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 Der Beginn der Invasion

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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Apr 24, 2012 2:13 am

Nicht jeder Mensch hat es in seinem Leben leicht gehabt. Versuch es zu verstehen.

Sophia war durch aus zufrieden, als Brannon ihren Kuss erwiderte. Weniger allerdings, als er sich von ihr löste, den Kuss abbrach und sie aus ihrer eigenen, perfekten Welt riss. Verwirrt sah sie ihn an, vielleicht auch ein wenig enttäuscht. Sie betrachtete ihn und seine Worte schafften es, ihr einen Stich ins Herz zu versetzen. 'Er will mich nicht. Ich wusste es...',fuhr es ihr durch den Kopf und ihr wurde übel. Vermutlich vom Schmerz, den die Worte hinter ließen. Wie verletzlich sie doch eigentlich war. Sie wandte den Kopf ab, ihre Arme lösten sich von ihm und hingen an ihr herab wie unnützer Stoff eines Kleides. "Das verstehe ich. Es wäre vermutlich besser, wenn...wir so tun als...wäre es nie passiert..",murmelte sie leise, ehe sie die Zähne aufeinander bis und langsam los ging, den Rücken zu Brannon gedreht. 'Wäre ich die beste Freundin deiner Tochter, so hätte ich mich wohl ebenfalls in dich verliebt...',wollte sie sagen, aber die Worte kamen nicht über ihre Lippen. Er hatte ja recht. Und es verlangte ja niemand von ihm, dass er sie liebte. Sie wünschte sich, im Krankenzimmer zu sitzen. Alleine. Wünschte sich, all das nicht getan zu haben, um den Schmerz den seine Worte ausgelöst hatten, zu vergessen. Sie wollte ihn verstehen. Sie konnte es auch ein wenig. Aber dennoch, der Schmerz blieb.

Wenn die Liebe schmerzt, so sollst du weinen, um's dir besser zu machen. Sonst nimmt Wut den Platz des Schmerzes ein...

Ein Windhauch, kühl und sanft, umwehte die Frau. Ihre feinen Härchen an Armen und Beinen stellten sich auf und sie rieb sich beide Arme. Wie hatte sie nur so dumm sein können? Zu glauben, er würde fühlen wie sie? Zu dumm. Viel zu dumm für diese Welt. Tränen brannten in ihren hellen Augen und mühsam hielt sie sie zurück. Ihre Mundwinkel hatten sich nach unten gezogen und ihr Gesicht war angespannt um nicht nach zu geben und den Tränen freien Lauf zu gestatten. Sie bemerkte den Betrunkenen nicht, der sich ihr näherte. Erst als er sie packte und sie versuchte zu küssen, realisierte sie ihn. Ihre erste Reaktion war es, ihr Knie zwischen seine Beine zu donnern, und als er langsam auf den Boden sank, schlug sie ihm mit dem Ellbogen an den Hals, an die Hauptschlagader, was ihn Luft schnappen ließ. Hass , Wut und auch der Schmerz den sie immer noch empfand, spiegelten sich in ihrem Gesicht."Fass mich ja nie wieder an du Penner!", zischte sie, hätte ihm am liebsten ihre Faust in sein Gesicht geschleudert, nur um den Frust an ihm auszulassen. Doch sie hatte ihm bereits genug Schmerzen zu gefügt, außerdem beobachteten schon viele Leute sie. Sie strich sich das Haar aus dem Gesicht und ihre sonst so weichen Züge waren hart und kalt.

Die Liebe zu gestehen, beginnt bei sich selbst. Gestehe es dir ein, dann kannst du es jedem gestehen.

Sie schluckte schwer, während sie beobachtete, wie der Mann immer wieder nach Luft schnappte und Tränen vor Schmerz über seine Wangen rollten. Nicht weil sie ihm weh getan hatte, schluckte sie. Sie hatte kein Mitleid mit dem Mann. Viel mehr, weil sie sich eingestehen musste, wie verletzbar sie doch war, wie leicht es war, sie zu kränken und ihr das Herz zu brechen. Sie zitterte. Nicht wegen der kühlen Luft. Sie zitterte, weil sie Angst hatte. Angst noch mehr verletzt zu werden. Doch, solange sie in Brannons Nähe war, war die Gefahr groß. Sehr groß. Aber auch der Gedanke nicht bei ihm zu sein, ließ sie zurück schrecken. Sie starrte auf den Boden, ringte mit sich selbst. Sie liebte Brannon. Daran hatte sie keinen Zweifel mehr. Und er war der einzige Mann, den sie wollte. Egal, wie viel älter er war. Egal, ob er verheiratet gewesen war. Ihr war auch egal, dass er eine Tochter gehabt hatte. Sie wollte nur bei ihm sein. Ihn lieben können. Es ihm Tag und Nacht sagen. 'Aber er will mich nicht...',schloss sie den Gedanken und musste heftig blinzeln, um die Tränen zurück zu halten. Sie wagte es nicht sich zu Brannon zu drehen und auch kein Wort kam über ihre Lippen. Er hätte alles aus ihrer Stimme hören können, was sie fühlte. Schmerz, Trauer, Eifersucht. Und die endlose Liebe. Wenn sie ganz leise reden würde, sollte sie es verbergen können. Tief durch atmend, drehte sie sich um, die einzelne Träne die über die Ränder ihrer Augen gekommen war, bemerkte sie nicht. "Es wäre vielleicht besser...wenn ich gehe...",meinte sie leise, so leise wie die laute Parade es zu ließ. Und dennoch wusste sie, dass er allein in ihrem Gesicht sehen konnte, was sie fühlte.

[Brannon xx Parade xx gekränkt xx verteidigt sich gegen Betrunkenen xx verletzt xx spricht]
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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Apr 24, 2012 5:21 am

Brannon sah Sophia hinter her. Er hatte förmlich sehen können wie sie zerbrach als er ihr das sagte was durch seine Gedanken spuckte. Sie ging weg. Verständlich mehr als verständlich. Wie konnte sie denn auch wissen wie er fühlte? Wenn er es nicht übers Herz brachte es ihr zu sagen. Wie sollte er es sagen? Etwa du bist nur drei Jahre älter als meine Tochter es gewesen wäre, willst du trotzdem mit mir eine Beziehung eingehen? Er wollte ihr hinter her gehen und tat dies mit einem gewissen Abstand. Er bemerkte den Penner der sie küssen wollte und wollte ihr im ersten Moment helfen. Rief sich aber zurück da sie sich selbst zu helfen wusste. Trotzdem tat ihm der Penner leid. Er hätte derjenige sein sollen den sie so zurichtete. Was sollte er nur sagen?

Unsicher trat er an Sophia heran und schluckte ein wenig als sie erklärte das sie besser gehen sollte. „ Bitte..lass es mich erklären Sophia..“ bat er freundlich und dennoch traurig zu gleich. Es tat weh sie so zu sehen. So zerbrochen und er war daran schuld. Nur weil er den Mut nicht aufbringen konnte ihr zu sagen was in ihm vor ging. Einen Augenblick sah er sich um und zog sie dann schließlich zu einer Bank. Wo er sie einfach hin setzte. „ Sophia..bitte hör mir zu und..versuch mich zu verstehen...“ bat er dann schließlich leise. Nur um leise zu seufzen und nach den richtigen Worten zu suchen. „ ich habe den Kuss genossen...die Küsse...mehr als alles andere das mir seit dem Unfall meiner Familie passiert ist, Sophia...“ begann er dann schließlich leise seufzend und sah sie mit hin und her gerissenen Blick an. „ Du bist diejenige die mich immer wieder zusammen flickt..wärst du nicht...wäre ich gewiss schon an meinen Wunden gestorben „ sagte er schließlich leise seufzend. Scheinbar brauchte er eine ganze weile um die Richtigen Worte zu finden „ Sophia...ich ...ich fühle mich seltsam in deiner nähe...so wie ich mich seit langem nicht mehr gefühlt habe...“erklärte er schließlich stammelnd und nicht wirklich sicher was er dabei sagen sollte. „ Ich liebe........“ er zögerte. Wollte er jetzt wirklich dich sagen? Wie würde das rüber kommen nach dem er sie eben erst so abgewiesen hatte? Bestimmt sehr seltsam. Aber was sollte er sonst sagen? „ Ich liebe es ...wie du lachst...wenn du mich mit deinen sanften Augen ansiehst, ja selbst wenn du mich Tadelst ich sollte doch mehr auf seine Gesundheit achten..“. Er log sie nicht an...er sagte lediglich das er sehr viele Sachen an ihr liebte und schätzte. „ Es...ist nur für mich sehr schwierig. Ich würde gerne so oft und so..lange wie möglich in deiner Nähe sein Sophia..wirklich mehr als alles andere. Es ist nur schwer seinen Kopf aus zu schalten wenn man ..sonst gewöhnt ist immer für alle anderen nach zu denken „ erklärte er seufzend.

Kurz stützte er ein wenig verzweifelt den Kopf auf die Hände und seufzte erneut. Wie sollte er es nur sagen? „ Vor allem kann es nicht sagen wie sehr es mir das Herz zerreißt wenn du mich so ansiehst...so traurig und zerbrochen...und vor allem..das schlimmste ist..das ich daran Schuld bin, weil ich glaube das ...“ er zögerte und griff in die Mantelinnentasche und zog einen Flachmann heraus um einen tiefen zug daraus zu nehmen. Ruhig reichte er ihr diesen,falls sie auch etwas wollte. Natürlich war in diesem Flachmann ein schottischer Whiskey. „ weil ich glaube das...du es besser mit einem anderen hättest....ich sollte mir wirklich mehr Mut an trinken..aber so viel ist leider nicht in dem Flachmann drin „ erklärte er seufzend. Nur um dann sich zu ihr zu drehen und einen Augenblick in ihre Augen zu sehen. Er nahm ihre Hände und küsste diese sachte, nuschelte dann leise „ ich liebe dich...mehr als alles andere auf der Welt..“. Doch er ging davon aus das sie es nicht gehört hatte. „ Ich habe den Ring...für dich abgenommen...Sophia...“ sagte er dann ein wenig lauter , denn das war ein indirektes Liebesgeständnis.

Irgendwie war es ironisch. Er jagte Vampire und brachte sie zur strecke – war im Irak, Afghanistan und noch einigen anderen Höllenfronten und doch hatte er keinen Mut der Frau die er liebte genau das zu sagen. Wie sehr er sie liebte und wie lange er sie lieben würde. Denn er würde sie auf immer und ewig lieben. Solange bis er selbst schließlich sterben würde. Denn Brannon glaubte an viel, aber nicht an den Himmel oder das Leben nach dem Tod. Er hoffte einfach nur, sobald er gestorben war, seine ruhe zu haben. Vor all den scheußlichen Dingen der Welt die er gesehen hatte.

