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 Arborisé Park

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BeitragThema: Arborisé Park   Mo Mai 28, 2012 8:11 am

Beschreibung & Nutzung:
Die Grünanlage ist am ehesten zu vergleichen mit dem Central Park in New York. Eine große grüne Fläche, verziert mit vielen Bäumen einem großem See und einer Grasfläche. Die meisten schenken diesem Park jedoch nicht so eine große Aufmerksamkeit. Daher ist der Park sehr sauber und es wird auch streng darauf geachtet dass das auch so bleibt. Natürlich wurde von der Stadt für viele Sitzmöglichkeiten gesorgt und auch für Kinder ist ein kleiner Spielplatz bei der Grasfläche eingelassen. Der Wald der in dem Park angepflanzt wurde ist dicht und sehr schön. Neben einem öffentlichen Weg gibt es noch ein paar Trampelpfade die jedoch kaum jemand benutzt.

Lage:
Zentral in Las Vegas
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Leatrice Goslin
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Mi Aug 08, 2012 2:15 am

D O N ' T . T R Y . T O . B E . T H E . H E R O
Leatrice, der herzliche Schrecken auf zwei Beinen, hatte sich derzeit auf einer Parkbank mitten im Grünen, im Arborisé Park, einem kleinen grünen, atmendem Fleckchen niedergelassen. Das es sowas in der heutigen Zeit noch gab, wo die Lungen von grauen Wolken zu leben schienen, die nun wirklich nicht mehr wie Zuckerwatte aussahen. Außer bei Sonnenuntergang, da konnte man sie noch als rosa Zuckerwatte interpretieren, wenn man so viel Fantasie wie die Kinder vor ihr hatte. Der eine hatte eine Picknickdecke, die seine Mutter bestimmt erst diese Woche gewaschen hatte, um den Hals gebunden und war mit ihr hinter das Gebüsch gehüpft, den Zweig in den Händen den Jubelsschrei aus der Kehle gepresst. Ein Quietschen folgte, schrill, viel zu laut, zu plötzlich, aber es war bereits zu spät auch nur die Hände aus den Taschen zu ziehen um sich selbige vor die Ohren zu halten. Ein kleines Mädchen war aus dem Gebüsch gesprungen, einen Stock in der Hand, ein paar Blättern im Haar, die Hände vor den Mund haltend und nun wie ein kleiner Indianer, im Film zumindest, wo sie sich zu Vollidioten machen lassen, im Kreis zu hüpfen und mit dem Stock zu fuchteln. Das war zu viel für Leatrice. Sie zog die Hände aus den Hosentaschen und stand langsam auf. Nun entpuppte sie ihre volle Größe und den finsteren Blick. Mit einer Zwergengröße von 1.57 entpuppte sich ihr finsterer Blick als deutlich gruseliger und einschüchtender und während sie langsam auf die Beiden zuschritt malte sie sich bereits finstere Szenarien aus. Sie, arme hochreißend, die eigene Picknickdecke nach hinten schlagend und alá Draculus die scharfen Eckzähne entblößend. 'Jetzt schlägt dein letztes Stündlein! - Wuhahaha'. Vielleicht sollte sie wirklich mal sowas tun...Am besten gleich mit ihrem totalen Beschützer, vielleicht an Halloween...
Die Kinder hatten sie mitlerweile bemerkt und so grinste sie dämonisch, riss die Arme in die Luft und verkrampfte ihre Finger während sie auf die Kinder zurannte. Beide sahen sie erst erschrocken an, wichen dann zurück und liefen über die grüne Wiese in die entgegen gesetzte Richtung. "JAAHAHA! Lauft zu eurer Mamiii!" Ein paar Schritte lief sie ihnen laut auflachend nach, dann aber blieb sie stehen, nahm die Arme herunter und ging gelassen wieder zurück. Hoffentlich hatte man ihre Beißerchen nicht gesehen, während sie so weit die Klappe aufgerissen hatte... Wird schon nicht. Und wer glaubt schon zwei kleinen Kröten, dass eine Vampirin mit Teenagergröße hinter ihnen hergelaufen wäre? Allenfalls hielten sie als schlechten Scherz - einen Teenieschwachsinn. Als sie langsam wieder zurück auf die Fläche kam, besah sie sich ihre Bank die nun wieder ruhig in all dem Grün hervorstach. So wunderbar ruhig! Jetzt hatte sie ihen Platz verteidigt, jetzt konnte sie sich auch darauf niederlassen, die Beine hochlegend, sich in dem flauschigen gelb-schwarz gestreiften Top gemütlich Gedanken darum machen, ob ihre Brüste für 23 zu klein waren, während sie in ihren schwarzen Jeans natürlich perfekte Bein Proportionen hatte und ihre Füße in den Quietscheentchengelben weichen, großwirkenden Boots ganz locker nach 36 aussahen.

{Sitzt auf der Bank // erschreckt Kinder // legt sich zurück auf die Bank // Leatrice' Outfit}
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Robert Holmes
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Do Aug 16, 2012 11:12 pm

Weiter und weiter ging Robert und schob die Hände in die Hosentaschen, bis ihm ein vertrauert Geruch in die feine Nase stieg. Ein leichtes schmunzeln huschte über seine Lippen. Teils verärgert und teils amüsiert. Das er hier auf das Küken der Gilde treffen würde, hätte er nicht Gedacht . Und doch steuerte er seine Schritte direkt auf Leatrice zu. Der kleine Liebling des Gildenanführers, selbst wenn dieser das natürlich immer leugnete. Eines war sicher, Brannon hasste Vampire..das spürte Robert selbst in jeder Sekunde, aber für Leatrice hatte der Jüngere schon immer eine Schwäche gehabt. „ Guten Tag Miss Goshlin...begnügen wir uns wieder damit kleine Kinder zu erschrecken?“ fragte er mit einem schmunzeln auf den Lippen, als die junge Frau schließlich in Sichtweite kam. Wie immer wirkte Robert extravagant. Hatte seinen langen schwarzen Gehrock an und seine schwarze Weste, mit silbernen Stickereien. Der Kragen des weißen Hemds war aufgestellt und verbarg so seinen Hals und wie immer war ein farblich passendes Tuch dazu um seinen Hals geschlungen. Die Hose war mit Hosenträgern befestigt, die man jedoch nicht sah. Schließlich ruhten diese unter der Weste. Wie immer wirkten seine Haare zerzaust und ungebändigt bis er von Leatrice stehen blieb. „ Und hast du bis her irgendwas interessantes gehört...? Schließlich vermissen wir unseren Gildenanführer. „ fragte er sie direkt und beobachtete die kleinere Vampirin mit einem ruhigen Blick aus seinen dunkelbraunen Augen. Aus dem Augenwinkel beobachtete er wie scheinbar alle anderen Menschen das weite vor ihr suchten. Offenbar hatte sie es wieder nicht lassen können und anderen Angst gemacht. Davon hielt Robert in den meisten Fällen nicht viel – selbst wenn es momentan sehr nützlich war. So konnten sie in ruhe reden und würden jeden erkennen, der nicht zur Gilde gehörte und dennoch glaubte die Stärke zu haben sich ihnen zu nähern. Denn schließlich war Robert zumindest doch recht bekannt mit seiner Karriere als Inspektor und beratender Detektiv. Nur die wenigstens wussten, dass er sich nach dem er offiziell erklärt hatte das er sich von dem Geschäft zurück ziehen würde, der Gilde beigetreten war. Natürlich wussten bald die Vampire von seinem Wechsel und wurde daher doch recht schnell unter ihnen bekannt. Weswegen er wiederum davon ausgehen konnte, dass sich ihnen so schnell keiner nähern würde.

[betritt den Park | findet Leatrice | redet mit ihr | erklärt ihr jedoch nichts von seinem Vorhaben]
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Leatrice Goslin
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Fr Aug 17, 2012 2:32 am

LIKE . A . MOVIE . SCENE .
Leatrice hatte sich auf der Bank niedergelassen, die Füße angezogen und sich auf ihren Händen den Kopf abgestützt, als sie jemanden auf sie zukommen bemerkte. Sie hob den Kopf leicht an, betrachtend wer da auf sie zuschritt. Wie immer wirkte Robert wie aus einem anderen Jahrhundert herausgepurzelt und übrig geblieben, aber das war technisch nunmal unmöglich. So ein Jahrhundert war schließlich ziemlich lang... Trotzdem immer wieder ein faszinierender Anblick, wie er seinen extravaganten Charakter äußerlich zu unterstreichen wusste. Die Weste über dem Hemd stand ihm zwar ausgesprochen gut, aber der Gehstock war immernoch nicht zu toppen. Er war so faszinierend, großartig. Als er direkt auf sie zuschritt, setzte sie sich langsam wieder aufrecht hin, zumindest so tun, als wäre sie nicht all zu stolz auf ihr Werk, sondern hätte ja nur für Ruhe sorgen wollen. Zwischen seinen Wuschelhaaren bildete sich nun ein dezentes Lächeln und weil heute ja ein schöner sonniger Tag war, an dem man die Kinder nun bereits nach Pfefferland gejagt hatte, hatte sie auch ein kleines, ganz winziges Lächeln für Robert übrig. Sie warf die Haare gekünstelt entrüstet über die Schulter und rückte ein Stück auf. "Mr. Holmes! Wie käme denn eine Gleichgesinnte wie ich überhaupt auf die Idee mich diesen liebreizenden...Kreaturen auch nur zu nähern? Sie sind schließlich unsere Zukunft und werden in ein paar tausend Jahren bereits meine Rente zahlen, nicht?" Sie schlug die Beine übereinander und hob den Kopf leicht an, nicht aber um ihn genauer zu betrachten als sie es eben bereits getan hatte, sondern eher aus dem Grund, dass ein leicht rostiger Geruch in der Luft lag...Ein dezenter Duft von Blut der an Robert zu haften schien. Sie tätschelte die Seite der Bank, die sie so eben frei gemacht hatte und musste nun doch etwas breiter lächeln. "Informationen? Die einzige Information die im Moment in der Luft liegt ist die, dass sie wieder jemandem den Tag versüßt haben. Und dieser Jemand hat ihnen ganz offensichtlich ein kleines Geschenk überreicht - möchten sie sich nicht niederlassen?" Leatrice hingegen hab ihre graziöse Haltung für den Moment auf und lehnte sich etwas nach hinten die Umgebung genau überblickend. Die Leute wichen von ihr, sobald sie sie erblickten und besonders die kleinen Kinder tatschten sich sofort deren Mütter Beine hoch um nach ihrer Hand zu greifen. Als würde die Hand ihrer Mütter sie vor Leatrice auch nur dezent schützen können, wenn sie sich gehen lassen würde... Im Moment aber war außerhalb der Schreckensspielchen ihre Beherrschung auf dem besten Stand, die Augen strahlten blau um die Wette. "Zurück zu deiner Frage : Natürlich habe ich was interessantes gehört. Zum Beispiel wollte Tatiana ihre Schaufel einfach so auf Markus Kopf klatschen, obwohl dieser gerade dabei war mit Amelie zusammen einen Sandkuchen zu backen. Aber keine Sorge es ging alles ohne Platzwunde aus, auch ohne das sich Brannon Evans persönlich einschalten musste. Auch wenn es dann vielleicht garnicht erst soweit gekommen wäre, dass er sich in unbekannte Höhlen gewagt hätte..." Das Lächeln wich einem ernsten Gesichtsausdruck und fast schon geschäftlich beugte sie sich etwas nach von, einen Finger auf die Lippen legend. "...aber frag' mich nicht woher ich das weiß! Tatianas Mami hat die ganze Sache nämlich schön sauber vertuscht, damit Markus Mutti keinen Anfall bekommt!" Sie zog den Finger wieder von den Lippen, ihn musternd.

