmische Grinsen im Gesicht hatte. Amüsierte er sich über sie, weil sie vielleicht als Vampir mal eine totale Null war? Aber es stimmte ja auch, vielleicht war ihr Körper viele Prozente Vampir, aber geistig war sie überwiegend menschlich und deswegen nicht sonderlich für einen Vollzeitjob als Blutsauger geeignet. Schon gar nicht konnte sie gegen andere Menschen 'kämpfen', wenn sie sich selbst noch wie einer fühlte. Und kämpfen, dass musste auch erstmal erlernt sein und bei Candace' Sturköpfigkeit... Prost Mahlzeit. Allein mit einer Waffe einem Menschen gegenüber zu stehen. Mal schauen, was da noch so alles schief gehen konnte.

In den Augen des Vampirs mochte Candace' Leben langweilig sein - sie fand es toll. Immer hart dafür gearbeitet, die beste zu sein, die besten Noten zu haben und, und, und. Üblich galt für sie auch die Bezeichnung 'Streberlein', aber das fand sie eigentlich nicht unbedingt schlimm. Sie ignorierte Leute gerne, die irgendwen runtermachen wollten - wehren tat sie sich aber nicht direkt, dafür war sie eben zu schüchtern. Das stand auch wieder im Konflikt... Ja, wie kompliziert eine Person sein konnte, wie unterschiedlich alle sein konnten. Kurz nach ihren Überlegungen verfiel Niall immer mehr in ein Stressmuster in der Stimme, mit jedem Wort wurde es mehr. Nachdem er geendet hatte, musste Candace eigentlich wieder etwas hinzufügen, aber dann war doch wieder ihr altes Ich eingekehrt, welches ruhig und gesonnen, schüchtern und strebend war. "Für mich war es nicht langweilig", gab sie also bei. Und in dem Moment wünschte sie es sich noch mehr wieder als sonst und unterdrückte ein paar kleine, sehr wenige Tränchen. Das war eigentllich kaum merkbar und auch schon nach kürzester Zeit wieder vorbei, aber der Gedanke daran, dass ihr Leben nie mehr so werden könnte, wie es mal war, war schon traurig. Und wieso kam ein Vampir erstmal auf so eine bescheuerte Idee, irgendein Mädchen einfach umzubluten? Einfach in einen Vampir verwandeln und zack! Ich hatte mal Bock drauf, damit sind ja keine Träume dieses Mädchens zerstört, neeein. So dachte Candace leider jeden Tag.

Als sie noch eine Weile weiter gegangen waren - wieso waren hier alle Gänge so lang?? - fing Nial endlich an, ihre eigentliche Frage zu beantworten, nämlich, wie er ihr helfen konnte. Sie hörte erst zu, bevor sie redete. Den Fehler, das nicht zu tun, hatte sie schon vor einigen Minuten getan, und weil jetzt Candace McGilligan wieder back to Earth war, machte sie es anders. Ah, er war ein Gewandelter? Woher hätte sie das denn wissen sollen? Vorher ist sie ihm selten oder eigentlich nie so über den Weg gelaufen, sie war ja auch erst seit Kurzem hier. "Nein, wusste ich nicht? Woher denn auch?" Was den Stoff Vampire anging, war sie noch nicht wirklich geschult. Konnte man 'gewandelte' und 'geborene' Vampire denn überhaupt unterscheiden? Vielleicht von der Erfahrung des Vampirdaseins her, aber das auch nur, wenn man die Person einigermaßen kannte - und das war bei Niall (noch) nicht der Fall. "Verteidigen? Na das klingt doch schon super... Und ja, die beiden kommen mir irgendwie seltsam vor...", dabei spielte sie auf Moon - immer noch ein schrecklicher Namen, fand die Kleine - und Indigo an. Auch die beiden kannte sie noch nicht wirklich lange und erst recht nicht gut, sie hatte Respekt vor ihnen, aber seltsam waren sie allemal und auch Candace wusste, es war besser, sich vor ihnen in Acht zu nehmen.

[hört NIALL zu / erwidert / hört zu / denkt / redet ]


Zuletzt von Candace McGilligan am Mi Jul 11, 2012 1:26 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Mi Jul 04, 2012 4:34 am

« This is not really me. You're an angel not asking who I am. You understand.
That is not really you. You look at me as if I'm something more. Well dream on «
Sunrise Avenue

