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 Der Beginn der Invasion

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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 08, 2012 3:48 am

Es war irgendwie echt amüsant das grade ein Vampir dachte er würde unfair spielen wenn er seine Pistolen gebrauchte. Und was für eine dämliche frage das war. Natürlich wollte Brannon ihn töten...das war das einzige was er wollte momentan. Um zu wissen das Sophia sicher war und auch um einen Vampir weniger jagen zu müssen. Daher interessierte ihn das Gerede des Vampirs nur mäßig und daher hörte er Darren auch nicht wirklich zu. Erst als er Sophias Stimme hörte stutzte er. Was ging in der jungen Frau vor das sie auf einmal so kalt werden lies und vor allem sie so sehr zu verbittern schien. Welcher Gedanke war das? Besorgt wandte er sich halb zu Sophia um. Ungeachtet das er Darren damit wieder einen Angriffspunkt lieferte. Ein wenig besorgt und mustern runzelte er die Stirn. „ Sophia willst du nicht nach oben gehen ich schaffe das schon „ erklärte er schließlich deutlich ruhiger. Sachte beugte er seinen Kopf zu ihr und küsste ihre Wange. Selbst wenn er sich wirklich nicht viel zu ihr beugen musste, da er selbst immer noch recht gebückt ging. Es war die einzige Haltung in der die schmerzen zu ertragen waren. Mal ganz davon abgesehen das sich jetzt natürlich seine Entzugserscheinungen begannen bemerkbar zu machen. Normalerweise hätte er sofort Tabletten eingeworfen, doch das war eben nicht der Fall gewesen.

Na los...ich glaube nicht das es dir grade gut tun...was immer auch grade deine Erinnerungen an irgendetwas geweckt hat „ sagte er sehr leise. Nur um sich wieder vollkommen Darren zu wenden zu wollen. Denn erst jetzt bemerkte er das er sich eine schwäche geleistet hatte und dem Vampir eine Möglichkeit geboten hatte ihn anzugreifen.

[bei Sophia & Darren | wendet sich halb Sophia zu | küsst ihre Wange ]
(sry das es nicht so viel ist...ich hab scheinbar ne magen darm und den fehler gemacht eben was zu essen zu versuchen -.-)


Rapphaels Schäfer

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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 08, 2012 8:33 am

Darrens Schulter schmerzte noch immer und schien bei jedem Atemzug von neuem anzufangen zu bluten. Die warme Flüssigkeit breitete sich über seine Brust aus und wurde von seinem schwarzen T-shirt aufgesogen. Es dauerte nur einen Atemzug bis ihm dieses nervige Weibsstück antwortete, doch er ignorierte sie einfach. Sie nervte ihn sowieso nur. Seine Aufmerksamkeit galt Brannon, seine volle Aufmerksamkeit. Die wachsamen Augen des Vampirs erfassten jede bewegung, analysierten sie und setzten sie zu einem Bild zusammen. Er hatte ihm die Rippen gebrochen, deshalb ging er so gebückt, doch das war nicht alles. Nein, der Gildenanführer schien noch ein paar andere Probleme zu haben, die Darren nicht herbei geführt hatte.
Umso besser für mich. , überlegte der Vampir und wieder fing er an zu Lächeln. Das Blatt wandte sich. Gut, er hatte einstecken müssen, doch nun war seine Zeit. Ohne darüber nachdenken zu müssen, nutzte er die Situation, die sich bot als Brannon sich abwandte und seine kleine Freundin davon überzeugen wollte zu gehen. Er schoss nach vorn entwand dem Jäger die Schusswaffe und stieß ihn kraftvoll von sich. Dann wirbelte er zu der Frau herum und hielt sie von hinten fest.

Wie Klingen glänzten die Reißzähne des Vampirs als er sie kurz darauf in den schlanken Hals Sophias schlug. Es würde weh tun – beiden, Brannon wohl mehr als Sophia. Es musste sich anfühlen als würde er sie vor seinen Augen vergewaltigen, doch bei diesem Akt ging es nicht um sexuelle Begierde, sondern einfach nur um die Gier nach Blut. Als ihr süßes Blut in seinen Mund schoss, durchflutete Darren eine Welle von Glück und heftiger Begierde. Er wollte mehr, mehr, immer mehr von ihrem Blut. Doch er kämpfte dagegen an. Er durfte sie nicht töten, wollte sie nicht töten. Sie war das wichtigste Druckmittel in diesem Kampf. Doch mit „diesem Kampf“ war nicht der zwischen Darren und Brannon gemeint, sondern der von Vampiren gegen die Menschen und anders herum.
Für Darren waren es Stunden der Qual bis er sich von der Frau lösen konnte, für Brannon waren es wahrscheinlich nur wenige Sekunden seines wertlosen Lebens gewesen. Gier brannte wie Glut im Inneren des Vampir uns und drohte ihn zu verzehren. Um von der Gier abzulenken biss er sich mit voller Absicht auf die Unterlippe, die ihn für etwa eine Sekunde davon ablenkte über die Kleine des Vampirjägers herzufallen.

Warum hatte er Brannon bloß die Waffe genommen? Er hätte vermutlich auf ihn geschossen und alles wäre wieder normal gewesen, doch so blieb der Geschmack des Blutes, rammte ihm wie einem wilden Pferd die Sporen in die Flanken. Er sollte, wollte mehr. Mehr von ihrem köstlichen Blut. Vollkommen verkrampft stand der Vampir da, versuchte seine Gier im Zaum zu halten und hoffte gleichzeitig, Sophia würde ihn nicht umbringen, sonder vielleicht nur einmal mit dem Messer quer über seine Brust fahren und ihn ablenken von ihren köstlichen, verführerischem Blut.

{Brannon & Sophia # nutzt Brannons Schwachstelle # stößt ihn weg # beißt Sophia # kämpft mit seiner Gier}
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 08, 2012 9:44 am

Sophia schüttelte den Kopf. Nur kurz, leicht, bevor Brannons Lippen ihre Wangen trafen. "Ich lass dich nicht alleine..",flüsterte sie ruhig, suchte kurz seine Augen um in diese zu sehen. Auf die Ansage mit ihren Erinnerungen, antwortete sie nichts. Sie hatte nie ein großes Geheimnis daraus gemacht, dass ihre Schwester vergewaltigt worden war. Nur daraus, dass der Kerl auch sie vergewaltigen wollte. Er war im Gefängnis und ihr war ja nichts passiert. Weshalb sollte sie dann auch darüber reden? Erst eine Bewegung seitens des Vampirs ließ sie den Kopf heben. Er bewegte sich schnell. Im einem Moment stand er vor ihnen. Dann plötzlich hinter ihr. Hielt sie fest. Sie bekam Angst. Wer hätte in dieser Situation auch keine Angst bekommen? Aber sie versuchte diese nicht zu zeigen, wollte Brannon nicht leiden lassen. Spitze Zähne bohrten sich in ihren Hals und lediglich ein erstickter Schrei, welcher eher nach einem schmerzvollen Stöhnen klang, erklang aus ihrer Kehle, kam über ihre Lippen. Sie griff nach dem Arm, der sie fest hielt, wollte ihn lösen. Anfangs zumindest. Dann jedoch krallte sie sich am Arm fest, ihre Augen schlossen sich, waren schmerzvoll zusammen gekniffen. Ihr Atem beschleunigte sich und ihr Herz raste. Doch kein Laut kam mehr über ihre Lippen.

Es dauerte nur Sekunden. Doch ihr schien es wie Stunden, dass sich der Vampir endlich von ihr löste, sie frei ließ, aufhörte sie ihres Bluts zu berauben. Ihre Finger ließen von dem Arm des Mannes ab, stolpernd und die Augen vor Schreck weit aufgerissen brachte sie einen Abstand zwischen ihn und sich. Sie wollte sich an Brannon klammern. Schutz suchen. Doch war da die Angst ihm weh zu tun. Unentschlossen, was sie tun sollte, stolperte sie ungeschickt weiter, fassungslos was ihr der Vampir angetan hatte. Sie fiel fast über die Messer, die sie früher hatte fallen lassen. Nun ergriff sie sie wieder, in jeder Hand eines. Immer noch unsicher und sichtlich verwirrt kam sie wieder näher an den Vampir. Sah zu wie er anscheinend gegen das Verlangen ankämpfte. 'Druckmittel..ich..bin sein Druckmittel..',schoss es ihr durch den Kopf. Sie war nicht dumm. Vielleicht naiv. Aber nicht dumm. "Verzeih mir Brannon...",hauchte sie, ihre Stimme war heißer, kaum mehr als ein Flüstern. Ihre Augen waren feucht. 'Du bist wahnsinnig..vollkommen wahnsinnig..Willst du das alles hier weg schmeißen, nur um den Plan eines einzelnen Vampires zu durch kreuzen?',fragte sie sich ein wenig zweifelnd. Aber dennoch sagte etwas in ihr, dass es der beste Weg war.

Die Messerspitze glitt über ihren Arm. Zerschnitt den dünnen Stoff der Jacke, ritzte ihre Haut auf, ließ Blut fließen. Und sofort bereute sie es. Doch sie konnte es nicht rückgängig machen. Sie entwand sich der Jacke, so dass der Vampir die Wunde besser sehen konnte. Ihr Blick hing an Brannon, während sie sich für Darren am Silber Tablett servierte. Ein schuldbewusster Blick lag in ihren Augen und sie hielt ihm die Messer entgegen. Er würde sie besser benutzen als sie, dass war ihr klar. Tränen wollten über ihre Augenlider, wollten verraten wie sehr sie sich dafür hasste. 'Bin ich weg, kann er sich besser konzentrieren...ich werde für die Menschheit sterben..',dachte sie, versuchte sich selbst davon zu überzeugen, lenkte ihren Blick auf den ausgestreckten Arm, von welchen sich die längliche Wunde zog und die Blutspur, die sich bildete, bis hinauf zu ihren Fingern, von welchen sie schließlich auf den Boden fielen. 'Außer...Brannon....rettet mich...',fügte sie hinzu, doch, der Zweifel, dass er es schaffte war groß. Seine Rippen waren bestimmt gebrochen und ohne Tabletten, wäre er nicht so labil wie sonst. Tropf. Ihre Aufmerksamkeit zog sich auf das Blut an ihrem Arm. Tropf. Der Boden unter ihrem Arm wurde von einer dünnen Blutschicht bedeckt. Tropf. Wertvolles Blut war es, dass sie hier verlor. Tropf. Wenn es nicht der Mann war, der ihr das Leben nahm, so würde sie wohl verbluten.

[Brannon && Darren xx antwortet xx gebissen xx geschockt xx schlitzt sich den Arm auf xx Gedanken xx spricht]
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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 08, 2012 10:55 am

Er hatte sich gänzlich auf Sophia konzentriert, einen Fehler den er kein zweites mal machen würde. Nicht in der Anwesenheit des Vampirs. Zu schnell hatte Darren ihm seine Pistole genommen. Auch wenn der scheinbar wirklich annahm das es die einzige Waffe war die der Vampirjäger trug. Doch darüber konnte er nicht nachdenken. Nicht in diesem Moment als er spürte wie er zur Seite gestoßen wurde – mit der Kraft eines Vampirs eben. Die wenigen Meter die es bis zur Hauswand waren hatte Brannon so, wenn auch sehr unfreiwillig, schnell zurück gelegt und knallte dabei mit einem schmerzhaften keuchen zu Boden sank. Am liebsten hätte er auf geschrien doch das konnte er nicht machen während Sophia da war. Es würde ihr nur noch mehr angst machen. Während er nach Atem rang und auch um das Gefühl in seinen Bein, sah er entsetzt zu Sophia und Darren. Wie Darren seine scharfen Fänge in ihren Hals bohrte. Kurz vor dem biss schienen sie leicht aufgeblitzt zu sein, als wollten sie ihn noch extra mehr bloßstellen und ihn verspotten. Ein leises erstickendes „ Sophia“ brachte er hervor. Jedoch nicht so das sie es hören würde. Höchsten Darren hätte es hören können , wenn er sich darauf konzentriert hätte. Doch dieser schien gänzlich verschwunden sein in seiner Gier.

