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 Der Beginn der Invasion

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AutorNachricht
Rapphael Carter
Einzelgänger (Phaels Bande)
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 22, 2012 10:03 am

Rapphael nickte nur, als Zeichen, dass er die Worte Brannons vernommen hatte. Die blau-grünen Augen fixierten die Hand des Braunhaarigen, ehe der Werwolf die Beobachtung einstellte. Die Frau, der Phael zuvor im Zimmer begegnet war, kam auf den Balkon. Prompt fragte sie den Schwarzhaarigen nach einer Zigarette. Schmunzelnd nahm er seine - zur Hälfte aufgerauchte - Zigarette aus dem Mundwinkel und hielt sie ihr entgegen. "Nur zu - ich habe keine Krankheiten" sprach er und grinste - wartend ob sie sein Angebot annahm oder nicht. Was Brannon davon denken würde war dem Schwarzhaarigen schlichtweg egal. "außerdem teile ich gerne mit einer so hübschen Frau." fügte er noch hinzu und nickte lächelnd. Mit einem kühlen Blick und der alltäglich emotionslosen Mine wandte er sich wieder seiner Zielperson zu, während er die Frage Sophias beantwortete: "Rapphael...", sprach der Werwolf und richtete seinen Blick wieder zu Sophia, während seine Mimik sich aufhellte und ein freundliches Lächeln über seine Züge schlich: "...aber für Sie Phael." Man konnte behaupten, dass Phael provozieren wollte - es lag einfach in seiner Natur. Der Riese kämpfte einfach zu gerne. Rapphael nahm vorsichtig ihre Hand, um einen Kuss auf dem Handrücken zu platzieren. Anschließend lehnte er sich an das Geländer und belächelte die Dunkelhaarige. Die Versuche Brannon's sie wieder in ihr Zimmer zu verfrachten ignorierte der Werwolf gekonnt. "Darf man fragen, was passiert ist?" entgegnete Rapphael seelenruhig und behielt seine Zielperson zeitgleich im Blick. Er wusste, dass Brannon ihn wohl nie alleine mit Sophia lassen würde - Dabei konnte sie sich sicherlich recht gut alleine verteidigen. Abwartend, wie die Beiden reagieren würden, stand der Schwarzhaarige nun da - angelehnt an das Geländer.

[bei Sophia & Brannon auf Balkon | redet | bietet Sophia Zigarette an | stellt sich vor | lehnt am Geländer]


ICH STOPFE STÜCK FÜR STÜCK, DIE SEELE IN DEN KOPF ZURÜCK.
Nun liebe Kinder gebt fein Acht. Ich bin die Stimme aus dem Kissen. Ich hab euch etwas mitgebracht, hab es aus meiner Brust gerissen. Mit diesem Herz hab ich die Macht, die Augenlider zu erpressen. Ich singe bis der Tag erwacht. Ein heller Schein am Firmament - mein Herz brennt! - 'Mein Herz Brennt' & 'Sirene' by Rammstein
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 22, 2012 10:32 am

Sophia lachte kalt. "Ich sollte so einiges tun. Oder nicht tun. Na und? Außerdem ist es langweilig allein im Zimmer zu liegen...",antwortete, als der Mann ihr seine Zigarette anbot. Die Zigarette, welche er im Mund gehabt hatte. Unsicher wanderte ihr Blick zu Brannon, es würde ihm wohl weniger gefallen, würde sie das Angebot annehmen. Aber hier ging es um eine Zigarette, wonach sie sich schon den ganzen Abend sehnte. Als zog sie dem Mann, welcher sich dann als Phael vorstellte, die halb aufgerauchte Zigarette aus der Hand, nahm sie zwischen die Lippen und zog daran. 'Endlich..',dachte sie erleichtert, ihre Nerven beruhigten sich, die Kopfschmerzen ließen nach. Sie blies den Rauch aus, betrachtete Brannon, als dieser bereits gehen wollte. "Gleich...",murmelte sie, war nicht in der Lage sich von der Zigarette zu lösen, bis diese lediglich ein Stümmel war. Sie griff an Phael vorbei um die Zigarette im Aschenbecher auszudrücken, blies diesem dabei den letzten Rauch ins Gesicht. Die Tatsache, dass er sie vor ihrem Freund, wenn sie Brannon so nennen konnte und durfte, als schöne Frau bezeichnete, fand sie zwar äußerst mutig, ignorierte sie allerdings, fuhr stattdessen sachte über Brannons raues Kinn. "Bin fertig...wir können rein gehen...",flüsterte sie, ihre Stimme war fast schon wie ein Schnurren. Sie wollte Rapphael klar machen, dass es lediglich einen Mann in ihrem Leben gab, denn dieser schien wohl Wert darauf zu legen, Brannon zu reizen. Wütend zu machen. Und das wollte Sophia nicht zu lassen, Brannon hatte mit Sicherheit genug Probleme mit seinen Entzugserscheinungen. Sie öffnete die Türe, welche zurück in das Krankenhaus führte, hinein vom Balkon, einen Spalt weit und wandte sich kurz an Phael. "Das...was nur ein kleiner Unfall in der Küche, nichts ernstes. Viel Drama um nichts, ist doch immer so, oder nicht?",lächelte sie, blickte kurz zu Brannon. "Nunja, man sieht sich Rapphael..." Beim letzten Satz wurde ihre Stimme leiser und sie griff nach Brannons Hand, jene, welche nicht an seinem Brustkorb lag. Wie leid er ihr doch tat. Sie seufzte in sich hinein, machte jedoch nur einen Schritt ins Krankenhaus, gerade so, dass die Türe offen gehalten wurde.

