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 Das Geheimquartier der Gilde

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BeitragThema: Das Geheimquartier der Gilde   Mo Mai 28, 2012 8:26 am

BESCHREIBUNG
Eine Villa mit recht großem Garten. Das ist das Geheimversteck der Gilde. Doch natürlich ist nicht nur dieses hübsche Häuschen Teil des Verstecks: Unterirdisch liegen alle wichtigen Räume. Fährt man um das Haus herum, senkt sich der gepflasterte Weg und führt anschließend zu einem garagenähnlichen Eingang. In dem riesigen Raum finden die Motorräder und Autos der Gilde und ihrer Mitglieder ihren Platz. Von der geheimen Garage aus betritt man direkt ein weitläufiges System aus Gängen. Der erste Raum ist das Krankenzimmer, in dem die Ärzte der Gilde die Verletzten und Kranken versorgen. Direkt gegenüber liegt das Besprechungszimmer der Gilde - angrenzend daran das Büro des Gildenanführers. Folgt man weiter dem Gang, kommt man zu einem komplett sterilen Raum - das Labor. Hier wird mit Stoffen herumexperimentiert, um ein wirksames Bekämpfungsmittel gegen die, wie man sie in Gildenkreisen oft nennt, 'Parasiten' (gemeint sind Vampire & Werwölfe) zu finden. Gegenüber findet man ein gemühtlich eingerichtetes Büro mit einigen Skizzen. Es ist das Ingeneurszimmer. Hier werden neue Waffen und alles mögliche an nützlichem SchnickSchnack hergestellt und geplant. Folgt man nun dem Gang findet man viele kleine Zimmer, die nur das Nötigste beinhalten - sie werden von den Gildenmitgliedern bewohnt. Ganz am Ende des Ganggewirrs liegt ein gut gesichertes Lager für Waffen - man kann diesen Raum nur mit dem passenden Zahlencode betreten.

LAGE
Stadtrand von Las Vegas

BILDBEISPIEL:
 
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Fr Jun 01, 2012 7:08 pm

Zwei Tage. Zwei verfluchte Tage. Zwei verdammte, verfluchte, beschissene Tage hatte Brannon sie allein gelassen. War er entführt worden? Oder vor ihr geflohen? Nein. Weshalb hätte er vor ihr fliehen sollen...? Das ergab doch alles keinen Sinn. 'Gary...',schoss es ihr durch den Kopf. War Gary schuld an seinem Verschwinden? Hatte er Brannon, ihrem geliebten Brannon, etwas angetan? Der Blick der jungen Frau blieb an Klaus hängen, nach dem sie jeden Winkel des Besprechungszimmer betrachtet hatte. Sie stand. Seit zirka einer Stunde stand sie hier und überlegte. Ihre Stirn war in Falten gelegt gewesen und kein Wort war über ihre Lippen gekommen. Nun aber, wo sie dachte eine Spur gefunden zu haben, wandelte sich Ratlosigkeit in Wut um. Wie konnte es dieser elendige Mistkerl wagen ihr Brannon zu nehmen? Sie griff nach ihrem Wasserglas, bis jetzt hatte sie es nicht angerührt, weshalb es noch voll war, und trank es aus. Es wirkte, als würde sie sich an dem Glas festhalten. Brannon war weg. Und Gott ja, sie vermisste ihn nicht nur als Gildenführer. Da aber außer ihr und Brannon niemand etwas von der 'Beziehung' wusste, gab es keinen Sinn, darüber zu reden. Vermutlich überraschte sie Klaus ebenso sehr, wie sich selbst, als sie das leere Glas quer durch den Raum schmiss, bis es schließlich an einer Wand zersprang und Scherben klirrend auf den Boden fielen.

"Wo sind die anderen, wenn man sie mal braucht? Brannon ist seit zwei Tagen nicht mehr hier und anscheinend sind wir die einzigen, die man überhaupt noch dazu gebrauchen kann, um ihn zu suchen...",knurrte sie. Die sonst so sanfte Stimme der Ärztin war nun scharf und gleichzeitig so eiskalt, dass man fast schon befürchten musste, einzufrieren. Wenn Gary Brannon auch nur ein Härchen gekrümmt hatte, dann ... Schnell verbannte sie die Gedanken aus ihrem Kopf. Es gab wichtigeres, weit aus wichtigeres. Sie betrachtete nachdenklich die Scherben am Boden. Zugegeben, war es nicht das erste Glas, das leiden musste, aber es überraschte sie doch immer wieder, dass sie dazu in der Lage war. Endlich bewegte sie auch ihre Füße, als sie an das Fenster trat, auf den riesigen Garten hinab blickte. Ein schönes Haus. Ja, es war wirklich ein wunderschönes Haus von außen. Sie seufzte, ihre Finger fuhren vorsichtig über das Glas, als wäre es Brannons Wange. "Ich hätte...ja so die ... Theorie das der General der Vampire etwas mit seinem Verschwinden zu tun hat...",begann sie, ihre Stimme klang um einiges ruhiger als davor, und wandte sich Klaus zu, ehe sie weiter sprach: "Im Rahmen des Möglichen wäre es doch, oder nicht? Er hasst Brannon und ist sein schlimmster Feind. Außerdem würde ich sonst kein größeres Arschloch kennen, dass in der Lage wäre einen Mann mit Entzugserscheinungen zu entführen..." Sie atmete tief durch, das weiße Top und die dazugehörigen, weißen Jeans lagen eng an, keine Falte war zu sehen. Vermutlich weil sie so oft darüber gestrichen hatte.

[Besprechungsraum xx bei Klaus xx denkt xx schmeißt Glas an die Wand xx spricht]
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Robert Holmes
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   So Jun 03, 2012 8:01 am

Noch immer saß Robert in aller ruhe in seinem Zimmer. Lediglich mit seinem weißen Hemd, Unterwäsche und seinem flickigen Morgenmantel bekleidet. Die Geige in der Hand war sein Blick auf das Fenster gerichtet. Der Glasige Blick seiner rot unterlaufenen Augen. Die klarmachten das Robert wieder einmal etwas getrunken hatte das definitiv nicht dazu geeignet war, das er es Trank. Nachdenklich zupfte er an den Seiten seiner Geige herum, spielte eine wahllose Melodie oder viel mehr Töne. Die letzten Geschehnisse waren wirklich sehr interessant. Brannon war also verschwunden. Keiner hatte irgendeine Ahnung wo er war und seine Freundin schien scheinbar vollkommen aufgelöst zu sein – wie er dem klirren entnehmen konnte. Woraus Robert schloss das sie wieder einmal etwas zertrümmert hatte. Frauen.
Plötzlich wandte er sich herum und sah sich um. Es war eigentlich eine Besprechung einberufen worden. Eigentlich sollte er da vielleicht hin gehen. Selbst wenn nur Sophia diese einberufen hatte aber nun gut es machte ja sonst niemand. Also legte er die Geige beiseite und schloss den Geigenkasten. Kurz fuhr er sich durch die zerzausten schwarzen Haare. Gleichgültig warf er seinen Morgenmantel bei Seite und suchte sich eine schwarze Hose heraus. Band sie mit einem schwarzen Gürtel fest, es interessierte ihn wenig dass das weiße Hemd noch etwas aus der Hose hing. Stattdessen griff er zu seiner Weste und zog diese an, passend zu den silbernen Stickereien oder dem silbernen Muster auf der Weste griff er nach einem herum liegenden Tuch. Um dieses dann ein wenig unachtsam und vor allem nicht grade ordentlich um seinen Hals und den Kragen des Hemd zu wickeln. Dann griff er zu dem schwarzen Gehrock und zog diesen eben so über. Musterte dann schließlich in der Ecke seine Gehstöcke die er hatte. Einen Augenblick den Kopf hin und her wiegend bevor er sich für den silbernen entschied, in dessen Griff ein Edelstein eingearbeitet war. Natürlich hatte dieser Gehstock auch sein Geheimnis, wie fast alles das in dem Besitz des 32 Jährigen war. Kurz sah er sich in seinem Zimmer um in dem das blanke Chaos herrschte. Pergamente, Bücher, Zeichnungen, Kleidung, Tabak, leere Medizinflaschen und noch einiges mehr lag herum. Leicht nickte er schließlich zufrieden bevor er dann kurz das Hemd in die Hose stopfte um dann schließlich seinen Weg nach unten zu suchen.