Es dauerte eine Gefühlte Ewigkeit bis Brannon sich aufraffen konnte. Zwar hatte Darren Sophia bereits losgelassen, doch das interessierte ihn grade kaum. Darren würde dafür sterben, das er gewagt hatte Sophia zu beißen! Selbst wenn sein Brustkorb jetzt nur noch mehr schmerzte und die gebrochenen Rippen sich wahrscheinlich ziemlich verschoben hatten, erhob er sich und war für seine schmerzen doch recht schnell bei Darren. „ Verdammter Mistkerl „ knurrte er bevor er dicht vor dem Vampir stand und in einer fließenden Bewegung das Kurzschwert zog. Und zwar so dass er Darren wahrscheinlich die scharfe Klinge über den Bauch ziehen würde. Doch anstatt sich auf die Tötung des Vampirs vor ihm zu konzentrieren, wandte er den Blick zu Sophia als er ihre Worte hörte. Was hatte sie vor? Doch der Gedanken war schnell fort gewischt aus seinem Kopf. „ Sophia...“ rief er aus. So laut wie es ihm mit so wenig Luft möglich war. Bevor er achtlos sein Schwert fallen lies und an Sophias Seite eilte. Einen Arm kurz stützend um seinen Brustkorb gelegt, nur um mit der Hand dann nach ihrem Handgelenk zu greifen. Sachte zog er sie in seine Arme und lies sich in die Hocke sinken. Was jedoch ein wenig seltsam aussah da er sein ohne hin schmerzendes Bein immer ausstreckte wenn er so dahockte. Kaum einer hätte gedacht das er so das Gleichgewicht halten konnte, doch es ging ganz offensichtlich.

Brannon hatte Sophia so in seine Arme gezogen das sie auf seinem gesunden Bein saß und er den langen stark blutenden Schnitt mustern konnte. Wut und auch Verzweiflung funkelte in seinen Augen doch er sagte nichts. Schluckte all seine Gedanken und die Bilder die in ihm hoch kamen hinunter. Doch immer wieder hatte er vor Augen wie er erst die sterbende Daria in den Armen gehalten hatte. Sein Pulli schnell vor mit ihrem Blut war, genauso wie die restliche Kleidung. Ihre letzten angsterfüllten Blicke die sie ihm zu warf und er nichts anderes tun konnte als zu sagen ' Es wird alles gut..vertrau mir'. Nur um danach seine sterbende Frau in den Arm zu nehmen, welche ihn erschreckend ruhig ansah. Ihm sagte er solle nicht zu lange trauern. Immer wieder schluckte er diese Bilder hinunter und bemerkte gar nicht wie seine Hände zitterten. Wie seine Augen glasig wurden und ohne das er es merkte eine einzelne Träne seine Wange hinunter rann. Unfähig irgendetwas zu sagen, dank der zugeschnürten Kehle die er hatte, riss er einfach ziemlich viel Stoff von seinem Hemd ab und verband mit zitternden Fingern ihren Arm. Wie zittrig dabei sein Atem klang und vor allem wie sehr er den Vampir dabei vergaß bemerkte er nicht einmal ansatzweise. Ohne groß zu zögern lehnte er ihren Oberkörper gegen dein seinen um dann seinen Mantel schnell aus zu ziehen und den achtlos bei Seite zu legen. In dem ganz neben bei die letzten Möglichkeiten waren mit der er Darren hätte ablenken können um mit Sophia zu fliehen.Nur um sein ohnehin zerrissenen Hemd auszuziehen und es dann auf ihren Arm zu drücken „ Halt das fest auf deinen Arm gedrückt „ befahl er in einem Ton der keine Wiederworte zu lies. Das er jetzt nur noch in einem Muskelshirt da hockte bemerkte er nicht. Nicht die Kälte der Luft und auch nicht den beißenden Wind der etwas an seinem Mantel zerrte, ihn jedoch nicht weg bewegen konnte. „ Du musst sofort nach oben und mir sagen wie man das Verarzten kann „ erklärte er fest. Wieder lies er keine Wiederworte zu, das machte sein Tonfall mehr als nur klar. Natürlich wusste er das die Vampire Sophia als Druckmittel benutzen würden, doch das sie sich selbst umbrachte hatte er wahrlich nicht gewollt. Er wollte ihren Tod nicht..nicht im geringsten, nicht solange er noch lebte und die Chance hatte sie zu beschützen. Und auch später wenn er nicht mehr lebte, würde sich jemand um Sophia kümmern und sie beschützen.

[bei Darren & Sophia | klatscht (wieder einmal uû) gegen eine Wand | greift Darren an | rennt zu Sophia | versinkt in Gedanken ]


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Zuletzt von Brannon Evans am Fr Mai 11, 2012 11:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mi Mai 09, 2012 4:04 am

Der Duft, der von Lucinda zu Nora wehte, nahm ihr fast den Atem, so berauschend war er. Unmerklich schluckte sie kurz, denn langsam bildete sich ein Kloß in ihrem Hals. So war sie fast erleichtert, als sich die Freundin von ihr löste.

"Tschuldige Lucy, es kommt nicht wieder vor. Ich war nur so überrascht, dich zu sehen."

Die Panne mit dem ehemaligen Spitznamen der Freundin hätte sie gar nicht bemerkt, wenn diese sie nicht darauf aufmerksam gemacht hätte. Ein ünbekümmertes Lächeln legte sich auf ihre Lippen und beantwortete das strahlende lächeln, welches ihr Lucinda schenkte. Dann zog sie die Freundin neben sich, nahm deren Linke und drückte diese leicht.

"Na, wenn du es selbst nicht weiß, lass uns nicht mehr drüber reden. Wenn die Zeit gekommen ist, wird sich alles von allein aufklären."

Nora sprühte schon wieder vor Lebensfreude und war nun ganz aufgeregt. Sich langsam in Bewegung setzend, plapperte sie drauf los und warf Lucinda ab und an einen vergnügten Blick zu.

"Ich weiß, dass du dich nicht gerne auf solchen Festen rumtreibst, deshalb bin ich echt froh, dass du nun doch hier bist. Es wäre echt schade gewesen, hier rumzulaufen, ohne dich dabeizuhaben. Willst du etwas trinken? Oder sollen wir irgendetwas fahren? Wir können auch nur rumlaufen und uns alles ansehen. Ich hab da einen Stand gesehn, an dem sie echt abgefahrenen Schmuck verkaufen. Da würd ich gerne nochmal hin."

Die Augen der jungen Frau strahlten vor Freude, für sie gab es gerade nichts Schöneres, als mit der engsten Vertrauten Hand in Hand durch die Menschenmenge zu stromern. Die Blicke, die die Anderen den so unterschiedlichen Frauen hinterherwarfen, bekam sie gar nicht mit. Für sie zählten die vielen Unterschiede zwischen ihnen nicht, im Gegenteil, es waren genau diese Unterschiede, die Lucy und sie so eng miteinander befanden.

//entschuldigt sich nochmal / nimmt Lucinda an die Hand / geht mit ihr auf dem Festival umher / kaut der Freundin vergnügt ein Ohr ab //
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mi Mai 09, 2012 8:36 am

Was? Nein! Nicht! Der erste Reflex des Vampirs wäre gewesen, nach vorn zu stürzen und Sophia aufzuhalten, doch er hielt inne. Sobald er der Frau näher kommen würde, wäre es hoffnungslos zu versuchen, sich zurückzuhalten. Die Gier loderte in seinem inneren, wollte noch immer das süße Blut schmecken, es ganz in sich aufnehmen. Doch das war nicht möglich. Er durfte einfach nicht!
Der Geruch von frischem Blut – metaallisch, würzig – zog dem Vampir in die Nase. Seine Augen waren starr auf die sprudelnde Blutquelle gerichtet, die ihn einfach nur dazu verführen sollte. Sie wollte, dass er das einzige Druckmittel vernichtete und selbst, wenn er dies nicht tat, würde sie wohl sterben, wenn sie nicht demnächst ärztliche Hilfe bekam.

Ein heißer Schmerz zog sich plötzlich quer über Darrens Bauch. Der Vampir keuchte kurz auf, doch nicht vor Schmerz. Es war das gleiche Gefühl als wenn man lange unter Wasser gedrückt wurde und schließlich wieder Luft bekam. Der Schmerz lenkte ihn von dem Blutrausch ab und holte ihn wieder zurück. Der Nebel der Gier zog sich aus seinem Hirn und aus seinem ganzen Körper zurück. Muskeln entspannten sich und Zittern für durch den Körper des Vampirs als er sich schließlich wieder voll unter Kontrolle hatte. Nun hieß es jedoch schon wieder Gehirn anstrengen und diese bekloppte Frau retten, denn sie wurde gebraucht.

Brannon war in dieser Situation auch nicht sehr hilfreich. Der hatte anscheinend entweder keine Ahnung oder konnte sich einfach nicht mehr auf eine Antwort besinnen. Darren jedoch war wieder ganz bei sich und kannte eine Antwort. Da seine Schulter weniger blutete, hatte er die nach dem Beißen von Sophia gar nicht mehr darauf gelegt. Der lange Schnitt über seinen Bauch, blutete zwar total und das T-shirt war auch kaputt, aber er war sowieso schon total blutbeschmiert – leider stammte der Großteil von ihm.
“Wenn ich dir einen Tipp geben dürfte, bind irgendwas darum, das auf die Wunde drück. Und dann müsstest du einen Notarzt rufen, denn sich selbst verarzten wird deine Kleine bald nicht mehr können. Ich würde mich ja fast anbieten, aber leider habe ich kein Mobiltelefon dabei.“, sagte Darren mit ruhiger, ein wenig spöttischer Stimme und verlagerte sein Gewicht auf ein Bein. Alles was er sagte, entsprach der Wahrheit und wenn dieser Dummkopf von Gildenanführer nicht handeln würde, würde er es eben selbst tun müssen. Allerdings sollte sich der Kerl schnell entscheiden, denn der rote Lebenssaft floss immer weiter aus seiner Kleinen heraus.

{Brannon & Sophia # fixiert Sophia # wird wieder „normal“ # gibt schlaue Ratschläge}
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Do Mai 10, 2012 6:50 am

"Auf in den Kampf!", stimmte Flynn Killian im Brustton der Überzeugung zu. Eigentlich war er ja nicht der Typ, der groß auf Kämpfen war. Er kümmerte sich lieber um den Hintergrund: Waffen, Ausrüstung, Computer, Überwachung. Während sich die Anderen in den Kampf stürzten, war er der Späher, der Beobachter, der Helfer. Und das machte er eigentlich gern. Aber jetzt freute er sich auf den Kampf, was das Grinsen auf seinen markanten Zügen nur noch unterstützte. Vielleicht lag es auch nur daran, dass er bei Killian war. Die Anwesenheit seines Freundes - seines Geliebten - schien ihm die KRaft und den Mut zu geben, der ihm sonst gefehlt hatte. Und das war ein verdammt noch mal richtig gutes Gefühl. So blickte er erschrocken in das Gesicht des Vampirs an seiner Seite, als dieser seine Hand löste. Doch im nächsten Moment spürte er den Arm Killians um die Schultern, und er entspannte sich wieder. Er wollte nicht verliebt aussehen. Wirklich nicht. Dennoch kam er nicht umhin, Den Arm um Killians Taille zu schlingen und ihn ein klein wenig enger an sich zu drücken.
So machten sie sich auf den Weg, die drei Vampire, das Paar und der grimmige Einzelgänger. Allerdings war das alles andere als praktisch, wie sie gerade liefen. Vielleicht sollten sie doch ... genau das schien Killian auch zu denken, denn er löste den Arm von Flynns Schultern und griff nach der Hand des breitschultrigen Vamirs. Dieser verschränkte mit Freuden seine Finger mit denen des anderen Kriegers. Gary würde ihnen die Hölle heiß machen. Aber das war ihm egal. Denn diese Berührung machte ihm Mut, gab ihm Kraft. Das wollte er nicht mehr missen. Nicht nach all der Zeit, die er nur hatte träumen können.
Jedoch sollten sie sich wirklich mal auf den Kampf konzentrieren. Flynn war keineswegs überrascht, dass Darren sich abseilte und allein weiter machte - er wusste, dass der düstere Krieger so etwas gern machte - allein sein Ding durchziehen. Er dagegen bevorzugte es, sich bei anderen aufzuhalten, wenn er denn schon mal draußen war. Oder speziell mit einem anderen gemeinsam. Er blickte in Killians Gesicht und ihre Blicke begegneten sich. Er lächelte und die Schmetterlinge in seinem Bauch wurden zu riesigen Flugzeugen. Er schmeckte ihn noch immer auf den Lippen, und vermutlich würde sich das auch so bald nicht ändern. Und schon wieder hatte er sich ablenken lassen. Vielleicht lag das nur daran, dass er die Nacht lieber anders verbringen würde als irgendwelche Menschen abzuschlachten. Dennoch blickte Flynn sich aus dunklen Augen suchend um.