{bemerkt Robert und mustert ihn || begrüßt ihn || wittert den Duft von Blutresten || bittet ihn sich zu setzten || treibt ihre kleinen Späße während sie antwortet}
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Robert Holmes
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Fr Aug 17, 2012 4:27 am

Leicht hob Robert eine Augenbraue bei ihren Worten und musste ihr zugestehen, dass sie doch amüsant waren. Daher blieb er schließlich stehen und hob seinen Gehstock hoch. Dieser ruhte so Waagerecht auf seinen Schultern und mit den Händen umfasste er beide enden des Accessoires. Natürlich beobachtete er ihre hellen, blauen Augen aufmerksam und dennoch entging nicht eine Sekunde die Details im Hintergrund oder grade die Details ihrer Mimik. Zu allem machte sich der ältere Vampir Gedanken und dennoch sprach er sie nicht aus. Genauso wie man sie ihm nicht ansah, das einzige was darauf deuten ließ, war die Tatsache das er, seit dem er sie ansah, nicht einmal geblinzelt hatte. „ Nun, Miss Goshlin, einige behaupten das Kinder zum anbeißen süß wären. Davon kann ich natürlich nicht viel sagen. Zum Glück hatte ich bis her eher selten das Vergnügen mich mit ihnen herumschlagen zu müssen..“ entgegnete er mit einem kurzen aber leichten schmunzeln. Aufmerksam beobachtete er die jüngere, wie sie ihm Platz machte und dabei doch ein wenig tiefer einzuatmen schien. Ihr war der Geruch von Blut also aufgefallen. Es war zwar selbstverständlich, dass sie es bemerken würde – doch das sie es für ihn so offensichtlich zeigte, war etwas sehr amüsantes. Schließlich nahm er sich einfach die Zeit und setzte sich neben sie auf die Bank. Seinen Gehstock hatte er dabei an die Seite der Bank gelegt während er schließlich seinen Ellbogen auf seinem Bein abstützte und Trice mit gespielter Aufmerksamkeit zu hörte. Also sie näher an ihn heran kam und den Finger an die Lippen legte hob er mit gespieltem erstaunen beide Augenbrauen empor und sah ihr unentwegt in die Augen. Offenbar wusste sie sich ebenso gut zu beherrschen wie er es tat und viel offenbarer schien zu sein, dass sie nicht wusste das er auch ein Vampir war. Was das ganze aus seiner Sicht nur noch amüsanter gestaltete. „ Wirklich? Ich bin mir sicher, dass Markus früher oder später doch noch Kopfschmerzen bekommen wird. Wissen sie, Frauen sind immer sehr nachtragend und vergessen nur selten etwas..“ fügte er mit einem schmunzeln hinzu. Bevor er sich dann schließlich umsah und sich dann schließlich aufrichtete. Kurz zuckte er mit den Schultern „ Meine Nase sagte mir auf Subtile weise das ich wieder einmal die Grenzen meines Partners überschritten habe. Wieder einmal, dabei war ich mir sicher es würde ihn interessieren das Miss Adams sich offenbar weder für Mr. Evans oder für Mr. Brolin entscheiden kann..“ erklärte er schließlich und zuckte erneut mit den Schultern. „ Aber das sind alles Probleme die nicht so interessant sind, wie die Tatsache, dass sie an dem Blutgeruch der an mir Haftet interessiert scheinen..“ sprach er weiter mit einem schmunzeln und betrachtete jede einzelne Regung ihres Gesichtet. Unauffällig sah er sich um bevor er schließlich dem Ärmel seines Gehrocks hoch schob und dann auch noch das darunterliegende Hemd genauso empor schob. Ohne zu zögern hielt er ihr dann sein Handgelenk hin und verzog keine Mine. Ihm war durch aus bewusst, das er der Vampirin grade anbot sein Blut zu trinken. Etwas das er nur selten machte und dabei war er sehr streng. Doch hier interessierte es ihn, ob sie sich dazu hinreißen lassen würde oder ob sie das seltene Angebot ablehnen würde.

[Setzt sich zu Trice auf die Bank | hört ihr mit gespieltem Interesse zu | antwortet | hält ihr sein Handgelenk hin]
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Leatrice Goslin
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Fr Aug 17, 2012 8:34 am

IT . IS . KIND . OF . WEIRD . BUT . I . THINK . I . LIKE . IT .
Leatrice nickte einen Moment. Sie ließ den Arm wieder sinken, richtete ihren Rücken wieder etwas, um so dem penetranten Duft zu entkommen, der ihre Nase umspielte. Sie nickte dann abermals kurz, legte den Kopf etwas schief nachdem sie sich wieder zurückgelehnt hatte und wechselte die Bein position, in dem sie diesmal das Linke über das Rechte warf. Sie musterte ihn eine Weile aufmerksam bevor sie es für sinnvoll hielt zu antworten. "Frauen sind nachtragend?!" Sie war sich nicht ganz sicher ob er damit erklären wollte, dass dieser herzlich einladende Blutgeruch von einer anderen Frau für sie serviert worden war, also beschloss sie zunächst nicht weiter nachzufragen. Nicht zuletzt auch, weil sie kurz darauf weitere Informationen erhielt die sie genüsslich in sich aufsog und überdachte. Natürlich schoss ihr auch selbst die Frage nach der eigenen Persönlichkeit durch den Kopf, war sie nachtragend? Ja höchstwahrscheinlich war sie es. Laut Robert waren es ohnehin alle Frauen und da sie nunmal wie eine dachte, musste sie nachtragend sein. Ein kleines Lächeln stahl sich wieder auf ihre Lippen, entsprungen dem Fluss der Informatonen. Das klang hier so schön nach Seifenoper, wundervoll. Sie sollte das Gespräch mit Robert öffter suchen, wäre es nur nicht immer so gefährlich sich selbst gleich bis auf die Knochen freizugeben. Sie war keine Prostituierte, sie war dieses nackt sein einfach nicht gewöhnt, weder seelisch noch körperlich. Nun gut von ihrem Spiegelbild einmal abgesehen, denn das war schließlich nötig um diese unglaubliche Schönheit einzufangen. Sie sah wieder zu Robert hinüber um endlich von sich selbst wegzukommen, was wenn er praktisch alles bis auf das letzte Spiegelbild durchschaut hatte?
Fast ertappt fühlte sie sich nur umso mehr als er ihr sein Handgelenk entblößte. Zunächst verstand sie garnicht so genau, was er ihr beweisen oder zeigen wollte. Sie hob eine Hand an um mit einer ihrer Haarsträhnen zu spielen, während sie schweigend erst Roberts Gesicht betrachtete, dann ihre Augen auf sein Handgelenk fixierte. Sie zwang sich selbst ihre Augenfarbe zu wahren, schreckte aber nicht davor zurück nicht sein Handgelenk zu umfassen und mit dem Finger die Ader entlang zu fahren. "Das in dir ein Sadist steckt wusste ich garnicht..." Sie sah immernoch ernst ihrem Finger nach, wie sie erneut zurück zum Handballen strich, schließlich ihren Blick doch hoch zu Robert bewegte. "Ist ja fast so weich wie ein Baby-Po. Und das obwohl ich den Geschmack von Kindern doch garnicht leiden mag. Lass mich dir ein Kompliment ausprechen : Du riechst absolut köstlich." Langsam aber sicher hatte sie ihre Selbstbeherrschung wieder erlangt und ließ langsam und nicht zu hastig sein Handgelenk wieder los, die Fingerspitzen wieder mit ihrer Haarsträhne beschäftigen, während sie wieder aufmerksam zu der Beute lugte. Blut oder nicht Blut, dass war hier die Frage. Um ehrlich zu sein wusste sie nicht wie dieser schlaue Mann einmal gehandelt hatte, für was er sich entschieden hatte, für was sich all die anderen entschieden hatten, aber sie hatte schon immer gerne nein gesagt und sich das Leben versauen lassen, oder? "Wir stehen am Ende der Nahrungskette, also sollten wir uns doch eher an Unterwürfigen vergreifen, oder? Ich verzeihe dir für diesen Sadistentripp. Aber würdest du dich bei deinem nächsten Geschenk zu mir bewegen während dein Blut noch nicht getrocknet sein sollte, werde ich mich auf ein Festmahl freuen. Die Alten und Schwachen werden zuerst eliminiert, huh?" Der Versuchung ihm die Zungenspitze entgegenzustrecken wiederstand sie, da sie befürchtete dann ihre Beißerchen doch noch in sein Fleisch zu stoßen. "Ein Rotwein zur Ablenkung wäre jetzt nicht schlecht!" Was für eine Schande ihn so einfach ziehen zu lassen. Tzs.