[geht ihr hinter her | setzt sich mit ihr auf eine Bank | gesteht ihr indirekt seine Liebe]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Apr 24, 2012 6:34 am

"I
want
YOU"

Die Welt um ihn herum verblasste. Er sah das Grau der Mauern, die ihn in dieser engen Gasse umgaben nicht mehr. Nahm seine Umgebung nicht mehr war. Der Rausch ergriff mehr und mehr von ihm Besitz. Alles worüber er sich zuvor noch Gedanken gemacht hatte, war nicht mehr wichtig. Spielte keine Rolle mehr. Es war vergessen. Er konnte endlich loslassen. Endlich hatte das alles keien Bedeutung mehr. Da war nur noch er, un der betörende Geruch des Blutes, vermischt mit dem viel zarteren der Kriegerin. Doch er nahm diesen nicht mehr als den ihren war. Es war der Geruch seiner Beute, die er jetzt bis auf den Tod verteidigen würde.
Immer tiefer gruben sich Moons messerscharfe Fangzähne in Indigos Halsschlagader, immer heftiger wurde der Sog des Blutes, doch die erwartete Sättigkeit kam nicht. Vermutlich hing er schon zu lange an ihr, um dieses Gefühl zu bemerken. Viel zu lange. Denn allmählich lockte der Blutrausch mehr und mehr den Dämon in ihm hervor, der dannach schrie zu töten, Blut zu trinken und zu quälen. Die Welt wie sie war, existierte auf einmal nicht mehr. Alles schien so unbeschwerlich, so einfach udn unkompliziert. Da war nicht mehr die Sorge um Indigo, wenn Gary von dem hier erfuhr, da war nicht mehr der ewiggebürende Hass auf den General und die Generäle vor ihm, ebenso die Zerrissenheit zwischen Gut und Böse war verflogen, wie ein Vogel, der sich in die Lüfte erhob.

Vollkommen unvorbereitet traf ihn der Schlag von der Kriegerin. Moon hatte ihre zuvor gemurmelten Wirte nicht einmal wahrgenommen, sie war nciht mehr zu ihm durchgedrungen.
Empört fauchte er auf und diesmal war es nicht das von ihm bekannte und gewohnte Fauchen, auf eine agressive oder genervte Art. Jetzt war es vielmehr angriffslustig, blutlüsternd und abgrundtief hässlich. Noch bevor er richtig realisieren konnte, was soeben geschehen war und dementsprechend reagieren, hatte Indigo ihn schon an die gegenüberliegende Hauswand gedrückt. Ihre Hand drückte schwer auf seine Luftröhre und das Messer war ihm betörend nahe.
Die roten Augen flackerten kurz panisch auf, als sie auf die spitze Kante der Waffe hinabsahen, ehe sie wieder die Dunkelhaarige fixierten. Zu Indigos Glück war ihre Wunde wieder verschlossen, doch die Gier in Moon hatte noch immer Übermacht. Der Blonde öffnete den Mund, vielmehr wie ein Tier, von einem Menschen hatte er kaum noch etwas, wütend fauchte er sie an, obwohl ihm die Luft fast wegblieb, nur Millimeter vor ihrem Gesicht schnappten seine rasiermesserscharfen Fänge zu.
Dass er hier nicht wegkam, machte ihn nur noch wütender, doch langsam bekam er wieder Gespür für den Rest seines Körpers. Die zuvor regungslose Hand schnellte hoch und packte Indigos Arm, der das Messer hielt.
Der Krieger begann sich zu winden wie eine Schlange, stieß sich mit aller Kraft von der Wand weg und schmetterte sein Gewicht gegen die zierlichere Frau. Sie stieß an die Wand, an der sie zuvor ihre Zuneigung ausgetauscht hatten, während Moon selbst zitternd in sich zusammensank, die Knie angewinkelt, die Arme darum gelegt, die Hände fest in einander verschlossen, so fest, dass sie weiße Abdrücke auf der hellen Haut hinterließen.
Schmerz lindert Frust. Hauptsache es half.
Aber er ignorierte den Schmerz, erkannte nicht mehr, wann genug war, wann auch e rnicht mehr aushalten konnte. Aus angstgefüllten Augen sah er zu Indigo. Sein Brustkorb bebte, doch er hatte keine Kraft mehr, um sich auf sie zu stürzen.

Der Rausch ließ nach.


{ Rausch | wütend | greift Indigo an | schockiert über sich selbst}
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Apr 24, 2012 6:46 am

Der genervte Gesichtsausdruck Darrens verschwand kurz nachdem Flynn ihm sagte, dass es wahr war. Diese beiden Kerle waren doch tatsächlich so schwul, wie ein Rudel Frisöre. Der Vampirkrieger versuchte seine Belustigung zu verbergen, doch seine dunklen Augen blitzten kurz auf und der Schein war vorbei. Jeder Blinde hätte bemerkt, was in ihm vorging. Hätte Darren wirklich gewollt, dass niemand es sah, wäre es vermutlich auch nicht sichtbar gewesen, aber in diesem Moment war es ihm egal, ob sie es nun sahen oder nicht.
Die Aussage Killians war wirklich lustig. Ganz allein unterwegs zu sein, war normal für ihn. Er ging nicht weiter darauf ein und lauschte weiter den Worten des anderen Vampirkriegers.

“Sicher, dass Gary dich dann nicht umbringt, wenn du seine Befehle missachtest?“

Ein Lächeln lag auf seinen Lippen und Ironie in seiner Stimme. Nein, Gary würde niemanden von ihnen wegen eines missachteten Befehls töten. Dazu waren sie zu wertvoll, wenn er denn durchsetzten wollte, was er vor hatte. Seine Pläne waren ihm gewiss wichtiger und wenn sie nicht gerade alles versauten, was er vor hatte, würden sie vielleicht zu angeschrien werden. Allerdings könnte niemandem ganz klar sein, was der General eigentlich tun würde. Er war zu undurchsichtig, wie die meisten anderen Vampire auch.

“Obwohl es eigentlich nicht in meiner Natur liegt, Befehle zu missachten... mache ich liebend gern mit.“

Gier blitzte in Darrens Augen auf. Die Gier nach Blut. Es war schon etwas länger her seit er es das letzte mal geschmeckt hatte, es war Zeit. Zum Teufel mit den Befehlen, sie würden es auch nicht zu auffällig machen, oder? Killian hatte doch wohl nichts zu großes vor?

[Killian & Flynn # hört zu # antwortet # denkt]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Apr 24, 2012 8:24 am

Ihre Lippen war nur noch eine schmale Linie, als Brannon sie bat, sich alles erklären zu lassen.'Mir was erklären? Das ich dir nichts bedeute? Das du lediglich wieder ein mal Lust nach einer Frau verspüren wolltest?',fauchte sie innerlich, aber wie die meisten, hasserfüllten Dinge sie sie dachte, kamen sie nicht über ihre Lippen. Nur widerwillig ließ sie sich von ihm mitziehen, wandte ihren hübschem, geschmeidigen Kopf ab, weigerte sich dagegen ihn noch ein mal an zusehen, obwohl das Verlangen in ihr langsam wieder die Oberhand gewann. Auch als er sie auf die Bank drückte, sah sie ihn nicht an. Sie richtete ihren kalten, verletzten Blick auf ihre nur von dem schwarzen Saum verdeckten Oberschenkel und kämpfte hartnäckig gegen das Gelüste.

„Ich habe den Kuss genossen...die Küsse...mehr als alles andere das mir seit dem Unfall meiner Familie passiert ist, Sophia...“

Ein leises Schnauben, nicht verächtlich, einfach nur wütend und verletzt, war ihrer seits zu hören. Immer noch, sah sie ihn nicht an. Ihre Zähne bohrten sich tief in ihre Lippen, wäre sie ein Vampir, so hätte sie sich längst die Lippe zerbissen, so trat aber nur Blut aus einer älteren Wunde. "Ich hab die Küsse mehr genossen als alles andere in meinem ganzem Leben!", wollte sie schreien, doch stattdessen klammerte sie sich an die Bank, als versuchte sie halt in diesem verwirrenden Moment zu finden. Sie kratzte das alte Holz ab, in kleinen Kringeln fiel es zu Boden. Wortlos lauschte sie seinen nächsten Worten.

„Du bist diejenige die mich immer wieder zusammen flickt..wärst du nicht...wäre ich gewiss schon an meinen Wunden gestorben.“
-
„Sophia...ich ...ich fühle mich seltsam in deiner nähe...so wie ich mich seit langem nicht mehr gefühlt habe...“


Ein trostlosen Lachen kam über ihre Lippen. Sie war Ärztin. Es war ihre Aufgabe, Menschen wieder zusammen zu flicken, und, wäre sie nicht so gäbe es einen anderen Arzt an ihrer Stelle. Und was sollte der zweite Satz heißen? Das er sich seit langen nicht mehr so über eine Frau lustig machen konnte, die auf seine fiesen Tricks reingefallen waren? Sie knirschte hörbar mit den Zähnen und wäre am liebsten aufgesprungen, hätte ihn angeschrien und beschimpft. Aber sie hätte es nicht über das Herz gebracht. Sie verschränkte lediglich ihre Arme vor ihrer Brust und starrte stur nach vorne. Aber noch konnte sie auch sonst nichts sagen. Viel zu groß schien der Klos in ihrem Hals.

„Ich liebe........“

Zwei Worte, die ihr Herz zum flattern brachten und obwohl sie es nicht wollte, wandte sie ihm ihr Gesicht zu.'Sag dich...bitte..bitte..bitte sag dich. Dich. Dich..Dich..',flehte sie innerlich, doch das erwünschte Wort kam nicht über seine Lippen. Stattdessen begann er von vorne, schaffte es, ihr verletztes Herz nur noch mehr zu kränken.

„Ich liebe es ...wie du lachst...wenn du mich mit deinen sanften Augen ansiehst, ja selbst wenn du mich Tadelst ich sollte doch mehr auf seine Gesundheit achten..“

Ein kurzes, leises Lachen kam zaghaft über ihre Lippen. Es klang traurig. Es war traurig. Sie senkte kurz den Blick wieder. Er liebte Dinge an ihr. Aber er liebte nicht sie. Ihre Hand zitterte, als sie sich durch das ebenholzfarbene Haar strich und ihn aus ihren großen Augen wieder ansah. Ihre dichten Wimpern schirmten sie leicht ab, aber immer noch sah man die blau-grünen Augen deutlich die ihn nachdenklich musterten. Dann wandte sie den Blick wieder ab nur um ihn erneut zu heben. Man konnte ihre Unentschlossenheit beinahe schon spüren.

„Es...ist nur für mich sehr schwierig. Ich würde gerne so oft und so..lange wie möglich in deiner Nähe sein Sophia..wirklich mehr als alles andere. Es ist nur schwer seinen Kopf aus zu schalten wenn man ..sonst gewöhnt ist immer für alle anderen nach zu denken.“

Die Worte beschwichtigten sie. Größtenteils. Ihr Blick war weniger verbissen und ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Doch, sie hatte das Gefühl,dass er nicht fertig war und so blieben ihre Lippen immer noch versiegelt, ließen immer noch kein Wort aus ihrer Kehle erklingen. Sie wollte wissen, was er noch sprach, wollte wissen, was er dachte. Vielleicht auch, was er fühlte.

„Vor allem kann es nicht sagen wie sehr es mir das Herz zerreißt wenn du mich so ansiehst...so traurig und zerbrochen...und vor allem..das schlimmste ist..das ich daran Schuld bin, weil ich glaube das ...“
-
„Weil ich glaube das...du es besser mit einem anderen hättest....ich sollte mir wirklich mehr Mut an trinken..aber so viel ist leider nicht in dem Flachmann drin „
-
„Ich habe den Ring...für dich abgenommen...Sophia...“


Während der erste Satz ein Lächeln, ein gutmütiges, sanftes Lächeln, auf ihre Lippen legte, ließ der zweite es wieder verblassen. Sie wollte keinen anderen. Niemand wäre besser als er. Und niemand würde ihr Herz eher erobern als er. Er nuschelte etwas. Unverständlich. Erst das folgende, verstand sie wieder. Ihr Herz flatterte wieder und sie musste schwer schlucken. Jetzt war sie wohl an der Reihe, etwas zu sagen.