[Brannon & Phael xx Spricht xx Raucht xx Denkt xx Will gehen]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mi Mai 23, 2012 8:50 am

Sie wusste nicht, was wirklich passiert war, und wer Brannon eigentlich war, also nahm Darren ihr nicht übel, dass sie ihn gerade heraus fragte, warum er angeschossen wurde. Und Darren beschloss, es ihr zu erzählen – alles, wie es richtig war.
“Ja, der Kerl hat mich angeschossen, aber schon vorher. Ich weiß nicht, ob du von der kleinen Auseinandersetzung weißt, die Gary und ich mit einem Vampirjäger hatten, aber das war der gleiche Mann, dem wir begegneten. Jedenfalls habe ich seine kleine Freundin bedroht, er hat auf mich geschossen und ich habe ihm ein paar Knochen gebrochen. Als seine Kleine sich einschaltete, habe ich sie gebissen und dann hat sie sich die Pulsadern aufgeschnitten.“ Die Stimme des Vampirs klang gelangweilt und müde. Er hatte keine Lust, aber vor allem auch keine Kraft mehr mehr zu erzählen, denn er litt schon jetzt unter Entzugserscheinungen. Doch er hatte viel Zeit gehabt, sich in Verzicht zu üben und würde jetzt nicht ungehalten werden. Doch er musste sich beherschen, vor allem als sie näher kam und ihr süßer Geruch ihn zu verführen drohte.
Vedammt, werd nicht schwach!, rief er sich zur Ordnung und versuchte sich zu entspannen als sie ihm schließlich sein Shirt auszog und dann aus ihrer Handtasche diverse Sachen hervorkramte bis sie ein Pinzette gefunden hatte. Nicht nur er schien von dem Blut des anderen angezogen zu werden, sondern auch Lyriera war wohl nicht abgeneigt von seinem. Allerdings war seines ja auch überall auf seinem Oberkörper verteilt durch die vielen Wunden. Darren biss die Zähne zusammen, während sie in seiner Wunde herumstochert und schließlich das Projektil heraus zog.

Ein leises Seufzen entrann Darren als sie ihm mitteilte – oder vielleicht auch einfach einen Gedanken laut aussprach -, dass sie die gleichen Patronen für ihre Pistole benutzte. Doch dann lies sie das Ding im Müll verschwinden und stand wieder vor ihm. Er hatte es gewusst, bevor sie es tat, doch er hielt sie nicht auf. Wenn er gewollte hätte, hätte er es gekonnt – doch er wollte sie nicht davon abhalten. Die Frage „Wieso?“ stellte er sich erst gar nicht. Wenn er schon ein wenig positive Gefühle besaß, musste man diese auch nicht hinterfragen.
Es dauerte nicht lange bis sie sich löste – ungewöhnlich. Doch er wollte nicht anfangen, an ihrer Beherrschung zu zweifeln, auch wenn Lyriera kaum Beherrschung besaß. Doch kaum war die Gier in ihrem Augen aufgeblitzt kam sie wieder näher, legte die Arme um seinen Nacken und kam seinem Gesicht näher. Aus seiner Sicht war es ein bisschen unnötig, aber wenn eine Frau so zuvorkommend war, beschwerte er sich nicht.
“Das werde ich wohl...“, hauchte Darren ihre leise ins Ohr und machte sich bereit, sie zu beißen, es sanft zu tun, ihr keine Schmerzen zu bereiten. Kurz bevor er zum Biss ansetzte, ließ ihn etwas innehalten. Ihr Herzschlag hatte sich extrem beschleunigt und das Blut rauschte nur so durch ihre Adern. Sie schien mehr als nervös zu sein, vielleicht auch ängstlich, dass er sie töten würde, wenn ihn seine Beherrschung verlor. Gegen ihr Herz war seines unglaublich ruhig, er hatte nun keinen Druck mehr und würde innerhalb der nächsten Minute endlich wieder Blut bekommen.
Ihre Worte waren unnötig, unterstrichen jedoch nur ihre Nervosität und Angst. Er handelte gegen jede Vermutung, die man gehabt haben könnte, wenn man Darren kannte. Sanft legte er eine Hand an ihre Taille und eine an ihre Schulter. Leicht senkte er den Kopf und küsste sie sacht auf die Stelle, an der er seine Zähne in ihrem Hals versenken würde. Er liebkoste sanft ihren Hals, versuchte sie wenigstens ein wenig zu beruhigen, auch wenn ihm das wahrscheinlich nicht gelang. Schließlich beschloss er, es sei genug und fuhr seine Reißzähne aus. Er versuchte sanft zu ihr zu sein, doch es würde trotzdem ein leichter Schmerz bleiben.

Süßes, heißes Blut schoss ihm in den Mund, benetzte seine Zunge mit seinem vollen, wunderbarem Geschmack. Ein Stöhnen entwich dem Vampir während er von ihr trank. Vampirblut war so viel köstlicher als Menschenblut, es war so anders... Wieso ernährten sich manche Vampire nicht nur, von Vampirblut, wenn es soviel besser schmeckte?
Schnell verbannte Darren den Gedanken aus seinem Kopf. Nein, es durfte nicht sein. Es würde nur alles ins Chaos stürzen, wenn jemand sich nur von Vampirblut ernähren würde.
Es reicht!, sagte sich der Vampir schließlich, als der Durst abgeklungen war. Er hatte nicht viel genommen, doch es würde die Vampirin wohl doch ein wenig schwächen. Von ihr abzulassen, war nicht ganz so schwer, wie von Sophia, denn nun war sein Durst gestillt und sein Verlangen nicht mehr so groß. Sanft leckte er über die beiden Wunden, die seine Zähne hinterlassen hatten und hob dann den Kopf von ihrem Hals, sah ihr in die Augen.
“Mach mit mir was du willst.“, sprach er leise und fixierte ihre Augen, ohne das viele Make-up wirkten sie wirklich fast normal – und doch ein wenig zu normal für sie. Auf eine gewisse Weise mochte er ihre verrückte Seite, doch sie hielt ihn wahrscheinlich für einen totalen Langweiler, was eine längere Beziehung zu ihr mit großer Wahrscheinlichkeit unterbinden würde.