Gewissermaßen hätte es natürlich eine ganze Menge zu tun gegeben. Da wäre nur die Kontrolle über die weiterbestehden Sicherheit des Schiffs, die Aufsicht über die restliche Armee, sofern sie noch nicht tot war, aber so wie er es verstanden hatte, hatten sie bis jetzt noch keine Verluste bei den Menschen gemacht. das hieß, die Crew war noch vollzählig. Wäre ja auch blöd gewesen wenn nicht, diese Menschen waren so leicht umzuhauen, wie man eine Feder wegpusten konnte. Und natürlich war da ja auch noch der ausstehende Auftrag Gary zu befreien, mit dem er genauso viel anfangen konnte, wie mit einem Regenwurm, nämlich Nichts, außer sich ekeln und fragen, wann das denn endlich mal ein Ende haben würde. Nein, er würde Gary nie mögen und er würde sich auc nicht die Mühe machen und den general suchen. Die anderen konnten dies ja gerne tun, wenn sie unbedingt in ihr Verderben rennen wollten. Glaubten sie wirklich dadurch soetwas wie Anerkennung zu erlangen? Was sollte es bringen den Dunkelblonden zu befreien, außer dem Rückfall in den Alltag? Das war jetzt die Gelegenheit auf dem Schiff endlich mal etwas zu verändern, neue Gesetze zu schreiben. Und der Rest wollte wirklich das alles so blieb? Brauchten sie nur eine Führungsperson, oder hatten sie - Angst? Oh, wie er dieses Wort hasste. Ja, er hatte scon seine jüngsten Schüler für Angst verpönt, man musste sich früh genug daran gewöhnen, dass es ein vollkommen unbrauchbarer Instinkt des Körpers war, doch man konnte ihn abtrainieren, mit Disziplin und Konsequenz, so wie er es getan hatte. Die Angst war ihm immer ein Laster gewesen. Er war froh sie los zu sein.

« Welcome to my life. You see it is not easy. But I'm doing all right.
Welcome to my dream. It's the only one who needs me. And stays right by my side « -
Sunrise Avenue

Es war gut Musik in den Ohren zu haben. Momentan brauchte er das. Auch um die Gedanken von Gary wegzukriegen, er wollte nicht mehr an ihn denken. In seinen kühnsten Gedanken formte sein Unterbewusstsein schon Bilder von dem toten, blutüberströmten General, wie er am Boden lag udn das letzte leben aus ihm entwich. Ja, das waren beruhigende Gedanken, aber leider würde das so schnell nicht eintreten. immerhin war auch Gary ein Vampir. Und ein zäher dazu.
Die Schritte, die sich auf ihn zubewegten, hörte Moon erst, als sie neben ihm verklangen. Seien Nase, deren Grcuhssinn, wie bei allen Vampiren, besser ausgeprägt war, als der von Menschen, vernahm sofort Indigos verführersichen Geruch. Doch da klebte noch etwas an ihr. Unruhe. Stress. Sorge. Sorge? Konnte man Sorge wittern? Natürlich wirbelten die Worte und Verknüpfungen in seinem Kopf wieder wild durcheinander, einer der Nachteile, wenn man Moon war. In seinem Kopf herrschte immer Chaos und niemals Ruhe. Er wusste auch, dass die Musik eigentlich viel zu laut war, doch sien gehör beeinträchtigte das nicht, im Gegenteil: Es tat gut. Es ließ ihn abschalten, wenn - sie doch wenigstens schweigend neben ihm sitzen würde. Aber das ging ja scheinbar nicht. Gut, Indigo war eine Frau, aber sie war so viel anders als die meisten Frauen, konnte es ihr da nicht auch mal leichter fallen den Mund zu halten? Man musste doch nicht immer jede Stille sofort zerstören.
Genervt drehte er die Lautstärke der Musik runter, es hatte sowieso keinen Sinn, gegen sie anzugehen, drehte den Kopf zu Indigo und sah sie aus vorwurfsvollen, roten Augen an. Allerdings keineswegs richtig vorwurfsvoll, eher wie ein räudiger Hund, der seinen Herrn vorwurfsvoll aus großen Augen ansieht, weil er keine zweite Wurst bekommt.

"Ich hatte gehofft, du würdest mich nicht bitten."
Schlich sich da ein gutmütiges Lächeln in die Augen des Kriegers.?
Moon konnte Indigo nicht böse sein, auch wenn sie gerade den größten Fehler ihres Lebens beging. Aber er gab so schnell nicht auf sie vom Gegenteil zu überzeugen, er war nciht bereit in diesem Krieg eine Niederlage einzustecken und mit ihr in ihre Schlacht zu ziehen. Also drehte er sich um, sodass er jetzt im Schneidersitz zu ihrer Rechten saß, leicht verschmitzt grinsend, ehe er ihr Gesicht in seine Hände nahm und sie innig küsste. Doch das allein würde sie wohl nicht abhalten.
Als Moon von der Kriegerin wieder abließ hallten ihre Worte wieder in seinem Kopf nach: Aber ich brauche bei dieser Sache deine Hilfe, und ich bitte dich inständig, mich zu begleiten. Mit einem dumpfen Aufschlag ließ er seinen blonden Schopf gegen die Wand knallen. Schmerz schien er ja genauso wenig zu kennen wie Angst. Ein bedauerndes Stöhnen entwich Moons Kehle, während er den Blick schielend auf Indigo richtete.
"Du musst den Irren also imme rnoch unbedingt retten, auch wenn wir mit - sagen wir mal 75% wahrscheinlichkeit dabei draufgehen, oder zumindest einer von uns beiden da nicht wieder lebend rauskommt. Indigo, bitte! Versuch doch das mal anders zu sehen: Ein Leben ohne Gary hat nicht nur Nachteile - und das sage ich nicht nur, weil ich ihn hasse. Es muss nicht zwingend schlecht sein."