Mit einer flinken Bewegung zog sie Brannon den Flachmann aus der Hand. Sie machte sich nicht die Mühe daran zu riechen um sicher zu gehen, dass es ihr wohl nicht zu stark war. Sie nahm einfach einen tiefen Schluck und hustete dann.'Widerlich...wie kann man so etwas trinken...', dachte sie angewidert und reichte Brannon seinen Flachmann wieder. Sie würde wohl beim guten alten Wein bleiben. Sie atmete tief durch. Noch einmal. Sammelte all ihren Mut. "Es gibt nichts auf der Welt, das ich mehr genossen habe, als die Küsse. Rein gar nichts. Außerdem...bin ich Ärztin. In deiner Gilde. Da ist es wohl selbstverständlich, dass ich deine Wunden vernähe. Und wäre ich nicht, so hättet ihr einen anderen Arzt. Und ich kann mir gut vorstellen, wie du dich in meiner Nähe fühlst, denn mir geht es ähnlich in deiner Nähe. Egal wo ich bin, habe ich das Gefühl, du wärst bei mir, weil ich in jedem und in allem dich sehe." Sie redete bis zu diesem Punkt ununterbrochen und machte erst nun einen Stopp. Sie atmete tief durch und fuhr sich durch das dunkle Haar, welches ihr Gesicht umschmeichelte. "Auch ich liebe vieles an dir. Vor allem deine Nähe. Und du bist nicht der einzige, der nicht nur an sich denkt. Beziehungsweise viel für andere denkt. Als Ärztin muss ich immer wieder für andere Leute denken. Das solltest du ja wissen..." Wieder stoppte sie kurz und sog die Luft ein, wobei sie kurz die Augen schloss. "Keine Frau, hätte es mit irgendjemanden besser, als mit dir. Wäre das Leben eine Lotterie, so wärst du der Hauptpreis. Und den Hauptpreis lässt man nur ungern wieder los." Ihre Stimme war sanft und sie sah ihm in die Augen. Ihre Wut hatte nach gelassen, wich Verständnis und Mitgefühl. Sie sah kurz auf seine Hand und lächelte sanft. "Ich bin dir dankbar dafür, dass du den Ring abgenommen hast. Ich fühle mich..weniger...dämlich, wenn ich mir vorstelle wie ..." Sie brach ab und riss die Augen auf. "Wenn ich daran denke wie sehr ich dich mag.", verbesserte sie sich schnell und biss sich verlegen auf die Lippen.

[Brannon xx Bank xx lauscht xx denkt xx antwortet]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Apr 24, 2012 9:44 am

Während Brannon sprach, achtete er sehr auf ihre Mimik und Gestig. Scheinbar schien er das richtige zusagen um Sophia wieder zu besänftigen. Selbst wenn er zu Anfang scheinbar sehr falsch gelegen hatte ins einer Wortwahl.Nun war es an ihr das Wort zu ergreifen – denn er hatte Gefühlt genug gesprochen.Ein wenig runzelte er die Stirn als sie erklärte es wäre ihre Aufgabe seine Wunden zusammen zu flicken – denn das hatte er eigentlich gar nicht gemeint. Er hatte damit gemeint, das sie verantwortlich war das er bis her nicht seelisch zerbrochen war – schließlich war sie doch sein Lichtblick in einem finsteren Tunnel. Die Sterne an seinem dunklen Nachthimmel. Seine weiße Rose zwischen all den schwarzen. Vielleicht sollte er ihr genau das sagen? Aber dazu war jetzt nicht die richtige Zeit also verdrängte er die Gedanken erst einmal und hörte ihr weiter zu.

Wenn er sie so hörte, würde er fast glauben können das sie eben so in ihn verliebt war. So wie sie begann ihn zu beschreiben. Das sie vieles an ihm liebte und vor allem scheinbar seine Nähe. Und irgendwie musste er ein wenig schmunzeln dank ihrer Formulierung das er ein Hauptpreis wäre. Das war wirklich ein seltsamer Gedanke 'Und unser Hauptpreis heute Abend Brannon Evans, Witwer, Trinker, Medikamentensuchti und Krüppel.' das hörte sich wahrlich sehr seltsam an. Dann jedoch zögerte er bei ihrem letzten Satz. Was stellte sie sich vor? Doch das wirklich zu hinterfragen dazu hatte er gewiss noch nicht den Mut. Als er den Flachmann zurück genommen hatte nahm er einen weiteren tiefen Schluck aus diesem und zögerte weiter.Innerlich fluchend das es nicht mehr Alkohol gab. Dann das was sie sagte. Sie ...mochte ihn? Das passte irgendwie kein Stück zu dem was sie grade noch vor kurzem gesagt hatte. Ein weiterer Schluck aus dem Flachmann folgte bevor er ihn sicherheitshalber weg steckte. Er musste Handlungsfähig sein falls ein Vampir auftauchen würde. Sie mochte ihn also nur? Aber warum das ganze zuvor?

Sophia..ich fürchte ich habe noch nicht einmal ansatzweise genug getrunken um es dir wirklich und direkt zu sagen...“ murmelte er dann sachte und griff nach ihren Händen. Diese sachte drückend und dann über ihren Handrücken streichelnd. „ Sophia..ich weis das wirkt merkwürdig..weil ich deutlich älter bin als du ..und man mich wahrscheinlich für einen perversen alten Sack halten wirst..aber das Risiko werde ich wohl eingehen müssen „ murmelte er leise,wenn auch so leise das sie es grade so verstehen sollte. „ Ich...habe...mich verliebt „ sagte er dann schließlich langsam. Er rang wirklich mit sich ob er es wirklich weiter sagen wollte. Aber..warum nicht? Notfalls schob er es auf den Alkohol und stürzte sich nur noch mehr in diesen. Aber es musste gesagt werden. „ Ich habe mich in dich verliebt. Zu erst wollte ich es nicht wahr haben weil..ich das Gefühl hatte ich würde meine Frau betrügen..aber..ich könnte es nicht länger verbergen ..noch tot schweigen...selbst wenn ich ...zu Anfang immer noch ein wenig darüber nachdenken werde..aber ich liebe dich...mehr als alles andere auf der Welt...mehr..als mein eigenes Leben.“ hauchte er dann schließlich zaghaft und sah ihr dann ein wenig unsicher in ihre Augen sehend um auf eine Reaktion zu warten. Das seine Hände ein wenig vor Anspannung zitterten bemerkte er nicht einmal ansatzweise.

[auf einer Bank bei Sophia | redet | gesteht leise seine Liebe | wartet unsicher]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Apr 24, 2012 10:02 am

Als Brannon nach ihren Händen griff, stellten sich Sophias feine Härchen am Arm wieder auf. Ein wenig verwirrt sah sie ihm in die Augen, hielt den Kopf leicht schief gelegt bei seinen ersten...besser gesagt zweiten Worten. Ihn für einen perversen alten Sack halten? Sie hob ihre Augenbraue hoch, rüstete sich für alles. Kindesmissbrauch. Prostituierten. Vergewaltigungen. Alles. Bis auf das, was sie schließlich von ihm zu hören bekam. Erst wollte sie aufspringen vor Freude. Aber sie blieb sitzen. Ihre Lippen wurden von einem sanften, liebevollen Lächeln geziert und ihre Augen strahlten vor Freude.'Er ist in mich verliebt. Er ist in mich verliebt. Oh. Mein. Gott. Er ist in mich verliebt!',rief sie innerlich voller Begeisterung, schaffte es allerdings nach außen hin ruhig zu bleiben. Ihr Lächeln zog sich fast über ihr ganzes Gesicht. "Also erstens, würde ich dich nie für einen perversen Altensack halten. Zweitens denke ich nicht, dass deine Frau dir böse ist, wenn du zu lässt, wieder jemanden dein Herz zu öffnen und Drittens..." Sie brach ab, fuhr sich erneut durch das Haar und hoffte nicht allzu eitel zu wirken. Dann küsste sie ihn sachte auf die Wange. "Und das wichtigste zum Schluss...es ist schön zu wissen, dass du meine Gefühle erwiderst...",wisperte sie in sein Ohr, ihre Stimme war leise, verführerisch. Aber es gab immer noch diesen verdammt großen Altersunterschied. Manche Männer, wurden mit sechzehn Väter. Er könnte ihr Vater sein. Oder, der Vater ihres Freundes. Der Vater ihrer besten Freundin. Sie schluckte und löste die Hände aus seinen, streichelte mit einer kurz über seine Wange. "Ich glaube...wir haben noch viel zu besprechen...",murmelte sie nachdenklich und strich mit dem Daumen über sein Kinn und zeichnete dann mit ihrem Zeigefinger seine Lippen nach, bevor sie die Hände in ihrem Schoss faltete und ihn betrachtete. Einfach nur betrachtete.

[Brannon xx Bank xx hört zu xx glücklich xx spricht]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mi Apr 25, 2012 3:11 am

Sophia wirkte so ruhig, grade zu gelassen währen Brannon eher angespannt wirkte. Wie sie wohl reagieren würde auf das was er ihr gestanden hatte. Nervös betrachtete er sie. Das schöne Gesicht umrahmt von dem schwarzen seidigen Haar. Bis zu ihren Schultern reichte es und bedeckte deren Blöße. Schwer schluckend sah er ihr wieder in die Augen. Als sie schließlich zu sprechen begann haftete sein Blick auf ihren Lippen. Ein zaghaftes aber ehrliches lächeln huschte über seine Lippen als sie erklärte das sie eben so in ihn verliebt war. Kurz schloss er die Augen und lies ihre Worte in seinen Gedanken widerhallen. Sie liebte ihn ebenso....und dennoch würden sie erst einiges bereden müssen. Sachen klären, ja...das würde erst einmal die Freude über die Tatsache nehmen. Aber es fühlte sich – so glaubte er zumindest – gut an.
Sachte schmiegte er seine Wange an ihre Hand heran „ Ja...wir haben einiges zu klären..und besprechen „ sagte er leise und sah ihr wieder in die Augen. Eigentlich hatte er ja vorgehabt Vampire zu jagen, aber ihm war grade etwas anderes wesentlich wichtiger. Nämlich sie, Sophia. Claire und Klaus hatte er ohnehin schon abgehängt,also warum sollte er nicht einfach wieder mit Sophia zum Hauptquatiert fahren? Er hatte zwar ein Haus, aber das war eigentlich momentan der letzte Ort zu dem er wollte. Seit einigen Jahren schon schlief er immer mit dem Kopf auf dem Schreibtisch ein. Er war lange nicht mehr dort gewesen und war sich auch nicht sicher ob er es jemals wieder dort hin schaffen würde. Vielleicht sollte er das Haus einfach verkaufen? Aber das war erst einmal irrelevant. Sein Bick blieb auf ihr Haften „ Wollen wir zur Gilde zurück? So wie ich das sehe hat mir meine Ärztin eh verboten noch irgendwelche Vampire zu töten „ stellte er mit einem schmunzelnd fest. Griff dennoch kurz nach ihrem Kinn und küsste sie sanft, wenn auch kurz denn schließlich wollte er ja eine Antwort von ihr haben.