Als er sich dem Raum näherte in dem Klaus und Sophia sich befanden rümpfte er leicht die Nase. Es roch nach Wein. Offensichtlich war Sophia in den Anführer verliebt – wie weit das ganze zwischen ihnen jedoch gegangen war, würde er erst an ihr ablesen können. Als er grade das Zimmer betreten wollte öffnete Klaus direkt vor ihm die Tür. Sofort spürte er den düsteren Blick von Klaus, den Robert jedoch gekonnt ignorierte. „ Ah.. Mr. Morgan...ich dachte sie gehören nach unten in ihr Museum von Toten...überlassen sie das deuten der Lebenden doch den Menschen die dazu vollkommen in der Lage sind und vor allem weit aus mehr Erfahrung darin haben.“. Nun er hatte nie gesagt das er wirklich der gefühlvollste Mensch war – und er würde es auch generell nicht tun. Warum den auch etwas Leugnen was mehr als offensichtlich war? Etwas das die meisten Menschen dennoch meistens taten. Ruhig sah er Klaus hinter her wie dieser schließlich den Weg in den Keller und damit in die Pathologie einschlug. Offenbar mehr als nur genervt und beleidigt ob der Art von Robert. Kurz hob Robert eine Augenbraue bevor er dann den Raum betrat und die Tür hinter sich zu zog.

Natürlich huschte sein Blick erst einmal durch den Raum. Die Scherben auf dem Boden verrieten ihm in welchem Winkel Sophia das Glas gegen die Wand geworfen haben musste. Die Wucht konnte er ungefähr abschätzen an der Tiefe der Risse in der Tapete und kaum das er Sophia ansah konnte er alles andere sehen. Die neue Kette die an ihrem Hals hing.offenbar die eine Hälfte eines Herzens von der Brannon zweifelsfrei die andere Hälfte tragen würde. Als er ein wenig dichter an Sophia heran trat konnte er ohne groß an ihr riechen zu müssen, den Geruch von Wein erkennen. Die Augen der jungen Frau deuteten unter anderem auf unruhigen Schlaf hin, wahrscheinlich wurden auch ein paar Tränen vergossen. Zweifel und Fragen sah man klar in ihren Augen - oder sah zumindest Robert in ihren Augen.Nicht das ihn so etwas großartig kümmern würde. „ Miss Adams..scheinbar haben sie wieder die Nacht zum Tage gemacht.“ sagte er trocken und ruhig wie immer. Nur kurz zuckten seine Mundwinkel zu einem knappen lächeln bevor er ein paar Schritte durch den Raum trat und die Flasche Wein musterte. „ Offenbar haben sie wieder einmal den Hang alles in diesem Haus zu zerlegen. Betrifft es etwa die Abwesenheit ihres Lebenspartners? „.Noch bevor sie fragen konnte fuhr er fort. „ Brannon ist zweifelsohne ihr Freund und der Grund warum bereits mindestens ein Weinglas unter ihren Launen leiden musste. Außerdem deutet die Kette die sie tragen sehr genau darauf hin. Ich Wette das Mr. Evans die andere Hälfte de Anhängers trägt und ohne groß drüber nachdenken zu müssen ist das auch der Grund warum sie diese Versammlung einberufen haben. „. Wieder schweifte sein Blick zu dem Raum bevor er sich ein Weinglas nahm und sich etwas von dem Rotwein eingoss „ zu der erstaunlich viele gekommen sind. Lediglich wir beide und der Totenpfleger der grade wieder in sein Museum zurück gekehrt ist..“. Ruhig nahm er einen Schluck des Weines, nach dem er wie gewohnt an diesem gerochen hatte und Sophia dabei nicht aus den Augen lies. Nicht lange zögerte er nach dem er den Wein hinunter geschluckt hatte und sie mit leicht schief gelegtem Kopf ansah „ Und wie lange sind sie und Mr. Evans bereits ein Paar?

[ in seinem Zimmer | trifft auf Klaus | geht zu Sophia | redet]
[Klaus wurde damit runter in die Pathologie geschrieben!!]
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   So Jun 03, 2012 11:14 am

Josh gähnte - er war noch immer ermüdet, auch wenn er schon vor einer Stunde aufgestanden war, sich geduscht und fertig gemacht hatte, um den Tag so zu leben, wie er auf ihn zu kam. Nun saß er auf dem Bett in dem eher kleinen Zimmer der Gilde und wartete. Worauf wollte er selbst nicht ganz recht wissen. Er wartete einfach - vielleicht auf irgendetwas Besonderes. Eigentlich hätte der Schwarzhaarige längst bei der - von Sophia einberufenen - Versammlung sein müssen, doch vermutlich war es genau dies, welches ihn warten ließ. Grummelnd fuhr seine Hand über sein Gesicht, ehe er aufstand und Richtung Tür ging, um sie zu öffnen und hinter sich zu schließen, nachdem er in den Gang getreten war. Er konnte und durfte - Sophia zuliebe - nicht immer an der längst aufgelösten Beziehung der Beiden hängen. Den Kragen seines Anzuges glättend folgte er dem Flur, wessen Boden ziemlich glatt poliert war. Manchmal hatten die Gildenmitglieder hier einfach Nichts zu tun - ein Grund, warum es hier stets sauber war. Josh schmunzelte. Stets sauber - bis auf Roberts Räumlichkeiten. Jene waren immer bis zur Zimmerdecke voll mit irgendwelchen Dingen, die der Ältere 'studierte'. Ja, studierte war das richtige Wort für die Lernsucht seines Geschäftspartners. Hätte er gewusst, dass ihm im nächsten Raum das Schmunzeln schnell wieder vergehen würde, hätte er die Türe wohl erst in einigen Minuten geöffnet, doch Josh war ja kein allwissender Hellseher. So öffnete er also nichtsahnend die Tür, sah nur flüchtig einen sich schnell bewegenden Gegenstand, der anschließend knapp neben ihm klirrend in seine Einzelteile zersprang. Einige der Überreste flogen ihm ins Gesicht, doch zum Glück verletzten sie ihn nicht, denn es war eine Glasflasche, die soeben neben ihm zersprungen war. Mit vor Schreck geweiteten Augen betrachtete das Gildenmitglied Sophia, ehe er schluckte und auf die Scherben sah. Vorerst etwas sprachlos neigte er den Kopf, ehe er passende Worte für seine Gedanken zusammen bekam,: "Ich dachte wir haben uns im Guten getrennt...?" Ein etwas entgeisterter Blick folgte diesem Satz, ehe er die Tür hinter sich schloss und schließlich auch Robert entdeckte, der sich gerade an einem Wein erfreute - mehr oder weniger. Und wie lange sind sie und Mr. Evans bereits ein Paar? schallte es in dem Kopf des 29-Jährigen. Ein leicht wehleidiger Blick seinerseits richtete sich auf die Ärztin. Er liebte sie immernoch - etwas. Damals war die Liebe zueinander viel berauschender gewesen - viel intensiver, doch seit ihrer Trennung war es eine eher seltsame Freundschaft. Innerlich hoffend, dass Robert ihm nicht sofort alle Gefühle ablesen würde - was er garantiert und zu 100% tun würde - näherte er sich dem Tisch etwas und blieb anschließend davor stehen. Man bemerkte Sophias Nervosität, ihre Gereiztheit - die sie soeben ja eindrucksvoll ausgelebt hatte - und die Wut auf die feindlichen Vampire. Wartend wechselte er Blicke mit Sophia und Robert, welchen er im selben Moment schon wieder für seine Ehrlichkeit, die schon ziemlich ausartete, verfluchte...