{Lyriera # erzählt ihr alles # Kugelentfernung # beruhigt sie erst und beißt sie dann # trinkt # liefert sich ihr aus}
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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Do Mai 24, 2012 12:13 am

Also Sophia erst eine Rauchen wollte ballte er die grade frisch verstauchte Hand zur Faust. Vor allem als sie auch noch das Angebot des Fremden annahm und seine halb auf gerauchte Zigarette nahm. Dem ganze wurde dann noch die Krone aufgesetzt als Rapphael sie als hübsche Frau bezeichnete und sie offensichtlich etwas anzugraben schien. Mehr ballte er die Faust auch wenn er die Schmerzen dabei in der Hand kaum bemerkte. Rapphael also? Er konnte den Kerl jetzt schon nicht ausstehen, nach den paar Augenblicken die sie hier auf dem Raucher Balkon verbracht hatten. Innerlich war er Dankbar als Sophia auf geraucht hatte Wahrscheinlich hätte er diesem Rapphael sonst noch eine Kugel zwischen die Augen verpasst. Heute war wirklich nicht sein Tag! Erst war Sophia bei Gary, dann versuchte er auf die dämlichste Weise die ihm einfiel Sophia zu beeindrucken, dann Darren der Sophia fast in den Selbstmord getrieben hatte und jetzt dieser aufgeblasene Möchtegern Kerl der sie auch noch vor seinen Augen an baggerte. Das schnurren das von Sophias Stimme kam als sie erklärte das sie Fertig sei und die beiden rein gehen konnten hatte er nur halb bemerkt. Und dennoch war er ihr unbewusst dankbar dafür. Wahrscheinlich hätte er sich sonst doch noch mit Rapphael angelegt und dabei hätte er so wie es ihm im Moment ging definitiv den kürzeren gezogen. Auch wenn Sophia einen Augenblick brauchte um Brannon zu der Tür zu ziehen, denn er hatte schon eine ganze weile Rapphael finster angestarrt ,so war er ihr auch dafür Dankbar. Also wandte er sich um und lies sich eben bis zur Tür mit ziehen. Als sie ihm die Tür offenhielt sah er sie dankbar an und küsste sachte wenn auch kurz ihre Lippen. „ Danke sehr...“ murmelte er leise. Ihr würde wahrscheinlich klar sein wofür er ihr genau dankte. Wenigstens etwas gutes hatte es gehabt. Er hatte während er damit beschäftigt war Rapphael in Gedanken kurz und klein zu schlagen, nicht an die schmerzen gedacht und daher waren sie zumindest für einen kurzen Augenblick zweitrangig gewesen...Daher wollte er wieder zumindest etwas ruhiger die Tür zu dem Raucherbalkon hinter sich schließen.

[bei Sophia & Phael || bringt Phael Gedanklich um || lässt sich von Sophia mit ziehen ]


Rapphaels Schäfer

Lyric by Roger Cicero - In diesem Moment
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Do Mai 24, 2012 2:07 am

Lyriera richtete ihre Aufmerksamkeit größtenteils auf Darren, als dieser ihr erzählte, weshalb er wirklich angeschossen worden war. Es war selten, dass sie jemanden ausreden ließ, ohne vor Neugier - oder Langeweile - dazwischen zu funken, nun aber hörte sie ihm aufmerksam zu. Ein Vampirjäger also. Und er hatte eine Freundin. War doch nützlich. Schwachpunkte waren immer nützlich. Vorallem die eines Menschen. So war ihre Meinung. Doch Darren schien ihr eher...gelangweilt? Sie seufzte innerlich hinein. Wie konnte es einen Vampir wie ihn nur so langweilen, eine Schwachstelle ihres Gegners gefunden zu haben? Oder war er einfach zu schwach dazu? Ihr sollte es egal, es ging sie ja doch nichts an, was in dem anderen Vampir vor sich ging. Und sie wollte auch nicht sonderlich gerne darüber sprechen. Sie mochte verrückt und hin und wieder ein wenig naiv sein, aber dennoch war sie nicht dumm. Natürlich war es ihr nicht entgangen, dass Darren sie mied und ihr, so gut es ging, aus dem Weg ging. So manchen anderen hätte die Tatsache, dass er gemieden wurde, verletzt. Ihr war es, wie es schien egal. Sie würde sich auch nicht unnötig aufdrängen. Nur hin und wieder, wenn sonst niemand für sie da war, gesellte sie sich zu Leuten, die sie nicht mochten. Oder sie nicht sympatisch fanden. Es war ihr egal ob sie geliebt oder gehasst wurde, solange man nicht anfing sie zu ignorieren, war sie ein zahmes, wenn auch wildes Kätzchen. Beging man jedoch den Fehler und ignorierte sie, so weckte man den ungebändigten, aggressiven Löwen in ihr, welcher dann und wann auch einmal etwas zerlegte.

Es hatte sie selbst überrascht, als sie sich so schnell von ihm gelöst hatte. Aber andererseits, war sie glücklich darüber, nicht die Kontrolle verloren zu haben. Ihm nicht einfach die Reßzähne in den Hals geschlagen zu haben und ihn ausgetrunken zu haben. Viel zu leicht konnte ihr das passieren. Und es war ihr so klar. Das Bild, ihres blutleeren Babys in ihrem Arm ließ sie schaudern. Sie hatte ihr eigen Fleisch und Blut umgebracht. Die einzige Person, die sie wohl je wirklich geliebt hätte, hatte sie ausgetrunken. Wie eine Cola. Nicht nur die Angst, dass Darren sie leer saugte, trug dazu bei, dass sich ihr Herschlag erhöhte, es ihr beinahe aus der Brust sprang. Nein, auch der Gedanke, schuld an einer geliebten Person trug dazu bei. Ja, sie war nur ein Mensch gewesen. Gezeugt mit einem Menschen. Aber sie war ihre Tochter gewesen. Sie war trotzallem ihre Tochter gewesen. Sie wäre die jenige geworden, der sie ihre Tricks, ihre Art hätte zeigen können. Doch man war mit sechzehn einfach nicht reif genug, für eine solche Verantwortung. Man schaffte es mit sechzehn noch nicht richtig, dem Blutdurst zu widersagen. Aufzuhören, wenn man genug hatte. Und auch jetzt, wäre sie nicht reif genug gewesen, um sich selbst davon abzuhalten, jemanden auszusaugen. Sie hätte Darren leer getrunken, hätte sie ihn gebissen. Es war sein Glück, dass sie sich zusammenreißen hatte können. Er ahnte vermutlich nicht, wie sehr sie mit ihrem inneren Vampir zu kämpfen hatte, um sich nicht einfach auf ihn zu werfen. Aber sie wollte nicht wieder jemanden töten, der in ihrem Leben einen festen Stand hatte. Dadurch, dass sie, wie auch Darren, unter Gary stand, dafür kämpfte, den Planeten einzunehmen, war Darren doch ein Teil ihres Lebens. Nicht so wichtig, wie das Kind, das sie ermordet hatte. Aber doch auch wichtig.