Ob sie verstehen würde? Vermutlich würde er nachlegen müssen.


{nahe der Tür | Musik | Gedanken | Indigo | Kuss | bedauert Starsinnigkeit}
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Di Jul 10, 2012 9:06 am

Life's easier if you'll get it with fun.


Niall fand sich inzwischen problemlos in den langen Gängen des Raumschiffs zurecht. Zwar schien es, als sähen sie alle gleich aus, was sie irgendwie auch taten, aber irgendwie hatte auch jede Tür seinen eigenen Charakter. Und dadurch die meisten Vampire von Natur aus einen ziemlich guten Orientierungssinn besaßen, hatte er nicht mehr viele Probleme, sich hier in diesem riesigen Metallkasten zurechtzufinden. Sogar, als er einmal falsch abbog, schaffte er es, wieder auf den richtigen Weg zurück zu kommen, ohne es sich anmerken zu lassen. Und es wäre reichlich peinlich Candace gegenüber gewesen, hätte sie es bemerkt. So würde sie sich vielleicht nur ein wenig wundern, warum sie so lange für den Weg brauchten. Sie würde es allerdings aufs Raumschiff schieben, nicht darauf, dass er zu doof war, richtig abzubiegen.
Und während sie so nebeneinander her gingen, lauschte Niall den Worten des Mädchens aufmerksam. Sie schien jetzt langsam aufzutauen, denn jetzt begann sie, ein wenig mehr zu sagen, ein richtiges Gespräch mit ihm zu führen. Na, bitte! Er grinste, jetzt ein wenig selbstzufrieden, und fuhr sich ein weiteres Mal durch das blonde Haar, während er Candace aus seinen blauen Augen immer mal wieder anguckte, bevor er wieder nach vorn sah. Sie waren fast da, als sie ihren Kommentar über Moon und Indigo abließ. Dieser ließ ihn ein wenig lachen - sie war kaum hier, und hatte schon manches wichtige Detail festgestellt. Das machte sie ihm sympatisch.

"Ach, ich weiß nicht. Vielleicht hat es dir ja irgendein Vögelchen gezwitschert. Ist ja auch egal." Nialls Augen blitzten, und schließlich blieb er vor einer der großen Türen stehen, und öffnete sie. Er langte in den Raum und schaltete das Licht an, bevor er hinein ging, obwohl er eigentlich auch genauso gut ohne gesehen hätte. Es war einfach eine alte Angewohnheit. "So, hier wären wir. Das Paradies in der Hölle, der schönste Raum im ganzen Schiff - der Trainingsraum." Dabei breitete er die Arme aus und deutete auf den weitläufigen, modern eingerichteten Raum, den sie gerade betreten hatten. Er liebte diesen Ort ganz einfach. Hier hatte er so unglaublich viel gelernt ... das könnte Candace erst verstehen, wenn sie beide hier ziemlich lang trainiert hatten.
Der Ire ließ seiner Begleiterin zuerst einige Zeit, sich einmal umzusehen, dann ging er hinüber zu den Waffenschränken und bedeutete Candace, ihm zu folgen. "Ich denke, für den Moment sollte ein Messer oder so genügen, mit dem du dich verteidigen kannst. Nichts zu Langes, das wird zu auffällig. Und schwer darf es auch nicht sein, weil du dich damit schnell bewegen musst ... hm ..." Es war nicht ganz klar, ob er einfach mit sich redete, oder sie wirklich an seinen Gedanken teilhaben lassen wollte, während er angestrengt in den ein oder anderen Schrank starrte, ein wenig vorgebeugt. Dann richtete er sich zu seiner kompletten Größe auf und blickte sie an, eine Augenbraue leicht erhoben. "Du kannst also wirklich gar nicht mit Waffen umgehen? Hattest du zumindest mal einen Selbstverteidigungskurs oder so? Kampfsport? Irgendwas in die Richtung?"

{ auf dem Weg zum Trainingsraum xxx redet mit CANDACE xxx im Waffenraum xxx sucht nach Waffe xxx fragt sie nach Erfahrung }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Mi Jul 11, 2012 2:03 am