[bei Sophia & Robert | kurzer Schock | wehleidig & schüchtern | wartet]
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Mo Jun 04, 2012 5:30 am

Sophias Augen wanderten zu dem 32 Jährigen Gildenmitglied. Robert. Ihre Augen wurden zu Schlitzen. Sie sagte lange nichts. Erst, als Robert sie fragte, bewegte sie sich wieder. Sie griff nach der Weinflasche, welchen Inhalt sie leerte. Kurz darauf flog die Flasche, im selben Augenblick, in welchem Josh den Raum betrat, zerschälte wenige Zentimeter von seinem Kopf entfernt. Erschrocken hielt sie den Atem an, warf Robert einen kurzen, bösartigen Blick zu, welcher soviel sagte wie 'Halt doch einfach das Maul' und schritt zu Josh. "Tut mir leid...ich wusste nicht, dass du genau jetzt kommst...",murmelte sie entschuldigend. Ihre Arne legten sich um den Körper des Mannes. Im Vergleich zu ihr war er sicherlich breiter gebaut. Aber dies war nicht sonderlich schwer. Sie suchte Trost, Schutz und jemanden, den sie bemuttern konnte. Ihr Zeigefinger strich über seine Wange, entfernte einen kleinen, kaum bemerkbaren Splitter. "Es ist dir aber nichts passiert, oder?",fragte sie. Normalerweise mied sie es, mit Josh zu reden. Zumindest seit der Trennung. Doch er war vermutlich der Einzige, der wusste, wie man sie tröstete. Kurz drehte sie sich zu Robert. "Erstens sind wir nicht zusammen, zweitens gehen dich meine privaten Probleme kaum etwas an und drittens steck deine Nase nicht dauernd in fremde Angelegenheiten.",fauchte sie, ihre Stimme war um einiges schärfer, als davor, als sie mit Josh geredet hatte. Sophia ahnte, dass dieser noch Gefühle zu ihr ahnte. Und vermutlich war es keine sonderlich gute Idee, ihn zu umarmen. Aber sie brauchte einfach die Nähe. Die Nähe, von jemanden der sie kannte. Josh und sie waren immerhin ein Jahr zusammen gewesen. Aber die Gefühle für Brannon hatten überhand genommen, und Josh gegenüber war es einfach nicht fair gewesen... Es war ja nicht so, dass sie nichts mehr für ihn empfand. Aber einfach nicht genug. Sie schloss die Augen, lehnte sich noch einige Momente an ihn, ehe sie einen Schritt von ihm weg machte. Etwas betreten sah sie zu Boden. "Ich...sorry....ich bin momentan einfach durch den Wind...",flüsterte sie, leise, sodass es lediglich an Joshs Ohr kamen konnte. Sie roch vermutlich schrecklicher, als sie aussah. Verwunderlich, wenn man bedachte, dass ihr Haar struppig und ein wenig ungekämmt wirkte, und längst gewaschen gehört hätte und ihre Augen rot und angeschwollen waren. Doch der Gestank nach Wein, aber auch Rum und Whisky war kaum zu übertönen. Sie war nicht wirklich betrunken. Ein wenig beschwipst ja, aber nicht betrunken. "Robert, Meister der Detektive, ich hoffe du kannst damit leben mich auch mit Vornamen anzusprechen. Außerdem wäre es besser wenn du mal in Sache 'Wie verschwand Brannon' schnüffelst, als in meinen Privatangelegenheiten.",brummte sie und ließ sich in den Stuhl fallen, der ihr am nächsten war.

{Robert und Josh xx Flasche wirft xx erschrocken und besorgt xx umarmt Josh xx spricht}
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Mo Jun 04, 2012 6:27 am

Robert hatte ausnahmsweise nicht geahnt das sein Partner in Geschäftlichen dingen den Raum betrat als er Sophia fragte wie lange sie schon ein Paar mit dem Gildenanführer war. Wie immer eigentlich sah er zwar keinen Grund sich irgendwie zu entschuldigen, aber dennoch flackerte sein Blick zu dem 3 Jahre jüngeren Mann.Nur zu leicht war es für Rob an ihm ab zu lesen das er noch etwas für Sophia empfand. Der Wehleidige Ausdruck in den Augen des Mannes, die Art wie er sich von ihr Abwandte und dieser Blick mit dem er auch ihn bedachte. Halb hoffend das Rob ihm nicht auch diese Tatsache aufs Frühstücksbrot schmieren würde. So etwas war für ihn mehr als offensichtlich – auch wenn Josh versuchte es so gut wie möglich vor ihm zu verbergen. Einen kurzen Augenblick sah er ihn ohne eine Mine zu verziehen an, bevor sein Blick wieder zu Sophia wanderte er und das Weinglas komplett leerte. Eigentlich stand ihm der Sinn nach etwas Blut, aber er konnte und wollte warten. Schließlich gab es in diesem Raum weit mehr was seine Aufmerksamkeit und seine Neugier erregte. Die einzige unausgesprochene Tatsache, die ihn davon abhielt Josh jetzt zu erklären wie er für Sophia empfand, war das er den jüngeren inzwischen unterbewusst als Freund schätzen gelernt hatte. Auch wenn Robert so etwas natürlich immer abstreiten und in den Wind schlagen und es mit sehr vielen gegen Argumenten wieder verneinen würde, wenn ihn jemand darauf ansprach. Aber wahrscheinlich reichte Josh selbst dieses schweigen als ein Indiz dafür – wenn er diesem winzigen Detail die Aufmerksamkeit schenkte und nur ein zwei Sekunden darüber nachdachte. Den tödlichen Blick den Sophia ihm zukommen lies, schien er gar nicht wahr zu nehmen. Warum den auch? Er hatte oft genug böse Blicke kassiert da würde dieser jetzt kaum von Bedeutung sein.

Lediglich ihren Worten schenkte er Aufmerksamkeit, auch wenn er hier bei die Beleidigung gekonnt außer acht lies. Denn das sie, für ihn offensichtliche, Tatsachen leugnete sagte ihm, das er zu hundert Prozent richtig in seiner Behauptung lag. Daher erwiderte er mit einem leicht triumphalen lächeln auf den Lippen, da seine Mundwinkel nur zu eben diesem nur leicht nach oben zuckten „ Erstens, Miss Adams ist es dadurch das sie es leugnen nur noch mehr als glasklar das ich mit meiner Aussage zu hundert Prozent richtig gelegen habe, wie in fast allen Fällen. Zweitens, machen sie uns mit ihrer zweiten Aussage nur mehr und mehr klar wie recht ich doch habe. Außer sie sind seit neustem unter die Alkoholiker gegangen und das wäre mir doch sehr neu. Dafür haben sie viel zu viele Alkoholsorten durcheinander getrunken und sind vor allem noch nicht betrunken genug. Auch wenn man, zugegeben, dank ihres Aussehens schnell darauf schließen könnte, wenn man seine Aufmerksamkeit nur Ihren Haaren und dem Geruch des Alkohols schenken würde. Aber so oberflächlich bin ich nicht. Es sind immer die kleinen Details die uns verraten was wirklich passiert ist. Zu ihrer dritten Aussage würde ich zu bedenken geben, das es durch aus unsere Angelegenheiten sind, wenn der Anführer entführt wurde und sie offenkundig die einzige sind die ihn zu Letzt gesehen hat. Ich erinnere mich daran was mir Mr. Morgan gesagt hat, das er am Tag des Auftrags auf einmal, wie nannte er es noch gleich? Halsüberkopf davon gestürmt sei. Anhand der Tatsache das sie so überwältigt von Gefühlen sind ist es sehr klar das sie die letzte gewesen sein müssen. Außerdem war ich so frei im Krankenhaus anzurufen in dem sie Untergebracht waren. Die freundliche Miss Freebush, war mehr als nur ein offenes Buch für meine Wenigkeit. Schon ein paar Fragen meinerseits und es war klar das Mr. Evans zuletzt im Krankenhaus gewesen sein musste, bevor er verschwand.