{Lauscht ihm aufmerksam zu || denkt nach || kämpft um ihre Selbstbeherrschung || lehnt das Angebot ab}
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Robert Holmes
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Sa Aug 18, 2012 1:22 am

Leicht zuckten seine Mundwinkel zu einem schmunzeln hoch während er jede Reaktion der Jüngeren genau beobachtete. Ihre Gedanken zu der Tatsache das Frauen nachtragend waren, brauchte er nicht zu kennen. Das interessierte ihn auch eigentlich gar nicht so sehr „ Ja..Frauen sind in der Tat sehr nachtragend. Wissen Sie, ich kenne mindestens eine Frau die mich für das Angebot was ich ihnen mache ziemlich am liebsten töten würde. Oder sie wäre enttäuscht und verletzt, da bin ich mir um genau zu sein nicht ganz sicher, wie bei so manch anderem.“ sagte er schließlich und hielt den Blick seiner dunkelbraunen Augen fest auf ihre blauen Gerichtet. Er spürte wie sich eine Hand um sein Handgelenk schloss und sie mit ihrem Finger über seine Haut strich, unter der sich selbstverständlich die Ader befand. Ein leichtes kribbeln fuhr natürlich durch seinen Arm, während sie das Tat – auch wenn es nicht so ein kribbeln war wie das welches Emiliana in ihm auslöste. Es war eher ein kribbeln der Neugier und der Anspannung. Schließlich wollte er wissen wie standhaft sie wirklich war und wann er eine Grenze bei ihr überschritt. Doch offenbar war sie äußerst widerstandsfähig. Zumindest widerstandsfähiger als er sie eingeschätzt hatte. Eine durch aus positive Eigenschaft die man sich sicherlich irgendwann einmal zu nutzen machen konnte. Daher sah er sie kurz mit einem schief gelegten Kopf an. „ Wissen Sie, dieses Angebot mache ich nicht jedem und auch nicht immer. Es verfällt schnell und glauben sie mir, ich weiß wie ich einen Vampir davon abbringen kann mein Blut zu trinken. Sonst wäre ich auch in der falschen Organisation, wenn ich es nicht könnte..“ . Über das Kompliment von ihr konnte er ein wenig lachen und sah sie dabei ruhig an „ Ich weis nicht ganz ob ich das wirklich als Kompliment auffassen sollte, aber es ist auf eine makabere weise doch irgendwie charmant „ gestand er ihr zu bevor er dann schließlich kurz seinen Arm betrachtete. Ohne wirklich groß zu zögern zog er schließlich eine kleine Nadel heraus und stach sich mit der Spitze einfach eine minimale Wunde etwas hinter dem Handgelenk in den Arm. Natürlich trat sofort Blut heraus und sein Blick wanderte wieder zu der Mimik der jungen Vampirin. Wie gut das er sich bei dem Geruch seines Blutes sehr gut beherrschen konnte und daher machte ihm der Geruch nichts aus. „ Ja vielleicht ist an mir gelegentlich ein kleiner Sadist verloren gegangen aber wenn sie mich sehen würden wie ich meine Schlüsse ziehe oder mich in ein Opfer hinein versetzte, während eines Falles würden sie es auch wieder sagen „ entgegnete er mit einem leichten schmunzeln. Natürlich ließ er jetzt den Blick nicht von ihren Gesichtszügen sondern beobachtete sie interessiert und neugierig. Ob sie jetzt noch widerstehen konnte oder würde sie jetzt dem Geruch von Blut nachgeben und es doch doch trinken? Aufmerksam und offenbar keinesfalls besorgt musterte er Trice aufs genauste.

[bei Trice | sticht sich mit einer Nadel in den arm | beobachtet sie]
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Leatrice Goslin
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   So Aug 19, 2012 2:09 am

D O N ' T . T R Y . T O . WIN . T H E . RACE .
Sie betrachtete Robert skeptisch während sie ihm lauschte. Das er tatsächlich sowas wie eine Art Beziehung zu einer Frau führte war ein bemerkenswertes Phänomen, von dem sie garnicht erwartet hätte, dass es eintritt. Nun man wusste viel nicht über Robert Holmes, sie wusste wohl noch weniger als manch anderer, aber trotzdem überraschte sie die Tatsache, dass er ihr so ein seltenes Geschenk entgegenbrachte und ganz besonders die Intention dahinter verwirrte sie ein wenig. Besonders erstaunt war sie allerdings darüber, dass er es überhaupt erwähnte, als gäbe es Frauen die ihn nicht umbringen wollten. Als gäbe es überhaupt jemanden der ihn nicht umbringen wollen würde. Seine Mordgedanken über Robert hatte so ziemlich jeder, da war sie sich sicher.
Sie lächelte leicht, mit diesem skeptischem Blick im Augenwinkel der verhießen soll, dass er doch ziemlich komisch drauf war, so normal er das auch vorzutragen wusste und so sehr es doch zu ihm zu passen schien. "Verstehe du machst dich rar." Sie betrachtete ihn eine Weile, bevor sie ihr Gesicht leicht verzog als sie die Nadel bemerkte, da sie in der fahl scheinenden Sonne die durch die Bäume des Parks drang leicht aufblitzte. Sie begann leicht zu blinzeln, während sie den Kopf abgeneigt abwandte und schließlich dieser betörende Duft seines Blutes in ihre Nase schoss. So gleich drehte sie den Kopf wieder und sah entgeistert zu Robert, als sie das Blut aus dem Stich quellen sah, wie es tief dukelrot über die blasse Haut kullerte und schließlich drohte zu tropfen. Direkt auf ihr Shirt. Sie legte ihre Hand unter das Handgelenk ohne es zu berühren um zu verhindern, dass es ihre Kleidung traf, wobei der erste Tropfen warmes Blut auf ihre Hand tropfte. Sie gab sich große Mühe sich selbst einzureden wie wiederlich es duftete und gab sich Mühe an Fairy zu denken. Sich selbst zwar wieder beherrschend und mit grimmigem Blick leckte sie ihren Finger ab, das Blut zwar sicher liebend, aber trotzdem wieder starr gerade aus blickend. Sie musste verhindern, dass er sie in Blut eintunkte. Sie drehte sich ohne auch nur den Arm zu berühren auf um von der Bank aufzustehen, stellte sich entrüstet mit den Händen in den Hüften vor ihn und deutete schließlich auf den blutenden Arm. "HOLMSI! Sie machen mein Shirt dreckig! Jetzt schauen sie sich das doch einmal an, rot würde meine ganze schwarz-gelbe-Bienentracht versauen!"
Sie zog die Hand nicht zurück, änderte aber ihren Standplatz indem sie sich direkt vor ihm aufbäumte und die Hände nun etwas sinken ließ. Er war doch verrückt und lebensmüde, wie er da mit blutendem Arm vor ihr saß! "Das erinnert mich an Bis(s) auch der letzte schläft! Da gab es diese super Frau im Haarem eines Fellknäuls mit Zähnen, die sich den Bauch aufschlitzt um die Gruftine abzulenken, anstatt sich in den finger zu pieken. Würdest du auch soweit gehen nur um mich dazu zu bringen meine Selbstbeherrschung aufzugeben für die ich eine ziemlich lange Zeit gekämpft habe?" Sie fuhr doch noch einmal mit der Zunge über den Finger auf dem der Blutstropfen gefallen war und zog einen leichten Schmollmund.

{wundert sich über Robs Frauengeschichte || riecht das Blut || zwingt sich selbst || erhebt sich || regt sich über die möglichen Flecken auf || schmollt}
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Do Sep 20, 2012 8:52 am

» You lost that right to hold that crown
I built you up but you let me down «

Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Ruhig bleiben. Es wiederholte sich alles. Noch immer war Ravenna besorgt um Brannon. Sie brauchte ihn. Nicht, dass sie ohne ihn aufgeschmissen war – sie war immerhin seine Vertretung und erledigte diese Aufgabe mit Gewissen. Doch es ging ihr nicht gut bei dem Gedanken, dass sie nicht wusste wo er war. Brannon verschwand doch nicht einfach. Er musste da draußen sein – in Schwierigkeiten. Sie hatte das Gefühl, dass sie elementare Dinge vergaß. Dinge, die sie schon wusste. Erneut fuhr sie sich durch die Haare – um sich zu beruhigen vielleicht. Sie hatte Robert nicht so ankeifen wollen. Die Situation nahm sie einfach etwas mehr mit, als es sollte. Seufzend nahm sie seine Antwort wahr und nickte dann für sich selbst. „Okay, ich danke ihnen Mr. Holmes. Ich werde mich auf den Weg machen und so schnell zu ihnen kommen, wie es möglich ist.“ Bereits beim Reden hatte die Blonde auf dem Absatz kehrtgemacht und war zum Ausgang gehastet. Sie fummelte in ihrer Tasche herum. Das Auto würde sie wohl gerade am schnellsten zum besagten Platz bringen. Sie war schon an dem schwarzen Wagen, als sie den nächsten Funkspruch Roberts vernahm.

„Ist in Ordnung Rob, ich werde da sein“
antwortete sie ihm knapp und verwarf die Idee mit dem Auto. Sie hastete stattdessen aus der Wohnung heraus auf die Straße. Sie würde laufen – es ging einfach viel schneller. Durch den Park abkürzen. Der Weg war zwar nicht viel kürzer als der Andere, doch es zählte nun jede Minute. Es galt Brannon zu finden. Ihre Schritte trugen sie schnell über den Boden und beinahe schien sie über den Asphalt zu fliegen – wenn es denn möglich wäre. Es dauerte nicht lange, dann erreichte sie den Park. Hastete weiter. Vorbei an Passanten. Vorbei an Picknickdecken. Vorbei an Parkbänken. Robert finden. Robert. Moment einmal! Schnell bremste sich die Blonde und drehte sich um. Tatsächlich – dort saß Robert. Neben ihm eine junge Frau. Es müsste Leatrice sein, wenn die junge Frau richtig saß. Etwas schwer atmend – aber nicht aus der Puste – gesellte sie sich zu ihnen.