"Wohin wolen wir jetzt gehen? Wenn wir schon kämpfen, brauchen wir auch einen geeigneten Ort - hier ist es zu auffällig! Naja, und dann brauchen wir auch noch das passende Opfer, sonst macht das ja keinen Spaß. Mindestens fünf sollten es schon sein, meinst du nicht? - Oh Gott, ich rede zu viel!"

{ gehen weiter xxx Darren verschwindet xxx redet || KILLIAN }
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 11, 2012 7:39 am

"Oh, wieso den überrascht?", fragte Lucinda ruhig, als sie plötzlich ein Fremder anrempelte. Kein Wunder bei dieser Masse an Menschen... eigentlich war es sogar höchst bemerkenswert, dass es nicht schon früher passiert war. Sie murrte der Person noch leise hinter her und runzelte dann die Stirn. "Hach, die Jugend von heute.", sagte sie gespielt altklug. Tatsächlich tat sie das öfters. Lucinda war wortwörtlich ein Stein vom Herzen gefallen, als Nora nicht mehr nachfragte, was Lucinda so aufgewühlt gemacht hatte. Vielleicht würde Nora ihr ja garnicht glauben, was passiert war - aber so schätzte sie ihre beste Freundin nicht ein. Manche Sorgen waren tatsächlich nicht gerechtfertig. Nora würde ihr glauben. Nora würde ihr helfen. Wie immer, wie es immer gewesen war. Statt weiter darüber nachzudenken, lachte Lucinda mit Nora auf - ihre Lebensfreude war tatsächlich ansteckend und so konnte sie zumindest für eine Weile ihre Sorgen vergessen, und dafür war sie Nora so unendlich dankbar. Doch tief in ihr, irgendwo ganz tief in ihr, spürte sie bereits wieder eine kleine nagende Flamme des Blutdurstes. Sie versuchte diese Flamme so gut es geht zu verdrängen. " Hast du hier einen Autoscooter gesehen?", fragte Lucinda. Eigentlich mochte sie diese Fahrgeräte nicht so... vorallem, wenn man in die Seite gefahren bekam. Aber trotzdem fand sie sich immer wieder in diesen Dingern wieder. "Also, ich wäre ja dafür, das wir uns erst noch etwas umschauen. Zu dem Stand können wir ja gleich gehen, wenn du willst.", sagte Lucinda, nach dem sie sich schon längst in Bewegung gesetzt hatten.

[ mit nora auf dem festival / spricht/ geht los]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Sa Mai 12, 2012 1:46 am

Kathrin stand jetzt schon fast eine stunde auf der Kommandobrücke des Raumschiffes, hin und wieder wurde sie komisch angeschaut. Jeder auf den Raumschiff wurde entweder von ihr schon mal im Stich gelassen oder ausgenutzt wurden. Sie wusste schon immer wie sie ihre gewissen Talente zu ihrem eigenen vor teil ausnutzen kann. Ihr war langweilig und sie hatte Durst darum machte sie sich auf den Weg zu dem Festival wo alle hinwollten. Die Straßen waren zwar nicht leer aber dank dem Fest waren sie auch nicht die vollsten. Es dauerte also nicht lange bis sie beim Fest ankam. Kathrin sah auf den ersten blick Brannon und noch ein paar andere Leute. Sie sah eine bar und wusste sofort dass Gary dort drin sein musste, wo sollte er auch sonnst sein. Kathrin betrat die bar und setzte sich zu Gary und Jeanelle. Die beiden sahen nicht Grad aus als hätten sie Spaß, eher so als wehre ihnen genauso langweilig wie ihr selbst. Sie bestellte sich einen Scotch.
Dann sagte sie mit einem leicht grimmigen Ton:“ und was macht ihr so, ins Glas schauen die Fingernägel lackieren.“.

[im Schiff/ geht zum fest/ in bar zu Gary und Jeanelle/bestellt Scotch]
Trollfaaaace *-* x3 zufrieden XD
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Sa Mai 12, 2012 7:01 am

Unwillig ließ sich Sophia von Brannon hinunter ziehen. Sie wäre nicht in der Lage gewesen, seiner Kraft entgegen zu kommen. Sie presste die Lippen aufeinander, beobachtete wie er ihren Arm notdürftig verarztete und ihr eine Anweisung gab, die für sie ja so selbstverständlich gewesen wäre. Fest drückte sie es auf die Wunde. "Du solltest...das nicht tun...ich...bin das Erpressungsmittel...",flüsterte sie heiser, ihre Augen wurden kühl, der Schmerz verschwand aus ihnen und brachten eine unvorstellbare Leere hinein. Ihre Hand legte sich an seine Wange, liebevoll betrachtete sie ihn, auch wenn man es nur an dem schwachen Lächeln sah. "Egal...was passiert...ich liebe dich.." Ihre Stimme war noch leiser geworden und klang zittrig. Nur noch mit Mühe hielt sie ihre Augen offen. Unklar vernahm sie Darrens Worte, auch wenn sie dessen Namen nicht kannte. "Er..hat recht...ruf...die Rettung...",wisperte sie, ehe ihre Augen sich schlossen, der Arm, der verwundete Arm, den sie gehoben hatte um sein Gesicht zu streicheln, erschlaffte, wie auch der Arm, dessen Hand das Hemd drückte. Ein müdes Seufzen glitt über ihre Lippen, ehe ihr Atem ruhig und gleichmäßig wurde, sie in einen tiefen Schlaf fiel, der schon eher einer Bewusstlosigkeit ähnelte. Immer noch trat Blut aus der Wunde. Maximal eine halbe Stunde würde sie es noch überleben, wenn sie nicht schnell verarztet wurde.

[Brannon und Darren xx spricht xx verliert Bewusstsein]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Sa Mai 12, 2012 8:04 am

Vor einer halben Stunde

Zufrieden betrachtete Lyriera ihren riesigen Kühlschrank. Zwölf Behälter mit jeweils einem halben Liter Blut standen darin. Sie grinste leicht und nahm sich einen Behälter heraus und fühlte das Blut in eine Plastikflasche und verstaute diese in der knall roten Handtasche, mit welcher sie losziehen würde. Es gefiel ihr, ihre Opfer ausbluten zu lassen. Ihre erschrockene Gesichter zu sehen, die angsterfüllten Augen, die nicht glauben wollten, was sie sahen. Sie. Als blutrnstiges Monster. Ein Lachen glitt über ihre Lippen, spöttisch und ein wenig verächtlich. Sie sah an sich hinab. Das kurze, rote Haar umrahmte ihr schmales Gesicht, welches so unschuldig ung gleichzeitig so verrückt wirkte, dass es sich so wiedersprach, wie Nacht und Tag. Ihre Taille wurde von einem schwarz roten Minirock geziert und schwarz-rote Strümpfe schmückten ihre Beine bis knapp über die Knie. Sie leckte sich über die Lippen und prüfte den weiten Ausschnitt ihres eng anliegenden Spitzen-Tops, dessen rot mit dem ihres Rockes zusammen passte. Mit dem schwarzen Push-Up BH hatte sie es geschafft ihren Busen größer wirken zu lassen. Schwarze, schwere Stiefletten schmückten ihre eigentlich zarten Füße, die sie zu ihrer Haustüre trugen, neben welcher ein reisiger Wandspiegel hang in welchem sie sich betrachtete. "Verdammt. Ich schaue so irre heiß aus...",grinste sie, fast schon selbstverliebt, zu sich selbst. Sie fasste sich an die Brüste, testete, wie sich diese anfühlte. "Na dann, los. Das wird heute eine tolle Nacht...",lachte sie und verließ ihre Wohnung. Ihre Hände legten sich an ihre Hüften und mit den Hüften schwingend, lief sie die Treppen hinab und verließ das Wohnhaus.

Jetzt

Leicht betrunken lief sie die Straße hinunter und sah sich um. Nach dem sie mit einpaar dämlichen Menschen mit gefeiert hatte und sich zwei Flaschen Whisky rein gezogen hat, zumindest war es das, was sie mit gezählt hatte. Es war ein Wunder, dass sie nur leicht betrunken war, und nicht orientierungslos herum taumelte. Ihre Hand glitt in ihre Handtasche und zog die Flasche mit der verführerischen Flüssigkeit heraus. Sie setzte sie an die Lippen, nahm einen tiefen Schluck und lächelte zufrieden. Sie schraubte die Flasche wieder zu und leckte sich genüsslich die Lippen. Ein vertrauter Geruch stieg ihr in die Nase. Und damit noch der verführerische Duft von frischem Blut. 'Hach Darrylein, so durstig?',dachte sie spöttisch und folgte dem Geruch. Ihre Beine trugen sie schnell und zielstrebig, immer dem Geruch nach. Hinter der Ecke eines Hauses blieb sie stehen und beobachtete Darren und zwei lächerliche Menschen. Eine von ihnen schien sich den Arm aufgeschnitten zu haben. 'Bedauerliches, dummes, junges Wesen...',dachte sie, auch wenn ihr irgendwie klar war, dass sie selbst vermutlich jünger war. Sie lächelte spöttisch, überlegte aus dem Schatten zu treten. Doch noch war sie dazu nicht bereit. Sie würde ja wohl noch genug Zeit haben, um ihn zu Tode zu reden. Es übrraschte sie, dass er sich nicht am Blut der Frau leibte. Vielleicht wollte er ja noch was von ihr? Ihr breites Grinsen zog sich über ihre Lippen. Das hätte sie wirklich nicht von dem sonst, aus ihrer Sicht, langweiligen Vampir zu getraut. Es kam ihr ein wenig vor wie eine Szene eines kitschigen Films, als der Mann seine Freundin hinunter zog und versuchte sie notdürftig zu verarzten. Darrens Rat ließ ihre Augenbrauen hoch fahren. 'Wow...würde ich ihn nicht kennen, würde ich ja denken, er steht auf die Kleine...',dachte sie und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Darren und verliebt. Ein Gedanke, bei welchem sie sich bemühen musste, nicht zu Lachen. In ihren Augen, war Darren einer der langweiligsten und kältesten Männer, die sie kannte. Und sie kannte immerhin Gary, welcher von dem jüngeren in den Schatten gestellt wurde, wie sie fand. Amüsiert sah sie zu, vie die naive Frau das Bewusstsein verlor. Sie war ja kein herzloses Wesen, weshalb sie nach ihrem Handy kramte und die Rettung rief. Schnell hatte sie alle Informationen angegeben. Noch eine Weile beobachtete sie die Szene.