Als Sophia so an Josh heran ging hob Robert eine Augenbraue und musterte die beiden. Natürlich konnte sich dieser wieder einmal nicht zurückhalten – selbst wenn er für Josh nicht direkt gesagt hatte das er scheinbar doch noch was für Sophia empfand. „ Mhm, offenbar könnte aus dieser Situation schnell ein Dreieck entstehen..wenn es das nicht schon lange ist..“ jedoch murmelte er das eher in seinen Bart als das er es im normaler Lautstärke aussprach. Er wartete ruhig als Sophia sich in den Stuhl sinken lies und warf einen kurz fragenden Blick zu Josh, wie er es meistens tat zu Anfang eines Auftrages. Als wollte er sicher gehen das Josh damit einverstanden war und ihn dabei unterstützen würde. Bevor er sich dann von dem Tisch an dem er gestanden hatte entfernte und zu Sophia ging. Sie mit diesem unerträglichen Blick ansehend, der einem durch Mark und Bein ging. Nicht ein einziges mal blinzelte er und der Blick seiner ungewöhnlichen braunen Augen war die ganze zeit nur auf Sophia gerichtet. Nur um ihr dann noch näher zu kommen und zwei Finger an ihr Kinn zu legen, welches er ohne lange zu fragen anhob und die fast verheilte und kaum sehbare Verletzung an ihrem Hals musterte. Kurz konnte man sehen das er ein Vampir war, denn es war eines der wenigen male wo seine sonst so dunkelbraunen Augen kurz rot wurden. Diese Bissspuren erkannte er nur zu gut. Zwar konnte er nicht genau sagen von wem sie waren, denn dafür kannte er bei weitem nicht alle Vampire, aber eines war klar. Sie wurde von einem Vampir gebissen. „Interessant scheinbar dienten sie als Blutspender..oder Nahrungsmittel je nach dem wie man es sehen möchte..“. Weiter wanderte sein Blick zu ihrem Arm. Leicht legte sich der Kopf schief und er griff nach ihrem Handgelenk. Ohne zu fragen schob er den Ärmel empor bis er das fand wonach er gesucht hatte. Kurz ruhte sein Blick auf dem Verband der an ihrem Unterarm befestigt war. Also hatte die Krankenschwester auch dabei nicht versucht etwas zu vertuschen. „ Sehr interessant, sie hatten also wirklich vor sich umzubringen?“.Natürlich war das keine wirkliche Frage sondern bereits eine halbe Feststellung. Achtlos lies er ihren Arm wieder los und griff in die Tasche seines Gehrocks und holte seine Pfeife heraus. Ohne zu zögern stopfte er sich diese und zündete dann den Tabak an. Nur um dann einen tiefen Zug zu nehmen und einen Rauchring in die Luft zu entlassen. Bevor sein Blick sich wieder Sophia zu wandte. Leise schnalzte er einmal mit der Zunge und kratzte sich an seinem Bart. „ Ist irgendetwas ungewöhnliches passiert, nach dem sie im Krankenhaus aufgewacht sind? Schließlich war Mr. Evans zu der Zeit noch an ihrer Seite. „ fragte er sie dann direkt. Wie immer beobachtete er sie für einen kurzen Moment eindringlich und würde es wieder tun sobald sie ihm antworten würde.

Denn er sah direkt nach dem er die frage ausgesprochen hatte zu Josh um dann eben so trocken, wie es eben seine ganze Art und weise war, zu ihm zu sagen „ Ich denke wir sollten zum Krankenhaus fahren. Sollte es direkt dort vorne zum Kampf gekommen sein könnten wir noch Hinweise auf den Kampf finden. Denn ich bezweifel das Mr. Evans sich einfach kampflos ergeben hat. Genauso wie ich bezweifel das er einfach zu gesehen hat das Miss Adams einfach gebissen wird. Was hältst du von der Idee? Und vor allem nehmen wir dein oder mein Auto? „. Josh war der einzige den er wirklich nach seiner Meinung fragte und sich diese auch wirklich ernst anhörte – zumindest in den meisten fällen. Wenn es um seine Art und weise ging hörte Robert nie zu, auch wenn es um Beschimpfungen ging. Denn er stand darüber und war viel zu sehr auf alles andere konzentriert als sich von so etwas aus der Ruhe bringen zu lassen. Sofort wanderte sein Blick wieder zu Sophia und blieb auf der jungen Frau heften bis diese ihm Rede und Antwort stand, damit er notfalls Wahrheit von Lüge unterscheiden konnte oder gar ihrem Gedächtnis ein wenig auf die Sprünge helfen konnte. Wenn sie das überhaupt brauchte – aber das war ein anderer Gedankengang der jetzt erst einmal vollkommen unwichtig war.

[bei Sophia & Josh | beobachtet | redet | mustert Sophia | frag Josh nach seiner Meinung]
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Mo Jun 04, 2012 10:06 am

Etwas verwirrt erwiederte Josh die Umarmung seiner Ex-Freundin und schenkte ihr ein liebevolles Lächeln. "Alles okay..." versicherte er ihr und folgte kurz ihrem Blick zu Robert. War klar, dass Rob wieder alles noch schlimmer machen muss, als nötig... dachte er innerlich seufzend. Er genoss die kurze Zeit, in der Sophia sich an ihn lehnte und lehnte seinen Kopf etwas an ihren - jedoch nicht auf dringlich, sondern eher tröstend und schützend. Josh würde nie auf die Idee kommen einen Versuch des 'Ausspannens' zu starten. Als die Braunhaarige sich von ihm löste, schenkte der Schwarzhaarige ihr ein warmes Lächeln. "Ich weiß, Sophia, ich weiß." antwortete er - darauf bedacht, dass Robert es nicht hörte, auch wenn es das Gildenmitglied nicht wundern würde, wenn sein Geschäftspartner innerhalb der letzten Tage auchnoch das Lippenlesen gelernt hatte, während er den Koran und die Biebel gleichzeitig studierte. Nachdem Sophia sich hingesetzt hatte und Robert es ihr gleich tat, entschloss auch Josh sich mit an den Tisch zu setzen. Josh beobachtete Robert, während dieser Sophia anstierte. Der Schwarzhaarige kannte diesen Blick nur zu gut. Ein leicht genervtes Seufzen kam über seine Lippen, als sein Geschäftspartner sich der Ärztin näherte und ihre ehemaligen Verletzungen auf eine äußerst unsensible Art betrachtete. Als Robert mit der Rumhantiererei an seiner Ex-Freundin fertig war, schenkte er ihr einen entschuldigenden Blick, ehe er seine braun-grünen Augen auf Rob richtete. "Ich möchte nur bemerken, Rob, dass mir deine trockene Art heute ziemlich gegen den Strich geht..." warf Josh ein und beobachtete seinen Geschäftspartner weiterhin mit einem entnervten Blick. "Naja... was sollten wir denn sonst tun, Rob? Wenn es so ist, wie du es dir mal wieder zusammenpuzzelst, dann ist das Krankenhaus unser einziger Anhaltspunkt und wir fahren mit meinem Auto - bei deiner Fahrweise weiß ich nicht, ob wir heile ankommen und zudem hast du gerade ein Glas Wein getrunken. Übrigens wirst du hinten sitzen..." entgegnete er und erhob sich zeitgleich auch wieder, ehe Josh in die Runde sah und wartete. Er hielt es für vernünftiger seinen Geschäftspartner im Auto auf die Rückbank zu verfrachten und Sophia nach vorne auf den Beifahrersitz zu schicken. Seelenruhig seinen Anzug abtastend, fand er schließlich den Autoschlüssel in seiner Hosentasche. Kurz blitzte das Zeichen der Automarke auf, ehe er den Schlüssel in seiner Hand versteckte und immernoch abwartend zwischen den Beiden hin und her sah - auch wenn Sophia wesentlich länger den direkten Blickkontakt genießen durfte...