„Robert, Leatrice. Schön euch gefunden zu haben“ meinte sie ernst. Sie war keineswegs wütend auf einen der Beiden – lediglich die Sorge um Brannon machte sich breit. Sie verschränkte die Arme vor der Brust, um sich selbst ein wenig zu beruhigen und wartete dabei die Reaktion oder wenigstens eine Antwort ab.

{antwortet | läuft los | findet ROBERT & LEATRICE | wartet }
Lyrics: Linkin Park - Burn it down
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Robert Holmes
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Sa Sep 29, 2012 11:20 pm

Mit einem leichten schmunzeln auf den Lippen beobachtete er, wie Leatrice von ihm weg sprang. Nicht weil sein Blut beinahe ihren grauenvollen Modegeschmack ruiniert hatte. Langsam erhob er sich, ohne den Blick von Leatrice zu nehmen. Er sah aus dem Augenwinkel wie sein Blut auf den Boden tropfte und dort in dem Boden versank. Es störte ihn nicht und noch immer lag ein Lächeln auf den Lippen des Älteren. Erst als sie von den Büchern zu sprechen begann verzog er ein wenig Nachdenklich das Gesicht. Den Titel des Buches hatte er schon mal gehört und doch war es uninteressant. Nur Schauergeschichten von Menschen, die so oder so nicht auf Tatsachen beruhten. Also war es vollkommen irrelevant und überflüssig ihnen ein paar Gedanken zu Opfern. „ Ich kenne diese Bücher nicht. Aber es ist äußerst interessant, dass ihr es vermeiden wollt von meinem Blut zu trinken. „ Allerdings muss ich euch sagen, dass ich darauf bestehe. Ich insistiere.“ erklärte er dann schließlich. „ Sehen sie Miss Goshlin, ich brauche jemanden der besser Kämpfen kann als ich. Sollte eine sehr heikle Situation eskalieren. Daher möchte ich mir sicher sein, dass sie genug Blut getrunken haben und während des Kampfes bei klaren Verstand bleiben, solange Blut fließt..“ sagte er dann. Doch weiter kam er nicht. Er sah wie Ravenna an ihnen vorbei lief und dann doch zu ihnen kam. Innerlich seufzend hob er seinen Arm etwas und leckte das Blut an seinem Arm einfach selbst ab. Ohne das sich auch nur etwas davon zeigte dass er auch ein Vampir war.

Also die Stellvertreterin schließlich bei ihnen war, zwang er sich zu einem knappen lächeln „ Miss Carpenter, ich hatte gedacht das sie länger brauchen..“ erklärte er ruhig und schob den Ärmel wieder an Ort und stelle. Seine Mine war wieder ernst und ruhig geworden und so drehte er sich um. „ Also können wir los legen? Ich halte nicht viel davon Wurzeln zu schlagen „ fügte er ernst hinzu. Nur um dann schließlich ein wenig zu stutzen. Langsam wanderte sein Blick über die freie Fläche des Parks, doch nirgendwo war der Ursprung des Geruchs zu sehen. Er kannte diesen Geruch, doch wollte ihm grade nicht einfallen woher. Langsam schloss er die Augen und sog die Luft durch die Nase ein. Das Gefühl das in seinem Bauch entstand, war genau jenes Gefühl das er hatte, wenn er auf der richtigen Spur war. Daher öffnete er die Augen und griff nach seinem Gehstock „ Oder wir warten hier und unterhalten uns ein wenig..“ schlug er vor. Natürlich hatte alles was er tat immer einen bestimmten Grund und daher legte er ein Knopf an sein Headset und sagte dann schließlich „ Josh..ich könnte jemanden gebrauchen der mit Hunden umgehen kann. Und bitte lass doch deine Freundin vor dem Krankenhaus stehen. Wir wollen doch nicht, dass sie sich verletzt..“ fügte er gelassen hinzu und setzte sich dann auf die Bank. Dennoch war sein Blick die ganze Zeit wachsam und schweifte regelmäßig über den Park.

[bei Raven & Lea | will erst los | setzt sich dann wieder hin | redet mit Josh]
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Sora Grayfire
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Fr Okt 05, 2012 12:27 am

WE DON'T NEED TO WHISPER
{ FIRSTPOST | geht von der u-bahn in den park | packt seine gitarre aus | denkt nach | fängt an zu spielen }

Erleichtert atmete Sora die die Luft ein, als die Türen der U-Bahn sich öffneten. Er hasste es, U-Bahn zu fahren. Zu viele Menschen, zu viele Gerüche. Schweiß, Hitze, heulende Babys, besoffene Penner. Er war froh, wenn er das mal nicht machen musste, aber anders kommt man in Las Vegas nicht voran. Außer man hat ein eigenes Auto, aber das konnte er ja wohl vergessen.
Sein Geld, dass er sich mehr erbettelt, als angespart hatte, hatte gerade für die Gitarre gereicht, die er sich eben gekauft hatte. Sie war billig gewesen, aber sehr schön. Eine Semi-Akustische. Eigentlich wollte Sora sich eine mit Nylon-Saiten kaufen. Die sind um einiges billiger, aber diese hatte es ihm angetan und er hatte das Geld, das eigentlich für das Essen für die restliche Woche eingeteilt war, für sie mit drauf gelegt. Aber da Sora ja gerade auf dem Weg in den Park war um sich ab sofort sein Leben mit Straßenmusik zu finanzieren, war er ziemlich zuversichtlich, dass er doch noch was zu Essen bekommen würde.
Warum war er auch nicht früher auf die Idee gekommen, anstatt sein Geld für Hotelzimmer auszugeben und langsam zu zusehen, wie es in die Kassen der Hoteliers fließt. Fast 5 Monate hat es gedauert, um das Geld für die Gitarre anzusparen. Aber dafür war diese jetzt auch sein Heiligtum.

Als Sora über die Treppen ins Freie trat, wehte ein kalter Wind, der ihn erschaudern ließ. Seine Haare waren noch nass, von der morgendlichen Dusche, die selbstverständlich im Schwimmbad stattgefunden hatte. Dafür konnte er gerade auch noch Geld aufbringen, denn wer will den schon einem stinkenden, dreckigen Kerl Geld für seine Musik geben.

Die Gitarre über der Schulter, erreichte er den Park. Einerseits wollte er einen Ort suchen, an dem viele Menschen waren, denn schließlich bedeutete das mehr Geld. Aber andererseits würde er sich zwischen den vielen Menschen so unwohl fühlen, dass er keinen gescheiten Ton raus bringen würde. Früher war das nicht so. Früher hatte er vor tausenden Leuten gesungen, aber jetzt ... jetzt war er froh, wenn er wenigstens noch ein paar Griffe auf der Gitarre konnte.
Sora suchte sich einen eher ruhigen Fleck. Wenn die Leute Interesse hatten, würden sie schon herkommen. Er packte die Gitarre aus und strich über den Korpus. Dann legte er die Tasche vor sich, sodass man etwas Geld hineinlegen konnte und hängte sich die Gitarre über die Schulter.
"Wie ging das noch gleich", murmelte er vor sich hin. Er schloss die Augen, versuchte sich daran zu erinnern, wie die Tonleiter auf der Gitarre war. Er hatte die Noten, des Liedes, das er spielen wollte bisher nur um Kopf ausgemacht. Sein I-Pod war ihm von früher wenigstens noch erhalten geblieben und er hatte so viele Lieder nach zu holen. Langsam tauchte das Bild wieder in seinem Gedächtnis auf. Sora griff, die Augen immer noch geschlossen, die Saiten der Gitarre und begann intuitiv das Lied zu spielen. Als hätte er nie aufgehört zu spielen. Die Power-Cords kamen wie elektrische Schläge - eben hatte er noch nicht mal darüber nachgedacht und jetzt waren sie am Griffbrett, bevor er sie in seinem Kopf abspielen musste.

"There's something you said, a whirlwind, a voice. 'Together', you said, but I have no choice. Oh please, stay a while. God, I love your smile." Sora wusste nicht genau, ob er nur lächelte, damit er bei den Leuten sympathischer ankommt, um an mehr Geld zu kommen, oder ob es ein wirklich ehrliches Lachen war. Ein echtes Lachen, weil er endlich wieder in seinem Element war und dabei vergaß, wie verletzt sein Selbstvertrauen war, und wie sehr er den Kontakt zu anderen Menschen hasste.
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Richard Dero
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Mi Okt 10, 2012 1:26 am

Dunkle Augen beobachteten den mit dunklen Wolken vollgestopften Himmel. Kein einziges Blau war zu sehen. Alles war trostlos grau und lückenlos gefüllt mit Energie, die nur darauf wartete auszubrechen. Ionen sammelten sich und bündelten sich zu einer Masse, bis verschieden geldene Teilchen bereit waren aufeinander zu zu rasen, aufeinander zu treffen und einen Knalleffekt von sich zu geben. Und die Spannung dieses Treffens lag knisternd in der Luft. Jene unauffällige Gestalt, die es beobachtete lehnte mit dem Rücken an einem Baum und hielt die Arme vor der Brust verschränkt. Eine einfache Körperhaltung, die nichts aussagte. Weder "Lass mich in Ruhe", noch "ich chill hier einfach". Der schwarze Kleidungsstil hob ihren Besitzer etwas hervor aus den Grün- und Brauntönen des Parks, aber das war es auch schon. Die Augen (natürlich schwarz geschminkt, wie beinahe immer) waren auf den Himmel gerichtet. Und die Ausstrahlung... äh... wie beschreibt man Ausstrahlung, wenn sie nicht vorhanden ist? Wenn jemand nur da steht. Nein, er stand nicht nur da, denn er beobachtete schließlich. Ja, der Typ stand dort. Aber es ist wohl ein Unterschied, wenn man vorhanden oder ob man präsent ist. Und Richard war alles andere als präsent oder verschollen. Er war einfach. Ja, ich denke, so kann man es ausdrücken: Er war.