Im Gegensatz zu Niall konnte Candace noch gar nichts mit diesen Gängen anfangen. Es war schon schwer genug, den Versammlungsraum zu finden - wie sie davor herumgeirrt war! Sie war nun wirklich nicht lange hier und bewegte sich meistens auch nicht allzu viel auf diesem Raumschiff herum, denn sie blieb dann doch lieber für sich und war nicht besonders scharf auf die Gesellschaft der anderen. Und wieso verdammterweise dauerte es so lange, bis sie denn endlich in diesem 'Trainingsraum' ankamen? So rgoß mochte das hier alles doch auch nicht sein... Oder? Im Moment war sie sich gar nicht so sicher. Und sie hatte immer noch nicht wirklich Lust, mit einer Waffe herumzulaufen oder nun erstmal irgendein Gespräch über dies und das zu führen. Und desto länger Candace zwischen den ganzen Vampiren verbrachte, desto mehr fragte sie sich, wieso eigentlich jemand auf die verdammte Idee gekommen war, sie in einen Vampir zu verwandeln, es gab so viele andere Menschen, die dafür x-mal besser geeignet wären, als es Candace war.
Eine kurze Weile später kamen sie im Trainingsraum an. Er war futuristischer eingerichtet, als es die Brünette vermutet hätte. Aber sie wusste wirklich nicht, was der Vampir an diesem Raum denn so fand. Es war einfach nur großer, moderner Raum mit vielen Waffen, da gab es nichts besonders dran, außer auf einmal würde sich irgendeinen Tür öffnen in irgendeinen Raum weit weg von diesem Raumschiff - vielleicht in eine andere Welt? Dann würde der Raum doch interessant werden, aber so etwas passierte meist nur in Science-Fiction oder auch Fantasyromanen, nicht in der wirklich Welt. Aber eigentlich hatte Candace auch nicht gedacht, dass es wirklich Vampire gab, also... Aber nein, hier kam plötzlich keine Tür und sonst auch keine anderen Überraschungen, es war einfach nur ein stiller, menschenleerer Raum. "Der schönste Raum im Schiff?", gab die Kleine leise ab, natürlich wieder mit einem Funken Ironie. Sie machte eins, zwei Schritte nach vorne und konnte wirklich keine Begeisterung finden.

Kurz darauf sollte sie ihm folgen, aber sie blieb erstmal stehen und sah sich sicherheitshalber nochmal um, erst dann wagte sie einige Schritte nach vorne. Der Trainingsraum wirkte eine ziemlich negative Energie auf sie aus, aber das lag wahrscheinlich an den ganzen unterschiedlichen Waffen. Es waren so viele, manche konnte sie gar nicht bennen, weil sie einfach verdammt wenig Erfahrung damit hatte. Was sollte ein kleines, schüchternes Streberlein denn mit so etwas anfangen? Bisher hatte sie nur Abscheu dafür empfunden. Sie betrachtete alles und hörte dann Niall zu, der direkt davon sprach, dass sie wohl eine Waffe zum Gebrauch nehmen musste. Ein Messer, das war ihr schon brutal genug, zumindest eins, mit welchem man Menschen richtig verletzen konnte, aber es dann auch wirklich einsetzen? Nicht mit Candace! Deshalb blieb sie auch erstmal still und betrachtete alles weiter. Kurz darauf wurde sie nach irgendeiner Erfahrung in Sachen Kampf gefragt. Tja, konnte sie denn kämpfen? Nein. Konnte sie sich verteidigen? Nein, sie war darin 'geübt' auszuweichen und abzuhauen. Konnte sie mit Waffen umgehen? Nein, die wollte sie erst gar nicht in die Hand nehmen. Niall und die anderen würden sich ziemlich mit ihr abmühen müssen, wenn sie die Brünette dazu bewegen wollten, jemals andere anzugreifen. Candace war sehr wohl bewusst, dass sie, wenn sie sich nicht verteidigen konnte, schnell abdanken konnte und von der Bildfläche verschwand. Aber sie war eben einfach nicht daran gewöhnt und man konnte wirklich nichts anderes von ihr erwarten, als dass sie sich verzog und schön im Hintergrund hielt. Vielleicht würden die Menschen, die die Vampire nicht leiden konnten, sie ja für einen Menschen halten, weils sie ja eben menschlich SEIN WOLLTE. Aber auch das würde nicht eintreten, ganz sicher nicht...
"Ich habe eins, zwei Stunden in so einem Kampfkurs verbracht, weil meine Eltern das für richtig hielten... Frag nicht, wie das war und das werde ich hier auch nicht machen", gab sie dann eine doch (trotzige) Antwort, trotziger, als sie es eigentlich wollte. Danach war sie wieder still und kehrte wieder in sich zurück...

[Fragt sich, warum Weg so lang ist / findet wenig Begeisterung am Traininsraum / ist still / erzählt NIALL, sie habe keine Erfahrung]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Do Jul 12, 2012 9:59 pm

Spots on, Stage open - and Action!