Darrens Lippen an ihrem Hals, rissen sie zurück in die Realität. Einerseits wütend, aus ihren Gedanken geholt worden zu sein, andererseits glücklich, nicht länger so intensiv darüber nach denken zu müssen, dass sie ihr Baby umgebracht hatte, stellte sie fest, dass er versuchte sie zu beruhigen. Gerade wollte sie sich ihren Gedanken wieder hingeben, als sie es begriff: Er versuchte sie zu beruhigen und er küsste ihren Hals. Etwas, was sie nie von Darren erwartet hätte. Sie hatte gedacht, er würde einer Frau nur so nahe kommen, wenn er sie biss. Natürlich, war ihr klar, dass er sie auch beißen würde. Aber er küsste sie davor. Als würde er sich wirklich um sie sorgen. Es half nicht sonderlich viel, vielleicht ein wenig. Er schien ihr zeigen zu wollen, dass er vorsichtig sein würde, versuchen sanft zu sein um ihr nicht weh zu tun. Es zauberte ein Lächeln an ihre Lippen. Ja, der Gedanke ließ sie wirklich lächeln. Als er schließlich seine Reißzähne in ihrem Hals versenkte, keuchte sie auf vor dem leichten Schmerz. Ihr Herz schien zu zerspringen, jedoch nicht mehr wegen der Angst. Nein, das Gefühl, welches der Biss durch ihren Körper jagen ließ, kam dem eines sexuellen Höhepunktes ähnlich, sehr ähnlich sogar. Ihre hellblauen Augen schlossen sich, es war nicht schwer zu erkennen, dass sie es genoss. Selbst die Angst, er könne zu viel trinken, schweifte von ihr ab. Sie spürte nur noch Darren, welcher ihr das Blut aus dem Leibe sog, es schaffte, Gänsehaut zu bereiten. Ja, tatsächlich stellten sich die feinen Haare an ihren Armen auf, während ihr von ihr trank. War dies seltsam? Oder ungewöhnlich? Sie wusste es nicht. Zugegeben, es interessierte sie in diesem Moment auch herzlich wenig, immerhin war doch so gut wie alles an ihr seltsam und ungewöhnlich.

Erst, als Darren von ihr abließ, öffnete sie die Augen. Wie viel Zeit war vergangen? Sekunden? Minuten? Oder doch mehr als dies? Vorgekommen, war es ihr wie eine Stunde. Keine schreckliche Stunde. Nein, viel mehr, eine der angenehmsten, die sie je hatte. Nicht, dass sie so etwas vor dem Vampir zugegeben hätte, aber sie nahm sich vor, es später ihrem besten Freund zu simsen. Seine Zunge glitt über die Wunden, welche seine Zähne hinterlassen hatten, ehe er den Kopf hob, sie in seine Augen blickte. Und er in die ihren. Sie durfte mit ihm machen, was sie wollte. Aber, was wollte sie den schon wirklich? Sie wollte sein Blut. Aber auch seinen Körper. Sie wollte, dass er sie mochte und nicht weiter versuchte, ihr aus dem Weg zu gehen, so gut es ging. Und sie wollte reden. Sie wollte über sich reden. Über das, was sie getan hatte. Waren es etwa Tränen, die da in ihre Augen zu schleichen sich trauten? Nein. Unmöglich. Sie war niemand, der weinte. Schon gar nicht, wegen etwas, das so lange vorbei war. Und schlicht weg nicht mehr zu ändern. Sie machte einen Schritt zurück, entfernte sich von Darren ein wenig. Wie klein sie doch im Vergleich zu ihm war... Allerdings fühlte sie sich nicht mehr sonderlich wohl. Ein wenig schwach. Und dann wusste sie auch, was sie mit ihm anstellen wollte. Vorerst. Sie legte die Arme um seinen Oberkörper, schmiegte ihren zierlichen, verrückt gekleideten Körper an den seinen. So stand sie eine Weile da. Still. Vielleicht sogar verletzlich. Die Geste schien intim. Vertraut. Als wären sie gute Freunde, die sich alles erzählen konnten, immer für einander da waren. Aber, Lyriera hatte nicht sonderlich viele Freunde. Es machte ihr auch nichts aus. Was nutzte es schon, wenn man sich aufregte?