Während er an dem Baum lehnte, schaute er einfach nur. Dabei interpretierte er nicht oder dachte nach. Seine Augen schauten sich einfach nur Welt an ohne jegliche Bewertung. Geduldig wartete er. Sein Gefühl hatte ihn hierher gebracht. Was eintreffen sollte, würde bald geschehen. Er selbst würde ein teil von jenem Geschehen sein. Ob unauffällig wie eh und je, das war egal. Denn er wusste, er würde dabei sein. Allein schon weil er unverzichtbar war. Eine Waffe wie ihn, würde Raphael kein zweites Mal bekommen. Klar, Richie hatte als Verbündeter auch seine Nachteile. Aber hauptsache ihm ging es gut! Der Rest war egal. Denn er war allein. Naja beinahe. Allerdings galt dies nur für eine lebende Person und diese war in letzter Zeit abwesend. Egal. Auch das würde sich eines Tages ändern, wenn die Zeit reif war.

Wind rauschte und passte sich seinem Puls an. Oder war es umgekehrt? Regungslos stand er noch immer mit verschränkten Armen da und lehnte sich rücklings an den Baum. Es wra ihm klar, dass er unauffällig war und die Gefahr (oder das Geschenk) groß, dass man ihn übersah. Aber was auch immer passieren sollte, er wusste, dass er bemerkt werden würde.

[allein I Nähe vom Rande des Parks I wartet auf etwas]
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Jeanelle Blanchard
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Do Okt 11, 2012 8:16 am


» Running deep inside my veins
Poison burning deep inside my veins
One look could kill
My pain, your thrill «

Knurrend wirbelte die Dunkelhaarige herum. Sie verfluchte sich selbst. Welch eine beschissene Idee, die sie da gehabt hatte. Die drei Kerle, welche sie umringt hatten, waren nicht das, was die Vampirin gewohnt war. Sie waren zu stark. Stärker, als ein Mensch sein sollte. Verzweifelt warf sie den Kopf herum, doch sah sie Flynn nicht. Lediglich Kampfgeräusche drangen an ihre Ohren. Wütend über die Wahl des Bogens trat sie einem der Männer mit voller Bucht in den Bauch, sodass dieser zu taumeln begann. Wenigstens die Schuhe waren die richtige Wahl gewesen. Der Absatz hatte sie in das Fleisch ihres Gegenübers gebohrt. Doch der nächste Mann umklammerte sie bereits von hinten und drückte ihren Hals zu. Nicht, dass die Vampirin unbedingt atmen musste, doch das Gefühl war dennoch erdrückend – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie fand eine Klinge im Ärmel ihrer Jacke und stach blindlings nach hinten. Ein tiefer Laut des Mannes bestätigte ihre Vermutung, dass sie einen wunden Punkt getroffen hatte. Nun hatte sie wenigstens nur noch einen Mann vor sich. Aber wo zum Teufel war Flynn? Sie duckte sich unter den Schlägen des Mannes hinweg – sie war doch so viel geschickter als der massige Idiot. Dennoch fing sie sich einen Schlag ein. Ein stechender Schmerz breitete sich im Körper Jeans aus.

» Frauen schlägt man nicht « dachte sie mit wütendem Blick und schlug dem Angreifer so fest ins Gesicht, dass sie ihm den Nasenknochen so tief in sein Inneres hineinschob, dass der Mann tot umfiel. Blutgeruch stieg ihr in die empfindliche Nase, doch es stammte nicht von den Männern. Es stammte von einem Vampir. Flynn! Wie ein aufgescheuchtes Reh stürmte sie zu ihrem Patroullienpartner und musste feststellen, dass dieser kopflos vor ihr lag. Die restlichen Männer schienen verschwunden zu sein. Ein Gefühl des Schmerzes fuhr durch ihr Herz. Es war ihre Schuld gewesen, dass er gestorben war. Es war ihre verdammte Schuld. Sie kannte dieses Gefühl nicht. Jean war nicht die Art Person, welche emotional wurde. Doch es nahm sie mit, dass einer ihrer Gleichgesinnten auf Grund ihrer Dummheit gestorben war. Schweigend blickte sie auf Flynn hinab. Sie konnte ihn doch nicht einfach hier liegen lassen. Stumm kramte sie ein Feuerzeug aus der Tasche, zündete es an und ließ es auf den toten Körper des Dunkelblonden fallen. Sie wusste nicht warum, doch tote Vampire fingen zum Glück schnell Feuer. Jean bewegte sich nicht. Sie starrte in die Flammen, bis diese erloschen und nur noch ein Haufen Asche zurückgeblieben war.

» Es tut mir leid « flüsterte sie in Gedanken und blickte in den dunklen Himmel, als wäre Flynn dort und würde ihre Entschuldigung annehmen. Schnell wand sie sich nun ab und lief los. Es war ihr für den Moment egal, ob sie jemand sah. Sie musste nur die Anderen finden – und dann Gary. Es durfte nicht noch ein Vampir sterben. Erneut schüttelte sie den Kopf – Trübsal blasen half ihr nicht weiter. Ein grimmiger Ausdruck trat auf ihr hübsches Gesicht und ließ sie gefährlicher aussehen als ohnehin schon.

Sie folgte ihren Instinkten und lief durch die Stadt. Die Umgebung veränderte sich zusehends und es schien, als würde sie in Richtung des Parks laufen. Warum auch nicht? Sie wusste doch ohnehin nicht, wo der Rest der Krieger war. Doch hier, wo bereits so viele Sterbliche unterwegs waren, bremste die junge Frau ab und verfiel in ein ihr unangenehmes Schritttempo. Ihre Sinne waren auf alles eingestellt. Hier ein hektisches Telefongespräch, dort ein singender Gitarrist und hier und da einige grölende Kinder. Doch eine der Stimmen kam Jeanelle bekannt vor. Sie stockte in ihrer Bewegung und fuhr so schnell herum, wie es nur ein Vampir konnte. Und da saß er. Am Rande des Parks. Die blonden Haare noch nass, aber so verwuschelt wie eh und je. Ohne ihren Beinen einen Befehl gegeben zu haben, schlugen sie die Richtung zu dem Spielenden automatisch ein. Nach wenigen Schritten stand sie vor ihm und blickte auf ihn hinab. Die dunklen Haare noch immer zerzaust durch den Wind.

„Sora?“

Ihre Stimme klang verwirrt, aber dennoch lag die übliche Kraft in ihr. Die Stimme der Vampirin brach niemals – so wie sie nie emotional wurde … eigentlich. Doch heute ging alles schief. Also – warum lief sie nicht auch Gefahr, dass ihre Stimme brechen würde? Fassungslos blickte sie noch immer den Blonden an – mit einem Blick so eisig, dass jeder normale Mensch erschaudern würde. Doch das war Sora nicht. Er war ebenso unnormal wie Jeanelle es war. Von Natur aus war sie ihm abgeneigt und das nach dieser Vergangenheit. Doch sie hatte ihn nie wiedersehen wollen. Und nun war er hier. Warf sie völlig aus der Bahn und das, obwohl ihre Laune ohnehin nicht die Beste war.

{ Kampf ; FLYNN's Tod ; → Arborisé Park ; trifft auf SORA ; verwirrt }
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Sora Grayfire
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Sa Okt 20, 2012 12:10 pm

WE DON'T NEED TO WHISPER
{ hört auf zu spielen | bemerkt jean | denkt nach | versucht, seine narben zu verstecken }

Der Werwolf war gerade so versunken in das Gitarrensolo seines Liedes, dass er kaum bemerkte, wie jemand seinen Namen sagte. Für ein paar Sekunden hielt sein Verstand inne, seine Hände machten weiter, spielten die letzten Noten des Liedes. Soras Augen waren noch immer geschlossen. Das waren sie immer, wenn er Gitarre spielte.
Dann realisierte er, dass wirklich jemand seinen Namen gesagt hatte. Er öffnete seine Augen. Nur eine Millisekunde und er erkannte die Person vor ihm sofort. Ruckartig stand der Blonde auf, taumelte ein paar Schritte nach Hinten.
Er öffnete den Mund, aber es kamen keine Worte. Sora war sprachlos. Er schluckte, wusste nicht, was er sagen sollte.
Jean. Lautlos sprach er ihren Namen aus. Sie hatte ihn verlassen. Auf eine eiskalte und für ihn unverzeihbare Art. Also, was wollte sie hier und vor allem, was wollte sie von ihm?
Sora sah Jean ins Gesicht. Es fiel ihm schwer, was es eigentlich nicht sollte, denn er hatte sich verändert. Er war nicht mehr derselbe wie damals. Jetzt war er wie sie. Egoistisch, emotionslos und immer diese undurchdringliche Mauer um sich rum.
Jetzt fiel ihm ein, dass er sich nicht nur innerlich sondern auch optisch verändert hatte. Beschämt wandte er sein Gesicht nach rechts dem Boden zu. Sie sollte sie nicht sehen - aber wahrscheinlich war es schon zu spät. Er hatte Angst, dass Jean fragen würde, woher er die Narben hatte. Aber das ging sie nichts an.
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Sa Okt 27, 2012 8:45 am

[einstiegspost]

"Na gut... wo treffen wir uns?", hörte sie die verschlafene Stimme ihres Berufspartners durch die Leitung.
"Grey - in einer halben Stunde im Arborisé Park. Ich habe da... so ein Gefühl.", antwortete sie ruhig.
"Ich geh ja gleich los...", meinte Grey Gonzales.
"Jetzt.", sagte sie scharf.