Niall liebte diesen Raum. Er wusste nicht genau, wieso er das tat, er tat es einfach. Diesem Raum hatte er sein Leben zu verdanken. Es war doch so. Hier hatte er all die kleinn Tricks und Kniffe gelernt, die ihm schon manches mal seinen Arsch gerettet hatten. Hier hatte er gelernt, sich selbst zu verteidigen. Er hatte gelernt, wie man schoss und vor allem wohin man schoss, um den Gegner erstmal nicht zu töten, für den fall, dass man ihn noch brauchte. Er hatte gelernt, wie man die Klingen einsetzte, sowohl im Kampf auf Entfernung als auch im Nahkampf. Außerdem hatte er einen Mix aus allen möglichen Kampfsportarten drauf, der ihm am Meisten half. So hatte er auch die leichte Pummeligkeit, die er in sein Vampirdasein mitgebracht hatte, überwunden.
Und deswegen, weil ihm das alles so viel Spaß gemacht und Sicherheit gebracht hatte, verstand Niall auch nicht so ganz, warum Candace sich erstmal so anstellte. Gut, sie war ein Mädchen. Gut, sie mochte es nicht, ein Vampir zu sein. Aber das hieß doch nicht, dass sie sich total abschotten musste, oder? Sie musste das lernen, das hatte auch er am Anfang einsehen müssen. Wenn sie nicht lernte, dann konnte sie auch nicht irgendwann akzeptieren, was sie war, und anfangen, etwas aus ihrem Leben zu machen. Er seufzte leise und fuhr sich durch das wirre blonde Haar, das inzwischen unbändig von seinem Kopf abstand. Natürlich war ihm mal wieder nicht klar gewesen, dass er bei ihr auf Granit beißen würde. Natürlich hatte er sich mal wieder überschätzt. Typisch. Blöder, blöder Niall. Dennoch lachte er über Candace's Worte, wenn auch ziemlich bitter, sarkastisch.

"Du weißt so wenig ... du wirst nie hier raus kommen, ohne dass du dich verteidigen kannst. Was bedeutet, dass du auch niemals die Chance haben wirst, ihnen zu entkommen. Und sag jetzt nicht, dass Indigo dich doch gerade hatte mit rausnehmen wollen. Da hättest du nie eine Chance gehabt, zu entkommen. Sie schafft es, dir eine Leine anzulegen, ohne dass du es auch nur bemerkst, glaub mir."

Niall hoffte, dass er sie mit diesem Trick rumkriegen konnte - sie könnte der Welt, die sie ja angeblich so hasste, entkommen. Damals war es bei ihm nicht anders gewesen, stellte er jetzt fest. Er hatte auch nicht hier sein wollen, nicht lernen wollen, wie man Andere am Besten umbringen wollte. Man hatte ihm das Kämpfen damit schmackhaft gemacht, dass diejenigen, die sich verteidigen konnten, allein aus dem Schiff rausdurften. Was bedeutete, dass er hätte fliehen können. Aber als er so weit war, hatte er es schon gar nicht mehr gewollt. Ob das bei Candace genauso werden würde?

"Also, was ist? Lässt du dir jetzt von mir helfen? Denk dran: Fluchtchance nur mit Kampfausbildung ..."

{ Trainingsraum xxx CANDACE xxx antwortet ihr xxx versucht, sie zu ködern }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Do Jul 12, 2012 10:50 pm

This Time I've got nothing to waste

Indigo ließ sich von ihm küssen, zwang sich aber, sich zurückzuhalten. Sie mochte es, von Moon geküsst zu werden, zweifelslos. Aber sie würde sich nicht durch einen Kuss von ihm berauschen und vor allem bearbeiten lassen. Und mal ganz von der Tatsache abgesehen, dass sie versuchte, ein bisschen ihrer Wut auf ihn bei sich zu behalten, waren sie auch noch mitten im Raumschiff, sodass jeder sie sehen könnte, wenn er auch nur zufällig hier vorbei käme. Und sie waren noch immer nicht öffentlich. Niemand wusste von Indigo und Moon, von ihrer Beziehung. Es hatte sich ja auch nicht viel verändert - noch immer stritten sie und ließen ihren Frust aneinander aus. Nur, dass sie sich jetzt danach um den Hals fielen und ihre Lippen den Kampf ausfechten ließen.
So bewegten sich ihre Lippen nur minimal, während sie sich küssten, und so bereute die Kriegerin nicht, dass der Kuss so schnell zu Ende war. Als er dann seinen Kopf gegen die Wand knallen ließ, hätte sie beinahe losgelacht. Sie wusste ja, dass sie sich auf ihn verlassen konnte. Aber sie hätte nie gedacht, dass er davor so sehr leiden musste. Die Tatsache, dass ihr das zugegeben ziemlich gut gefiel, dass er sich so quälte, musste man ja sicherlich nicht noch extra rausstellen, nicht wahr? Als er sie dann aus den Augenwinkeln heraus ansah und versuchte, sie eines Besseren zu belehren, zwang sie sich, das Ganze tatsächlich mal objektiv zu sehen. Sie starrte die gegenüberliegende Wand an, konzentriert. Sie sah den Punkt in Moons Argumentation. Aber sie würde sich nicht ovn ihrem Vorhauben abbringen lassen. Auch nicht von Moon.

"Gut, ich sehe, was du meinst. Wir sind nicht so abhängig von Gary, wie es aussieht. Aber mit ihm haben wir zumindest noch einen fähigen Führer. Denn mal ganz ehrlich, die anderen Generäle hängen doch nur zu Hause rum und ruhen sich auf ihren Kronjuwelen aus. Gary macht zumindest noch was. Und wenn er nicht mehr ist, wer soll uns dann anführen? Ich? Gott, ich scheitere doch schon dabei, ein Dutzend Krieger zum Aufbruch zu zwingen - wie wird das dann erst bei der ganzen Armee? Und die Anderen haben, das weißt du selbst, nicht genug Arsch in der Hose, um das heilige Ruder zu übernehmen." Ihre Augen brannten sich in seine, während sie sprach, jetzt nur noch mehr. "Wir kommen vielleicht auch allein klar, aber der Rest, der braucht ihn."