"Darren? Ich...ich will dein Blut..." Es waren die erste Worte, die die Stille durchbrachen. Nicht mehr als ein heiseres Flüstern. Sie atmete tief durch, ließ ihre Finger an seiner Wirbelsäule hinabgleiten, fühlte die nackte Haut unter ihren Fingerkuppen. "Ich...will es wirklich...aber...ich will dich nicht beißen. Es gibt einen...einen Grund, weshalb ich niemanden beiße...ich..ich..." Sie brach ab, atmete erneut tief durch, diesesmal dreimal nach einander. Sollte sie es ihm wirklich sagen? Was für einen Zweck hätte es, ihm eine ihrer größten Schwächen zu offenbaren? Keinen. Aber dennoch hatte sie das Verlangen, es zu tun. "Ich..also...ich...mein...mein Kind ist nicht am Kindstod gestorben...ich...habe sie ausgetrunken...ich...konnte einfach nicht aufhören...deshalb...beiße ich nicht...ich hab keine Kontrolle über mich, wenn ich warmes Blut trinke. Wenn ich beiße...ich werde...zu einer viel schlimmeren Mörderin, als ich es so bin.." Ihre Stimme brach ab, sie war froh, dass er sie nicht sehen konnte, da sie so eng an ihn geschmiegt war. So war es ihm wohl unmöglich, die Tränen zusehen, die ihr entkamen. Unmöglich zu bemerken, dass sie weinte. Wären ihre verdammten Tränen nicht von ihrer Nasenspitze auf seinen Brustkrob getropft. "Ich kann...kann dich nicht beißen...ich...würde es gerne...aber...ich kann es nicht...und..ich will dich auch nicht dazu zwingen, mit mir zu schlafen. Das...hast du nicht verdient...auch wenn ich dich nicht immer so behandel...ist es mir doch...ein klein wenig wichtig...von dir...gemocht zu werden...und...dass du es nicht tust...verletzt mich...nicht sehr...dazu...bin ich zu stolz...aber...ein wenig..." Sie verstummte, nach dem sie nur herum gestottert hatte. War Gestottert der richtige Ausdruck? Oder...war es viel mehr Gestammelt, vor Peinlichkeit? Doch das interessierte sie herzlich wenig, denn etwas anderes beschäftigte sie viel mehr. Was hatte sie da gesagt, mit zitternder Stimme? Das er es schaffte sie zu verletzen, weil er sie nicht mochte? War das wirklich die Wahrheit, die sie da Sprach? Sie wusste es nicht. Nur, dass es das war, das über ihre bebenden Lippen gekommen war. Sie schluckte, hob den Kopf, zeigte ihm, dass selbst sie verletzlich war. Das hinter ihrer schrillen Schale eine weiche, zerbrechliche Frau lag. Wollte sie etwa Mitleid von ihm? Vermutlich. Ein besserer Grund, fiel ihr nicht ein. Den an Vertrauen lag es wohl kaum. Welchen Grund hatte sie schon, dem Großen zu vertrauen, abgesehen davon, dass er sie nicht leer getrunken hatte.

Da standen sie also. Sie beichtete ihm, was sie getan hatte, dass sie eine Mörderin war. Eine Kindermörderin. Engumschlungen hielt sie ihn. Sah auf in sein Gesicht, als hoffte sie auf etwas Trost. Hätte sie sich so gesehen, trostsuchend bei Darren, hätte sie sich vermutlich über sich selbst totgelacht. War Darren doch einer der Gefühllosesten Vampire, neben Gary, die sie kannte. Und doch hegte sie da eine kleine Hoffnung, während sie ihm in die braunen Augen sah. Die Tränen waren versiegt, nur noch deren Rückspuren waren vorhanden. Der Blick ihrer Augen, wanderte zu seinen Lippen. Nicht so spielerisch, wie davor vor - oder eher hinter- diesem Haus, wo Darren angeschossen worden war. Nein, ein wenig ernster. Vermutlich war es nur, weil sie so aufgewühlt war. Wer wäre das nicht, wenn aus ihm getrunken worden wäre, wie aus einer Flasche Wasser? Und sie ihm dann von dem wahren Schicksal ihres Kindes erzählt hatte, auch dies musste ein Grund dafür sein. Sie legte ihre Hand an seinen Hinterkopf, zog ihn näher zu sich. Nur wenige Milimeter trennten ihre Lippen von den seinen. "Versprich mir, dass niemals jemand von unserem Gespräch erfährt...niemals...niemand...",hauchte sie, ehe ihre Augen sich schlossen und sie Darren küsste. Zu Schade war es ihrer Meinung nach, dass es zwischen ihnen wohl nie klappen würde. Sie war quirrlig, lebendig und verrückt und er...ein wenig langweilig, zurückhaltend und ihrer Meinung nach recht schnell genervt. Oder war es Einbildung? War er doch gar nicht so schlimm? Steckte unter der harten Schale doch ein weicher Kern? Sie wusste es nicht. Wollte es in dem Moment, in welchen ihre Lippen die seinen berührten, auch gar nicht mehr wissen. Sie wollte einfach abschalten, sehen welchen Lauf ihr Spiel nehmen würde. Doch sie wusste gleichzeitig, dass sie etwas sagen musste, dass ihr glich. Nicht, dass er dachte, ihr hätte dieser Kuss viel bedeutet. Tat er ja auch nicht. Oder doch? Unterschied er sich von denen ihrer Opfer? Abgesehen von der Tatsache, dass sie nicht vorhatte ihn aufzuschneiden und ausbluten zu lassen? Vielleicht ein wenig. Ein klitzekleines Bisschen. Aber auch das Schob sie auf ihr Gefühlscaos.

Als sie sich von ihm löste, umspielte ihr typisches Grinsen ihre Lippen und ihre Augen funkelten spöttisch. Es war, als wäre das ernste Thema nie im Gespräch gewesen. Nichts würde jetzt erahnen lassen, dass sie ihn viel lieber weiter geküsst hätte. Länger. Inniger...Sie schreckte innerlich vor sich selbst zurück. 'Ich sollte mich wirklich niemanden anvertrauen, wenn ich danach so drauf bin, bringt das nur Verwirrung mit sich...',dachte sie. Sie setzte sich auf das Bett, sah zu Darren hoch. Natürlich wollte sie immer noch ihr kleines Spielchen mit ihm spielen. Aber sie wollte nicht, dass er es nur tat, weil er dachte, er wäre ihr etwas schuldig. Sie wollte, dass er es tat, weil er es wollte. Sie zwang keinen Mann dazu, mit sich zu schlafen und hatte auch nicht vor nun damit zu beginnen. Dafür kannte sie keinen Grund und sie wäre auch nicht in der Stimmung gewesen um einen zu suchen. Es war doch sein Pech. Ihm entging eine der besten Erfahrungen, nicht ihr. Weshalb dachte sie überhaupt noch darüber nach? Wollte sie es etwa so unbedingt? Hatte sie es so nötig mit jemanden zu schlafen, der sie nicht mochte? Sie schüttelte leicht innerlich den Kopf über sich selbst. "Du...musst nicht mit mir schlafen Darren. Ich will auch nicht, dass du es tust wenn du es nicht willst. Hätte ja doch keinen Zweck...", sprach sie, wenn auch etwas zögernd. Kurz war ihr Ausdruck wieder ernst, bevor sie wieder grinste. "Außerdem erspare ich mir damit nur ne Enttäuschung. Du magst zwar Hetero sein, aber ich hab trotzdem nie davon gehört, dass du mit ner Frau ihm Bett warst. Und dementsprechend schlussfolgere ich, dass du nicht unbedingt der Knaller bist...",lächelte sie spöttisch und zuckte mit den Schultern.