[bei Sophia & Rob | Umarmung | hört zu | redet | steht auf | wartet]
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Di Jun 05, 2012 4:18 am

Sophia lächelte Josh noch an, doch als Rob sie als Blutbank bezeichnete verengte sie die Augen und warf dem Mann zu, bei welchem man(n) nur froh sein konnte, dass Blicke nicht töten konnten. "Du solltest dich ja am besten damit auskennen, nicht wahr?",gab sie bissig zurück. 'Beschissener Parasit...sei froh das du zu uns gehörst, sonst würd ich dich kalt machen...oder zumindest wen anderen die Drecksarbeit machen lassen.',dachte sie, es war wohl klar, dass er ihr gegen den Strich ging. Und dann schob er einfach ihren Ärmel hoch. Sie konnte nicht anders, ihre Hand schnellte durch die Luft, knallte gegen seine Wange. "Fass mich nie, nie wieder an!",fauchte sie und sprang vom Stuhl. Nur allzu bereit, mit Josh zu fahren. Sie warf dem Vampir einen hasserfüllten Blick zu, ehe sie sich, ohne zu fragen, bei Josh unterhängte. "Du lässt dich nicht dazu überreden, dass wir ihn in den Kofferraum sperren, nicht?",fragte sie ihre Exfreund leise und sah diesen mit einem hoffnungsvollen Blick an. Es musste wirklich seltsam wirken, wie sie so bei ihm stand, eingehakt wie das Pärchen, dass sie einst waren ... Sie schüttelte innerlich den Kopf und seufzte leise. Sie sehnte sich nach Brannon. Sie wollte ihn bei sich haben. Wissen, dass es ihm gut geht. "Und nein...es war nicht ungewöhnliches Robert. Nur ein recht netter Herr namens...ähm...Namen vergessen...naja, egal...",erklärte sie dann endlich auf Roberts frage.

{Robert und Josh xx Wütend xx Ohrfeigt Robert und springt auf xx spricht xx bei Josh untergehakt}
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Di Jun 05, 2012 5:01 am

Kaum das er sich wieder Sophia zu gedreht hatte knallte es auch schon. Durch die Wucht wurde sein Kopf leicht zur Seite gedrückt und natürlich wurde auch die Wange rot, die Sophia getroffen hatte. Kurz schmatzte er und musterte dann Sophia als sei nichts gewesen. Schließlich war es nicht die erste Ohrfeige die er kassiert hatte und es würde eben so garantiert nicht die Letzte gewesen sein. Als sei nichts gewesen nickte er Josh zu als dieser erklärte sie würden sein Auto nehmen, auch wenn seine Begründung,für Robert zumindest, unverständlich war.Nur weil er ein Glas Wein..und irgendeine seltsame klare Flüssigkeit getrunken hatte, die er Sophia aus ihrem Krankenflügel stibitzt hatte,hieß das noch lange nicht das er nicht fahren konnte. Ohnehin hatte die Wirkung der Medizin schon längst nach gelassen. Für andere wäre so etwas wahrscheinlich tödlich gewesen, doch Robert trank ziemlich viel von ihren Medikamenten,die normalerweise für deutlich anderen Gebrauch gedacht waren. Jedoch lies die Tatsache, das sein Geschäftspartner ihn auf den Rücksitz verfrachten wollte ihn ein wenig die Stirn kraus ziehen. Ein leichtes Zeichen von Unmut, des Vampirs. Dann beobachtete er wie Sophia sich bei Josh einhakte und leise forderte das Josh ihn doch besser gleich in den Kofferraum legen sollte. Etwas das er von ihr nicht einmal ansatzweise ernst nahm, denn schließlich schien er auch von ihrer Ohrfeige nicht beeindruckt oder mitgenommen zu sein.

Es ist wirklich erstaunlich..“ sagte er dann schließlich und musterte das Paar einen Augenblick lang.Nur um doch Josh auf die Schulter zu klopfen „ wenn unser Gildenanführer noch ein wenig länger verschwunden ist, vielleicht hast du dann ja noch eine Chance..“erklärte er an Josh gewandt sehr leise im vorbei gehen. Bewusst die Worte so leise wählend das Sophia es nicht hörte. Er nahm eindeutig zu viel Rücksicht für seinen Geschäftspartner. Natürlich hatte er eben so überhört das seine Art und weise, Josh heute auf den Strich ging. Denn Robert war klar das dies hauptsächlich dem Schutz für Sophia gelten sollte. Ruhig ging er schließlich in den Flur und lies die Tür bewusst offen „ nun wir sollten los, außer ihr glaubt das Mr. Evans die ganze zeit Lust hat auf uns zu warten..“ erklärte er schlicht und griff nach seinem Hut, welchen er in einer schnellen Bewegung aufsetzte und sich zu Josh und Sophia umdrehte. Dabei verengten sich seine Augen zu schlitzen als er das hörte was Sophia so beiläufig erwähnte. Sofort trat er wieder dicht an sie heran und sah ihr dabei fest in die Augen. „ Denken sie nach Miss Adams. Der Name dieses Mannes könnte wichtig sein und da sie es als belanglos abtun wird er es garantiert sein. Inwiefern nett? Definieren sie das weiter..und lassen sie sich gefälligst nicht alles aus der Nase heraus ziehen wenn sie ihren Lebensabschnittsgefährten wieder haben wollen. Sie könnten ja natürlich auch mit Josh vorlieb nehmen, wenn dieser sie überhaupt wieder haben will...das ist mir gleich...“ sagte er mit einem Schulterzucken ohne dabei den Blick von ihr zu lassen. Jede einzelne Bewegung und Regung wahrnehmend die sie tat. Wobei er auch unterbewusst wieder damit rechnete das er wieder eine Ohrfeige bekommen würde, doch auch das war vollkommen belanglos. Es galt herauszufinden was mit Brannon passiert war. Und leider war Sophia die einzige die ihnen dabei helfen konnte den Gildenanführer zu finden.

Neben her griff er in die Innentasche seines Gehrock und holte einen kleinen Flachmann heraus, den er schließlich öffnete und von dem Inhalt einen tiefen Zug nahm. Das Blut von den Konserven schmeckte zwar nicht gut, aber er hatte nie etwas andere getrunken. Er würde nie etwas anderes Trinken – lediglich nach dem Blut einer bestimmten Person lüsterte er. Doch das würde er nicht zu geben und ihr so oder so nicht gestehen.Wahrscheinlich würde sie ihn nur in Versuchung führen ihr Blut zu kosten und auch wenn es nur unterbewusst war, hatte er die Befürchtung das er sich dann nicht mehr beherrschen konnte. Diese Vorstellung war eine der Schlimmsten die er hatte und daher galt es zu vermeiden das sie ihm je nahe kommen würde.Normalerweise war er in so etwas sehr gut, seine Wirkung auf Frauen viel meistens sehr gleich aus – aber bei ihr war es anders. Gleichgültig schluckte er das Blut hinunter und schenkte seinen Fängen, die jetzt hervor traten keine Bedeutung. Sein Blick hingegen wanderte danach nicht wieder zu Sophia und Josh. Er hatte nie jemandem seine roten Augen gezeigt und es galt dies weiter zu vermeiden. Daher drehte er beiden den Rücken zu als er spürte das seine Augen rot wurden. Wie sein Körper Kraft tankte durch das Blut das er eben getrunken hatte. Langsam schloss er die Augen und versuchte da Gefühl, das alle Vampire so genossen und er es nur minder genoss, einfach wie immer zu unterdrücken. Sich innerlich zur Ordnung zu rufen, was ein paar Augenblicke dauerte. Bis er sich wieder umdrehte und mit noch immer leicht rot schimmernden Augen Sophia ansah. „ Also sie haben mir bis her nicht geantwortet Miss Adams...“. Wahrscheinlich war der Blick seiner Augen jetzt noch unangenehmer, aber etwas dafür konnte er nicht wirklich, denn es war der erste Schluck Blut heute am Tag da war es immer recht schwierig das alles zu unterdrücken.