[Bei Sophia | hört ihr zu | schlägt vor zurück zur Gilde zu gehen ]
Sry ist kurz hab nur grad nen sehr traurigen text geschrieben und schaff es daher keinen fröhlichen hin zu bekommen grade uû


Rapphaels Schäfer

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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mi Apr 25, 2012 6:28 am

Fröhlich betrachtete die Frau den Mann vor sich, auch wenn ihre Lippen nur leicht nach oben gezogen waren. In die Gilde? Wo zu? Sie legte den Kopf auf die Seite, während ehr seine Wange in ihre Hand schmiegte. Dann küsste er sie und sie erwiderte sanft den Kuss. Er war ein wundervoller Mann. Dennoch machte sie sich Sorgen wegen dem Altersunterschied. Was war, wenn er später eine reifere Frau wollte? Oder sie...einen jüngeren Mann. Schnell rief sie sich in Gedanken, was er gesagt hatte. In die Gilde. Er wollte in die Gilde. Kein sonderlich bequemer Ort. "Wenn du willst. Wir könnten aber auch in meine Penthouse-Wohnung fahren, wenn du willst..",gab sie lächelnd zurück und streichelte noch kurz seine Wange. 'Einfach auf dem schnellsten Weg mit einem Porsche..halt...wo hab ich meinen Porsche geparkt...' Ihre Gedanken wechselten und sie musste seufzen. Von der Gilde weg, war sie mit dem Auto gefahren. Doch wo sie ihren Wagen geparkt hatte, war eine andere Frage. Sie ergriff seine Hand. "Ich hoffe nur, du bist nicht mit deinem Wagen da...sonst müssen wir getrennt fahren...",stellte sie lächelnd fest und legte den Kopf schief. Sie legte die Arme um seinen kräftigen Hals und lächelte zufrieden. Dann senkte sie den Kopf. Sie war glücklich. Machte sich doch sorgen.

[Brannon xx Bank xx hört zu xx denkt xx spricht]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mi Apr 25, 2012 7:27 am

Indigo harrte aus, obwohl ihr ganzer Körper zitterte. Sie hatte ihn vielleicht ein wenig viel nehmen lassen. Doch noch bereute sie es nicht, denn sie hatte noch genug Kraft, ihn an die Wand zu nagel ... erstaunt und auch mit einem Hauch von Angst schrie sie auf, als Moon ihren Schwertarm ergriff und sich gegen sie schmiss. Das Messer rutschte bis vor die Haustür, vor der sie waren, als es ihr aus der Hand fiel, während ihr von seinem Schlag alle Luft aus der Lunge wich. Sie schnappte nach Atem, während ihre Beine unter ihrem Gewicht nachzugeben drohten, und wappnete sich für einen Kampf, einen weiteren Angriff Moons.
Doch der Blonde griff nicht noch einmal an. Die großen indigofarbenen Augen ruhten auf dem Vampir, der in ihrem Herzen war und im Moment trotzdem ihr Gegner. Er rutschte die Wand hinab, dorthin, wo er nur Minuten vorher gesessen hatte, sein Körper bebte vor Anspannung. Was sollte sie tun? Ihr zerriss es fast das Herz, dass er so litt, unter den Nachwirkungen des Rauschs. Unter den Nachwirkungen ihres Blutes. Ihr Puls raste ein wenig, während sie ihn so beobachtete. Er schien ihr so kraftlos, als hätte ihn all die zerschmetternde Macht, die sie gerade selbst noch zu spüren bekommen hatte, verlassen.

Langsam verstrichen viele Sekunden, bevor Indigo es wagte, sich neben ihn zu hocken, sanft die Hände zu umfassen, die sich ineinander verkrallt hatten. Ihre Stimme bebte ein wenig. "Moon, ich ... es tut mir leid." Mehr konnte sie nicht sagen. Sanft lehnte sie ihre Stirn an seine Schläfe, hauchte einen Kuss auf seine Wange. Was sollte sie noch sagen? Sollte sie etwa "ich wollte das nicht" sagen? Das wäre gelogen. Sie hatte es gewollt. Seine Zähne in ihrem Fleisch. Aber sie hatte diese Nachwirkungen nicht gewollt, all das nicht gewollt. Sie harrte neben ihm aus, bewegungslos, und wartete auf seine Reaktion. Wie sie ausfallen würde? Sie wusste es nicht. Sie war absolut ahnungs- und ideenlos.

{ MOON || zurückgeschleudert xxx Gedanken xxx will ihn trösten }
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Do Apr 26, 2012 2:50 am

Ruhig und mit einem lächeln musterte er Sophia einen Augenblick. Auch als sie ihre Arme um seinen Hals legte und dann aber gen Boden sah. Sie wirkte eindeutig so als würde sie sich sorgen machen. Er machte sich doch nicht weniger sorgen, nur sah man es ihm nicht sofort an. Sacht legte er seine Arme um sie und nickte dann ein wenig „ Ja natürlich können wir das...die Gilde ist nur inzwischen mein zu Hause geworden...du hast dich doch mal beschwert das mein Rücken eine einzige Katastrophe ist...das kommt daher das ich bald seit 5 Jahren nicht mehr in einem richtigen Bett geschlafen habe „ erklärte dann schließlich. Nur um sachte ihre Stirn zu küssen. „Nein ich bin zu Fuß hier sonst hätte ich dich nicht so schnell erreicht..vorhin meine ich „ erklärte er dann schließlich und erhob sich. Einen arm an ihre Kniekehlen legend und die andere unter ihre Schulter schlingen. So stand er einfach auf und hob sie empor. „ Also wo lang Miss?“ fragte er dann mit einem sachten lächeln, auch wenn ihm klar war das er sie nicht lange so unbeschadet tragen würde – selbst wenn sie nun wirklich nicht schwer war. Aber auf die Dauer würde es seinen Rippen kaum gut tun.
Als sie ihm die Richtung genannt hatte machte er sich schließlich auf den Weg. Erst nach einer ganzen weile setzte er sie dann schließlich ab und sah sich dann bei den Parkenden Autos um. „ Wie sieht den dein Auto aus?“ fragte er dann und sah sich um. Er kannte es ja nicht, aber laut ihrer Beschreibung musste es eigentlich hier irgendwo stehen. Das sie dabei unbewusst an allen Vampiren vorbei gelaufen waren wusste er nicht, aber er war dankbar dafür das ihnen keiner in den Weg getreten war. Sonst hätte das ganze wohl ein schnelles ende genommen und das wäre jetzt wahrlich zu schade gewesen. Selbst wenn sie einiges zu bereden hatten.

[ geht mit Sophia zum Auto | trägt sie | sucht das Auto]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Do Apr 26, 2012 4:08 am

"Break the got damn silence"

Rasend machte sich Moons Puls wieder bemerkbar. Der Krieger stöhnte auf. Er würde sich nie daran gewöhnen, dass Vampirblut so eine Macht hatte. Wobei es ihn bei Indigo schon umgehauen hatte. Das war nicht normal gewesen. Bei all den anderen, hatte es ihn mit der Zeit stärker gemacht, nicht geschwächt wie jetzt.
Sein Blick ruhte nicht mehr auf der bildhübschen Kriegerin, die langsam zu ihm kam, nachdem sie sich mehr oder wneiger von ihrem eigenen Schock erholt hatte. Sanft umgriff sie seine Hände und sofort folgte ein tiefes Knurren auf ihre Berührung, doch Moon bewegte sich nicht. Verbissen kämpfte er gegen den Hass an, der in ihm bei der Berührung aufwallte und sich Luft machen wollte. Seine Zähne knirschten verräterisch, als er sie hart aufeinanderbiss, um sie nciht noch einmal in Indigos Fleisch zu schlagen.
Doch je länger die Berührung anhielt, desto mehr viel die Spannung von dem Blonden ab. Er gab keinen Laut mehr von sich. Ihre Worte drangen an sein Ohr, ohne, dass er Mühe hatte sich unter Kontrolle zu halten, allmählich gewnn er wieder Macht über sich und seinen Körper. Dennoch lachte er schnaubend auf, als er die Bedeutung der Worte realisierte.

"Ich habe dich gewarnt, Indigo. Aber, dass es so hart werden würde, habe auch ich nicht gedacht. Normalerweise wäre es anders gekommen, ich kann mir das selbst nicht erklären."

Erst jetzt lockerten sich seine verkrampften Hände. Die Fingernägel hatten Blutwunden hinterlassen, als er die Hand öffnete, kurz sah er darauf, machte aber keinerlei Anstalten sie zu verschließen. Die Heilung begann schon langsam. Man konnte zusehen, wie das Blut wieder versiegte, und sich die Haut über die Wunde schloss. Als Moon in Indigos Augen sah überfluteten ihn erneut die Schuldgefühle, die er bei dem rausch einfach hatte vergessen können. Bedauernd strich er ih eine Strähne aus dem Gesicht udn legte anschließend schützend den Arm um sie. Niemals hätte er sich darauf einlassen sollen.

"Du hast etwas mit mir gemacht. Etwas in mir verändert."
Seine Worte waren nur leise gesprochen, doch Indigos feines Gehör, würde sie aufschnappen, ehe sie sich verflüchtigen konnten.
Immerhin hatte der Rausch seinen Hunger gelöscht.

{ Nachwirkungen | Indigo | spricht | wieder lieb(^.^)}
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Do Apr 26, 2012 4:49 am

Seit fünf Jahren in keinem Bett gelegen? Der Gedanke ließ sie schaudern. Aber auch nach denken. Wollte er damit anspielen, dass er sich mit ihr ins Bett legen wollte? Sie schluckte leicht. Natürlich wäre es eine schöne Erfahrung für sie... aber doch noch nicht jetzt...Sie würde ihn einfach auf ihrem Sofa schlafen lassen. Es wäre bestimmt bequemer als auf dem Schreibtisch zu schlafen. Aber lange konnte sie nicht darüber nachdenken. Sie lachte leise, als Brannon sie hoch hob."Ich hoffe dir ist klar, dass ich dir als Ärztin davon abrate, so etwas zu tun?",fragte sie lächelnd, aber es war schwer, ernst zu klingen, wo sie sich doch fühlte, als würde sie fliegen. Er setzte sie am Parkplatz ab und fragte, welches Auto ihr gehören würde. Sie lächelte leicht und deutete auf ihren silbernen Porsche, den Boxter S. Die Sitze waren aus rotem Leder. Auch das Lenkrad, die Mittelkonsole, die Innenseite der Türen und die Ablage waren in rot gehalten. Die meisten Frauen behaupteten immer, so einen Wagen nicht zu brauchen und wurden dann jedes mal, wenn sie einen Mann, egal wie hässlich er war, schwach, weil dieser ein solch tolles Auto besaß. Aber weshalb sollte sie sich mit irgendeinem Mann einlassen, wenn sie das Auto selbst haben konnte? "Das ist mein Wagen. Essen und Trinken ist verboten. Nur für den Fall, das wir öfter mit dem Wagen fahren. Für Ausflüge, bei denen sich das Essen und Trinken im Wagen nicht vermeiden lässt, verwende ich meinen Cayman R. Aber, dass ist eine andere Geschichte mit eigenen Regeln..",erklärte sie, während sie Brannon zu ihrem Auto zog. Sie sperrte den Wagen auf, öffnete die Fahrertüre und setzte sich. Sie öffnete das Dach, wie sie es immer tat, es sah einfach besser aus. Dann verstaute sie ihre Handtasche auf dem Rücksitz und lächelte Brannon zu. Sie wartete noch, bis Brannon eingestiegen war und sich angeschnallt hatte, ehe sie den Motor anließ.