Die Worte waren wohlgewählt aus ihrem Mund gekommen, gut betont, um genau darzustellen, was sie dachte. Sie wusste, dass die Armee Gary brauchte - er war der, der sie alle zusammenhielt, ohne ihn würden sie zersplittern. Sie brauchten aber diese Streitmacht, um es mit den Menschen aufnehmen zu können. Da halfen nicht einige wenige Krieger, die selbstständig und willensstark genug waren, um sich selbst durchschlagen zu können. Kein Anderer war in der Lage, Indigos Heim zusammen zu halten. Denn genau das war die Armee - ihr Zuhause. Und sie würde es sich nicht nehmen lassen, zum Teufel noch mal. Schon gar nicht von irgendwelchen Gildenmitgliedern, die sich für ganz besonders schlau hielten.

{ Kuss xxx denkt über MOONs Worte nach xxx antwortet ihm }
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Fr Jul 13, 2012 5:47 am

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Kings of Leon

Ein tiefes Seufzen entfuhr aus Moons Brust, als Indigo ihre Stimme erhob und ihm schon wieder viel zu objektiv antwortete. Vermutlich würde sie es nie verstehen und wenn er es ihr noch 1000 Mal erklärte, warum Gary ebenso nutzlos war, wie all die anderen generäle hier. Diesen Planeten überfallen udn einzunehmen, also das bekamen sie selbst auch noch hin. Diese Erdlinge waren nun auch nicht so stark wie sie immer glaubten. Außerdem hatten sie mit Sicherheit um einiges weniger Arsch in der Hose - wie Indigo es so schön ausdrückte - um wirklich etwas gegen sie auszurichten. Gut, sie kannten vielleicht eine Waffe, aber die Vampire waren ihnen nicht durch Kraft, sondern auch durch Schnelligkeit, Hinterhältigkeit und Intelligenz überlegen. Es gab also nicht wirklich eien sinnvolle Verwendung für seine Kraft, die er bei eienr Befreiung Garys aufwenden müsste. Und überhaupt: Konnten sie dieses Thema nicht einfach auf sich beruhen lassen? Warum war Gary Indigo überhaupt so wichtig? Lief da was?
Moons Blick verdüsterte sich schlagartig, als er an jenen Abend dachte, auf dem festival, als sie zu dem General gegangen war, ihn geküsst hatte - und schließlich zu ihm kam. Damals hätte er sie vielleicht wirklich für die Bordschlampe erklärt ... Aber Indigo war nun an seienr Seite - nicht an Garys. Trotzdem - für seinen Geschmack hing sie etwas zu stark an ihm.

"Gut, dann eben anders, wenn du es so nicht verstehst - ich brauche keinen Führer. Ich bin mein eigener Herr. Und werde ebenso wenig Mühe und Aufwand verwenden, um ihn zu finden und zu befreien, wie er es tun würde. Ich habe mich lange genug alleine durchgeschlagen udn ich würde es wieder tun, wenn ich müsste. Da kommt mir seine Verschollenheit nur recht. Ist sie doch nur von Nutzen für uns beide. Ich habe meine Ruhe - und er ... hat seine."

Moon konnte grausamer sein, als ihn viele einschätzten. Ein wenig schien davon jetzt durchzublitzen. Der Krieger kannte kein Mitgefühl mit anderen und eigentlich auch keien Liebe. Doch obwohl seine Worte so voller Abneigung waren, sprach er ruhig - wie eigentlich immer. Der Blonde behielt meistens einen kühlen Kopf, wenn es um Gefechte und Diskussionen ging. Nur gelgentlich wurde er hitzig und wirklich agressiv udn handgreiflich, doch vielen reichte schon allein die kühle Abneigung und der hasserfüllte Blick Moons, um den Mund zu halten und das Weite zu suchen. Zwar begegnete er Indigo in diesem Moment nicht mit etwas dergleichen, saß immer noch gegen die Wand gelehnt, überlegt udn gelassen, doch die Art, wie er sich verhielt, konnte vielleicht misstrauisch machen - vielleicht.
Die Kriegerin war immerhin die Einzigste, der er noch genügend Gelgenheit gab, sich ihm anzunähern, die anderen hatten einen Sicherheitskreis einzuhalten. Für ihr körperliches und Moons seelisches Wohl.
Der blonde Krieger wandte der Freundin den funkelnden roten Blick zu, während sich seine Mudnwinkel zu einem Grinsen verzogen. Ob man ihm böse sien konnte? - In diesem Moment wohl nicht.