[Bei Sophia & Josh | geht in den Flur | löchert Sophia | dreht ihnen den Rücken zu und trinkt Blut]
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Mi Jun 06, 2012 3:54 am

Josh musste sich ein Schmunzeln verkneifen, als Robert eine Ohrfeige von Sophia verpasst bekam. Sein Geschäftspartner bekam oft genug Schläge und jedes Mal fand der Schwarzhaarige den Anblick einfach nur herrlich. Zufrieden lächelte das Gildenmitglied, als Sophia sich bei ihm einhakte und im um etwas bittete. Sein Blick verriet ihr, dass sie richtig gelegen hatte: Er würde sich nicht überreden lassen, den Vampir in den Kofferraum zu sperren, auch wenn der bei seinem Wagen groß genug war. Kurz danach spührte Josh auch schon Roberts Hand auf seiner Schulter und einen Kommentar, denn ihn nur missmutig aufbrummen ließ, während er Rob einen Seitenblick schenkte. Er würde seinem Anführer garantiert nicht die Freundin ausspannen, auch wenn er sie über Alles liebte. Für einen Moment lächelte er Sophia liebevoll zu und sah in ihre wunderschönen Augen. "Mach dir Nichts aus seinen Worten.. Es ärgert ihn mehr, wenn du sie ignorierst." flüsterte der Schwarzhaarige ihr zu und musste eine Geste der Zuneigung unterdrücken, ehe er seinen Blick wieder auf seinen Geschäftspartner richtete. Dieser trat im selben Augenblick ziemlich dicht an Sophia heran und seine trockenen Worte ließen Josh eine leichte Gereiztheit zu spüren bekommen. Der Schwarzhaarige war bemüht sich zurückzuhalten, doch der letzte Abschnitt des Satzes legte einen Hebel in seinem Kopf um. Kurzerhand griff er an die Schulter Roberts, legte seinen Unterarm gegen dessen Hals und drückte ihn rücklinks von Sophia weg. "Komm ihr nicht zu nahe und hör endlich auf sie provozieren zu wollen. Ich habe heute keinen Nerv für diese Art der Konversation, auch wenn es dir schwer fällt mal freundlich zu sein könntest du es ja wenigstens versuchen." sprach er in bedrohlich tiefem Ton und man sah es an der Wut in seinen Augen, das er es toternst meinte. Einen Augenblick betrachtete er Robert noch, ehe er ihn losließ und sich wieder zurücklehnte, um neben Sophia zu stehen. Währenddessen behielt er seinen Geschäftspartner durchgängig im Blick. "Das mit dem Unbekannten könnt ihr auch im Auto klären..." stellte Josh fest und verließ im selben Atemzug den Raum. Sophia zog er dadurch, dass sie sich bei ihm eingehakt hatte, automatisch mit. Die Tür fiel hinter ihm zu, während der Schwarzhaarige davon ausging, dass Robert ihm ebenso wortlos - oder mit Wiederworten oder Derartigem - folgen würde. Stur fixierte er die Tür, ehe er sie öffnete und die Garage - oder eher Tiefgarage - betrat und den Schlüssel, denn er zuvor schon wieder weggesteckt hatte, erneut aus einer Tasche suchte. Anschließend betätigte den darauf befindlichen Knopf und in der Nähe blinkten zwei Scheinwerfer auf. Zufrieden peilte er das Auto an und löste sich sanft aus Sophias Griff, ehe er ihr die Beifahrertür öffnete. Der schwarze Mercedes Benz ML 500 war ein 'Boot', wenn man große Autos nicht gewohnt war. Zudem hatte er massenhaft Platz und Sitzheizung, sowie ein kleines Panoramadach im vorderen Wagenbereich, während dunkles Leder die Inneneinrichtung bestimmte. Charmant lächelnd wartete er darauf, dass seine Ex-Freundin einstieg und er um das Auto gehen konnte.

[bei Sophia & Robert | leicht gereizt | weist Rob zurecht | geht zu Garage | hält Sophia die Beifahrertür offen | wartet geduldig]

Mercedes Benz ML 500:
 
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Mi Jun 06, 2012 4:33 am

Sophia warf dem 32-Jährigen einen recht gereizten Blick zu, ignorierte seine Worte allerdings, ließ sich dafür von Josh mitziehen. Robert war nerviger als ein kleines Kind, dass nicht aufhörte zu schreien. Nachdenklich ging sie mit Josh mit und ließ sich von ihm die Autotüre aufhalten. Für sie war es ein recht großes Auto, da sie eher kleinere, schmälere Porsche gewohnt war. Ihr Blick wanderte von dem Wagen zu dem Mann. Sah einen Moment nicht Josh, sondern Brannon vor sich. Ihren heiß geliebten Brannon. Und das war der Moment, der sie dazu brachte etwas dummes zu machen. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen, die Arme um Josh Nacken gelegt, in welchem sie immer noch Brannon sah, und drückte ihre weichen Lippen an seine. Sie fühlten sich nicht an, als wären sie oft geküsst worden. 'Was zum...?!',schoss es ihr durch den Kopf, als ihr klar wurde, wen sie tatsächlich küsste. Erschrocken ließ sie von ihrem Exfreund ab, starrte ihn aus ihren blau-grünen Augen an und blinzelte einige Male. Erst hatte sie vor etwas zu sagen. Doch wozu? Das würde ja wohl Robert für sie übernehmen. Wie immer. Im stillen verfluchte sie sich selbst, setzte sich, ohne ein Wort über das, was geschehen war, in den Wagen. Sie schnallte sich an, legte den Kopf zurück und überlegte. Überlegte wie der Mann hieß, den sie damals mit Brannon am Raucherbalkon gefunden hatte...dessen Zigarette sie zu Ende geraucht hatte...Ramon? Ron? Ralph? Raul? Rabastan? Rachid? Racheal? Radlof? Radulf? Raffaello? Raffael? ... Nein...Sie schloss die Augen, legte die Stirn in Falten ehe sie die Augen aufriss. "Raphael! Er heißt Raphael!",lachte sie, über sich selbst, wie dumm sie doch war.

{Josh & Robert // küsst Robert // steigt ein // gedanken // spricht}
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Mi Jun 06, 2012 5:05 am

Robert wehrte sich nicht als ihn sein Geschäftspartner auf einmal an der Schulter zurück drückte und seinen Unterarm auf seinen Hals und Kehlkopf presste. Widerstandslos lies er sich von ihm zurück drücken und spürte wie die Wand hinter ihm verhinderte das er weiter zurück geschoben werden konnte. Natürlich drückte Josh ihm so ein wenig die Luft ab – das was war nebensächlich. Er beobachtete Josh, ohne eine Mine zu verziehen oder wegen seines 'Angriffs' auch nur mit der Wimper zu zucken. Lediglich Josh konnte das knappe nicken, das Robert für ihn als Antwort übrig hatte, sehen. Als dieser sich dann von ihm löste und Sophia förmlich mit zum Auto zog folgte ihnen Robert. Schweigend. Er wollte die beiden beobachten um sich ein Urteil über deren Beziehung und Gefühle zueinander klar zu werden. Neben her griff er nach einem klein wirkenden Lederbeutel den er immer bei sich hatte sobald er das Gildenanwesen verließ. Im gehen befestigte er die Tasche an seinem Gürtel und achtete darauf das sie dabei von seinem Gehrock verborgen war. Sein Gehstock gab im Takte seines Gehens ein gleichmäßiges Klock von sich, wenn er auf den Boden traf. Unentwegt beobachtete er die beiden bis sie am Auto waren und Josh Sophia die Autotür aufhielt. Was dann geschah lies Rob die Augenbrauen hoch ziehen bevor er schmunzelnd den Kopf schüttelte. Er hatte zwar Josh zugesichert das er sich zumindest ein wenig zurückhalten würde ,aber das hieß nicht das er sich nicht seine Gedanken machen konnte. Ein wenig missfiel es ihm als Sophia sich auf den Beifahrersitz niederließ – aber auch das akzeptierte er erst einmal schweigend.