Die Hände in die Hüften gestemmt, trat sie aus dem Schatten."Darrenchen, welch eine Überraschung! Na, du versauter, kleiner, hetero Hengst? Also wirklich Süßer, ich hätte niemals gedacht, dass du ne Frau verschonst, nur um sie später flach zu legen? Und dann noch eine, die wohl nen Freund hat? Respekt, Respekt Schätzchen. Ich dachte immer, du hast so n Keuschehitsgelübte abgelegt, hab nie gehört, dass du's ner Frau so richtig besorgt hast. Hab mich wohl getäuscht...und zwar anständig...",begann sie und in ihren Augen funkelte Spott. Und auch ein wenig Respekt. Respekt, weil er die Frau nicht leer getrunken hatte. "Aber, bevor du sie ins Bett zerrst, würde ich dir raten, dich zu duschen. Du bist ziemlich blut verschmirt. Hach, ich bin so aufgeregt. Am liebsten würd ich ne Massen-SMS ausschicken mit dem Inhalt 'Achtung, Achtung. Darren DuCraine wirds ner Frau besorgen!'. Aber ich denke, es wäre besser, das machst du! Oh Gott Darren-Schätzchen, du kannst dich glücklich schätzen. Mit Blut ist die sicher heiß..",grinste sie und fiel ihm regelrecht um den Hals, ehe sie auf und absprang wie ein Teenager und leise kreischte. "Der langweilige Darren wills mit nem Menschen tun...Ich will danach alle Einzelheiten wissen! Ach...jetzt, wo ich weiß, dass du auch wirklich nen sexuellen Drang hast, wie wärs mal mit nem One-Night-Stand? So ne veraute, acht Stunden Nacht, in der wir es überall und in allen Stellungen tun?" Um ihre Worte zu unterstreichen, schlug sie sich auf ihren Hintern und grinste frech, vielleicht auch ein wenig verführerisch.Dann erklang auch schon ein heiteres Lachen aus ihrer Kehle und sie legte den Kopf in den Nacken. "Kleiner Scherz! Außer du hast Lust. Für unverbindliche One-Night-Stands bin ich immer zu haben...zählt neben Morden zu meinen lieblings Beschäftigungen!",lachte sie und fuhr sich durch das Haar, strich sich eine kurze Haarsträhne aus dem Gesicht. Sie zog ihre Blutflasche aus der knall roten Handtasche und nahm einen tiefen Schluck, ehe sie die Flasche wieder zurück steckte. In jedem anderen Moment, hätte sie sich das restliche, dickflüssige Blut von den Lippen geleckt. Jetzt aber, hatte sie Darren vor sich, und sie war im Moment einfach zu gut drauf, als das sie sich diesen Moment entgehen hätte lassen. Ihre Hände krallten sich in sein Haar, zog ihn zu sich hinunter, legte ihre ganze Kraft darin, rechnete damit, dass er sich wehrte. Schließlich berührten ihre Lippen seine, ihr heißer Atem striff seine Wange und der Kuss wurde fast schon leidenschaftlich. Dann löste sie sich auch schon wieder von ihm und lächelte zufrieden. Betrachtete das Blut, welches nun, an seinen Lippen haftete. "Hmm...ich könnte mir vorstellen, dass du ein leidenschaftlicher Liebhaber bist...zumindest hast du sinnliche Lippen.", lachte sie und boxte ihm sachte in die unverletzte Schulter. Ihre Augen funkelten spöttisch. "Ach ja, willst du nen Schluck Blut? Hab heute wieder meinen Vorrat aufgestockt, weißt schon. Erst flachlegen. Dann in der Badewanne ausbluten lassen und Blut in Behälter. Es ist einfach wundervoll, wenn man durch Sex alles bekommt, dass man braucht. Solltest du auch versuchen...ich will ja nicht, dass deine tolle Sex-Phase wieder verschwindet und du wieder zum öden Schlappschwanz wirst, Darryleinchen." Lyriera war wirklich verrückt. Aber das war, hin und wieder, ja fast schon liebenswert. Sie legte kurz den Kopf schief und überlegte kurz. "Wieso führt uns eigentlich so n alter Knacker wie Gary an? Ich mein er ist ungefähr vierzig...ich wette was, der hat sogar nen Bierbauch...und wenn nicht... dann kann ich nur sagen, dass ich mich auch von ihm flach legen lassen würd. Aber vermutlich ist er lahm im Bett, so alt wie er ist...",überlegte sie laut und begutachtete Darren. "Was haltest du von Dirty Dancing? Ich kenn mehrere gute Läden. Achso..hab ich heute eigentlich was verpasst? Ne Besprechung oder so was? Hatte heute zu tun...der von Gestern... war ein Typ zum Aufwachen, den wollte ich gestern nicht vergeuden, und das ganze Spiel hat sich ein wenig in die Länge gezogen..." Sie seufzte leise und grinste zufrieden. Dann betrachtete sie ihn nachdenklich.

[Daheim xx Darren & Sophia & Brannon xx versteckt xx beobachtet Szene xx ruft Rettung xx geht zu Darren xx Spricht xx küsst]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Mai 13, 2012 6:56 am

Indigo beobachtete den großen Vampir mit einem Blick, der nicht anders als heiß zu beschreiben war. Ausgerechnet ihn hatte Gott nicht nur mit einem Adoniskörper, sondern auch noch mit einem verdammt geilen Arsch gesegnet. Und ausgerechnet für ihn empfand sie so viel wie sie seit Jahren nicht mehr empfunden hatte. Ausgerechnet für ihn. Sie hätte beinahe gelächelt. Beinahe. Jedoch würde es ihr später leichter fallen, ihre übliche kalte Maske aufrecht zu erhalten, wenn sie schon jetzt damit begann. Denn noch war sie in Moons Gesellschaft, und da würde es letzten Endes nichts geben, was sie verstecken brauchte. Er würde der Erste und Letzte sein, vor dem sie keine Geheimnisse haben würde. Das wusste sie schon jetzt. So würde sie es handhaben. Und vor den Anderen würde sie weiterhin die Eiskalte sein, die Gefühllose. Oder auch einfach nur die, die niemand jemals verstehen würde.
Aber vielleicht sollte sie sich eine Gnadenfrist setzen. Und so lachte Indigo über die Worte, die Moon sagte. Sie mochte seinen Humor. Er war abgedreht, ja. Aber es war dieser Humor, mit dem sie überaus gut klar kam. Sie mochte seinen Humor, wirklich. Vielleicht auch, weil er ihrem so ähnlich kam. Und so funkelten ihre Augen doch wieder ein wenig, als sie zu ihm kam und ihm aus der Gasse folgte. Sie genehmigte es sich sogar, noch mal mit den Fingerspitzen über seine Wange zu fahren, während sie ihn mit verführerischem Grinsen ansah. "Eine interessante Überlegung. Ich hoffe doch, sonst wäre die Zeit da unten wirklich sehr, sehr langweilig." Dann war das verschwunden und sie blickte sich um, während sie die Luft nach irgendwelchen bekannten Gerüchen absuchte. "Aber nein, ich wollte nicht im Dreck buddeln. Du etwa?!" Sie erwartete keine Antwort von ihm.
Während Indigo sprach, nahm ihre feine Nase all die Gerüche wahr, die die Nachtluft schwängerten. Der Regen hatte sie fast erreicht, die dicken dunklen Wolken hingen über dem Festival wie dicke, schwarze Watte. Sie bemerkte, dass es schon jetzt nach beginnendem Regen roch und tatsächlich fielen jetzt die ersten dicken Tropfen. Sie mochte den Regen. Und gerade diesen Regen. Er war warm und eine willkommene Abwechslung zur trockenen Wüstenluft. Dann roch sie Alkohol, eine Menge Alkohol. Außerdem alle möglichen menschlichen Ausdünstungen. Darunter roch sie einige Vampire, die sie natürlich alle kannte. Es waren Garys Krieger. Dann noch Blut ... totes Blut. Vermutlich waren es die Opfer der anderen Krieger. Sie roch darüber noch etwas, aber es war nur wenig, nur ein Hauch. Sie wusste nicht, was es war. Und das wollte ihr gar nicht gefallen. Denn sie hatte das Gefühl, sie hätte es erkennen müssen.

"Riechst du das, Moon? Noch geringer als der Blutgeruch - ich glaub, wir sollten das kennen. Was ist das?", fragte sie leise.

{ MOON || beobachtet ihn xxx belustigte Antwort xxx wittert xxx beunruhigt }
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Mai 13, 2012 7:58 am

Aufmerksamkeit für Darren hatte Brannon nicht mehr. Er sah erst auf als Sophia ihre Hand an seine Wange legte und leise zu sprechen begann. Was hätte er darauf antworten sollen? Darauf das sie nur ein Druckmittel war?Ja das würde sie gewiss sein, aber das war ihm egal. Er hatte einen Stellvertreter der danach gewiss die Führung übernehmen konnte. Das war also seine geringste Sorge. Seine ganze Sorge galt nur Sophia Neben her mit einer Hand aus seiner Hosentasche das Handy heraus ziehen Begann er dann schließlich mit dem Notarzt zu Telefonieren. Während Sophia in seinen Armen das Bewusstsein verlor. Schwer schluckend nickte er knapp bei den Worten des Notarztes bevor er das Handy beiseite legte.Er hatte verwirrt von dem Notarzt gehört das jemand schon einen Krankenwagen gerufen hatte, also blieb ihm nichts anderes als zu warten. Und seine Stirn an Sophias sinken lies. „ Deswegen musstest du dir doch nicht selbst versuchen das Leben zu nehmen...“. Seine Stimme zitterte und war so leise das Darren es nicht hörte. Neben her drückte er immer noch den Stoff auf ihren Arm,band schließlich ein wenig ihren Arm ab. Um zu verhindern das sie noch mehr Blut verlor. Nur gelegentlich lockerte er den Verband etwas, damit ihre Hand und ihr Arm keine Schäden davon trugen, aber so wenig Blut floss wie es möglich war.

Langsam schloss er die Augen, hielt Sophia dicht bei sich, während seine Kehle immer noch wie zu geschnürt war. Er war nicht mal wenige Stunden mit ihr zusammen und schon lag sie hier, ohne die Hilfe eine Arztes würde sie sterben. Genauso wie die meisten anderen die mit ihm zu tun hatten und die er mochte. Die er liebte! Warum hatte er solch eine Wirkung auf Menschen die er Liebte? Schwer schluckte er und bemerkte gar nicht wie er weinte. „ Ich liebe dich ...Sophia..und..ich würde mit dir tauschen wenn ich könnte...“ murmelte er schließlich sachte. Nur um dann leise und halb drohend hinzu zufügen „ Wenn du es wagen solltest zu sterben dann komm ich persönlich zu dir in den Himmel und trete dir in deinen Hintern ...“ stellte er sehr ernst und ein wenig verzweifelt fest. Er bemerkte gar nicht das ein weiterer Vampir hinter ihm aufgetaucht war. Das sie sich unterhielten war eben so neben Sache wie alles andere das um ihn herum geschah. Erst nach einer Gefühlten Ewigkeit als der Krankenwagen auftauchte hob er den Kopf von ihrer Stirn und sah zu dem Arzt auf. Ruhig hob er Sophia auf und trug sie zu dem Krankenwagen. Legte sie dort wie der Arzt es ihm sagte auf die Trage. Nur um dann bei Seite geschoben zu werden, während der Assistenzarzt schließlich knapp sagte „ Sie kennen sich mit solchen Notdürftigen Verarzten von solchen Wunden aus, mhm?“ fragte er neben her bevor er ihn aus dem Krankenwagen heraus schob. Brannon hatte protestieren wollen, denn schließlich war er doch ihr Freund und dennoch wurde er nicht mit genommen. Er musste zu sehen wie sie davon fuhren. Schwer schluckend sah er dem Krankenwagen hinter her. Bevor er dann schwer atmend einen Arm um seinen Brustkorb legte um diesen wieder zu stützen. Natürlich hätte er den Ärzten sagen können das er eben so verletzt war, aber es ging erst einmal lediglich darum das Sophia überlebte und er sie für ihre Dummheit rügen konnte. Nur um sie danach wahrscheinlich sofort wieder in die Arme zu schließen. Langsam und sehr widerwillig wandte er sich schließlich von dem Anblick der Straße ab und hinkte zu seinem Mantel. Nur um diesen dann aufzuheben und schließlich diesen zumindest über seine Schulter zu legen. Einen letzten Hasserfüllten Blick zu Darren werfend „ Verzieh dich oder ich bring dich um...euch alle beide „ stellte er kalt fest. Nur um sich dann ein wenig zu orientieren. Er wollte zu seinem Motorrad, damit er so schnell wie möglich wusste wie es ihr gehen würde. Mit einer Hand nach dem Schlüssel kramend hinkte er weiter in die Richtung einer Seitengasse. Auch diese hatte einen Geheimgang der zur Gilde führen konnte. Doch wollte er grade garantiert nicht zur Gilde zurück. Stattdessen zog er vorsichtig seinen Mantel richtig an und und steckte den Schlüssel in das Schloss der Intruder und setzte sich dann schließlich auf diese. Einen Augenblick musste er um Atem ringen als beide Hände an den Griffen des Lenkers lagen doch würde er garantiert nicht zu Fuß bis zum Krankenhaus kommen. Also musste es irgendwie gehen! Es hatte einfach zu gehen!