Gekonnt parkte sie aus und drückte ihren Fuß langsam und sachte auf's Gas. Sie war niemand, der Geschwindigkeitsbegrenzungen über schritt, dennoch fühlte es sich in dem Wagen schneller an, als es war, denn ihr Haar flog im Gegenwind, der stark um die Ohren brauste. "Falls du dich wunderst, wie ich mir zwei Autos und ein Penthouse.."'Und ein Motorrad das ich kaum verwende...'"..leisten kann: ich habe geerbt. Meine Großmutter ist zwei Jahre nach meiner Mutter gestorben. Sie hatte meinen Vater nie gemocht und gedacht, ich hätte als erst geborene, das Recht auf all ihren Besitz. Keiner wusste, dass sie ihr Testament nach dem Tod meiner Mutter geändert hatte. Naja. Auf jeden Fall hab ich dann heraus gefunden, was für eine tolle Schauspielerin meine Großmutter immer war. Sie sagte immer, sie hätte nicht so viel Geld..." Ein Lächeln zuckte über ihre Lippen und kurz betrachtete sie Brannon, ehe sich ihr Blick wieder auf die Straße blickte. Die Ampel vor der Kreuzung, nach welcher die Einfahrt zu ihrem Haus, beziehungsweise ihrem Appartment, lag, schaltete auf Rot und sie trat vom Gas. Sie fuhr sich durch das Haar und betrachtete Brannon wieder kurz. "Tut mir leid, ich rede einfach gerne...",lächelte sie entschuldigend und fuhr wieder los, als die Ampel auf grün schaltete. Sie bog in die Einfahrt und parkte neben ihrem Zweitauto, welches neben ihrem Motorrad stand. Das Motorrad sprach sie jedoch nicht an. Sie verschloss lediglich wieder das Dach, nahm ihre Handtasche und stieg aus. Fast liebevoll strich sie über die Wagentüre, nach dem sie diese geschlossen hatte.

Sie wartete noch bis Brannon ausgestiegen war, ehe sie abschloss. Sie deutete auf das Haus."Dort drinnen wohne ich. Ein toller Ausblick auf die Stadt von der Terrasse aus.",lächelte sie und ging vor, drehte sich jedoch zu Brannon um, um seine Hand zu ergreifen und ihn mit sich zu ziehen. Sie schloss die Haustüre auf und rief den Lift. Es dauerte nicht sonderlich lange, bis er ankam. Vermutlich nicht einmal eine Minute. Sie betrat den Lift, gab den Code ein, mit welchen sie in ihre Wohnung gelangte und wandte sich dem Mann ihrer Träume zu. "Falls...du vor hast...heute hier zu übernachten, gehe ich mal davon aus, dass du nichts dabei hast, oder?",fragte sie, wartete jedoch nicht auf die Antwort eher sie weiter redete."Das macht überhaupt nichts. Mein Vater war vor zwei Jahren hier und hat einpaar Sachen, Schlafanzug, Boxershorts, Hosen und Hemden, da gelassen, falls er mal wieder kommt. Ihr dürftet in etwa die selbe Größe tragen also kannst du dir gerne etwas von ihm nehmen wenn du willst." Sie machte eine kurze Pause, da der Lift angekommen war und sich die Türen öffneten, um Einblick in ihre Wohnung zu lassen. Einblick und Eintritt. "Zur Einführung, das Bad ist die zweite Tür rechts, das Schlafzimmer die erste Tür rechts und das WC ist gegenüber vom Bad. Die Küche grenzt hier an den Wohnbereich an, also eine offene Küche. Das Zimmer dort am Rand ist der Aufbewahrungsort. Dort befinden sich Putzzeug, Klopapier, Leintücher, Überzüge, Pölster und Bettdecken.",erklärte sie lächelnd und küsste Brannon kurz auf die Wange. Dann atmete sie tief durch, stellte ihre Handtasche auf die Ablage, die den Eingangsbereich und den Wohnbereich trennten. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und stellte diese in den Schuhschrank neben dem Lift. "Möchtest du Rotwein? Oder Weißwein?",fragte sie lächelnd. Sophia trank normalerweise keinen Alkohol, außer es handelte sich um diverse Weinarten, war dafür bei diesen ein wenig pingelig.

[Brannon xx Bank xx Parkplatz xx redet xx fährt xx redet xx Wohnung xx redet]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Apr 27, 2012 8:14 am

Ein wenig erstaunt musterte Brannon das Auto das er nun zu sehen bekam. Nur um dann anerkennend zu nicken. Der Wagen war wirklich sehr schön und die Regeln amüsierten ihn wirklich sehr. Da er früher immer mit Daria unterwegs war, sah er es nicht mehr so eng – aber damals hatte er auch nur ein Familien auto gefahren Hätte er einen Porsche gefahren dann hätten wahrscheinlich genau die gleichen Regeln gegolten. „ Selbstverständlich „ erklärte er schließlich ruhig und lies sich auf die Beifahrerseite sinken. Ruhig schnallte er sich an und musste ein wenig lächeln als sie das Dach zurück fahren lies. Weswegen während der Fahrt der Wind um ihre beiden Gesichter wehte. Nun es zerzauste ihre langen Haare doch ziemlich. Seine kürzeren waren zum Glück davon verschont. „ Es stört mich gar nicht wenn du so viel redest wirklich...auch wenn du damit rechnen musst das ich nicht auf alles eine Antwort habe „ erklärte er mit einem sachten lächeln auf den Lippen. „ Da ich selbst nicht gerne über mein Vergangenheit rede...es ist etwas das eigentlich keiner wirklich hören will. Nicht einmal der vorschriftsmäßige Therapeut mit dem ich reden musste kaum das ich aus dem Krieg zurück war „ erklärte er ruhig und sah während der Fahrt nach draußen. Sich den Weg zu ihrer Penthouse Wohnung genauestens einprägend.

Als sie schließlich hielten stieg auch er aus und ging mit ihr zum Fahrstuhl „ oh ja die Aussicht ist bestimmt nicht schlecht „ sagte er grinsend. Es wäre besser wenn er jetzt nicht sagte das er schon mehrere Sprünge aus einem Flugzeug hinter sich hatte und daher wesentlich mehr Ausblick kannte. Es war auch nicht etwas das er gerne erzählte. Als sie schließlich oben angekommen waren zog auch er seine Schuhe aus und hängte seinen Ledermantel bei Seite. Darauf achtend das er zumindest eine Waffe am Körper behielt. Es war einfach eine Angewohnheit die er hatte. Als sie dann fragte ob er vorhatte die Nacht hier zu verbringen zögerte er ein wenig. „ Ich weis nicht ...so recht „ gestand er dann schließlich und folgte ihrer kurzen Erklärung der Türen und Räume. „ Ich denke das ich das spontan entscheiden werde „. Nur um dann schließlich wieder eine frage zu beantworten. Sie Überhäufte ihn gänzlich mit fragen. „ Wenn es um Wein geht trinke ich nur Rotwein..ich bin kein großer Freund von Weißwein „ antwortete er. Nur um sich dann um zu sehen „ Hast du Hunger? Also wenn du schon für den Wein sorgst,dann kann ich ja zumindest dafür sorgen das das Essen sich zu bereitet „ schlug er vor und ging einfach in die Küche. Nur um sich dann einen Augenblick um zu sehen und dann in den Kühlschrank zu sehen „ Du kochst nicht oft oder?“ fragte er dann halb lachend. Denn es war wirklich sehr wenig darin. Einen Augenblick den Kopf nachdenklich hin und her wiegend bevor er dann begann ein wenig Schinken in dünne Scheiben zu schneiden, nach dem er ein paar Kartoffeln abgewaschen hatte und dann schließlich diese in einen Topf mit Wasser tat um sie zu kochen. „ Also eher ein früher Arme-Leute essen...aber die mag ich meistens am liebsten „ stellte er grinsend fest. Dabei nicht aufsehend sondern sich lieber darauf konzentrierend wie er den Schinken schnitt. Als er das gemacht hatte, begann er etwas Gemüse vor zu bereiten um das eben so in einen Topf zu geben,damit die Erbsen und Wurzeln gar wurden.Erst dann begann er damit den Schinken zu panieren,nach dem er ihn ein wenig weichgeklopft hatte. Erst als er ein wenig ruhe hatte sah er schließlich zu ihr auf zu sehen „ Was machen wir beide jetzt?“ fragte er schließlich sehr leise und wieder ein wenig ernster.

[bei Sophia zu Hause | fängt an zu Kochen | fragt sie etwas]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Apr 27, 2012 8:53 am

Nachdenklich beobachtete Sophia Brannon, als er seinen Mantel auszog. Er war ein toller Mann. Und das nicht nur von außen. Nicht vollkommen perfekt. Aber, wer ist das schon? Er meinte, er würde spontan entscheiden ob er hier blieb. Wenn er es so wollte. Ihr war es recht, auch wenn sie ihn nur ungern hätte gehen lassen. Vermutlich hätte er nur wieder in der Gilde geschlafen. 'Nur Rotwein...gut, ich bevorzuge Rotwein auch..',dachte sie, ließ ihn aber weiter reden. Als er geendet hatte und sich in ihrer Küche umsah, nahm sie sich Zeit zu antworten. "Ich bevorzuge Rotwein auch. Ich trinke zwar auch Weißwein, aber nur in äußersten Notfällen. Und nein, ich koche nicht oft. Ich kann auch nicht kochen. Ein blinder Senior, der sabbert, würde besseres zubereiten als ich. Also nur zu, koch ruhig, ich esse alles...außer es ist von mir!",lachte sie, und ihre Stimme klang hell, während sie beobachtete wie Brannon zu kochen begann. Sie selbst machte sich auf in ihren Aufbewahrungsraum. Der einzige Raum, in welchem Chaos herrschte. Hier Toilettenpapier, dort Leintücher, da Putzzeug. In der hintersten Ecke versteckt lagerte sie ihren Wein. Teuren Wein. Natürlich. Sie nahm eine Flasche aus dem Jahrgang 1802 und schloss die Türe hinter sich, als sie den Chaos-Raum verlassen hatte. Wie sie wusste, musste der Wein lange ziehen, bis er wirklich köstlich war. Mindestens eine halbe Stunde, weshalb sie ihn sofort öffnete. Sie selbst trat zu Brannon in die Küche.

Neugierig beobachtete sie, wie Brannon kochte und schnitt. Vielleicht sollte sie einen Kochkurs besuchen, dann könnte sie ihn einmal überraschen...Oder, eine Idee welche ihre noch besser gefiel, sie ließ sich von ihm unterrichten. Aber darüber könnten sie später reden. Es gab davor noch wichtigeres. Als Brannon fragte, was sie nun tuen würden, überlegte Sophia kurz. "Ich nehme an, reden...Wie geplant...",antwortete sie ruhig und mit einem nervösen Lächeln. Es kam ihr seltsam vor. Aber alles, was bei ihren früheren Beziehungen sonst so spontan war, wollte sie mit ihm nun besprechen. Wann sie es wem sagen würden, wie sie sich nennen durften, wie schnell die Beziehung sich entwickeln würde. Sie wollte alles wissen. Aber was sollte sie sagen, etwa 'Weißt du, ich denke, wir sollten es vorerst keinem sagen.'? Das hörte sich doch fast an, als wäre er ihr peinlich. Aber sie hielt es für das Beste, die Gilde vorerst nicht einzuweihen. Sie war sich sicher, das Brannon eine Mission hatte, und wenn bei dieser etwas schief gehen würde und Brannon erklären würde, dass er nicht da war, weil sie sich gegenseitig die Liebe gestanden hatten, käme das bestimmt nicht allzu gut an. Sie schluckte und fuhr sich durch das Haar. "Also...ich finde...wir sollten der Gilde...nicht unbedingt gleich sagen...dass wir..ähm..." Sie brach ab. Dass sie was waren? Ein Paar? In einer Beziehung? Waren sie das schon? Sie schluckte erneut. "Dass wir...uns näher gekommen sind...",vollendete sie dann den Satz. Sie lehnte sich an den Kühlschrank, und hoffte nicht zu stören. "Und...vielleicht...sollten wir...unser...Verhältnis...definieren...",schlug sie unsicher vor.