Sie schaffte es sich selbst zu beeindrucken. Wäre sie alleine, hätte sie sich vermutlich auf dem Bett zusammengerollt und hätte still in sich hinein geweint. Aber es war schon schlimm genug, dass er sie einmal hatte weinen sehen. Nun musste sie sich wieder von der starken Seite zeigen. Es war ihr peinlich, das sie geweint hatte. Niemand hätte wohl je geahnt, welch schwere Last sie mit sich trug, durch den Verlust ihres Kindes. Und wenn sie ehrlich gewesen wäre, hätt sie wohl gesagt "Es tut mir zwar sehr leid für mich, denn... ich weiß nicht weshalb, aber ich würde so unglaublich gerne mit dir schlafen...ich...ich..fühle mich zu dir hingezogen, und kann nichts dagegen tun...". Aber sie war nicht ehrlich. Nie hätte sie zugegeben, dass sie sich zu jemanden hingezogen fühlte, der sie nicht mochte, sie mied und ihr aus dem Weg ging. Wozu auch? Damit er aus Mitleid mit ihr schläft? Oder weil sie Hoffnung hegte, er würde auch so über sie denken? Wohl kaum. So naiv war sie schon lange nicht mehr. Sie wusste was für Arschlöcher Männer sein konnten, und auch wenn Darren etwas verklemmt war, würde sie ihm nicht mehr Trauen schenken als anderen Männern. Oder hatte sie das schon, in dem sie ihm die Wahrheit gesagt hatte, was ihr Baby anging? Nein...wieder schob sie es auf ihr Gefühlscaos. Sie wollte sich nicht einreden, es hätte etwas mit tieferen Gefühlen für ihn zu tun. Noch nie war sie verliebt, und sie konnte nicht glauben, dass jemand wie Darren der Mann war, der ihr Herz eroberte. Konnte und wollte nicht. Viel zu abwegend fand sie diesen Gedanken. Darren und Lyriera waren wie Tag und Nacht, Ying und Yang, Eule und Löwe. Immer noch sah sie hoch zu dem beeindruckend großen Mann.

{Motel xx Darren xx Gedanken xx wird gebissen xx spricht xx weint xx wieder normal}
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Rapphael Carter
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Do Mai 24, 2012 6:17 am

Rapphael lächelte zufrieden, als Sophia seine Zigarette annahm und vollständig aufrauchte. Brannons stillen Protest lies er dabei außen vor. Ein Grinsen konnte sich der Schwarzhaarige nicht verkneifen, als Sophia ihm recht nah kam um die Zigarette im Aschenbecher auszudrücken. Den Rauch, den sie dabei ausatmete, ignorierte er. Dies gewöhnte man sich als Raucher wohl an. Das Sophia dem Werwolf gegenüber durch kleine Gesten zeigte, dass sie vollkommen Brannon gehörte kam Phael durchaus gelegen, denn es zeigte ihm, dass seine Sticheleien Brannon offensichtlich etwas zerfraßen. Während die Dunkelhaarige zur Tür ging und Rapphael eine Antwort auf seine Frage gab, nickte dieser nur und beobachtete Brannon genaustens. Als Sophia sich von ihm verabschiedete richtete er seinen Blick wieder auf sie und lächelte freundlich. "Davon bin ich überzeugt." entgegnete er mit einer Stimmlage, die keine Vorahnungen zuließ. Brannon war indessen schon halb im Krankenhaus - ebenso wie Sophia, als Phael erneut seine Stimme erhob: "Achja... Vor dem Krankenhaus hat so ein ungeschickter Jugendlicher mit seinem Auto ein Motorrad demoliert - könnte es sein, dass es Ihnen gehört?" Natürlich log Rapphael - es war reine Taktik, um den Gildenanführer aus dem Gebäude zu bekommen und am Besten auch noch ohne Sophia. Mit neutraler Mimik quetschte er sich an dem Pärchen vorbei und ging ein Stück durch den Gang. Anschließend nahm er seine Sonnenbrille ab und sah nochmals zu den Beiden. In seinen Augen lag ein undefinierbares Funkeln, während er die zwei Turteltäubchen betrachtete. "Einen schönen Tag wünsch ich." endete er gelassen und verdeckte anschließend die Seelenspiegel - die in dem blassen und künstlichen Licht von einem intensiven Blau waren - erneut mit der schwarzen Sonnenbrille. Nurnoch ein kurzes Lächeln und er ging weiter. Weiter, bis er wieder in dem Saal angekommen war. Immernoch saßen die selben Personen dort. Rapphael ließ seinen Blick wandern und verließ dann rasch das Gebäude, um vor dem Motorrad der Zeilperson stehen zu bleiben und es zu begutachten. Schöne Maschine..." überlegte er und wartete förmlich darauf, dass Brannon hinausgestürmt kam.