Er selbst setzte sich nach hinten ..oder viel mehr legte sich halb hin. Den Kopf an die Innenseite der einen Autotür gelehnt sich der Länge nach breit machend und mit dem Finger über den Diamant an dem Griff seines Gehstock entlang fuhr. Während er mit seinem Blick die Decke des großen Wagens im Blick behielt. Als würde diese ihm bei dem lösen dieses Puzzles helfen. Während Sophia herum zu raten schien wie der Fremde hieß sah er schließlich zu ihr als sie auf den Namen gekommen war. Leicht nickte er und öffnete die Tasche an seinem Gürtel, welche wesentlich größer war als man auf den ersten Blick schließen konnte, und holte einen Kohlestift und ein Blatt Papier heraus. Das Papier auf seine Beine legend und zu Sophia sehend. „ Eine Personen Beschreibung wäre ebenso hilfreich. Nur mit dem Namen können wir nichts anfangen. Wichtig ist es bei einer Beschreibung vor allem auf die kleinen Details zu achten, Miss. Also?“ fragte er und begann dann schließlich zu zeichnen so wie sie es sagte.Kurz zeigte er ihr das Bild,damit sie ihm das noch einmal bestätigte. Nur um das Bild die Fahrt über zu fixieren. Als würde ihm das Bild genauso viele Details aufweisen, als wenn er vor dem echten Rapphael stehen würde. „ Josh ..du solltest den Unteren Parkplatz des Krankenhauses ansteuern..es ist der Parkplatz der am dichtesten zu Sophias Wohn liegt, vom fahrt weg her.“ bemerkte er neben bei Gedanken verloren. Ununterbrochen strich er mit dem Zeigefinger über den Diamant am Knauf und hielt das Bild weiter fixiert.

[Bei Sophia & Josh | steigt in den Wagen | zeichnet | denkt nach ]
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Do Jun 07, 2012 7:57 am

Josh lächelte Sophia freundlich und abwartend zu. Was sie anschließend tat, ließ ihn zuerst innerlich zurückschrecken, ehe er ihren Kuss erwiederte, jedoch wieder erschrak, als sie von ihm abließ und ihn ebenso geschockt ansah, wie er es tat. Beschämt senkte er den Kopf und säuselte eine leise Entschuldigung. Das sie den Namen des Unbekannten herausgefunden hatte, munterte ihn kein bishcne auf. Volltrottel... fuhr er sich selbst an und schloß dann die Beifahrertür. Schweigend ging er um den Wagen und stieg auf den Fahrersitz, um sich kurz zu Robert umzudrehen, der es sich auf der Rückbank bequem machte. Kaum hörbar quitierte er dies mit einem Brummen. Nicht, dass dieser selbsternannte Meisterdetektiv das Leder seines Luxuswagens verdreckte. Kopfschüttelnd wandte er sich wieder dem Lenkrad zu, legte eine Hand daren, während die andere den Schlüssel ins Zündschloss steckte und herumdrehte. Der Motor des Fahrzeuges sprang an und die Scheinwerfer erleuchteten die recht dunkle Tiefgarage. Still wie eine Kirchenmaus saß er hinter dem Steuer - wagte weder, in das Gespräch von Robert und Sophia einzufallen, noch, Letztere anzusehen. Als sie am Tor des Grundstücks angekommen waren, stieg Josh kurz aus, um dieses zu öffnen. Seufzend blieb er vor dem - schließlich geöffneten - Tor stehen und starrte ins Leere. Seine rechte Hand fuhr über seine Brust, als würde ihm der Anzug dort etwas zu eng sein und ihn am Atmen hinderte. Kurz keuchte er tatsächlich auf, ehe der Schwarzhaarige sich dem Auto zu wandt und wieder einstieg. Nun richtete sich sein Blick doch auf seine Exfreundin.

Sein Blick war allessagend. Es tat ihm weh, dass sie ihm für einen Moment Hoffnung gemacht hatte. Ohne ein Wort sah er wieder nach vorne und fuhr aus der Ein- und Ausfahrt. Wieder stieg er aus, um sich zu dem Tor zu bewegen - diesmal jedoch um es zu schließen. Diesmal ließ er sich weniger Zeit und war rasch wieder zurück in dem Pkw. Zwei absichernde Blicke - einer nach rechts, einer nach links - auf die Straße werfen, lehnte er sich nach vorne, um nach Autos Ausschau zu halten. Jedoch kamen keine - was in dieser, eher abgelegenen Gegend, keine Seltenheit war. Etwas abwesend befuhr Josh schließlich die asphaltierte Straße und warf gelegentlich einen Blick auf das eingebaute Navigationssystem, auch wenn er schon ewig in dieser Stadt wohnte. Sein Daumen fuhr über das schwarze Leder des Lenkrats und er drückte sich etwas in den Sitz. Niemals würde er auf die Idee kommen dieses Auto zu verkaufen - es war sein größter Schatz... seitdem er Sophia an jemand' Anderes verloren hatte. An einer roten Ampel kam das Fahrzeug zum Stehen und ohne zu Zögern ließ seine Hand das Lenkrad los, um die Sitzheizung auf Sophias Seite einzustellen. Ein Schmunzeln huschte über seine Lippen, als er den dafür verantwortlichen Knopf betätigte und sie indessen ansah. Zufrieden legte er seine Hand wieder an das Lenkrad und gleichzeitig den linken Ellenbogen auf den Bereich, an dem normalerweise das Fenster war, welches er zuvor hatte per Knopfdruck heruntergefahren. Entspannt fuhr er weiter, als die Ampel auf Grün umsprang und es dauerte nicht lange, ehe sie dem Krankenhaus bis auf einige Straßen nähergerückt waren. Ohne eine Antwort auf Rob's Vorschlag, befolgte er diesen einfach und befuhr den unteren Parkplatz des Krankenhauses, um sich dort einen Parkplatz zu suchen und den Schlüssel aus dem Zündschloss zu entfernen. Kurz sah er zu Sophia und anschließend zu Robert - etwas, als wollte er sichergehen, dass es ihnen gut ging oder ob sie irgendetwas zu sagen hatten. Nur einen Augenblick später war das Gildenmitglied auch schon ausgestiegen und spazierte erneut um den Wagen, um seiner Exfreundin die Tür zu öffnen und zu warten.

[bei Rob & Sophia | fährt | öffnet & schließt Tor | fährt | parkt | Beifahrertür]
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Do Jun 07, 2012 8:48 am

Robert hatte die restliche fahrt nicht über gesagt, die Blicke seines Freundes jedoch durch dessen Rückspiegel schweigend beobachtet und zur Kenntnis genommen. Etwas darüber sagen würde er jetzt zumindest nicht. Wahrscheinlich würde er mit ihm später darüber reden. Stattdessen lag er weiter auf der Rückbank, natürlich darauf achtend das er das Leder des Wagens nicht beschädigte – auch wenn er immer dachte das Josh übertreiben würde mit seinem Auto. Er übertrug die Gefühle von Sophia auf das Auto, was mehr als unsinnig war – seiner Meinung nach. Auch wenn er bei dem Thema besser den Mund nicht zu weit aufriss,schließlich war er bei seinem Partner erst vor kurzem ziemlich in Bredouille gekommen ob des vielen Blutes auf seinem Laken. Robert selbst wusste nicht was in der Nacht geschehen war und so sehr er auch versuchte sich zu erinnern, es gelang ihm nicht. Aber das war jetzt nebensächlich.