[Brannon xx Sophias Penthouse Wohnung xx hört zu xx spricht xx Wein xx spricht xx unsicher]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Sa Apr 28, 2012 5:34 am

Während sie erklärte das auch sie lieber Rotwein trinken würde atmete Brannon ein wenig auf und fing an den Panierten Schinken an zu Braten. Bald schon konnte man den leckeren Geruch gebratenen Räucherschinkens in der Wohnung reichen. Während er dennoch ein wenig nachdenklich ihren Worten zu hörte. Nur um leicht zu nicken als sie sagte das sie reden würden wie geplant. Das sie nichts anderes machen würden, das hatte er erwartet – also mal abgesehen vom Abendessen aber das war wahrscheinlich nur etwas – dass das ganze angenehmer machen sollte. Dennoch stimmte er schließlich mit einem leichten nicken zu als sie sagte es wäre besser wenn sie der Gilde erst einmal nichts sagen würden. Ein wenig suchend Blickte er sich um bevor er dann begann den Tisch zu decken. Nur um sich dann schließlich halb zu Sophia zu drehen als der Tisch gedeckt war und sie zu mustern. Ja..was für ein Verhältnis hatten sie den jetzt? Es war irgendwie ein wenig seltsam und schwierig. Schwieriger als er es sich wahrscheinlich gedacht hatte. Das es schwierig werden würde – war ihm bewusst gewesen, aber so schwierig? Nein das hatte er sich selbst nicht vorstellen können.

Ein seufzen kam über seine Lippen während er die schöne Frau vor sich ansah, neben her als wäre es etwa sganz normales den Schinken in der Pfanne wendend. „ Ich weis es um ehrlich zu sein ...nicht wirklich..“ sagte er dann schließlich. Schließlich Sophia einen zögerlichen Kuss auf die Wange gebend „ Was...glaubst du den ..wie wir ..das ganze am besten definieren könnten? Wenn wir es vor allen Geheim halten wollen die wir kennen...oder viel mehr die ich kenne... dann wäre es wohl mehr ein heimliches Verhältnis..als alles andere...“ erklärte er dann schließlich aus seiner Sicht. „ Wobei es das ja noch nicht mal wirklich wäre...da man ein Verhältnis darüber definiert das man..zusammen...“ er fing ein wenig an herum zu drucksen „ das man mit einander....schläft..“ erklärte er dann nach einer weile ziemlich stammelnd und irgendwie ein wenig verlegen oder verunsichert. Was es genau war konnte er selbst nicht genau sagen.

[bei Sophia im Penthouse | deckt den Tisch | kocht | dreht sich zu ihr um und redet]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Sa Apr 28, 2012 6:40 am

Nachdenklich musterte Sophia Brannon, als er den Tisch deckte,nur um dann seinen Worten zu lauschen. Er schien ebenso wie er, nicht genau zu wissen, wie sie es definieren sollten. Ein heimliches Verhältnis, kam den ganzen ja recht nahe, aber es beschrieb das ganze doch nicht so ganz. Und das erklärte Brannon auch recht gut. Selbst wenn er dabei stammelte. Sie lächelte leicht, auch wenn sie wusste, dass sie vermutlich noch schlimmer rum gestottert hätte. Ein Seufzen kam über ihre Lippen. Es war wirklich eine schwere Frage. Vielleicht sollten sie es auch einfach eine geheime Beziehung nennen. Nur, weil man in einer Beziehung war, musste man ja nicht mit einander schlafen, oder doch? Nachdenklich wiegte sie den Kopf hin und her und betrachtete ihn dabei aufmerksam. Dann setzte sie sich an den Tisch und überlegte weiter. Sie wusste nicht wie sie es formulieren sollte. Immer wieder wenn sie es formulierte hörte es sich schrecklich an. Aber sie musste einfach reden. "Also...ich denke...geheimes Verhältnis ist...wirklich nicht das wahre...vielleicht...würde es...eine geheim Beziehung besser beschreiben...?",meinte sie unsicher und sah verunsichert zu ihm auf. "Ich naja...keine Ahnung...es passt ja irgendwie...oder nicht...?",fragte sie und lächelte nervös.

Dann fuhr sie sich durch das Haar. Sie wusste nicht genau was sie sagen sollte. Also erhob sie sich und schritt zu Brannon. Sie ergriff seine Hand und drückte sie sachte. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen und vermutlich hätte jeder erwartet, das sie ihn küsste. Doch sie stand nur da und betrachtete ihn. Ob sie sich auch in einander verliebt hätten, wenn seine Frau noch lebte? Vermutlich nicht. Und, vermutlich würde er sie auch jetzt nie so lieben, wie er sie geliebt hatte. Sie schluckte leicht und senkte den Blick. Die Hand löste sie jedoch nicht von seiner sondern streichelte mit ihrem Daumen über seinen Handrücken und starrte diesen dabei auch an. Sie legte den Kopf schief und betrachtete nachdenklich immer noch seinen Handrücken.

[Brannon xx Sophias Wohnung xx hört zu xx redet xx denkt]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 30, 2012 12:15 am

Einen Augenblick dachte Brannon darüber nach. War es eine geheime Beziehung? Sie hatten sich grade erst gegenseitig die Liebe gestanden. Irgendwie war das ganze sehr verworren und Kompliziert. Wirklich um einiges Komplizierter als er es jemals geahnt hatte. Dennoch nickte er leicht „ Ja ich denke....das eine geheime Beziehung...diesem sehr..nahe kommt „ sagte er dann schließlich ruhig und lächelte sie sachte an. Dann ging sie auf einmal auf ihn zu. Ergriff seine Hände und drückte diese leicht. Mit einem sanften Blick bedachte er ihre Augen während sie ihn eben so nur ansah. Dann jedoch wandte sie den Blick ab – sah auf seinen Handrücken und zu Boden. Warum tat sie das? Er konnte ihre Gedanken nicht einschätzen, aber es konnten keine guten Gedanken sein. Sachte löste er nach einigem Überlegen eine Hand von ihren und legte sie an ihr Kinn. So konnte er ihren Kopf und auch ihren Blick heben. Sachte legte er seine Stirn an die ihre und schloss für einen Augenblick die Augen. Nur um dann leise fest zustellen „ Ich kann..deine Gedanken nicht lesen..Sophia..wenn dich etwas bedrückt oder...dir Kopfzerbrechen bereitet solltest du es mir sagen..“ bat er dann schließlich leise und öffnete seine Augen wieder. Ihr aus nächster nähe in die ihre sehend. Selbst ihre Augen verrieten nicht, was sie dazu gebracht hatte den Blick zu senken. Welche Gedanken es waren die sie scheinbar zu bedrücken schienen. Doch eines war klar, wenn sie beide eine Beziehung führen wollten, dann mussten sie auch über so etwas reden. So unangenehm es vielleicht sein mochte – aber es tot zu schweigen würde garantiert nicht helfen. „ Bitte...sag mir was dir eben durch den Kopf gegangen ist...“ bat er noch einmal und strich mit seinen fingern sachte von ihrem Kinn zu ihrer Wange. Um dort sachte über ihre Haut zu streichen.

Natürlich machte er sich eben so Gedanken darüber wie es sein würde. Wieder kam in ihm die Frage auf ob er sich auch in Sophia verliebt hätte wenn seine Familie noch leben würde. Aber wäre er dann zur Gilde gegangen? Nein ...würden Daria und Elena noch Leben hätte er bis zum ende seines Dienstes weiter bei der Army gearbeitet...um danach so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Also hätte er – ohne Darias und Elenas Tod Sophia niemals kennen gelernt. War dieser Gedanke makaber? Er wusste es nicht und konnte es nicht einschätzen. Nie würde er aufhören an Daria und Elena zu denken...das war ihm eben so klar. Aber es wäre auch zu viel verlangt wenn er sie vergessen sollte. Denn das konnte er nicht. Trotzdem würde er Sophia nie mit Elena vergleichen...das hatte er sich fest vorgenommen. Die beiden waren gänzlich unterschiedliche Charaktere gewesen und sie zu vergleichen wäre beiden gegen über nicht Fair. Er liebte Sophia...genauso wie er Elena gebliebt hatte. Denn je mehr Zeit er mit Sophia verbrachte, desto schmerzhaft klarer wurde ihm das Elena gestorben war vor vielen Jahren. Ebenso wie seine Tochter. War es also verwerflich wenn er sich neu verliebte? Wahrscheinlich gab es viele die ihm deswegen mehr als seltsam und skeptisch mustern würden,vor allem da Sophia 16 Jahre jünger als er war. Aber Elena...hätte ihn wahrscheinlich sogar dazu ermutigt wenn die die Gelegenheit hätte mit ihm zu sprechen. Sich verständlich zu machen nach ihrem Tod. Es war befremdlich neu zu lieben, selbst wenn es etwas schönes war. So war es dennoch noch etwas seltsam – doch das würde es garantiert nicht bleiben. Denn er liebte Sophia, mehr als alles andere auf der Welt....

bei Sophia zu Hause | denkt nach | bitte sie um etwas ]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 30, 2012 12:49 am

Sophia tat sich nicht die Mühe gegen seine Hand anzukämpfen, um ihm nicht in die Augen sehen zu müssen. Sie ließ ihren Kopf heben und sah ihn an. Es kam ihr alles zu schön vor um echt zu sein. Selbst mit den Gedanken, den widerlichen Gedanken an seine verstorbene Frau, war es ein wundervoller Augenblick. Aber war es nicht doch zu wundervoll? Zu schön um wirklich real zu sein? Vielleicht schlief sie auch nur. Aber das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie konnte ihn doch vor sich spüren. Fühlte seine Stirn an ihrer. Sie schluckte bei seinen Worten, schaffte es aber nicht, ihren Blick von seinem abzuwenden. Gerne hätte sie ihn angelogen. Ihr Gedanke kam ihr falsch und unhöflich vor, sie wollte es nicht aussprechen. Aber sie konnte nicht lügen. Es war viel zu leicht zu erraten, wenn sie log. Doch sollte sie sagen "Mich bedrückt der Gedanke, dass du mich vermutlich nie so sehr lieben wirst, wie du deine Frau geliebt hast."? Es kam ihr bizarr vor. Sie schloss die Augen, um nicht mehr in seine sehen zu müssen. Wieso konnte es nicht leichter und unkomplizierter sein? Ein Seufzen kam über ihre Lippen. Ihr war klar, dass er auf eine Antwort wartete. Und irgendwann müssten sie darüber reden. Sie öffnete ihre Augen und sah wieder in seine blauen Seelenspiegel. "Ich...habe nur darüber nachgedacht...dass...wie sehr zu deine Frau...geliebt haben musst...",meinte sie zögernd und leise. Es war keine Lüge. Nicht haargenau das was sie gedacht hatte, aber auch keine Lüge. Sie lächelte sachte und küsste ihn kurz, ehe sie sich von ihm löste. "Aber...ich sollte wohl aufhören mir darüber Gedanken zu machen.",lächelte sie, während sie zwei Weingläser aus einem Schrank suchte und auf den Tisch stellte. Sie sah kurz zum Wein. Ein wenig bräuchte er bestimmt noch. Lächelnd setzte sie sich und betrachtete Brannon nachdenklich.