Vom anderen Ende der Leitung ihres Mobiltelefons kam keine Antwort mehr, weswegen sie auflegte. Wenn Grey nicht da sein würde, dann würde er etwas erleben, was er wusste. Es war nicht so, als wäre Phoebe eine von Natur aus schlecht gelaunte Person - aber seit dem sie nach Las Vegas gezogen war, war sie eben das. Eine schlecht gelaunte Person. Las Vegas. Eine Stadt die niemals schlief - genauso wenig wie ihre alte Heimat, Los Angeles, aber trotzdem hasste sie sie. Dieser Hass schien übrigens erwiedert zu werden. Mit einem seufzen schob sie das graue Handy in eine Tasche ihrer Jeans und verließ ihre Wohnung, und betrat das Treppenhaus. Genau eine Treppe hatte sie zu laufen. Mit schnellen Schritten ging sie diese herunter, und schließlich ging sie auch durch die Vordertür und zu ihrem Auto. Phoebe fuhr zum Arborisé Park. Sie trug eine schwarze Bluse, über welche sie eine hellbraune Jacke gezogen hatte. Außerdem eine graue Kopfbedeckung. In ihrer Handtasche war ein Buch - für die Notfälle.

Sie war innerhalb des Zeitlimits da. Grey war nirgendwo zu sehen - aber hey, er hatte noch etwa 3 Minuten Zeit. Wenn er bis dahin nicht da war...
Phoebe lief durch den Park, bis sie sich irgendwo im Zentrum befand. Im Vorbeigehen hatte sie einem Gitarrespielenden jungen Mann etwas Geld zu geworfen - nicht viel, aber sie hatte da so ein Gefühl - und jetzt saß sie in der Nähe eines Spielplatzes und beobachtete einige Personen auf der Bank gegenüber von ihr. Natürlich möglichst unauffällig. Sie las das Buch, zumindest gab sie dies vor, und ihr Hut war ihr ein wenig ins Gesicht gerutscht. Trotzdem konnte sie einigermaßen verstehen, was geredet wurde.

[ im park / allein/ 'liest' ]
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Jeanelle Blanchard
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Sa Okt 27, 2012 10:00 am



Die eisblauen Augen blitzten gefährlich auf, als ihre Vermutung bestätigt wurde. Sora. Was machte er hier? Sie hatte nicht vorgehabt, ihn jemals wiederzusehen. Sie hatte ihn damals verlassen. Ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen. Es war nicht so, als ob sie mit ihm gespielt hätte – es war ein Schutzmechanismus gewesen. Nachdem er mitten in der Nacht vor ihrer Tür aufgetaucht war, um ihr zu sagen, dass er ein Werwolf war, war ihr nicht viel übrig geblieben. Ein Vampir und ein Werwolf? So Etwas konnte nicht gut enden. Mit einem Knurren blickte sie nun auf und legte den Kopf schief. Ihr Blick fiel auf eine lange Narbe, die über sein Gesicht verlief. Eine Narbe, die sie nicht kannte. Neugier wurde in der Dunkelhaarigen geweckt, doch sie hielt sich zurück. Dies war sicherlich nicht der richtige Zeitpunkt, um nach so einer Nebensächlichkeit zu fragen.
Der feine Geruch, der an Wölfen zu hingen schien, stieg ihr in die Nase und ihre Zähne drohten, sich selbstständig zu machen. Kurz atmete Jean tief ein und zwang ihre Zähne in den Normalzustand zurück. Doch ihre Augen hatten mittlerweile einen blutroten Farbton angenommen. Sie fixierte den Blonden nun und nahm jede seiner Regungen wahr. Die Tatsache, dass er einige Schritte nach hinten getan hatte, überraschte sie keineswegs. Er wand den Kopf und schien seine Narbe verbergen zu wollen. Seine Reaktion kam doch viel zu spät. Sie hatte es doch längst bemerkt. Nun schlich sich ein amüsiertes Lächeln auf ihre Lippen.

„Um ehrlich zu sein, bist du der Letzte, den ich erwartet hätte“

Gab sie zu und ergriff somit das Wort. So hatte sie es schon bei ihrer ersten Begegnung gemacht. Seltsam, wie sich dies alles wiederholte. Kurz schüttelte sie den Kopf, schloss die Augen und atmete tief ein. Ihre Augen wurden wieder eisblau und nichts schien mehr darauf hinzuweisen, dass sie ein Vampir war und kein einfacher Mensch. Nun wartete sie schlicht darauf, dass Sora etwas sagen würde. Natürlich hatte sie für so Etwas eigentlich keine Zeit – sie hätte die restlichen Krieger suchen müssen. Hätte ihnen sagen müssen, was mit Flynn geschehen war. Hätte. Hätte. Hätte. Doch wie so oft stellte Jean sich quer. Handelte wieder nach ihrem eigenen Sinn und gefährdete sicherlich wieder einmal irgendein Leben. Doch wie so oft scherte sie sich nicht darum. Gary schwebte in diesem Moment ziemlich weit hinten in ihrem Kopf. Sora brachte ihre Planungen durcheinander. Also sollte er gefälligst auch wieder alles richtig stellen.

{ SORA }
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Sora Grayfire
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   So Okt 28, 2012 8:47 am

WE DON'T NEED TO WHISPER
{ denkt | packt gitarre weg | redet mit jean }

Sora versuchte auszublenden, dass sein Blick mit einem Schleier bedeckt wurde. Er durfte jetzt nicht weinen. Nicht jetzt. Nicht vor Jean. Und auch so nicht. Er war kein Mensch mehr, der Gefühle zeigt.
Den Kopf immer noch zur Seite gedreht wartete er bis Jeanelle etwas sagte. Irgendwas. Oder besser noch, sie sollte einfach verschwinden.
Sora hatte gewollt, dass sie nie wieder in seinem Leben auftaucht. Sie hatte ihn verlassen. Eiskalt und ohne Erklärung und seine Gefühlslosigkeit machte es ihm schwer, festzustellen ob er noch etwas für sie empfand. Besser so.
Um die unangenehme erstarrte Haltung loszuwerden, wandte er sich, ohne den Kopf zu heben, seinem Gitarrenkoffer, legte die Gitarre rein und verschloss ihn.
Kein Essen, kein Trinken und kein Zimmer für heute. Warum musste diese Frau alles durcheinander bringen? Warum war sie überhaupt hier?

Um ehrlich zu sein, bist du der Letzte, den ich erwartet hätte.
Er wartete ein paar Sekunden. Was sollte er sagen? Sie hatten sich nichts mehr zu sagen.
"Was willst du von mir?" Der Blonde ballte die Fäuste, als er sie das fragte. Den Blick immer noch dem Boden zugewandt, kam es trocken kalt über seine Lippen.
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Sa Nov 03, 2012 11:19 am

[vom Raumschiff zu Park]

Dunkle Ringe hatten sich inzwischen unter den rot geschwollenen Augen der Vampir Frau gebildet. Ihr Atem ging schnell und flach, obwohl das Gehen und Laufen ihr kaum Mühe kostete. Kurz schloss sie die Augen. Sie wollte jemanden fertig machen, da konnte sie es sich nicht leisten, auszusehen wie ein naives, verheultes Kleinkind. Schließlich schien sie nicht mehr auszusehen als hätte sie ewig geheult, ein Blick in ihren kleinen Taschenspiegel bestätigte dies und Lyriera setzte ihr typisches, gemeines und irgendwie auch ein wenig süßes Lächeln auf, pirschte durch den Park wie eine Katze auf der Jagd. Eine Frau saß auf einer Bank. Schien zu lesen. Auf einer anderen Bank saßen einpaar Leute, welchen Lyriera aber nur so viel Aufmerksamkeit schenkte um zu erkennen, dass überhaupt noch jemand hier war. Dann schoss sie vor, stand mit einem Mal hinter der lesenden Frau mit dem Hut am Kopf. "Guten Tag junge Frau...",zischte sie, beugte ihr Gesicht nahe an das Ohr der anderen. Dann lachte sie, geheimnisvoll und kaltherzig. "Ist es an einem wunderbaren Tag wie diesem keine Zeitverschwendung so etwas belangloses zu tun, wie zu lesen?" Sie machte eine kurze Pause und umrundete die Bank um sich vor das Wesen zu stellen. "Aber als Single hat man wohl einfach nichts anderes zu tun, vor allem wenn keiner mit einem schlafen will, nicht war?",säuselte sie, zog der anderen das Buch aus der Hand und tat so als würde sie einen Blick auf die Seite werfen, die aufgeschlagen war, ehe sie es verächtlich wegwarf. Der Blick, denn sie der anderen schenkte war hasserfüllt und herausfordernd. Sie wartete auf eine Reaktion. Angespannt, bereit zu zu schlagen, wenn es sein musste.

[im Park // beruhigt sich // belästigt Phoebe]
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Leatrice Goslin
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   So Nov 04, 2012 6:00 am