{Indigos Worte | Antwort }
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Jeanelle Blanchard
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Fr Jul 13, 2012 8:36 am

'Can we pretend that airplanes in the night sky are like shootingstars? I could really use a wish right now, wish right now, wish right now.' Jean war sich nicht sicher, warum sich ausgerechnet dieses Lied in ihren Kopf geschlichen und dort fest gesetzt hatte, doch es schien die momentane Situation der Dunkelhaarigen verdammt gut zu beschreiben. Doch die Vampirin wünschte sich nichts. Niemals. Auch nicht in einer Situation, welche so auswegslos war wie diese. Ein leichtes Kopfschütteln brauchte Jeanelle, um wieder zur Realität zurückkehren zu können. Sie warf einen Blick auf den Krieger vor sich. Keine Frage, Flynn war gutaussehend und anziehend zugleich, ebenso wie sein Partner Killian. Ja, das Paar verdrehte wirklich jeder Frau den Kopf. Jean müsste zugeben, dass auch sie nicht abgeneigt wäre. Doch die Tatsache, dass die Beiden nur Augen für sich hatten, akzeptierte Jean und hielt Sie zurück. Sie würde es schwer haben, ein Team mit den Beiden zu bilden. Die Krieger waren stark und mutig und Jean hatte definitiv nichts gegen die Homosexuellität der Beiden - doch zwei Verliebte und die Vampirin dazwischen? Leise seufzte Sie und entschied sich, abzuwarten. Dann endlich antwortete sie Flynn. Er hatte Recht. Schwarze Machenschaften hatten schon immer mit Geld zu tun gehabt.

"Nein, in diesem Punkt gebe ich dir voll und ganz Recht. Wir müssen die Gilde finden und danach Gary - wer weiß, was sie in diesem Moment mit ihm anstellen" gab die Dunkelhaarige zu und schluckte. Wenn es um Gary ging, schien ihre eisige Maske zu bröckeln. Warum das so war, dessen war Jeanelle sich noch nicht sicher. Aber er bewegte etwas in ihr.

Die Kampfeslust überkam Jean sowohl bei diesen Gedanken, als auch bei den folgenden Worten Flynns. Sie nickte und begann dann, sich langsam aber bestimmt in Bewegung zu setzten. Sie würde sich sicherlich gut ausrüsten, auch wenn sie bereits einige Messer und Wurfwaffen am Körper trug.

"Lass uns gehen. Killian wird sicher bald zu uns stoßen und ich habe große Lust, den Gildenmitgliedern in den Hintern zu treten" knurrte Jean und funkelte böse. Ihre Maske war wieder die Alte und alles hatte seine Richtigkeit. Bestimmt lief sie weiter in Richtung Waffenkammer und blickte dabei kurz zu Flynn.

"Wie viel Kampfeslust besitzt du momentan?"

[ FLYNN // antwortet // denkt nach // Richtung Waffenkammer ]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Fr Jul 20, 2012 7:56 am


Nein, Candace konnte hier nichts tolles daran finden, selbst wenn Niall anderer Meinung sein musste. Es war doch selbstverständlich, oder etwa nicht? Sie wollte kein Vampir sein und sie wollte auch nicht gegen ihre (frühere) Rasse kämpfen - so böse diese "Gilde" oder was auch immer nun sein mochte. Und wieso fuhr sich Niall eigentlich so oft durchs Haar, geordnet war doch alles viel besser? Ja, Candace versuchte sich mit allem möglichen abzulenken, damit sie ja nicht daran denken musste, sich wirklich mal gegen einen Menschen zu stellen... Nein, das war einfach nichts für sie. Aus einem kleinen Streberlein konnte man keine flinke und kaltherzige Kämpferin machen. Ihr Gegenüber würde sich an ihr die Zähne ausbeißen, das war klar. Denn freiwillig würde sie hier niemals mitmachen, okay, spielte sie eben das trotzige Kind - solange sie sich vor dem Kämpfen drücken konnte.