[ bei Sophia | trägt sie zum Krankenwagen | sieht diesen davon farhen | spricht mit Darren | will Motorrad fahrn]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 15, 2012 7:59 am

Wie schwach Menschen doch waren! Einfach schrecklich. Und ihre eigentliche Schwäche war nicht die geringe körperliche Kraft, sondern vielmehr die Verantwortung, die sie für andere immer wieder übernahmen. Wenn man sich nur mal die Gilde ansah. Diese Nichtsnutze versuchten die Welt vor den Vampiren zu beschützen und gingen dabei selbst drauf. Und dann brachten sie sich auch noch für diese Organisation um. Darrens Blick hing an Sophia und an dem Blut, dass aus ihrem Hanggelenk floss. Wunderschön und köstlich. Doch er durfte nicht schon wieder der Gier verfallen. Er wäre sowieso nicht mehr an sie heran gekommen – dafür hätte er Brannon schon umbringen müssen. So wandte er sich lieber ab und suchte ein wenig Abstand. Verlassen wollte er diesen Ort noch nicht, man wusste ja nicht, was noch spannendes passieren konnte.

Aus dem Augenwinkel beobachtete der Vampir eine Bewegung im Schatten. Als er erkannte wer es war, hätte er sich Ohrfeigen können, weil er sie nicht wahrgenommen hatte. Der Blutgeruch hatte für ihn alle überlagert und so hatte er Lyrieras Geruch nicht bemerkt. Normalerweise vermied er es, sich mit ihr abzugeben. Sie war verrückt, ein bisschen durchgedreht und einfach abnormal – genau das Gegenstück zu ihm. Sie unterschieden sich einfach in jeder Verhaltensweise. Aber jetzt war es zu spät, sie kam schon auf ihn zu und laberte ihn zu, ohne Punkt oder Komma.
Sie hatte wohl die Situation noch nicht lange beobachtet, denn sie verstand so einiges falsch, aber Darren hatte auch keine Lust dazu sie zu belehren und damit ihr Begeisterung zu lindern. Er schaltete einfach ab und lies sie machen was sie wollte bis sie eine kleine, mit Blut gefüllte Flasche zückte. Sie setzte sie an die Lippen und trank einen Schluck. Danach lies sie das Blut, das an ihren Lippen haftete, dort wo es war und zog ihn zu sich hinunter. Darren hatte zwar keine wirklichen Gefühle für sie – wie auch, wenn man kaum Gefühle besaß – doch der Blutdurst überwältigte ihn. So nahm er den Kuss hin, wie sie ihn gab und als sie ihn schließlich frech angrinste, schüttelte er schlicht den Kopf über seine kaum vorhandene Selbstkontrolle. Blut war es, was sein Leben bestimmte – nichts anderes war wichtiger.

Die nächsten Worte nahm Darren wahr, schaltete dann aber wieder ab als sie von Gary anfing. Nachdem sie geendet hatte setzte er selbst dazu an, etwas zu antworten. “Weißt du, ich bevorzuge Blut, wenn es noch warm ist und man kann nicht wirklich sagen, dass du etwas verpasst hättest. Gary hielt uns den üblichen Vortrag über Unauffälligkeit und entließ uns.“, brachte der Vampirkrieger mit recht ruhiger, aber gepresster Stimme hervor. Was mit Brannon und seiner Kleinen war interessierte ihn nun nicht mehr wirklich. Auch Brannons Worte bekam er nur durch einen Schleier hinweg mit. Er brauchte Blut – jetzt!

{Brannon & Sophia # beobachtet # Lyriera # hört zu # Kuss # antwortet}
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 15, 2012 8:21 am

Sophia bemerkte nicht wie Brannon sie zum Krankenwagen trug. Seine Worte erreichten sie nicht. Erst im Krankenwagen kam sie zu Bewusstsein, wurde bereits mit Blut versorgt und hatte einen Druckverband am Arm. "Brannon?",fragte sie unsicher, wollte sich aufrichten doch die starke Hand eines Rettungsmannes drückte sie zurück in die Liege. "Ihr Freund kommt denke ich nach. Sie sollten erstmal liegen bleiben...", erklärte er, seine Stimme war tief, klang bekannt in Sophias Ohren, doch sie vermochte sich nicht zu erinnern. Sie schloss nur die Augen,sank wieder in einen tiefen Schlaf.

Das zweite Mal erwachte sie im Krankenhaus. Ihre Augen wanderten durch das sterile Zimmer. Kein Brannon. 'Sein Bein...',dachte sie besorgt, wollte sich aufsetzen, doch Kopfschmerzen hielten sie davon ab. Sie seufzte müde, starrte an die weiße Decke. Wollte abschalten, alles aus ihrem Kopf verbannen, als auch schon der Arzt den Raum betrat. "Guten Abend Miss Adams. Mein Name ist Dr. Summer. Wir werden Sie über Nacht hier behalten, möglicherweise auch noch morgen. Zu dem bekommen Sie von uns noch die Nummer eines Therapeuten, da sie anscheinend Selbstmord-gefährdet sind." Es fiel Sophia schwer den Worten zu folgen. Dr. Summer. Nacht. Therapeut. Das war alles was sie mit bekam, weshalb sie etwas verwirrt die Stirn runzelte und versuchte das ganze zu Sätzen um zu bauen. Dann wich die Verwirrung dem Entsetzen. Einen Therapeuten?! Für sie?! Entrüstet starrte sie in das Gesicht von Dr. Summer. Aber sie nickte lediglich schwach und starrte wieder zur Türe, hoffte jeden Augenblick Brannon zu sehen. Dr. Summer verabschiedete sich und verschwand und sie blieb zurück.

[Brannon und Darren xx Ohnmächtig xx Krankenwagen xx Krankenhaus xx Dr. Summer xx wartet auf Brannon]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 15, 2012 9:07 am

Darren schien ihr nicht wirklich zu zuhören. Es ärgerte sie, veranlasste sie jedoch nicht dazu, weniger zu reden. Im Gegenteil. Schon fielen ihr neue Gesprächsthemen ein. "Hach ja Garys spannenden Vorträge. Er könnte uns auch nen Vortrag über Garn oder Seide halten, wäre genau so spannend. Aber, er ist ja unser General..." Sie seufzte und verdrehte übertrieben die Augen. "Warmes Blut...hmmm...das in der Flasche ist kühl...aber...mein Blut ist warm...",überlegte sie laut, trat näher an den männlichen Vampir, die blau grauen Augen auf seine braunen gerichtet. "Ich hörte, Vampir Blut ist köstlicher als jedes andere Blut...wärmer...besser...süßer..." Ihre Stimme war nur noch ein Hauchen an seinem Ohr, bevor ihre Lippen seinen Hals entlang wanderten und ihre Zähne sachte über die Haut kratzten, ohne diese zu beschädigen. An seiner Hauptschlagader hielt sie inne, legte die Lippen darauf, fühlte seinen Puls. Ein Keuchen, es war schon eher ein Stöhnen, erklang aus ihrem Munde, ihre Augen färbten sich blutrot, nur einen Augenblick. Schließlich hob sie den Kopf wieder, die Lippen wurden von seiner Hauptschlagader getrennt und sie sah neugierig zu dem Größeren hoch. "Ich würde dir ja gerne meines anbieten...",begann sie und ihr Gesicht kam seinem dabei extrem Nahe, als wolle sie ihn wieder küssen. "..aber, was bekomme ich dafür?" Mit einer flinken Bewegung hatten ihre dünnen, langen Finger die Jeans Darrens geöffnet, Lust und das Verlangen nach einem Spiel lagen in ihrem Blick. Ihr Blick huschte zu seinem Unterleib, ein Lächeln zog sich über ihre Lippen. Kurz glitt ihre rechte Hand unter seine Boxershorts, betasteten sein Teil. Zufrieden ließ sie von ihm ab. "Ja..ich denke...auf den Tausch lass ich mich ein...",schnurrte sie, drehte ihm den Rücken zu. Ohne viel zu überlegen steuerte sie das Motel auf der anderen Straßenseite zu. Beinahe elegant sprang sie über die stark befahrene Straße. Auf der anderen Seite drehte sie sich zu Darren. Sie zweifelte daran, dass er ihr ohne weiteres folgen würde und ihr Fingernagel bohrte sich durch ihre Haut am Handgelenk, ließ langsam die rote Köstlichkeit hervor treten. "Kommst du, oder hast du es dir anders überlegt?",rief sie, Spott klang in ihrer Stimme mit. Mit weiteren, schnellen Schritten betrat sie das Motel. Es war alles andere als luxuriös, aber für das, was sie vor hatte sollte es reichen. Am Empfang nahm sie ein Zimmer für Zwei, ließ einen Schlüssel liegen und erklärte dem Mann, wem er den Schlüssel geben sollte. Dann suchte sie ihr Zimmer. Nummer 23. Sie grinste, schloss auf und trat ein. Es war nicht schlecht. Ein Doppelbett, ein alter Fernseher und ein kleines Bad. Ausreichend und irgendwie sogar nett. 'Merk ich mir...',dachte sie und ließ ihre Handtasche am Bett liegen, lediglich Make-Up-Entferner nahm sie mit, als sie das Bad betrat. 'Vielleicht hätte ich doch das komische Wisch und Wasser feste Zeug kaufen sollen...Scheiß drauf...' Sich im Spiegel betrachtend trennte sie sich erst beim linken Auge vom übertriebenen und auffälligen Make-up und dann beim rechten. Ohne sah sie...natürlich aus. Normal. Sie schauderte. Nur jene, welche sie danach umbrachte, hatten sie bis jetzt ohne gesehen. Sie schauderte erneut brachte es dann aber doch übers Herz, das Badezimmer zu verlassen. "Wenn du n Foto von mir ohne Make-up machst, reiß ich dir die Eier aus. Und wenn du irgendwem erzählst, wie ich ohne Make-up ausschaue auch. Verstanden?",knurrte sie, ehe sie wieder lächelte. "Also. Du beißt mich und danach..naja...ich denke du kannst dir vorstellen, was ich will..."

{Straße bei Darren & Sophia & Brannon xx beachtet letzten zwei nicht xx spricht xx flirtet xx bietet Blut an xx Motelzimmer xx ungeschminkt]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 18, 2012 12:10 am