Alles hat eine Schattenseite. Fast ein wenig wehmütig erinnerte sie sich daran, wie ihre Mutter es ihr erklärt hatte, als ihr erster Freund mit ihr Schluss gemacht hatte. Damals war sie aufgelöst wesen, hatte sich in ihrem Zimmer verkrochen und sich tagelang nur von Schokolade ernährt. Sie hatte nicht wahr haben wollen, dass so etwas passieren konnte. Aber wenn sie heute an all dies zurück dachte, so wahr sie froh, all das erlebt zu haben. Sie würden keine Tat ändern, keinen Fehler rückgängig machen. Denn all dies hatte sie doch erst zu Brannon gebracht. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen und sie beobachtete den Mann, weniger nachdenklich als davor, viel eher liebevoll und wertschätzend. Zufrieden legte sie den Kopf schief. Sie war wirklich glücklich. "Einen Mann wie dich wünscht sich jede Frau...",sprach sie leise und doch deutlich. Ihr Blick musterte ihn von oben bis unten. Und von unten nach oben, blieb erst bei seinen Augen wieder hängen. "Ich kann mich glücklich schätzen dich kennengelernt zu haben...",lächelte sie liebevoll, blieb jedoch sitzen.

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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 30, 2012 1:15 am

Eingehend musterte er ihre Augen und schon alleine das sie ihm scheinbar nur die halbe Wahrheit sagte wusste er worüber sie nachgedacht hatte. Als sie zum Schrank ging und den Wein holte drehte er sich wieder zu dem Essen und nahm das letzte Stück paniertem Schinken raus. Nur um dann die Kartoffeln ab zu gießen zu Pellen. Zu dem Gemüse machte er einfach eine schlichte Bratensoße. Die ging am einfachsten und war leicht zu machen mit dem wenigen das sie hatte. Nur um sie dann wieder musternd an zu sehen. Wie sollte er ihr das ganze bloß erklären. Ja er hatte Elena geliebt...bis zu einem gewissen Grad liebte er sie auch immer noch. Aber...Sophia war es doch, der jetzt sein Herz gehörte. Ruhig deckte er neben diesen Gedanken das Essen auf und sah dann zu Sophia. Sachte nun ihre Hände nehmend und diese sachte streichelnd „ Sophia...ich weis worüber du nachdenkst..selbst wenn du mir eben nicht alles gesagt hast...“ sagte er dann leise und küsste schließlich ihren Handrücken. „ Elena ist...Tod..das wird mir mit jedem Tag, mit jedem Moment bewusster je länger ich in deiner Nähe bin. Ich kann dir nicht sagen ob ich dich auf genau die selbe weise liebe wie ich sie geliebt habe...aber ich liebe dich..selbst wenn es vielleicht etwas anders ist als damals..weil..ich älter bin..und viel mehr erlebt habe als ich es eigentlich wollte. Wenn man dich mir nehmen würde...würde ich daran genauso sehr zerbrechen wie ich damals an Elenas und Darias Tod zerbrochen bin ..“ sagte er dann schließlich sachte. „ Zwar..ist es zu Anfang momentan noch ein wenig seltsames Gefühl...weil..ich solange nicht wahr haben wollte das sie Tod sind.. aber ich weis dass das Gefühl verschwinden wird..vielleicht nicht in den nächsten Stunden ...aber es wird gehen und ich hoffe sehr das du ...nie unsere Beziehung mit der von Elena und mir vergleichst...das hier..ist eine...andere und eine neue Beziehung für mich und für dich. Und wahrscheinlich für uns beide momentan eben so befremdlich ...aber..ich wäre für sie gestorben wenn ich damals mit ihr hätte tauschen können...aber genauso sehr würde ich auch für dich sterben wenn es sein müsste. Und sich Gedanken zu machen was wäre, wenn wir uns kennen gelernt hätten und Daria und Elena noch leben würden, das bringt nichts. Ich hätte die Gilde nie übernommen wenn die beiden noch Leben würden...wir wären uns in dem Sinne also sonst nie begegnet...“. Einen Augenblick schwieg er bevor er ihr den Stuhl zu recht rückte damit sie sich an den Tisch setzten konnte. „ Und ich bin froh das wir uns begegnet sind....“ fügte er dann schließlich hinzu.

Ruhig setzte er sich ihr gegen über hin und musterte Sophia einen Augenblick. Nun begannen seine Gedanken wieder zu rattern. Was wäre wenn er ihr doch begegnet wäre obwohl Daria und Elena noch leben würden. Es brachte ihn schwer zum schlucken. Hätte er Elena betrogen um bei Sophia zu sein? Ob er so etwas wirklich hätte tun können? Schwer schluckte er bei dem Gedanken und sein Blick wanderte zu dem Essen, denn irgendwie verschlug ihm dieser Gedanke den Appetit. Was wäre gewesen wenn er sich trotzdem in Sophia verliebt hätte und Elena jedoch seine Frau gewesen wäre und noch lebte? Er hätte keinen Ausweg gewusst. Hätte sich wahrscheinlich von beiden Ferngehalten, denn das hätten beide Frauen keinesfalls verdient. Aber ob er zuvor Elena betrogen hätte und ob Sophia das zugelassen hätte, das konnte er sich nicht beantworten und das wollte er sich auch nicht beantworten. „ Ich ..möchte dir gerne beweisen das ich dich liebe Sophia..“ sagte er dann schließlich und griff in seine Hosentasche um die kleine Metalldose heraus zu kramen und sie auf den Tisch zu legen. „ Hier...“ sagte er dann schließlich schwer schluckend – über das was er hier grade tat. Warum musste er sich beweisen? Er wusste es nicht, aber er hatte das Gefühl es tun zu müssen „ Ab sofort werde ich mir meine Tagesdosis direkt morgens bei dir abholen...“ sagte er dann schließlich. Sophia wusste natürlich genau das in dieser Metalldose immer seine Schmerzmittel enthalten waren. So waren sie vor dem meisten geschützt, wenn er sich mit einem Vampir anlegte. Er ahnte wie schwer ihm das fallen würde und wie sehr er wahrscheinlich unter den Entzugserscheinungen leiden würde, selbst wenn sie nur deutlich schwächer sein würden als wenn er alle Medikamente absetzten würde. „ ich weis das du nicht viel davon hältst das ich so viele Tabletten schlucke und hoffe das ich dir so die Ernsthaftigkeit meiner Worte vorhin beweisen kann...“ fügte er leise hinzu.

[Bei Sophia zu hause | denkt den Tisch | gibt ihr seine Medikamentendose]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 30, 2012 1:39 am

Nachdenklich hörte Sophia zu. Sie lächelte zwar leicht, dennoch war es schwer die Beziehung nicht mit seiner vorherigen zu vergleichen. Es war die Angst, ihm nicht das geben zu können, was er sich erhoffte. Aber sie nickte dennoch und sah ihm unverwandt in die Augen. "Ich werde mein bestes geben Brannon. Aber es ist... wirklich ..befremdlich. Und...ich weiß einfach nicht, wie weit ich gehen kann, was ich tun kann um dir zu gefallen...",erklärte sie und fuhr sich durch das Haar, wie sie es so oft getan hatte. Als er meinte, dass er die Gilde nie übernommen hätte, wenn seine Frau noch leben würde, brachte er auch sie zum nachdenken. Sie fragte sich, was passiert wäre, wenn sie ihren letzten Freund nicht betrogen hätte. Sie wusste, dass er oft mit dem Gedanken gespielt hatte, ihr einen Antrag zu machen. Vielleicht hätten sie geheiratet? Vielleicht wäre auch sie nie zur Gilde gekommen, hätte nie Brannon kennen gelernt. Erst als Brannon wieder etwas sagte, tauchte sie aus ihren Gedanken. Ihr beweisen das er sie liebte? Sogleich sie sich geschmeichelt fühlte, fand sie es auch lächerlich. Er legte seine Metalldose auf den Tisch. Vielleicht hätte sie sie einfach zurück schieben sollen. Doch sie ließ sie stehen. Fasste sie nicht an. Sie seufzte leise. Zwar war sie glücklich darüber, dass er beschlossen hatte, weniger zu nehmen, dennoch machte sie sich sorgen über die Nachwirkungen. Liebevoll betrachtete sie ihn. "Du musst mir nichts beweisen Brannon. Ich glaube dir auch so.", meinte sie sanft und schenkte erst ihm und dann sich selbst Wein ein. "Außerdem kann ich die Dosis nicht so schnell runter setzen...ich kann sie nur langsam senken...",erklärte sie dann ein wenig ernster."Oder glaubst du, dass ich dich wieder zusammen nähen will, weil du dank Entzugserscheinungen von nem Vampir auseinander genommen worden bist? Nein...vorerst reicht es, wenn du eine feste Menge hast und nicht hier und da so viele ein wirfst wie du denkst. Oder nimmst du immer gleich viel?",fragte sie neugierig und nahm sich etwas zu essen, auch wenn sie kaum noch Hunger verspürte.

[Brannon xx denkt xx spricht xx Wein xx Essen]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 30, 2012 2:02 am

Ein wenig ernst musterte er sie bevor er dann ein wenig seufzte „ Du musst dich nicht zwingen mir zu gefallen..auch wenn seine etwas tollpatschigen Unfälle dabei wirklich sehr niedlich sind...dennoch möchte ich nicht das du dich verstellst Sophia nur um mir zu gefallen. Glaubst du nicht das ich mich in dich verliebt habe weil du so bist wie du bist?“ fragte er ernst und sah dann auf die Metalldose die sie nicht an sich nahm. Erst einmal griff er zu dem Weinglas und roch kurz an dem roten Getränk in diesem. Nur um dann ein wenig zu probieren. Es war wirklich ein guter Wein und dennoch schmeckte er ein wenig fade ob des ernsten Themas. Erneut lächelte er sie an und füllte sich nach ihr etwas zu essen auf „ Ich bin zäher als ich aussehe Sophia..“ erklärte er dann schließlich ruhig. „ Ich werde mich nicht so einfach von einem Vampir auseinander reißen lassen. Schließlich bin ich auch nicht gestorben als Gary mich so zugerichtet hat..“ stellte er sehr leise fest und nahm lieber schnell noch einen Schluck Wein. War er den gänzlich übergeschnappt? Er hatte ihr grade gesagt das Gary derjenige gewesen war der ihn so zusammen geschlagen hatte, das er bei Sophia im Krankenzimmer fast das Bewusstsein verloren hatte und es war wirklich selten das er trotz Medikamenten, die er sich immer nach bedarf einwarf, trotzdem kurz davor war das Bewusstsein zu verlieren. „ Ich werde nicht sterben nur weil du mir meine Medikamente morgen früh strikt Dosierst..keine sorge.. Außerdem möchte ich es für dich tun. Wie gesagt ich weis das du nicht viel davon hältst das ich so viele nehme...und um genau zu sein..schlucke ich sie immer nach Bedarf...“ gestand er ihr dann schließlich. Weswegen Sophia sich wahrscheinlich gut zusammen reimen konnte wie viele er wahrscheinlich erst letzten geschluckt haben musste und vor allem was für schmerzen er gehabt haben musste – nach dem Gary ihn zusammen geschlagen hatte.