Sie wusste es doch selbst, dass sie hier nur wegkonnte, wenn sie lernte, sich zu verteidigen und auch mal zuzuschlagen, wenn es denn sein musste. Und sie war ziemlich darauf fixiert, das hier alles hinter sich zu lassen und ihren eigenen Weg zu gehen, selbst wenn sie dann eine ganze Weile allein sein würde. Und sie hasste es ja, alleine zu sein, das war so ein verdammt doofes Gefühl. Aber wenn sie dann nicht mehr unter den Vampiren hier verbringen musste... Das wäre dann doch wieder gut, und würde das mit dem Alleingang ausgleichen. Aber dazu musste sie leider lernen, zu kämpfen, da hatte der Blondschopf ziemlich recht... Also wieso nicht... Nein. Sie würde nicht kämpfen, sie würde keine anderen Leute verletzen, selbst wenn es um ihr Leben ging.
Um ihr Leben... Ach, was hatte sie nur für ein tolles Leben gehabt, vor ihrem Dasein als Vampir... Schon früher hatte sie nie Vampirbücher angefasst, weil sie diese Kreaturen schon immer schrecklich fand. Sie hatte sich überhaupt nicht mit Fantasy befasst und sich nur auf ihre Noten und eine gute Zukunft gekümmert. Und nun war sie selbst in so eienr Welt, die sie hasste. War es denn so toll, dort noch zu leben?
Wäre sie jetzt Candace in Person gewesen und hätte auf ihren Verstand gehört, dann wäre sie wahrscheinlich schnurstracks aus dem Trainingsraum und hätte irgendwo wieder vor sich hingekauert, sich gewünscht, das alles hier würde nicht passieren. Aber irgendeine kleine Stimme, die an ihre Mutter erinnert (?), flüsterte ihr: "Ach komm mein Schatz, lass dir von diesem lieben, jungen und charmanten Jungen doch mal zeigen, wie man ein Messer schwingt!" Jung: Ja. Charmant: Noch nicht wirklich aufgefallen, also nein. Zeigen lassen: Ganz sicher nicht. Messer: Oh Gott! Supi, die besten Vorraussichten für einen tollen Start in den Rest des Tages. Wer oder was dieses kleine Stimmchen war, wusste sie nicht, aber nun dachte sie doch irgendwie an ihre Mutter. Wieso saß sie jetzt nicht zuhause auf der Couch, bei ihrer Familie...

Sie atmete tief durch und sah sich angewidert im Raum um. "Fang an", quetschte das hübsche Mädchen nun hervor und betrachtete den Raum. Desto schneller sie hier fertig war konnte sie diesen dofen Raum endlich wieder verlassen... Durchbeißen und abhauen, ganz, ganz schnell.


[Abneigung zum Raum / hört NIALL zu / bockt wieder mal rum / hört kleine "Mutter"-Stimme / macht widerwillen doch mit]
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BeitragThema: Re: Das Raumschiff   Sa Jul 21, 2012 5:12 am

Well, OK. Keep playing the lonely fighter! I'll go now.


Indigo stieß einen tiefen Seufzer aus und wünschte sich, dass Moon manches Mal weniger stur wäre. Eigentlich fand sie es richtig und vor allem wichtig, dass man seinen eigenen Willen durchsetzte, durchsetzen konnte. Dass man auch dabei blieb. Nur so konnte Willensstärke entstehen, oder Selbstbewusstsein.
Doof nur, dass Moon nicht nur von beidem genug hatte. Sondern wirklich auch von Beidem zuviel. Er war stur wie ein Esel, um es mal präzise auszudrücken. Und auch, wenn ihr das manchmal hilfreich erschien, in diesem Moment war das absolut einfach nur total nervig. Sie atmete noch einmal tief durch und strich sich eine lose Strähne aus dem Gesicht.

"Verdammt, Moon, ich weiß. Ich sag doch, wir kommen allein klar. Und ich weiß, wie sehr ihr euch hasst. Kannst du nicht mal EIN Mal tun, was man dir sagt, ohne dass man vorher stunden lang betteln muss?! Das nervt, herrgottnochmal."

Damit stand Indigo auf, sprang mit einer eleganten, fließenden Bewegung auf die Beine. Ihre indigofarbenen Augen lagen auf Moon und schienen ihn zu bitten, sie zu begleiten, bevor sie sich abwandte. Sie hoffte irgendwie, dass er mit ihr käme. Und wenn nicht, dann halt nicht. Sie und ihre Waffen kamen auch gut allein klar. Sehr gut sogar, vielleicht sogar besser als mit diesem durchgeknallten Blonden an ihrer Seite.
Natürlich wusste sie um die Gefahren der nächtlichen Straßen für einen einzelnen Vampir. Die Gilde war erschreckend gewachsen und ihre Kontakte reichten weit. Außerdem waren sie seit dem Festival in Alarmbereitschaft, was bedeutete, dass sie noch mehr Patroullien da draußen haben würden. Sie wusste, dass es quasi Selbstmord sein würde, sich jetzt nach dort draußen zu begeben und allein ihr Ding durchzuziehen.
Aber was sollte Indigo machen? Moon war mal wieder so stur wie ein alter Ziegenbock und weigerte sich, mit ihr zu kommen, und Candace war mit dem abgedrehten Iren unterwegs (was wohl sowohl für die Kleine als auch für Indigos eh schon angeschlagene Nerven letzten Endes besser war). Also würde sie sich gottverdammt noch mal lieber allein durchschlagen, als hier im Raumschiff auszuharren und nichts und wieder nichts zu tun.
Diese Gedanken flogen durch ihren Kopf, während sie das Raumschiff verließ. Als die Türen sich für sie öffneten, schlug ihr die angenehm warme Wüstennachtluft ins Gesicht. Dieses wirkte zum einen beruhigend auf sie, zum anderen aber auch einfach nur erfrischend. Sie liebte es, draußen zu sein, sehr sogar. Und manchmal war so ein bisschen frische Nachtluft alles, was man brauchte, um wieder auf klare Gedanken zu kommen.

{ sitzt mit MOON xxx genervt xxx Antwort xxx steht auf und geht xxx Gedanken }
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Das Raumschiff

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