BABY . I . AM . NOT . BREATHING . I . AM . NOT . ALIVE
Leatrice legte den Kopf etwas schief ernsthaft über seine Worte überlegend, ehe sie aus den Augenwinkeln Ravenna wahrnahm, sich aber zunächst nicht weiter um sie kümmerte. Dieser Herr vor ihr wollte also tatsächlich behaupten, dass modische Gründe nicht zählten? Diese Welt hatte hier etwas großes und ganzes total falsch interpretiert, so schien es. Sie hatte sich nicht nett hergerichtet um sich alles kaputt machen zu lassen. Sie hatte sich nicht hier her begeben um sich nett zu präsentieren, ein freundliches Pläuschen zu halten und dann ihr Outfit von Blutsprenkeln vernichten zu lassen. Das was hier gerade geschah, passte ihr ganz und garnicht, aber wohl weißlich war ja nie die rechte Zeit gekommen um sich aufzuregen und all dem Ärger freien Lauf zu lassen. Stattdessen sah sie nur kurz weiter zu Robert, sich darüber Gedanken machend, dass er sie wie ein kleines Kampfpüppchen behandelte. Natürlich hatte sie ihr "Skelett aus Leder" wie sie es persönlich nannte unter ihrem gelben Top angezogen und natürlich befanden sich die Messer sauber poliert darunter, aber das hieß noch lange nicht, dass sie sie immer benutzen wollte. Doch trotzdem hatte er ihr sein eigenes Blut angeboten um sich selbst - und wollte man sich die Mühe machen und es als freundlich interpretieren, auch sie - zu schützen. Sein Blut war absolut köstlich, vielleicht hätte sie doch einfach darauf zurückgreifen sollen, aber da war ja Tantchen Ravenna angetanzt und ... //Reiß dich zusammen Lea. Du lässt dich ja hier total für blöd erklären.// Die Arme vor der Brust verschrenkend, blickte sie zu Ravenna und nickte ihr recht kühl zu. Wegen ihr war ihr eine Mahlzeit entgangen - ganz gleich ob sie sie abgelehnt hatte oder nicht. Tatsachen musste man zu seinem eigenen Nutzen zu verdrehen wissen, dass war die Philosophie des Lebens. "Und was ist jetzt euer Plan? Dafür seid ihr doch immerhin verantwortlich." Zu dem Pläuschen selbst sagte sie Nichts. Sie war eigentlich eher der Part, der zuhörte und sich danach beschwerte, was für ein gequirlter Quarktratsch dabei offenbart wurde. Aber das war nicht die Zeit dazu und das wusste sie, weshalb sie sich wieder neben Robert auf die Bank setzte und ihren Platz damit verteidigte. Ravenna konnte stehen. Das war zunächst ihre Bank gewesen, also kam garnicht in die Tüte, dass sich hier noch mehr andere breit machen würden. Schließlich war sie ja selbst auch nur freundlich geblieben - ja freundlich - um ein paar Informationen zu erhaschen. Sie seuftzte kurz auf und schlug dann wieder die Beine übereinander. "Wieso kommt ihr eigentlich alle in den Park, wenn ihr doch nur auf Trubel, Ärger und Machtkämpfchen aus seid? Wäre da eine sowieso turbolente Umgebung nicht angebrachter gewesen? - Oh da fällt es mir ein. Gibt es schon Gründe zur Trauer oder liege ich mit meinem wirklich wunderhübschen Outfit noch nicht falsch?" Ein leicht selbstlobendes Lächeln huschte über ihre Lippen, versiegte aber in den letzten Tönen und wich wieder einem recht sturen und emotionslosem Blick, wie sie ihn angebracht fand. Das war schließlich kein Scherz gewesen, sondern eine Frage um Tatsachen.

{grüßt stumm || denkt nach || lässt sich wieder nieder || erwartet Informationen}
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   So Nov 04, 2012 9:37 am

Phoebe wurde relativ gewaltig aus ihren Beoabachtungen gerissen und so musste sie ihre Aufmerksamkeit vorerst auf den Störenfried verlegen. Nicht, dass sie es gerne tun würde... aber da Grey nirgendwo in der Nähe war, musste es wohl so sein. Sie schaute die Fremde, welche ihr ihr Buch abgenommen hatte, einen Moment lang an und sagte dann ruhig: "Schlafen Sie doch mit mir." Vielleicht nicht das beste, was sie antworten konnte, aber sie hatte schon eine Lüge auf den Lippen. Und ja, sie war wirklich eine gute Lügnerin."Ehrlich gesagt, ich warte gerade auf meinen Freund." Nein, Grey war nicht ihr Freund, aber wenn es nun mal sein musste. Sie drehte ihren Kopf ein wenig und schaute an der - recht unkonventionell gekleideten - Frau mit den roten Haaren vorbeischauen zu können. Einen Moment lang hielt sie nach Grey Ausschau, aber wie es schien, war er noch nicht aufgetaucht. Wo er wohl blieb? Phoebe zog ihren rechten Mundwinkel so, wie man es bei einem Lächeln tun würde, und lachte leise und kurz auf. Die Rothaarige konnte ihr jetzt recht gut in die Augen sehen, und so tat es Phoebe.
"Schließen Sie doch nicht gleich von sich auf andere..."

[park / lyriera / wird belästigt/ schlägt zurück]
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Rapphael Carter
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   So Nov 04, 2012 10:44 am

Ich seh dich nicht, ich riech dich nur, ich spüre dich.
Ein Raubtier das vor Hunger schreit
witter ich dich meilenweit.

Allein. Toll - Roman war im Wald verschwunden und Chris hatte das Rudel verlassen. Rapphael war zwiegespalten in dem was er fühlte. Einerseits war er auf Wolke 7 und andererseits ergriff ihn etwas Trauer. Unsicher was er nun lieber fühlen sollte kickte er einen Stein vor sich her. Irgendwann, als das Steinchen auf die Straße geschleudert wurde ließ er es links liegen und ging einfach weiter. Dann hatte er nun eben ein wenig Zeit für sich.. Die Hände waren tief in den Hosentaschen vergraben und der Blick starr geradeaus gerichtet. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam einer der vielen Parkeingänge in Sicht. Phael blieb stehen. Sollte er jetzt wirklich mutterseelenallein durch den Aborisé Park gehen? Vermutlich war es einfacher zurück zu gehen und Mira bei der Beaufsichtigung der beiden Anführer zu helfen. Als leichtsinnig sah er es im Übrigen nicht an, dass er seine Freundin mit den Beiden zurück gelassen hatte. Die Dunkelblonde war eine ausgesprochen gute Kämpferin und konnte auf sich aufpassen - zumal der Vampir und der Mensch sowieso gefesselt an Stühlen im Raum hockten.

Plötzlich kroch ein bekannter Geruch in die empfindliche Nase des Werwolfes. Er benötigte einen Moment um herauszufinden, dass der Duft einem seiner Rudelgenossen gehörte. Richard. Ein wirklich unauffälliger und verschwiegender Kerl, der seine Aufgaben jedoch stets zu vollster Zufriedenheit verichtete. Phael würde ungern auf ihn verzichten. Die Überlegung zurückzugehen verwarf der 38-Jährige und betrat nun einfach den Park. Er ging nur ein paar Meter, da entdeckte er den Schwarzhaarigen an einem Baum lehnend. Sein Blick war leer und nichtssagend - wie immer. Rapphael ging ein Stück weiter, bis er direkt vor dem Kleineren stand und dieser ihn ansah. Der Alpha bedeutete mit einer leichten Bewegung des Kopfes, dass der etwas Jüngere zu ihm kommen sollte. "Gesellschaft ist mir lieber als ziellos und allein umher zu streifen.." sprach er, nur um unterschwellig anzudeuten, dass Richie ihn während seines Spazierganges begleiten durfte.. oder sollte. Erst als Richard an seine Seite getreten war ging der muskulöse Riese weiter. Er ahnte dabei nicht, dass er sich direkt auf drei Gildenmitglieder zubewegte, die circa 15 Meter vor ihm und Richard auf einer Bank saßen bzw. davor standen und sich unterhielten. Während dem Gehen suchte der Alpha sich ein Schächtelchen Zigaretten und sein Feuerzeug aus der Hosentasche. Er steckte sich eine 'Kippe' in den Mundwinkel und zündete sie an, nachdem die Schachtel wieder in seiner Tasche verschwunden war. Auch das Feuerzeug verschwand kurz darauf wieder in der Tasche und Rapphael atmete genießerisch das Giftgemisch ein.

Er ließ es lange in seinen Lungen, ehe er den dunkelgrauen Rauch wieder ausatmete und einen neuen Zug nahm. Plötzlich blieb der Großgewachsene stehen und sah zu der Bank. Der penetrante Geruch von Vampir lag in der Luft und er ging nicht nur von einer Person aus, sondern gleich von Zweien. Durch die Sonnenbrille erkannte man nicht, dass Rapphael die Personen beobachtete, doch wozu gab es dieses seltsame Gefühl wenn man beobachtet wurde, dass den Auftragskiller nun vermutlich verraten würde. "Könnte interessant werden.." sprach der Schwarzhaarige betont leise, damit es selbst ein Vampirgehör aus der Entfernung nicht hören konnte. Würde dies vielleicht die erste Auseinandersetzung mit den Angehörigen der entführten Anführer werden?

[geht allein bis zum Park weiter | trifft auf Richie | raucht | bemerkt Gildenangehörige]
Zitat aus 'Du Riechst So Gut' von Rammstein; kv: Rapphaels Versteck


ICH STOPFE STÜCK FÜR STÜCK, DIE SEELE IN DEN KOPF ZURÜCK.
Nun liebe Kinder gebt fein Acht. Ich bin die Stimme aus dem Kissen. Ich hab euch etwas mitgebracht, hab es aus meiner Brust gerissen. Mit diesem Herz hab ich die Macht, die Augenlider zu erpressen. Ich singe bis der Tag erwacht. Ein heller Schein am Firmament - mein Herz brennt! - 'Mein Herz Brennt' & 'Sirene' by Rammstein
trollface
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Richard Dero
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   So Nov 04, 2012 11:20 am

Der Wind begann zu singen wie die Kanarienvögel der Meere. So berichtete er, dass der Alpha in der Nähe war. Trotzig behielt Richard seine ausdrucklose Miene. Sollte man ihn rufen, wenn er gebraucht wurde. Immer lauter sang der Wind bis ein groß gebauter Schrank auf zwei Beinen direkt vor dem Schmächtigen. Bei der nonverbalen gestik, dass Richie ihm flgen solle, hätte dieser am liebsten die Augen verdreht. Aber er ließ es bleiben, denn so ließen sich Diskussionen vermeiden. Stattdessen belächelte er die Aussage des Alphas. Was änderte Richards Anwesenheit denn bitteschön an dem Zielort des Alphas? Nichts. Nur Richies Laune änderte sich. Es war eine Hassliebe, die er zu Rapphael hatte. Zwar mochte er ihn auf eine Art und Weise und gleichzeitig war Phael ein Bastard hoch zwölf. Offen zeigte Richie das allerdings nie. Wozu auch? Würde nur Nachteile bringen. Vielleicht irgendwann Vorteile. Man konnte nie wissen.