Noch einmal atmete er so tief durch wie es ihm möglich war. Das Gefühl das sich sein Magen förmlich um zu drehen schien versuchte er so gut es ihm möglich war zu ignorieren als er aus der Gasse heraus fuhr. Das er während der fahrt kaum Luft bekam, schien ihm gänzlich egal zu sein. Um im Endeffekt schneller zu sein, umfuhr er die Parade. Denn sein Ziel war es ersten so schnell wie möglich bei Sophia zu sein und vor allem von dem Motorrad her runter zu kommen, denn Atmen in seiner leicht gebückten Haltung war nicht leicht. Vor allem hatte er den linken Arm recht halbherzig erhoben um den Lenker fest zu halten. Denn es durch fuhr ihn bei jeder kleinsten Bewegung ein Schmerz, der seinen Brustkorb zumindest gefühlt zum zerbersten bringen würde. Nicht darauf achtend ob er verfolgt oder beobachtet wurde hielt er schließlich auf dem Parkplatz des Krankenhauses. Stellte seine Maschine ab und schloss sie eben so ab. Nur um dann sich so aufrecht hin zu stellen wie es ihm möglich war. Schwer schluckte er als er bemerkte wie sein Kreislauf für einen kurzen Moment absackte und ihm nur übler wurde. Schnell sah er sich um und übergab sich schließlich in einen grünen Baum. Der scheinbar zur Dekoration in so einer Art hölzernen Blumentopf war.
Die Kombination aus Entzugserscheinungen, den gebrochenen Rippen und seinem Bein war wirklich keine gute oder gar empfehlenswerte.Einen Augenblick hin und her gerissen nahm er schließlich seinen Gehstock vom Motorrad und stützte sich im gehen auf diesen. Denn sein Bein mochte er kaum noch Bewegen und das obwohl sich die schmerzen seines Körpers grade auf seinen Brustkorb konzentrierten, war es mehr als schmerzhaft wenn er es zu sehr bewegte.
Was für ein beschissener Tag es doch war.
Schwer schwer schluckend betrat er das Krankenhaus und sah sich schließlich kurz um. Bevor er zu einer Krankenschwester ging. Dabei so unbekümmert wirkend wie es ihm mit erhöhter Temperatur, dem leichten zittern und den schmerzen eben ging. „ Ich suche Sophia Adams. Sie sollte vor kurzem ins Krankenhaus geliefert worden sein, da sie zu viel Blut verloren hat... „ erklärte er mit erstaunlich ruhiger wenn auch rauer Stimme. Den Prüfenden Blick der Schwester standhaltend, welche sich scheinbar eher auf sein Äußeres konzentrierte. Einmal im Leben war er dankbar dafür das ihn eine jüngere so sehr zu mustern schien, weil sie ihn als gut aussehend bezeichnen würde. Schließlich nickte die blonde Krankenschwester „ Ich gehe kurz nach sehen“ sagte sie und verschwand kurz. Um dann Brannon zu dem Zimmer von Sophia. „ Hier liegt sie...“ sagte sie freundlich und schenkte ihm ein lächeln. Dankbar nickte Brannon ihr zu und wartete bis sie verschwunden war. Dann sackte seine Haltung ein wenig in sich zusammen so dass er zumindest wieder etwas Luft holen konnte. Das er noch auf den Beinen stand war für ihn teilweise eine wirkliche Überraschung, aber er sollte besser nicht etwas prophezeien was vielleicht noch eintrat.
Er klopfte an der Tür.
Nur um sie kurz darauf leise zu betraten. Also ..so leise wie es mit seinem Gehstock und seinem etwas lauteren Atem eben möglich war. „ Sophia?“ fragte er dann, als er die Tür hinter sich geschlossen hatte, leise. Als er sah das sie wach war lächelte er beruhigt. „ Dir geht es also gut...“ sagte er sichtlich erleichtert und ging zu ihr ans Bett. Kurz sah er sich um und zog sich einen Stuhl näher heran auf den er sich dann sinken lies. Sich jedoch an die Stuhllehne anlehnen kam für ihn ganz und gar nicht in frage.Den Gehstock an die Seite stellend griff er nach Sophias Hand. „ Wie fühlst du dich?“ fragte er schließlich. Auch wenn es wahrscheinlich eine bescheuerte frage war. Dann senkte er den Blick zu Boden.
Sollte er es ihr wirklich sagen? Er entschloss sich schließlich dazu es zu tun.
Sophia...ich bitte dich..tu mir...so etwas..nie wieder an ..“ seine Stimme klang im Gegensatz zu vorher zittrig, als würde er um Fassung ringen. Er wollte unbehelligt klingen doch es gelang ihm kein Stück. Das seine Hand zitterte ,mit der er ihre fest hielt bemerkte er gar nicht. Geschweige denn das sie selbst durch seine Hand spüren konnte das er viel zu warm war. „ Mach so etwas...nie wieder...“ wiederholte er ein wenig lauter, denn zuvor hatte er lediglich geflüstert. „ Ich will dich nicht verlieren...ich...hätte mich wahrscheinlich selbst erschossen wenn...du in meinen Armen gestorben wärst...“ langsam wanderte der Blick wieder zu ihr hoch. „ So etwas...halte ich nicht noch mal aus. Nicht...nach dem ich ..jetzt versuche meine Verlustängste zu unterdrücken und mit dir zusammen bin.Ich ..war damals erstaunt das ich es ausgehalten habe...aber jetzt...das ganze noch einmal zu erleben..so etwas..noch einmal durch stehen zu müssen....es würde mich um den verstand bringen ...“. Wieder wirkten seine Augen glasig denn wieder hatte er das Bild vor seinen Augen wie sie bewusstlos in seinen Armen lag. Er mit ihrem Blut an den Händen, das immer noch dort war und auch an seinem Mantel und seiner restlichen Bekleidung.Im Nachhinein wunderte es ihn etwas das die Schwester so ruhig geblieben war trotz des Blutes aber das war jetzt irrelevant. Dafür hatte er grade keinen Kopf. Wirkte er sonst so unnahbar als würde ihn nichts kümmern wenn irgendwer starb oder verletzt wurde – so wirkte er jetzt vollkommen zerbrechlich als würde ein weiterer riss im Spiegel dazu führen das der ganze Spiegel zu Bruch gehen würde. „ Ich liebe dich...schon länger als ich es mir vielleicht eingestehen wollte, aber dich jetzt zu verlieren..dich überhaupt zu verlieren...das ...kann und will ich mir nicht vorstellen...

[Fährt zum Krankenhaus | lässt sich Sophia's Zimmer zeigen | setzt sich neben sie | redet]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 18, 2012 5:31 am

"Could you believe I'm waiting for someone
Could you believe I am holding the night with my hands - alone"

Geistesgegenwärtig stand der blonde Krieger am Gasseneingang und wartete auf die Kriegerin, die ab diesem Tag an so viel mehr für ihn war udn sein sollte, als er jetzt schon zu glauben vermochte. Ihr war es ebenso wie ihm nciht gerade glorreich in Sachen Gefühl udn Liebe ergangen. Auch sie hatte man verletzt und vielleicht war das jetzt ihre letzte Chance, all das nachzuhohlen, was sie in den letzten Jahren verpasst hatten. Nicht nur die Leidenschaft die die Liebe unmittelbar mit sich zog, er zweifelte keineswegs daran, dass sie in den letzten Jahren nicht minder ihr Vergnügen ausgelebt hatte, war es bei ihm doch nicht viel anders gewesen. Aber jetzt war da eine neue Tür aufgangen, nur für sie und die eröffnete ihnen einen Weg, den sie davor wohl nur einmal betreten hatten. Diese Vertrautheit, die Geborgenheit. Sodass man alles um einen herum vergaß. Wenn es nichts mehr gab, außer dem Gefährten an seiner Seite.
Für ihn war dies nicht vollkommen neu, schon einmal hatte er eine so teife Empfndung gehabt, doch sie war nicht seiensgleichen. Und schließlich hatte sein Blutdurst sie zerstört. Verziehen hatte er sich das nie. Doch die jetzige Chance würde er nicht einfach so unentdeckt ziehen lassen.

Vielleicht wäre er überrascht über ihre Reaktion gewesen, wenn Moon Indigo nciht schon seit einigen Monaten gekannt hätte. Genauer, es war nun auch schon ein gutes Jahr, seitdem er sich in Garys Armee eingegliedert hatte. In diesem jahr war viel passiert. Anfangs war das Verhältnis zwischen ihm und General noch gut gewesen, und nun waren sie soetwas wie - Erzfeinde?
Seine Anspielung auf ihr mögliches, gemeinsames Grab fand Moon selbst natürlich schon recht komisch, dass nun jemand mitlachte war für ihn ungewohnt, doch er nahm es mit einem Nickn zu Kenntnis. Er hatte schon vorher gespürt, dass Indigo ebenfalls einen recht ausgefallenen Humor besaß, denn schon zuvor hatte sie hin udn wieder über seine sarkrastischen mehr oder wneiger garyfeindlichen Bemerkungen zumindest geschmunzelt. Nur jetzt war es irgendwie offiziell. Dass die Chemie zwischen ihnen stimmte. Und immerhin war ihre Antwort genauso schamlos und ungeniert, er hätte eigentlich nur den Kopf darüber schütteln können, aber ihr Blick und die Berührung hielten ihn davon ab. Hörbar sog er die Luft ein und versah die Kriegerin mit einem ebenso charmanten wie aufziehenden Grinsen.
"Dann pass mal auf, dass die Zeit auf diesem Planeten dir nciht zu langweilig wird ... und forder nicht dauernd meinen testosteronspiegel heraus!"
Damit spielte er auf ihren schon recht verführerischen Blick an. In einer Sekunde, in der Indigo nicht vollkommen aufs Moons Reaktion achtete, umgriff er ihr zartes Gesicht noch einmal mit den Händen und küsste sie verheißungsvoll. Als er von ihr abließ spielte ein zufriedenes Grinsen auf seinen Lippen.

Auf dem Festivalplatz ging es hoch her. Moon roch die schwüle Luft. Er mochte dieses Wetter vor dem Regen nicht. Entweder schüttendes nass aus allen Wolkendecken, oder ewige Hitze, aber das mittendrin konnte er nicht gebrauchen. Überhaupt gab es bei Moon kein Mittelmaß der Dinge. Entweder etwas war gut oder nicht, entweder man konnte es, oder man konnte es nicht. Halbtalente, oder solche, die von allm ein bisschen konnten, aber nichts richtig, existierten in seiner Auffassung nicht.
Die Worte der Vampirkriegerin durchbrachen ihr angebrochenes Schweigen, doch auch er wusste auf ihre Frage keine Antwort. Der Blonde ging etwas dichter an das Getümmel, in der Ahnung, dass Indigo ihm folgen würde, aber auch hier konnte er den Grund für ihre Beunruhigung nicht erkennen.

"Was genau meinst du jetzt? Die Tatsache, dass Lyriera mal wieder auf Beutezug ist, um ihre Gelüste auszuleben, oder dass hier wohl vor einigen Minuten ein Kämpflein stattgefunden hat. Verflucht und ich war nicht dabei! Mann! Immerhin hat Gary jetzt nen andern auf dem er rumhacken kann und ich muss mir nciht wieder mit eines dieser sinnlosen Wortspiele in Form einer "notwendigen Diskussion" liefern."

Für Moon war die Sache damit erledigt und er drehte sich zu der Kriegerin um, als wolle er wissen, was als nächstes. Sonderlich beunruhigen tat ihn hier gar nichts. Außer, dass er nicht gerne so viele alkoholtrinkende, gaffende Gesichter um sich hatte.

In the night of my own I feel the pain inside me
Only you can heal me"



{Indigo | kommt mit ihr | neckend | amüsiert}
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 18, 2012 8:33 am

Sophia hob den Kopf, als sie es an der Tür klopfen hörte. Kurz darauf war Brannon schon eingetreten. "Ja...mir geht es, mehr oder wenig gut.", lächelte sie und sah zu, wie er zu ihr kam, den Sessel näher ans Bett zog. Der Gehstock war ihr ein Dorn im Auge, sie hatte das Gefühl, schuld an seinen Schmerzen zu sein, daran, dass er nichts daran ändern konnte. Seine Worte brachten sie dazu weg zu sehen. Wie hatte sie nur so dumm sein können. In dem sie versucht hatte, ihn zu beschützen, hatte sie ihn nur verletzlicher gemacht. Erst bei seinen letzten Worten, wagte sie es wieder, ihn anzusehen. Ihr Daumen stich über seinen Handrücken. Sanft und liebevoll. Es gab keine Entschuldigung, für das, was sie ihm angetan hatte. Sie zog seine Hand zu ihrer Wange, schmiegte ihr Gesicht an seine raue Hand. Was waren schon 16 Jahre, wenn man sich liebte? Was war schon eine vorherige Ehe, wenn man wusste, dass es richtig ist? Er liebte sie. Es war das zweite mal, dass er es an diesem Tag aussprach, und das zweite Mal, dass ihr Herz einen freudigen Satz machte. Vermutlich wäre nicht jeder in der Gilde so begeistert von ihrer Beziehung, aber das war ihr wirklich sowas von egal, dass sie es kaum hätte beschreiben können.

"Tut...mir Leid Brannon. Ich...tue dir sowas nie wieder an. Ich schwöre es dir...ich will dich doch auch nicht verlieren...",lächelte sie sanft. Selbst wenn sie an ein Leben nach dem Tod glaubte, so hatte sie doch Angst, dass ihm in dem Leben danach seine tote Frau begegnete und sein Herz zurück gewann. Lieber wollte sie ihre Zeit mit ihm auf der Erde verlängern. "Ich hab nicht nach gedacht. Es...war als wäre ich nicht mehr ich selbst...aber glaube mir, ich werde nicht vor dir sterben, und ich werde dich nie wieder leiden lassen.",flüsterte sie und streckte den Arm nach ihm aus, legte die Hand in seinen Nacken und zog ihn sanft zu sich hinunter, während sie sich aufzusetzen versuchte und ihn schließlich küsste. Danach ließ sie sich zurück ins Bett sinken und sah zu ihm hoch. Ein Seufzen glitt aus ihrem Munde und sie musste Schmunzeln. "Wärst du bei mir geblieben, wäre das alles nicht passiert...aber...vielleicht war es Schicksal. Vielleicht sollte uns das hier..enger zusammenschweißen." Sie lachte leise und schloss die Augen. Nur einen Moment. Dann sah sie ihn wieder an. "Ich...muss über Nacht hier bleiben...bleibst du bei mir?",fragte sie ihn, sah ihm unbeirrt in die Augen, als sie bemerkte, dass sie auf seine - zweite - Liebeserklärung noch nichts geantwortet hatte. "Ich liebe...dich doch auch...lange schon...aber..dein Ehering...ließ mich doch immer und immer wieder abschrecken, selbst wenn ich wusste, dass deine Frau...nicht mehr lebte...",murmelte sie sanft.