Kaum das sie schließlich auf dem Parkplatz gehalten hatten stieg Robert aus und begann sich um zu sehen. Schweigend trommelten seine Finger auf dem Griff seines Gehstockes herum. „ Hat er irgendetwas ungewöhnliches gesagt? Oder gemacht? „ fragte er schließlich Sophia recht monoton und sah sich weiter um. Ging etwas zum Eingang und lies sich auf einer kleinen Steinmauer nieder die ein Blumenbeet umrandete. Dabei huschte sein Blick weiter über die Gegend bevor er seine silberne Taschen Uhr mit einer Hand heraus holte und diese öffnete. Plötzlich blieben seine Augen auf einem kleinen kaum bemerkbarem Fleck hängen. Auf den Josh fast drauf trat als er von seinem Wagen weg gehen wollte. Sofort schnelle Robert hervor und legte eine Hand auf den Brustkorb von Josh. Schob ihn ein wenig zur Seite und hockte sich hin. Schließlich führte er Zeige – und Mittelfinger zu seinem Mund und feuchtete diese etwas an. Fuhr dann über den dunklen Fleck am Boden und roch kurz an seinen Fingern die etwas von der Substanz. Erstaunt blickte er auf die rot gefärbten Fingerspitzen hinunter und leckte dann die Substanz ab. Mit einem erstaunten aber irgendwie triumphalen brummen konnte er heraus schmecken das es altes Blut war. „ Interessant...das ist Blut...wie gut das die Stadt sehr unzuverlässig die Gehwege säubert....“ sagte er schließlich und erhob sich betrachtete den Fleck so gut es eben ging. Nur um sich dann um zu sehen und leise zu seufzen als Sophia feststellte das Rapphael nichts getan hatte als ihr eine Zigarette anzubieten. Leicht verdrehte er die Augen und richtete sich wieder auf um sich dann um zu sehen. „ Dann werden wir wohl im Krankenhaus fragen müssen welche der Schwestern Dienst in diesem Teil hatte...vielleicht hat sie etwas gesehen.Ich bin mir nämlich sehr sicher das der Blutfleck von Mr. Evans stammt „ fügte er schlicht hinzu und sah seine Begleiter an. Ob diese ihm übereinstimmten oder ob sie wieder nur Augen für einander hatten.

[Bei Josh & Sophia | steigt aus mustert den Blutfleck | will ins Krankenhaus]
[Die Gruppe postet im Zentrum weiter]
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Mi Aug 08, 2012 12:21 am

"I am lost. Help me to find my way."

verzweifelt // denkt nach // funkt ROBERT an // wartet



Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Ruhig bleiben. Ravenna fuhr sich durch die hellblonden Haare und seufzte leise. Sie durfte sich nicht aufregen oder gar in Panik geraten. Vielmehr musste sie ruhig bleiben und die Gilde organisieren. Brannon war verschwunden – mehr wusste die junge Frau nicht. Und genau das störte sie. Brannon war ihr Vorgesetzter. Sie die Stellvertreterin. Nun war er weg und sie musste sich um alles kümmern. Nicht, dass dies eine Aufgabe wäre, die Ravenna nicht schaffen würde. Doch es machte ihr zu schaffen, dass sie nicht einen Funken über den Verbleib Brannons wusste. Zudem waren einige der Gildenmitglieder nicht auffindbar und auch dies bereitete Ravenna ebenso viele Sorgen wie das restliche Geschehen. Sie ordnete den Papierstapel, welcher vor ihr lag und orderte einige der Mitglieder, welche sich momentan im Büro befanden, in die Räume der Gilde, um Stellung zu halten. Eigentlich aber wollte die junge Frau nur einen Moment allein sein und Ruhe haben. Als die Tür ins Schloss fiel, fasste sie kurz an ihr Ohr um sich zu vergewissern, dass ihr Headset auch eingeschaltet war. Sie hatte keine Ahnung, ob überhaupt jemand der Verschwundenen sein Headset eingeschaltet hatte, doch Raven wollte es zu aller erst bei Robert versuchen. Sie vertraute ihm und zudem war auch er nicht im Quartier.

„Robert? Hier ist Ravenna. Kannst du mich hören? Verdammt noch mal, wo seid ihr alle? Ich habe schon genug wegen Brannons Verschwinden zu tun, aber ihr jetzt auch? WO SEID IHR?“

Ihre sonst so sanfte Stimme klang hektischer und unfreundlicher als sonst, was der Aufregung der Stellvertreterin zu verdanken war. Sie wollte nicht so übermütig und aufgebracht erscheinen, weswegen sie noch einige Worte hinzusetzte.
„Es tut mir leid, dass ich dich so angezickt habe. Würdest du mir dennoch verraten, wo ich euch momentan befindet“ fragte Raven nun etwas freundlicher und hoffte darauf, dass Robert ihr dies nachsehen würde. Für den Moment blieb ihr nichts weiter übrig, als darauf zu hoffen, dass Rob ihr antworten würde.
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BeitragThema: Re: Das Geheimquartier der Gilde   Mi Aug 08, 2012 12:51 am

[Headset gespräch | Rob befindet sich vor dem Krankenhaus von Las Vegas]

Dann jedoch seufzte Robert lautlos, kaum das er sich der Gruppe hier zugewendet hatte, wandte er sich auch schon wieder ab. Der Vampir tat ein paar Schritte von der Gruppe weg und legte einen Finger an sein Headset. Wie immer ließ er es zu, dass man ihn an fauchte und nahm es erstaunlich locker. Er wartete bis Ravenna fertig mit reden war, bevor er den Knopf a Headset drückte um ihr schließlich zu antworten „ Ich genieße auch jedes Gespräch mit ihnen Miss Carpenter. Wir sind vor dem Krankenhaus, aber auch nicht mehr lange. Nach dem Miss Adams ein wenig die Kontrolle über ihre Gefühle verloren hatte und es hier zu einem kleinen Zickenkrieg gekommen ist, haben wir einen Plan besprochen um Mrs. Evans wieder zu finden. Ich werde zu den Vampiren müssen...“ begann er dann schließlich monoton und ruhig wie immer zu erklären. Dadurch das er ein wenig weiter weg stand war es nicht sonderlich dramatisch wie er sich ausdrückte und vor allem wurde er nicht zu sehr durch Lia abgelenkt. “ Ich schlage vor, dass sie draußen Stellung beziehen und sie unserem Gespräch lauschen können. Aber es wäre sicherer wenn nur einer von uns reingeht. Ich bin mir zwar sicher das sie Mrs. Evans nicht haben, aber auch sie haben in der Stadt einen guten Überblick und daher kann ihre Meinung nicht schaden...“. Während er wieder etwas Rauch von seiner Pfeife einsog und diese wieder durch die Nase heraus ließ, wartete er auf eine Antwort von der Stellvertreterin des Anführers. Der Gruppe schenkte der Vampir grade kaum eine Aufmerksamkeit. Selbst wenn Emilianas Blick immer noch besorgt auf dem Vampir hing, obwohl sie grade bereits das Headset in ihrem Ohr platziert hatte und daher natürlich genau das mit hören konnte, was Robert von sich gab

Schließlich hatte er jenen Moment in dem man ihm keine Aufmerksamkeit schenkte und schon war Robert um die nächste Ecke verschwunden. Man konnte ihm vieles nachsagen, dass er ein ungehobelter und unfreundlicher Kerl wäre, mit dem niemand gerne zusammen arbeitete. Aber man konnte auch von ihm sagen, dass er Josh und vor allem Lia nicht gerne in Gefahr brachte. Ganz bewusst schaltete er sein Headset für die Frequenz von Josh und Emiliana aus. So würde nur noch Raven ihn erreichen können und auch sie würde ihn nicht dazu bringen können zu warten. Schnell hatte sich der Vampir von dem Krankenhaus entfernt und wollte durch den Park gehen. Schließlich war es der schnellste und kürzeste Weg um zum Stadtrand zu gelangen. Das er dort auf noch jemanden aus der Gilde Treffen würde, ahnte er gar nicht erst. „ Raven...ich bin grade auf dem Weg zum Stadtrand...wir Treffen uns dort...“ das war das Einzige was er der Stellvertreterin noch sagte, bevor er einfach weiter lief.

[erstattet Ravenna bericht ]
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Das Geheimquartier der Gilde

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