[erst bei Brannon & Sophia | redet | im Krankenhaus | verabschiedet sich | vor Krankenhaus | wartet]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 25, 2012 2:07 am

Indigo liebte das Gefühl von Moon's Lippen auf den ihren. Es war nicht anders zu beschreiben als perfekt. Es ershcien ihr, als würden sie sich ergänzen, als wären ihre Körper das Gegenstück zu dem Anderen. Würde er den Arm um ihre Schultern liegen, würde sie sich perfekt an seine Seite und seine Armbeuge schmiegen können, und ihr Arm würde genau ausreichen, um ihn lässig um die Hüften des Vampirs zu schlingen. Überwältigt von dem Wissen darum, dass sie perfekt für ihn und er perfekt für sie war, ließ sie sich ein wenig gehen und genoss den Kuss in vollen Zügen, kostete ihn aus. Er war ihr viel zu kurz, aber hatte sie eine Wahl? Sie wusste, dass es nicht gerade gut für sie werden würde, wenn einer der Vampire sie erwischte.
Moon löste den Kuss viel zu früh und doch genau rechtzeitig, um schlimmeres zu verhindern, bevor sie sich auf den Weg zurück zum Festival machten. Indigo steckte die Hände in die Taschen der engen Jeans und bereute es schon jetzt, nicht mehr Waffen mitgenommen zu haben. Dieses Gefühl, dass sie ergriffen hatte, wollte einfach nicht loslassen. Da lag etwas in der Luft, es war nicht das heraufziehende Gewitter und auch nicht die Tatsache, dass die grausame Vampirin mit dem nicht versiegenden Morddurst mal wieder unterwegs war, wie Moon feststellte. Um den Kampf tat es ihr nicht leid, hatte sie doch etwas viel besseres mit Moon's Herz und seinem Vertrauen erhalten. Sie erlaubte sich einen kurzen Blick und einen weiteren Moment des Auskostens, hatte das Gefühl, im Himmel zu sein.
Jedenfalls einen Moment lang.

"Nein, das meine ich nicht. Da ist noch etwas anderes.", sagte Indigo ruhig, wusste aber anhand von Moons Gesichtsausdruck, dass sie eh keine Chance haben würde, das Thema weiter zu vertiefen. "Wir sollten uns entweder noch ein wenig umsehen oder aber abhauen.", schlug die Schwarzhaarige vor, auf ihre typische kalte, kurzangebundene Art und Weise. Bei den zweiten Worten, dem Abhauen, blitzte kurz ein Funke in ihren Augen auf, der eindeutig mal wieder dazu diente, mit Moon's Testosteronspiegel zu spielen, wie er es gerade so schön und passend genannt hatte.
Die Bilder in ihrem Kopf waren vielleicht nicht gerade hilfreich dabei, cool und indigohaft zu bleiben, aber trotzdem konnte und wollte Indigo sie nicht verdrängen. Sie mochte die Vorstellung von sich und Moon jetzt wo sie nicht mehr komplett unmöglich war. Gut, sie würden noch mit mancher Hürde zu kämpfen haben. Aber sie wären nicht Moon und Indigo, wenn sie sich nicht damit auseinander setzen und kämpfen würden. Und weil sie das wusste, hatte sie auch keine Angst davor, ein bisschen mehr über sie nachzugrübeln. Immerhin verschwand so die Unruhe ein wenig mehr, die in ihrem Innern keimte.

{ MOON || Kuss xxx leicht beunruhigt xxx antwortet xxx Gedanken }
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 25, 2012 6:35 am

Männer. Sophia schüttelte innerlich den Kopf, betrachtete kurz noch Rapphael und nickte ihm lächelnd zu. Wie sollte man Männer verstehen? Ihren Körper zu studieren, war ja nicht schwer. Ihre Handlungen vorraussehbahr. Und doch oft so überraschend niveaulos. Natürlich gab es Ausnahmen wie zum Beispiel Brannon. Aber, diese kamen doch viel zu selten vor... Grund genug, um Brannon bis ans Ende ihrer Tage treu zu sein. Als Rapphael von einem angefahren Motorrad sprach, sah sie unsicher zu Brannon. Sie wollte nicht, dass er sie alleine ließ. Selbst wenn sie mitgehen musste. Doch alleine würde sie sich nicht mehr aus freiem Himmel in das Krankenhausbett begeben. War es vielleicht die Angst, Brannon könne es sich anders überlegen und doch fahren, ohne sich zu verabschieden. Er würde sie wohl ans Bett ketten müssen, um alleine nach seinem Motorrad zu sehen. Als er sich bei ihr bedankte, betrachtete sie ihn nachdenklich und legte den Kopf schief, die vollen Lippen von einem Lächeln umspielt. "Gern gemacht..",flüsterte sie ihm ins Ohr und küsste ihn kurz. Nur flüchtig auf die Wange ehe sie unschlüssig stehen blieb, eine Hand in seiner, die andere an der Infusion Stange."Willst du nachsehen...ob es deins war?",fragte sie leise. Sie wollte ihn nicht gehen lassen. Nicht ohne seine Pillen. Nicht wenn er Entzugserscheinungen hatte. Ihre Hand umklammerte die seine und sie sah ihn nachdenklich an.

{Brannon & Phael xx Gedanken xx Spricht xx mit Brannon allein}
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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 25, 2012 7:22 am