[Krankenhaus xx Brannon xx hört zu xx Spricht]
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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 18, 2012 8:54 pm

Leicht drückte Sophia ihm die Luft aus dem Brustkorb als sie ihn zu sich zog um ihn zu küssen. Dennoch erwiderte er den Kuss sachte und dann schließlich ein wenig tief durch zu atmen soweit es ihm möglich war. Als sie dann fragte ob er hier bleiben würde sah er sie einen Augenblick an. Aber wie hätte er ihr das Abschlagen können. Daher nickte er ein wenig „ Ja...ich bleibe wenn du es möchtest...“ sagte er dann schließlich sachte. Wahrscheinlich war die Idee auch gar nicht so schlecht. Wenn es ihm dank der Entzugserscheinungen schlechter gehen würde, wäre er wenigstens am richtigen Ort. Sachte beugte er sich zu ihr vor und küsste kurz ihre Wange „ Ich muss nur eine Sucht befriedigen sonst breche ich doch noch zusammen „ sagte er dann schließlich und ging zu Sophias Jacke. Dort die Zigarettenschachtel und das Feuerzeug heraus nehmend. „Ich bin sofort wieder da..“ erklärte er mit einem matten lächeln.

Ruhig ging er nach draußen und suchte den Raucherbalkon auf, Einen Moment an dem Geländer stehend. Das kurze Stück hatte er ohne Geländer gehen können zwar Hinkte er dadurch deutlich mehr aber das war irrelevant gewesen. Einen Augenblick sah er zu der Zigarettenschachtel in seiner Hand. Er hatte einmal an einer Zigarette gezogen. Seit damals nie wieder, denn in der Armee war es verboten gewesen. Natürlich nicht ohne Grund. Doch was sollte er sonst tun? Er brauchte einen Gegenpol für die Medikamente. Die Zigarette würde garantiert nicht seine schmerzen stillen...aber vielleicht würde sie seine Entzugserscheinungen abschwächen. Wie sehr seine Hände doch zitterten bemerkte er erst jetzt. Es war förmlich unmöglich diese ruhig und still zu halten, mal ganz von der Übelkeit abgesehen. Er würde diese Nacht garantiert keinen Schlaf finden. Wahrscheinlich würde er dazu zu oft auf das Klo Krüppeln müssen um sich dort zu übergeben.
Weiter hin starrte er auf die Zigarettenschachtel in seiner Hand.
Irgendwie war das ganze wesentlich schwerer als er es gedacht hatte. Eigentlich hatte er es sich ganz einfach vorgestellt. Einfach eine Zigarette heraus ziehen, diese in den Mundwinkel legend und dann schließlich diese anzünden. Das war doch gar nicht so schwer? Für ihn grade irgendwie schon. Schwer schluckte er um die Übelkeit hinunter zu schlucken. Schließlich lies er in seinem seufzen die Schachtel und das Feuerzeug in seine Manteltasche gleiten. Nur um dann an das Geländer das Balkons zu gehen. Das Metall einen Moment musternd. Bevor er seine zittrige Hand hob und ohne zu bremsen diese mit voller Kraft ein wenig schräg auf das Geländer knallte. Erst nach dem es ein leises knack von sich gegeben hatte zog er die Hand weg und keuchte schmerzhaft auf. Dabei jedoch ein wenig genießend das der Schmerz im Brustkorb erst einmal null und nichtig wurde. Denn sein Körper konzentrierte sich grade im Moment auf den Schmerz in der Hand. Die Augen schließend versuchte er eben so tief ein zu atmen wie es ihm möglich war ohne das die schmerzen im Brustkorb wieder die Oberhand gewannen.

[Im Krankenhaus bei Sophia | geht auf den Raucherbalkon | verletzt sich absichtlich die Hand]


Rapphaels Schäfer

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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Mai 18, 2012 10:08 pm

Halte es aus, dann bekommst du was du willst. Tu einfach was sie will., sprach Darrens Verstand zu ihm und überzeugte ihn davon, dass alles zu seinen Gunsten zu ende gehen würde. Nun ja, eigentlich war es mehr die Hoffnung darauf, dass es so enden würde. Lyriera war... seltsam, eigenartig. Sie hatte eine ziemlich eigene Weltanschauung, die Darren nicht so ganz teilen konnte.
So hörte er ihr wieder einmal nicht so ganz zu als sie sich über Gary ausließ, doch dann wurde er hellhörig denn sie redete über Blut. Und nicht nur über irgendein Blut. Nein, sie redete über ihr eigenes Blut. Niemals hatte Darren Vampirblut getrunken, doch man erzählte sich wie es schmecken sollte. Süßer, Besser, Wärmer, Heißer.
Wie würde es wohl sein? Stimmten die Gerüchte? Würde es so schmecken wie man sich erzählte? Darren schüttelte die Gedanken über das Blut Lyrieras ab und spürte wie sie ihre Lippen auf seine Halsschlagader legte. Wäre sie nicht so seltsam, hätte es vielleicht für den Vampirkrieger etwas erotisches gehabt, doch bei ihr war es einfach nur ein Mittel an ihr Blut zu kommen. Er tat was immer sie verlangte, nur damit er von ihr trinken durfte. Er brauchte das Blut, sonst würde er noch völlig unberechenbar werden. Außerdem konnte er keine Leiche verschwinden lassen, wenn er gerade getrunken hatte und vorher so auf Entzug gewesen war.

“Natürlich“, sprach der Vampir als Lyriera längst über die Straße getänzelt war und nach fragte, ob er kommen würde. Dann setzte er sich langsam mit gesenktem Kopf un Bewegung und folgte der Vampirin nach in das Motel auf der anderen Straßenseite. Noch immer war sein T-shirt Blut beschmiert und hatte Löcher und Schnitte. Wie der arme Portiere das verkraften würde, war ungewiss, doch er würde es wohl überstehen ohne sofort einen Krankenwagen zu rufen.
Zielstrebig steuerte Darren auf den Empfang zu. Der arme Mann hinter dem Tresen starrte ihn entsetzt an, sein Blick blieb an seinem Blutverschmierten T-shirt hängen. “Ein kleiner Unfall, das Blut ist nicht einmal meins.“, erklärte Darren, log dabei zwar, aber das merkte ihm der Mensch nicht an. Der Mann gab ihm wortlos den Schlüssel und tat dann so als hätte er noch etwas wichtiges zu tun.
Zimmer 23..., dachte der Dunkelhaarige und suchte nach dem Zimmer. Er schloss es auf und trat ein. Das Zimmer war eher wenig luxoriös, doch er hatte nichts anderes erwartet. Ein alter Fernseher, ein Doppelbett und ein Bad, in dem Lyriera stand und sich abschminkte. Die bissige Warnung ihrerseits, brachte Darren zum Lachen. “Wie könnte ich sowas nur tun? Nebenbei bemerkt, gefällts du mir ohne Schminke fast besser.“, meinte er, während er sie weiter betrachtete. Er fand sie ohne dieses ganze Make-up viel hübscher als mit. Sie sah natürlicher aus und nicht ganz so sehr nach Freak. Während er ihr zuhörte fiel ihm wieder der Einschuss in seiner Schulter ein. Die Kugel steckte schließlich immer noch in seinem Fleisch und er wollte nicht unbedingt, dass er zu heilen begann bevor die Kugel draußen war.
“Du wärst nicht zufällig so hilfsbereit, mir vorher noch den Gefallen zu tun und mir die Kugel aus der Schulter zu holen? Ich will mich nämlich nicht später nochmals aufschneiden müssen, um sie zu entfernen, also wäre es wirklich nett von dir.“, sprach Darren ohne vorher weiter zu erklären, woher er die Kugel hatte, obwohl er nicht genau wusste, ob die Vampirin schon hinter die eigentlichen Hintergründe der von ihr entdeckten Situation gekommen war.

{Lyriera # folgt ihr # im Motel # spricht}
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Sa Mai 19, 2012 6:48 am

Nachdenklich betrachtete Lyriera den Mann vor sich. Es war nicht das erste mal, dass sie diese Worte hörte. Aber sie würde nicht aufhören, sich so zu schminken. Es war ihr Markenzeichen, erinnerte sie daran, wer sie war. Nur ungeschminkt tötete sie. Selbst, als sie ihr Kind ausgesaugt hatte, allen anderen hatte sie erzählt, es wäre an einem plötzlichen Kindstod gestorben, hatte sie kein Make-Up getragen. Ihr war zwar klar, dass sie damals zu jung war, um ein Kind zu haben, aber es töten, war alles andere gewesen, was sie wollte. Es war immer noch ihr eigen Fleisch und Blut gewesen. Seit dem biss sie auch niemanden mehr. Damals hatte sie sich geschworen, nur noch so viel Blut zu sich zunehmen, wie sie brauchte. Wenn sie so von einem Menschen trinken würde, hätte sie sich nicht unter Kontrolle. Könnte nicht aufhören. Sie schüttelte leicht den Kopf über sich selbst und bemühte sich, Darren zu zuhören. Der Blick ihrer blauen Augen wanderte zu seiner Schulter und sie runzelte die Stirn. "Hat dich der Kerl angeschossen, als du seine Kleine gebissen hast? Verübeln könnte ich es nicht. Angenommen wir wären Menschen und du mein Freund und dich würd n heißes Vampir-Mädchen beißen, hät ich vermutlich das selbe getan. Menschen sind einfach so...",überlegte sie laut, wobei der Gedanke, dass sie ein Paar sein würden unvorstellbar war. Nicht, dass sie kein Interesse an ihm hatte, aber er hielt sie vermutlich für einen Freak. Damit konnte sie nicht sonderlich gut ab. Sie war nunmal anders. Damit musste man leben können, wenn man mit ihr zusammen sein wollte. Unbeirrt tratt sie näher an den männlichen Vampir. Sie gab ihm keine direkte Antwort auf die Frage, zog ihm dafür allerdings das T-Shirt aus und musterte die Wunde nachdenklich. Sein Blut roch verführerisch, schien sie zu verlocken. Ruckartig wandte sie sich von ihm ab um erneut in ihrer Handtasche zu wühlen. Sie wirkte fast ein wenig wie Mary Poppins, als sie einen zweiten BH, die Flasche mit Blut, ein Tagebuch, einen risigen Notizblock und ein mittelgroßes Kästchen mit Schmuck aus ihrer Handtasche legte. Dem folgten Kugelschreiber, einzelne Zettelchen, Ersatz-Make-Up und eine Sonnenbrille. Erst nun konnte sie ihr Maniküre-Set finden, welches sie herausnahm und den Rest zurückstopfte. Die Handtasche ließ sie an der Bettkante stehen. Sie nahm die Pinzette aus dem Set, mit etwas anderen hätte sie die Kugel nicht aus der Wunde bekommen. Als sie wieder vor ihm stand, hielt sie die Luft an, um den Duft seines Blutes nicht wahr nehmen zu müssen. Nur mit Mühe brachte sie die Kugel aus seiner Schulter, betrachtete neugerig das Projektil. "Cool...die selben Partronen hab ich in meiner Pistole...",murmelte sie, inzwischen hatte sie wieder begonnen zu atmen, den Duft einzuatmen. Sie war nicht wirklich interessiert daran. Allerdings hätte sie sich nicht viel länger beherrschen können. Als die Kugel im Müll gelandet war, stand Lyriera auch schon wieder vor Darren, den Blick wie hypnotisiert auf das Blut, dass seine Wunde umgab, gerichtet. Der Drang, es abzulecken, war stärker. Mit Make-Up wäre es ihr, da war sie sich sicher, um einiges leichter gewesen, dem Drang zu wiederstehen, so aber, führte sie ihre Zunge über die Wunde, das heiße, süße Blut schien sie dazu bringen zu wollen, mehr zu nehmen. 'Nein. Es reicht. Er bekommt mein Blut. Ich seinen Körper für diese eine Nacht...', rief sie sich in Erinnerung. Ihre kühlen Hände legten sich an einen Brustkorb, drückten sie von ihm. Sie musste sich unter Kontrolle haben.