Auf einer Bank vor ihnen auf dem Weg saßen und standen einige Individuen. Zwei davon Blutrosen. Ohne dass es bemerkbar gewesen wäre, verlangsamte Richie seine Schritte, ehe er stehen blieb. Rapphael rauchte derweilen. Noch etwas, weshalb er ein Bastard war. Nikotin stank. besonders mit einer Wolfsnase. Es biss richtig. Ekelhaft! Die dunklen Augen ruhten auf dem Trio, während ein Nicken die Worte von Phael bestätigte. Mal schauen wie lange es dauern würde, bis Richie diesmal bemerkt wurde. Immerhin konnte er manchmal direkt neben jemandem stehen und nicht auffallen. und neben rapphael war diese Chance meistens höher. Zumindest bei Werwölfen und Menschen...

[wird von phael abgeholt I beobachtet Trio bei Bank]
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Sa Nov 24, 2012 11:22 am


Ruhig und eher amüsiert als schockiert betrachtete die Vampirin den Blonden. Ein schmales Lächeln ziert ihre Lippen. Um ehrlich zu sein gab Sora in diesem Augenblick ein äußerst lustiges Bild ab. Wie er dastand – die Hände zu Fäusten geballt, das Gesicht gen Boden gerichtet. Kopfschüttelnd beobachtete sie den Blonden noch eine Weile, ehe sie zu einer Antwort ansetzte.

„Was ich von dir will? Eigentlich wollte ich dich nie wieder sehen, Wölfchen. Aber die Welt scheint klein zu sein. Kleiner, als man erwarten würde. Um ehrlich zu sein bin ich gerade auf dem Sprung und habe nicht viel Zeit zu einem kleinen Pläuschen. Aber ich muss sagen – die Gitarre beherrscht du gut. Vielleicht besser, als Geheimnisse bei sich zu behalten. Auch, wenn es um die Eigenen geht…“

Entgegnete sie somit, wobei sie zum Ende hin nur noch flüsterte und Sora neugierig betrachtete. Sie konnte wirklich verletzend und angreifend sein. Besonders in Anbetracht ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Dennoch hielt Jeanelle es nicht für nötig, den Blonden mit Samthandschuhen anzufassen. Außerdem sollte er ihren Charakter bereits kennen und es gewohnt sein, wie sie mit den Leuten umsprang. Während sie so über die gemeinsame Zeit nachdachte, verschwand ihr eigentlicher Plan im Hintergrund. Dass sie die anderen Vampire finden musste; dass sie ihnen sagen musste, dass Flynn tot war; dass sie Gary suchen musste. Zu präsent waren die alten Zeiten zu diesem Moment gerade.


{ SORA }
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Fr Nov 30, 2012 9:42 am


Mit hochgezogener Augenbraue blickte die Blonde Robert an und warf einen verstohlenen Blick auf seinen Arm und dann wechselte sie zwischen Robert und Leatrice hin und her. Nun gut, es hatte sie im Moment wenig zu interessieren, was zwischen den Beiden ablief. Immerhin gab es für den Moment wichtigere Dinge zu erledigen. Kühl blickte sie Robert an und nickte kurz, als Antwort darauf, ob es los gehen konnte. Ravenna hatte nie vorgehabt, Zeit zu verschwenden. Dann blickte sie Leatrice an und schmunzelte. Die junge Frau schien nicht gerade bester Laune zu sein, was ihre Worte bestätigten und die Tatsache, dass sie sich beinahe besitzergreifend auf der Bank niederließ. Ravenna erlaubte sich ein kurzes Lächeln, ehe sie sich wieder auf die ernsten Sachen konzentrierte.
"Wieso kommt ihr eigentlich alle in den Park, wenn ihr doch nur auf Trubel, Ärger und Machtkämpfchen aus seid? Wäre da eine sowieso turbolente Umgebung nicht angebrachter gewesen? - Oh da fällt es mir ein. Gibt es schon Gründe zur Trauer oder liege ich mit meinem wirklich wunderhübschen Outfit noch nicht falsch?"
Die Bemerkung Leatrice‘ ignorierte sie einfach und blickte wieder Robert an, der allem Anschein nach Josh zur Hilfe rief. Als er verstummte, ergriff Ravenna das Wort.

„Was schlägst du vor? Mir scheint, du hast bereits eine Idee. Oder irre ich mich da“

Fragte sie neugierig und wartete auf seine Antwort. Natürlich hätte sie als Stellvertreterin die Rolle als Anführerin übernehmen sollen, doch was sprach dagegen, Ideen von anderen Mitgliedern entgegen zu nehmen?


{ ROBERT & LEATRICE }
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Robert Holmes
Krieger (Gilde)
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BeitragThema: Re: Arborisé Park   Sa Dez 01, 2012 7:53 am

Ein leichtes schmunzeln huschte über die Lippen des extravaganten Vampir und er tat einfach so, als würde er die Werwölfe wirklich nicht bemerken. Ihre Blicke hatte er jedoch schon längst bemerkt. Nicht nur wegen dem Geruch von nassem Hund. Leatrice war wie immer auf ihre kindische Art und weise sehr interessant und immer wieder schaffte sie es den Vampir innerlich zu amüsieren. „ Miss Goshlin man hat ihr einfach die besten Voraussetzungen. Es gibt keine Verstecke und so kann keiner einen anderen in den Hinterhalt locken..aber viel interessanter ist die Frage...“ doch so weit kam er gar nicht mehr. Joshi zog es doch noch vor sich zu ihnen in den Park zu gesellen. Die Worte über die Vampire brachte ihn dazu die Stirn zu runzeln. Sie erkundigten sich nach Mister Evans. Normalerweise würden sie ein Gildenmitglied, vor allem wenn sie ihnen in der Anzahl überlegen waren, attackieren und doch sah Josh noch sehr unbeschadet aus in seinem piekfeinen Anzug. Kurz musterte er seinen Partner genauer und verzog die Lippen dann zu einem leichten Lächeln. „ Ich habe immer einen Plan..“ ,sagte er auch wenn das nicht immer der Wahrheit entsprach – doch das musste schließlich keiner wissen. Stattdessen kratzte er sich kurz an seinem Drei-Tage-Bart und holte seine Pfeife heraus. Gelassen befüllte er diese mit etwas Tabak und suchte dann in seiner Tasche nach einem Feuerzug. Doch zu finden war keines, nun eigentlich gab es da doch eines – aber auch das ließ er einfach außer acht. Hoffentlich würde Joshi nicht noch nervöser werden, wenn er sich jetzt den Werwölfen näherte. Er wirkte schon so nervös, nur weil diese sie beobachtet hatten. Ruhe und Geduld musste sein Partner offenbar wirklich noch lernen. Raven wirkte vollkommen überfordert und daher hatte Robert auch zu ihr kein Ton gesagt und Leatrice? Sie würde entweder gleich mitspielen und verschwinden. Doch für dass was Robert vorhatte, war auch sie nicht Hilfreich. Während er auf die beiden Werwölfe zu ging analysierte er die beiden. Natürlich ohne aufzufallen.

~ Offenbar war mein Phantombild wirklich gut, setzte dem Bild eine Sonnenbrille auf sehen sich die beiden sehr ähnlich. Auch wenn meine Beobachtung eines Gesichtes natürlich viel detaillierter ist. Doch zurück zum wesentlichen. Muskelbepackter Werwolf, Raucher, breitschultrig und daher Stark. Durch seine Größe nicht so flink und beweglich wie andere. Walzt dafür jedoch alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Im Rang wahrscheinlich höher gestellt als der kleine schmächtige.
Der kleinere ist schlank und daher beweglicher als der Riese. Wahrscheinlich auch Geschickter und präziser was die angriffe betrifft. Dafür kaum so stark wie der andere. Der leichten Gesichtsregung zu urteilen hat er eine Abneigung gegen den Rauch. Da werde ich ja wirklich sehr willkommen sein...~
zählte Robert gedanklich auf.

Er hoffte dass die anderen nicht nur einfach daneben stehen würden, wenn die Werwölfe wirklich angriffen. Das wäre wirklich Fatal für den Vampir. Es war ihm sogar gleichgültig ob er diesen Wandschrank abbekommen würde. Es wäre nicht das erste mal das der Denker und Analytiker sich den größten vorknöpfen musste. In einigen Schlägereien hatte Joshi dann mit den leichteren gekämpft und Robert hatte sich mit den Wandschränken abquälen dürfen. Leise hatte er im vorbei gehen zu Josh gesagt „ Die Kartoffel gehört mir...“ , natürlich war es so leise gewesen dass die Werwölfe es nicht hörten. Es würde seinem Partner klar machen, dass Robert sich mit dem stärkeren der Werwölfe anlegen würde – sollte es zu einem Kampf kommen. Gelassen hielt er seinen Gehstock in der Hand, so wie es sich für diesen gehörte. Es würde unscheinbar sein und wie ein simpler Gehstock wirken, doch das war er natürlich nicht. Robert hatte genau einen gewöhnlichen Gehstock und der stand immer nur im Zimmer herum. Ein kurzes, freundliches Lächeln zuckte über die Lippen des Vampirs als er bei den Werwölfen ankam. „ Gentleman..“ ,begrüßte er die beiden und wandte sich dann an den größeren. Schließlich war er es der rauchte und gewiss würde er einem anderen Rauche doch sein Feuerzeug leihen, „ Ich vermisse leider mein Feuerzeug. Ob sie so freundlich wären mir ihres kurz zu leihen?“ , auch wenn Robert freundlich klang so schwang in seiner Stimme immer etwas monotones mit. Das war einfach so und er würde es garantiert nicht mehr heraus bekommen – selbst wenn er es wollte. Was die anderen Gildenmitglieder jetzt von ihm dachten war irrelevant. Er musste sich jetzt auf jede einzelne Regung der beiden Werwölfe konzentrieren, denn er wollte garantiert nicht beim ersten Schlag getroffen werden. Doch wenn er wachsam genug war, müsste er zumindest dem ersten Schlag sehr gut ausweichen können. Was danach passieren würde, würde ihm sein analytisches Denken ihm zeigen. Jetzt musste er sich erst einmal auf die beiden Werwölfe konzentrieren und genau das tat er – ohne aufzufallen. Er wirkte immer noch so seltsam wie eh und je.

[Joshi,Raven & Lea | denkt nach | sagt etwas zu Josh | geht auf Phael & Richie zu | fragt Phael nach Feuer]
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Arborisé Park

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