Brannon war drauf und dran diesen Rapphael einfach weiter zu ignorieren. Bis dieser etwas sagte was ihm ganz und gar nicht gefiel. Jemand sollte sein Motorrad angefahren haben? Etwas das Brannon irgendwie nicht hoffte und natürlich keimte jetzt die Ungewissheit in dem älteren auf. Aus dem Augenwinkel sah er dabei zu wie Rapphael oder..Phael...verschwand nur um dann zu Sophia zu sehen. Ihr stand die Angst förmlich ins Gesicht geschrieben. Warum hatte sie nur solche Angst?Sachte legte er eine Hand an ihre Wange und streichelte diese zärtlich „ Keine Sorge ich komme bestimmt wieder...das verspreche ich dir..ich würde nicht einfach weg fahren ..außerdem liegen meine Schlüssel noch in deinem Zimmer auf dem Tisch..“ erklärte er schließlich ruhig. Nur um dann sachte ihre Lippen zu küssen und sie in seine Arme zu schließen. Trotzdem wusste er das er sie ins Bett verfrachten musste und so schob er Sophia einfach wieder in ihr Zimmer und drückte sie dort mit zärtlicher Gewalt aufs Bett. „Bitte bleib hier..ich bin sofort wieder da...“ sagte er ernst und deutete auf die Motorradschlüssel auf ihrem Nachttisch. Also konnte er gar nicht mehr fahren. Ruhig griff er zu seinem Gehstock und hinkte dann zumindest augenscheinlich ruhig aus ihrem Zimmer. Die Tür hinter sich schließend. Zu erst noch sehr ruhig ging er den Flur entlang,damit Sophia keinen verdacht schöpfte wie aufgewühlt und vor allem wütend er bereits jetzt bei der Vorstellung war jemand würde seine Maschine angefahren haben. Also kaum das er außer Hörreichweite war hinkte er so schnell er es eben vermochte, schwer auf seinen Gehstock gestützt aus dem Gebäude. Dort dann zu dem Parkplatz gehen auf dem das Motorrad stand und es dann schließlich Stirn runzelnd betrachtend.

Zu erst hatte er Rapphael beim hinaus 'stürmen' nicht bemerkt. Jetzt wusste Brannon jedoch das er da war und das ohne ihn vorher wirklich bewusst wahrgenommen zu haben. Da der Parkplatz Menschenleer war, bis auf eben Brannon selbst und dieser Rapphael, scheute der Gildenanführer nicht davor seine Waffe zu ziehen und ohne zu zögern auf Rapphael zu ziehen. „ Du wolltest mich raus locken..“ stellte er schon fest. Er fragte nicht mehr. Das brauchte er nicht. Dafür war er bereits zu lange in dem Geschäft Krieg tätig. Hatte solche Sachen zu oft erlebt und er würde sich garantiert im Nachhinein darüber vorwürfe machen. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen während er sich weiter auf den Gehstock stützte „ Was willst du?“ fragte er den größeren direkt ohne auch nur zu zögern oder seine Antwort auf die vorher gegangene festellung zu warten.

[Im/vorm Krankenhaus || küsst Sophia || Bringt sie ins Zimmer || 'stürmt' raus || zielt auf Phael]


Rapphaels Schäfer

Lyric by Roger Cicero - In diesem Moment
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Rapphael Carter
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 25, 2012 1:42 pm

Zuerst dachte Phael Brannon wäre kurzzeitig erblindet, doch es schien nur die Sorge um seine Maschine gewesen zu sein, denn spätestens als der Gildenanführer die Waffe zückte war die Möglichkeit der kurzzeitigen Erblindung auszuschließen. Langsam hob Rapphael die Arme und behielt Brannon dabei genau im Blick. Eine weitere Lüge würde all dies wohl nur unnötig in die Länge ziehen. Der Werwolf schmunzelte. Was willst du? wiederholte er die Worte des Braunhaarigen gedanklich. "Ich möchte nur meinen Auftrag erledigen.." sprach er seelenruhig und zuckte dazu mit den Schultern, als wäre die Waffe, die auf ihn gerichtet wurde nur ein Spielzeug. Seufzend richtete er seinen Blick auf das Motorrad. Vielleicht hätte er es umwerfen sollen - nur damit es so aussah als ob. Aber wäre Brannon nur Minuten zu früh raus gekommen, hätte er ihn dabei erwischt und alles würde genauso sein, wie jetzt auch. Langsam verging das Schmunzeln auf den Lippen des Schwarzhaarigen und plötzlich schoß sein Blick wieder zu Brannon. Die Arme hielt er nun nicht mehr in der Abwehrhaltung, sondern ließ sie fallen und in den Sekundenbruchteilen, in denen hätten Schüße fallen können, ließ er sich nach vorne kippen, um schließlich die Gestalt eines schwarzen Wolfes anzunehmen. Ohne zu zögern hetzte er los - nutzte den Überraschungsmoment und bemühte sich nicht in die Schußlinie zu gelangen. Direkt vor Brannon angekommen bahnte sich ein Knurren seine Kehle hinauf, ehe er sich mit den Hinterläufen vom Asphaltboden weg drückte und mit weit geöffnetem Fang dem Arm des Braunhaarigen entgegensprang. Die schneeweißen Zähne blitzten hell auf, bevor sie in dem warmen Fleisch versanken. Blut quoll dem Werwolf in den Fang, doch er würde nicht loslassen. Kräftig zerrte Rapphael an dem Arm und brachte den Gildenanführer schließlich zu Fall. Ein ungüstiger Fall seitens der Zielperson, denn der Kopf knallte direkt auf den blanken Asphalt, der natürlich nicht nachgab. Vorsichtig zog der Wolf seine Zähne aus dem Fleisch Brannons und betrachtete ihn zufrieden, ehe er sich zurück verwandelte und sich das Blut vom Mund wischte. "Ich könnte jetzt sagen, dass mir das Ganze ja auch keinen Spaß macht, aber das wäre gelogen..." sprach der Schwarzhaarige noch und schluckte. Nummer 2 war nun also auch eingetütet....

[Brannon | Parkplatz | Angriff | 'stürzt' ihn]

PLOT 1 IST HIERMIT GESCHLOSSEN.


ICH STOPFE STÜCK FÜR STÜCK, DIE SEELE IN DEN KOPF ZURÜCK.
Nun liebe Kinder gebt fein Acht. Ich bin die Stimme aus dem Kissen. Ich hab euch etwas mitgebracht, hab es aus meiner Brust gerissen. Mit diesem Herz hab ich die Macht, die Augenlider zu erpressen. Ich singe bis der Tag erwacht. Ein heller Schein am Firmament - mein Herz brennt! - 'Mein Herz Brennt' & 'Sirene' by Rammstein
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