Etwas Appetitlos begann er dann schließlich eben so zu Essen wie auch Sophia, selbst wenn er natürlich immer noch über das gesagte und geschehene nachdachte.Während er grade dabei war ein paar Kartoffeln auf zu spießen und dann kurz darauf zu verspeisen kam ihm der Gedanke was er machen würde wenn Gary jemals seine wirkliche Schwachstelle heraus finden würde. Sophia. Wenn er ...damit drohte ihr etwas an zu tun war ihm sofort klar was er tun würde. „ Eins..solltest du jedoch wissen Sophia..wenn..wenn die Vampire jemals raus bekommen das ich in dich Verliebt bin, werden sie Jagd auf dich machen...“ sagte er dann schließlich leise und irgendwie verging ihm der Appetit grade vollkommen bei dem Gedanken. „ Dann ..muss dir klar sein das ich dich ..koste es was es wolle befreien werde...“ und er wusste was es kosten würde. Den Tod des Gildenanführers, damit die Gilde Kopflos war. Seinen Tod. Es war vollkommen verrückt was sie versuchen – aber auf sie verzichten? Darauf verzichten ihr zu sagen das er sie liebte und ihre nähe zu genießen? Nein das konnte und wollte er auch nicht. Es mochte zwar makabrer klingen aber jedes mal wenn er im Krankenzimmer von ihr behandelt wurde, genoss er es sogar ein kleines Stück weit. „ Da würdest weder du noch irgendwer anderes mich von abbringen können..selbst wenn wir jetzt nicht zusammen wären.“. ' zusammen sind...' das hörte sich schön an wenn er es Gedanklich wiederholte. Er war....mit ihr zusammen und um nichts auf der Welt wollte er sie wieder her geben.

[Bei Sophia zu Hause | isst & Trinkt | Antwortet & denkt nach ]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 30, 2012 4:09 am

Lächelnd senkte den Kopf. Ja, sie war in seiner Gegenwart wirklich recht tollpatschig, da sie sich kaum auf etwas konzentrieren konnte. Als er sagte, dass Gary ihn zusammengeschlagen hatte, wurden ihre Gesichtszüge starr und sie hob den Kopf. "Was?" Entgeistert starrte sie den Mann sich gegenüber an und stocherte in ihrem Essen. Die Sympathie, welche sie dem Vampir bis jetzt entgegen gebracht hatte, war verflogen. Aber Brannon redete schon weiter, weshalb sie beschloss das Thema vor erst unter den Tisch fallen zu lassen. Als er wieder über die Pillen redete, seufzte sie leise. "Gut. Aber du solltest dich nicht wundern, wenn es dir dann schlechter geht. Entzugserscheinungen wirst auch du sagen, egal wie zäh du bist.", erwiderte sie ruhig und ergriff schließlich die Dose. Sie hatte wirklich nicht viel Hunger, dennoch schob sie sich einen Bissen in den Mund. Er war ein guter Koch, dass musste sie zugeben. Und das fiel ihr auch nicht sonderlich schwer. Es war ja nicht so, dass sie sich überwinden müsste, ihn zu loben. Sie aß noch ein wenig, ehe sie einen Schluck vom Wein nahm. "Es ist ein Wunder, was du mit dem zusammen gebracht habe, was ich da hatte. Du bist ein wundervoller Koch..",grinste sie.

Als er weiter redete, zog er wieder ihre Aufmerksamkeit auf sich. Es war ihr klar, dass Vampire versuchen würden, sie ihm zu entreißen. Sie seufzte leise und und begann wieder in ihrem Essen zu stochern. Leider wusste sie auch, dass Brannon versuchen würde sie zu befreien. Sie atmete tief durch und nahm einen Schluck vom Wein. Das hieß wohl, dass sie sich sehr anstrengen musste, um sich nicht zu verraten. Sie seufzte leise. "Dann müssen wir wohl aufpassen. Und ich nimm vielleicht besser immer Pfefferspray und...naja irgend eine kleinere Waffe zur Selbstverteidigung mit...",meinte sie und schmunzelte leicht. Dann aß sie den Rest noch auf und nahm einen Schluck vom Wein. "Aber ich lasse nicht zu, dass du verletzt wirst. Nicht wegen mir...", erklärte sie ruhig aber doch bestimmt. Dann räumte sie ihren Teller weg und wartete nur noch darauf, dass Brannon fertig wurde und sie auch seinen wegräumen konnte. Der Gedanke, Schuld an seinen Verletzungen zu haben, ließ sie schaudern.

[Brannon xx Sophias Wohnung xx antwortet xx denkt]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 30, 2012 7:33 am

Ruhig hatte Brannon seinen Teller eben so leer gegessen während er ihr zuhörte. Dann schließlich noch einen Schluck von dem Wein nehmend. ' Pfefferspray wird Vampire kaum aufhalten ' dachte er sich wenn auch ein wenig lächelnd. Manchmal mochte er ihre leichte naive Art sehr gerne. Sie wirkte dann so unbekümmert und fröhlich. Das konnte er selbst sich nicht erlauben. „ Ich weis das ich Entzugserscheinungen haben werde....“ sagte er sehr leise. Er fürchtete diese sehr auch wenn man es ihm grade selbst in seinen Augen nicht ansehen konnte. „ Aber auch das werde ich irgendwie überstehen, schließlich habe ich dann ja immer noch dich...meinen Engel im Krankenzimmer....wenn du nicht wärst...hätte ich gewiss schon in einigen Momenten aufgehört darum zu Kämpfen bei Bewusstsein zu bleiben „ erklärte er dann schließlich mit einem sachten lächeln. Also half er ihr beim Abdecken und eben so dabei als sie die Spülmaschine einräumen wollte. Erst dann sah er sie schließlich einen Augenblick nachdenklich an bevor er dann die beiden Gläser Wein holte. Ruhig gab er Sophia ihr Glas und nahm dann wieder einen Schluck aus seinem. Dabei den Blick nicht von ihren Augen wendend. Wieder versank sein Blick in ihren und wieder kam dieser unglaublich starke drang sie jetzt einfach zu küssen.

Sachte legte er einen Arm um ihre Taille und zog sie ein wenig dichter an sich heran.Selbst wenn er sie einfach nur eine ganze weile betrachtete. Wie gerne würde er jetzt ihre nähe spüren ihre Haut an der seinen und keinen lästigen Stoff dazwischen. So lange wollte er das bereits und jetzt war er bei ihr zu Hause. Sie befanden sich seit heute in einer Beziehung und warum sollte er jetzt nicht an so etwas denken. Oder es vielleicht sogar in die Tat umsetzten? Leicht schluckte er – nein wie würde das den wirken wenn er sie jetzt dazu brachte mit ihm im Bett zu verschwinden. Vor allem wenn er vor hatte heute Nacht nicht hier zu schlafen. Es wäre nicht unbedingt die feine Art und Weise. Sachte beugte er sich zu ihr hinunter und küsste zärtlich ihre Lippen. Nur wenige Zentimeter löste er seine Lippen danach von den ihren um dann leise zu hauchen „ Ich...sollte gehen sobald ich den Wein ausgetrunken habe...ich fange bereits jetzt an...andere Gedanken zu hegen die wahrlich nichts mehr mit Gesprächen zu tun haben..“. Sachte fuhren seine Finger dabei über ihren Rücken, denn schließlich lag diese noch immer um ihre Taille geschlungen. „ Außerdem..warten die anderen gewiss auf eine Erklärung warum ich sie abgehängt habe..trotz des Planes...und..wenn ich hier bleibe...ich weis nicht...was dann passiert „ sagte er leise und lächelte etwas matt, aber dennoch ehrlich. „ Ich hoffe doch du bist mir nicht böse wenn ich das tue oder?“ fragte er ein wenig zögerlich und sah sie fragend an. Ihren Atem an seiner Haut zu spüren war ein unbeschreibliches Gefühl – das sogar sein vorhaben, nach dem er den Wein ausgetrunken hatte, zu gehen in die Knie zu zwingen vermochte. Ihr warmer Atem, ihre so angenehme Nähe die ihm einen Schauer durch den Körper jagte. Genauso wie ihre Augen die ihn immer wieder in ihren Bann zogen. Alles in ihm schrie danach sie jetzt einfach dicht an sich heran zu ziehen und sie zu küssen, zu liebkosen. Sie vielleicht sogar langsam richtig Schlafzimmer zu manövrieren und was dann dort passierte wüssten nur die beiden. Doch dieser Gedanke war zwar schön, genauso wie die Vorstellung,aber es erschien ihm dennoch immer noch als zu früh.

[bei Sophia zu Haus | räumt ab | zieht sie zu sich | Denkt nach]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 30, 2012 7:59 am

Wie gern wäre Flynn in dem Moment mit Killian allein gewesen. Er schmeckte den anderen Vampir auf seinen Lippen, als würden sie sich gerade küssen, obwohl er erst vor einer viertel Stunde getrunken hatte. Wie gern hätte er mehr davon gehabt. Den Braunhaarigen geküsst, bis sie beide an den Lippen des Anderen erstickt wären. In den Armen von demjenigen zu sterben, den man liebte, das war doch ein Tod, den man über sich ergehen lassen konnte. Aber leider, leider - oder auch irgendwie zum Glück - hatte er jetzt nicht die Zeit, Killian zu Tode zu küssen. Denn leider, leider, leider war Darren hier. Dieser geheimnisvolle dunkle Krieger kam immer ausgerechnet dann, wenn er am wenigsten gebraucht wurde. Obwohl, vielleicht war es ja gar nicht so falsch, ein wenig von dem Geturtle abgelenkt zu werden. Andererseits - wie sollte er davon abgelenkt werden, wenn sein ganzer Körper davon summte, dass Killian und er eng aneinander standen und Händchen hielten?
Flynn schaffte es nur schwer, dem Gespräch seines Killians und des Schwarzhaarigen zu folgen, aber trotzdem tat er es. Er fragte sich, warum Darren immer so dunkel und knurrig sprach, mit diesem eindeutigen Hauch von Sarkasmus in der Stimme. Er konnte nicht verstehen, was die Menschen und auch die meisten Vampire an dieser Art sich auszudrücken so mochte. Sarkasmus war etwas, das wirklich zu den überflüssigen Dingen in der Gesellschaft gehörte. Ganz im Gegenteil zu Küssen ... er zwang sich, den Gedanken nicht zu Ende zu denken und das Bild, das sich in seinen Kopf eingeschlichen hatte, zu verdrängen. Wie sollte er sich auf einen möglichen Kampf konzentrieren, wenn er die ganze Zeit nur daran denken konnte, wie es war, Killian zu küssen? Das war nicht gesund. Ganz und gar nicht gesund. Aber es tat gut. Ein leichtes Funkeln glitt durch seine dunklen Augen.

"Gary braucht uns. Und weil er das weiß, würde er es nie wagen.", beantwortete Flynn die Frage, die eigetnlich an Killian gestellt gewesen war. Dann ging er auf die Worte beider ein, dass man sich über Garys Befehle hinwegsetzen sollte. Er war natürlich nicht unbewaffnet hier. Gut versteckt in den großen Taschen seiner Cargohosen steckten eine .9mm, die Lissa ihm erst neulich aufgerüstet hatte, sodass der Schalldämpfer nur noch halb so groß, aber doppelt so effektiv war, und eine 45er, die genauso aufgerüstet war wie die andere Schusswaffe. "Eine verdammt gute Idee, Gentlemen. Wo fangen wir an?", fragte er, und ein Grinsen breitete sich auf seinen Zügen aus, das nicht mehr ganz so sorglos wirkte wie die Male zuvor, sondern fast schon ein wenig blutrünstig.

{ KILLIAN & DARREN || Gedanken xxx Antwort }
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