In ihren Augen spiegelte sich das Verlangen nach seinem Blut. Sein Körper war ihr egal. Sie wollte nur mehr. Mehr von der süßen, roten Flüssigkeit seines Körpers. Sie war um einiges kleiner als Darren. Er überragte sie um weites. Sie atmete tief durch, legte die Arme um seinen Nacken und stellte sich auf die Zehenspitzen, streckte sich hoch, bis sich ihr Hals auf der selben Höhe mit seinen Lippen war. "Genieß es Darren...",flüsterte sie, schloss die Augen, wartete darauf, gebissen zu werden. Lyriera hatte Angst. Nicht viel. Es war eher das Bedenken, dass sich in ihr staute. Dass er nicht genug von ihrem Blut bekommen würde. Sie aussaugen würde, wie einen Menschen. Oder es weh tat. Sie war kein Freund von Schmerzen, die ihr selbst galten. Ihr Puls beschleunigte sich, dass Blut wurde immer schneller durch ihren Körper gepumt. Kein Geräusch war von draußen zu vernehmen. Nur ihr Atem. Und das Schlagen ihres Herzes. Vermutlich auch das, des seinem, doch ihres schien ihr im Moment um einiges lauter zu sein. Die Sekunden erschienen ihr wie qualvolle Stunden, sie wollte nicht darauf warten, gebissen zu werden. "Beiß mich. Beiß mich Darren, bitte...", hauchte sie, ihre Stimme war ungewohnt heiser. Sie schluckte schwer, fühlte seinen Atem an ihrem Hals. Sie wollte wirklich das er sie Biss. Es hinter sich brachte.

[Darren xx Motelzimmer xx Gedanken xx Kugel entfernt xx spricht xx will Blut]
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Rapphael Carter
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Mai 21, 2012 11:38 pm

Unzufrieden setzte Rapphael sich seine Sonnenbrille auf, als seine Zielperson vom Motorrad abstieg und in das Krankenhaus ging. Immer musste irgendwas ihm den Auftrag unnötig schwer machen. Nun musste er eben die Zielperson - Brannon Evans - aus dem Krankenhaus holen. Mit emotionsloser Mimik ging er über die Straße und betrachtete kurz das Motorrad. Rasch zog er sich seine Lederjacke zurecht und betrat anschließend das Gebäude, welches komplett weiß und steril eingerichtet war. Der Geruch von Krankheit und Blut lag in der Luft. Ich hasse Krankenhäuser dachte Phael sich. Eine attraktive Krankenschwester ging an ihm vorbei und nickte ihm freundlich zu. Rapphael nickte ebenfalls lächelnd zurück und sah ihr durch die dunkle Sonnenbrille unauffällig hinterher. Wohin war außer Frage. Schweigend sah er durch den Raum, in dem einige Leute auf weißen Stühlen saßen und warteten. Nachdenklich schlug der Werwolf einen Weg ein, der durch einen der ettlichen Gänge verlief. Unter die wiederwertige Krankenhausluft hatte sich ein Geruch gemischt, den er eindeutig seiner Zielperson zuordnete. Ohne sich etwas anmerken zu lassen - und sogar etwas planlos scheinend - spazierte er durch den Gang und blieb vor einer Tür stehen. Der Geruch Brannons konzentrierte sich hier. Der Schwarzhaarige hob seine - zur Faust geballten - Hand und klopfte gegen die hölzerne Tür, ehe er den Türgriff hinunterdrückte und in den Raum spähte. In dem Krankenbett, welches recht zentriert im Raum stand, lag eine Frau mit dunklen Haaren.

Nun mischte sich auch ihr süßlicher Geruch in die Luft. Ein verzaubertes, aber dennoch freundliches Lächeln schmückte seine Lippen, als er sie betrachtete. "Oh - Verzeihung.." sprach Rapphael und nickte. "Gute Besserung.." sprach er noch, bevor er leise die Tür schloß und sich umsah. Das Lächeln verschwand wieder in der kühlen Mimik des Riesen. Wo ist er hin... dachte er sich grummelnd. Erst ein Keuchen ganz in der Nähe lies ihn aufmerksam aufsehen. Ruhig schritt Phael voran und entdeckte schließlich die Zielperson auf einem Balkon, der dem Rauchen galt. Rauchen - das würde der Schwarzhaarige jetzt auch gerne.. Kurz nachdenkend stellte er sich zu Brannon auf den Balkon und zog eine Packung Zigaretten aus der Brusttasche seiner Jacke. Er öffnete das Päckchen und nahm sich das darin befindliche Feuerzeug und eine Zigarette, ehe er die Packung wieder in die Brusttasche wandern lies. Zufrieden zündete er sich die Zigarette an und nahm einen tiefen Zug. "Schönes Wetter heute, hmm?" sprach er, ohne seinen Blick auf den Braunhaarigen neben sich zu richten. Eine Rauchwolke bildete sich vor seinem mund, bevor er wieder einen Zug der Zigarette nahm und nun doch den Blick auf Brannon richtete. Dieser schien gerade die Schmerzen in seiner Hand auszuhalten. "Hand verstaucht?" entgegnete Rapphael und richtete seinen Blick - welcher von der Sonnenbrille versteckt wurde - auf das Gesicht des Mannes - wartend auf eine Antwort.

[Krankenhaus | sucht Brannon | betritt kurz Sophias Zimmer | redet | findet Brannon auf Balkon | redet]


ICH STOPFE STÜCK FÜR STÜCK, DIE SEELE IN DEN KOPF ZURÜCK.
Nun liebe Kinder gebt fein Acht. Ich bin die Stimme aus dem Kissen. Ich hab euch etwas mitgebracht, hab es aus meiner Brust gerissen. Mit diesem Herz hab ich die Macht, die Augenlider zu erpressen. Ich singe bis der Tag erwacht. Ein heller Schein am Firmament - mein Herz brennt! - 'Mein Herz Brennt' & 'Sirene' by Rammstein
trollface
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 22, 2012 12:45 am

Sophia lächelte zufrieden, als er sagte, er würde hierbleiben.Nicht nur, weil er in ihrer Nähe und sicher war, falls es ihm schlechter gehen würde, auch, weil er mal nicht am Schreibtisch schlafen würde. Als er meinte, er müsse nur noch eine Sucht stillen, nach dem er sie auf die Wange geküsst hatte, runzelte sie leicht die Stirn. Die Falte auf ihrer Stirn wurde größer, als er in die Tasche ihrer Jacke griff und aus dieser eine Schachtel Zigaretten zog. 'Was zum...?! Hatte ich die ganze Zeit meine einzige Schachtel Zigaretten in der verdammten Jacke?',fragte sie sich. Sagte jedoch nichts dazu, sah ihm lediglich nach. Ein Seufzen glitt über ihre Lippen und nachdenklich betrachtete sie seinen Gehstock. Sie fühlte sich nicht wohl dabei, Brannon alleine zulassen. Oder alleine gelassen zu werden. Sie seufzte leise und fuhr sich durch das Haar. Sie willte sich aufsetzen, als ein Mann, welcher ihr unbekannt war, ihre Zimmertür öffnete. Sie lächelte und winkte ab, als er sich entschuldigte. "Schon in Ordnung. Schönen Abend.",lächelte sie, ehe sie sich fragte, wo sie nach Brannon suchen sollte, und was noch viel wichtiger war, wie sie dort hinkommen sollte. Die erste Frage hatte sie sich schnell selbst beantwortet. Wo sollte Brannon denn schon sein, wenn er rauchen wollte? Sie atmete tief durch und betrachtete die Infusion, an welcher sie hing. Lust alleine da zu bleiben hatte sie nicht wirklich. Langsam und vorsichtig setzte sie sich auf. Ihr Kopf fühlte sich an, als würde er explodieren, als sie sich erhob, die Hand an dem Rollständer mit der Infusion dran. Ihre nackten Füße berührten den kalten Boden des Zimmers. Sie war froh, dass dies keines der Krankenhäuser war, in welchen man Nachthemden bekam, in welchen man aussah, wie vor einer Hinrichtung, sondern normale, weiße, lange Nachtkleider. Sie zog den Ständer mit sich. Klammerte sich daran fest, da sie Angst hatte, sonst zu fallen. "Verdammte Kopfschmerzen...",knurrte sie, öffnete ihre Zimmertüre. Es war ihr egal, als die Schwestern versuchten sie zurück in ihr Zimmer zu schieben. Sie war gerade so ruhig um ihnen nicht in den Magen zu schlagen. Sie wollte zu Brannon. Und niemand sollte es wagen, sie davon abzuhalten. Ihre kleinen Schritte brachten sie schließlich auf den Balkon, wo sie Brannon, und den Fremden fand, der kurz in ihr Zimmer gesehen hatte. Während Brannon scheinbar doch nicht rauchen wollte, hatte sich der Riese, für welchen sie ihn empfand, eine Zigarette angezunden. Sie wollte auch. Ihre Augen wanderten kurz zwischen den Beiden her. "Dürfte ich, Sir?", fragte sie schließlich an den Fremden gewandt und lächelte leicht, selbst wenn sie lieber gejammert hätte und irgendetwas eisiges auf ihren Kopf gelegt hätte. Sie räusperte, als sie bemerkte, dass sie sich nicht vorgestellt hatte. Wie unhöflich. "Ich bin Sophia, Sophia Adams. Ihr Name?",fragte sie freundlich, wunderte sich selbst darüber, wie gut sie es hinbekam, ohne das Gesicht vor Schmerz zu verziehen.

[Krankenhauszimmer xx Brannon xx Alleine xx Phael xx spricht xx sucht Brannon xx Raucherbalkon xx spricht xx bei Phael und Brannon]
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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Mai 22, 2012 1:08 am

Eine weile stand er da am Geländer während er einfach nur, so seltsam es auch klingen mochte, die schmerzen seiner Hand genoss. Erst als er Schritte hörte und ein Fremder sich zu ihm auf den Balkon gesellte und sich eine Zigarette ansteckte öffnete er die Augen. Um eben jenen zu betrachten. Er war größer und breiter gebaut als er selbst. Wahrscheinlich wesentlich offensichtlicher mit Muskeln bepackt, aber so etwas störte ihn nicht. Seine Augen konnte man nicht erkennen dank der Sonnen Brille aber unbewusst prägte Brannon sich wie immer jede Person ein, so weit es ihm eben möglich war. Als dieser ihn nach seiner Hand fragte nickte er knapp.“Ja grade eben...“ das er das aus Gründen der Schmerzverlagerung gemacht hatte, sagte er dem Fremden nicht. Warum auch? Es ging ihn rein gar nichts an.Einen Augenblick genoss er die schmerzen in seiner Hand stumm weiter. Bis schließlich seine schmerzen im Bein und im Brustkorb wieder überhand nahmen und die verstauchte Hand lediglich ein kleines weiteres aber unbedeutendes Leiden war. Für einen Moment hatte er den drang wieder mit der Hand auf das Geländer zu schlagen. Ob ihn nun der Fremde für verrückt hielt war ihm egal. Jedoch betrat in dem Moment Sophia eben so den Balkon.

Du solltest im Bett bleiben...“ tadelte er sie ernst aber irgendwie zu gleich auch liebevoll. Selbst wenn sie ihm weitere Schmerzverlagerung damit verboten hatte. Sophia würde es kaum gefallen wenn er sich selbst absichtlich schmerzen zu fügte nur um das geringere übel zu Wählen. Also legte er wieder einen Arm stützend um seinen Brustkorb bevor er leicht den Kopf schüttelte. „ Hätte ich geahnt das du deswegen raus kommst wäre ich drin geblieben „ brummelte er missmutig und strich ihr mit der freien Hand über die Wange. Knapp nickte er dem Fremden zu, selbst wenn es verwunderlich war das Sophia sich ihm gleich vorstellte. Aber er würde lieber erst später fragen wenn seine Auffassungsgabe nicht so sehr getrübt und beeinflusst war wie jetzt. „ Komm lass uns gehen ich bin fertig..“ sagte er. Und das entsprach ja auch irgendwie der Wahrheit, selbst wenn er keine geraucht hatte. Aber so hatte er für einen kurzen Moment doch eines seiner Bedürfnisse gestillt. Die schmerzen im Brustkorb kurz vergessen zu können.

[bei Sophia & Phael | Raucherbalkon | versucht unbekümmert zu tun als Sophia da ist | mustert Phael intensiv | will gehen..]


Rapphaels Schäfer

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