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 Der Beginn der Invasion

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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 15, 2012 7:22 am

Indigo hörte Moons Worte, hörte die Worte, die sie aus seinem Mund schon so oft gehört hatte, aber noch nie mit der Bedeutung. "Und ich dir.", erwiderte sie leise, da ihr Mund eh nah an seinem Mund war und er sie vermutlich genau verstehen würde. Noch immer konnte sie es nicht so ganz glabuen. Dann war es jetzt also wirklich. Sie waren jetzt wirklich - ja, was waren sie eigentlich? Ein Paar? Irgendwie passte diese Bezeichnung nicht so ganz zu ihnen. Oder? Es gab ja immerhin schon dieses Band zwischen ihnen, dieses Wissen, dass der Andere immer da sein würde ... aber sie würden niemals diese Art Händchen-haltend-durch-die-Gegend-renn-und-möglichst-oft-kuschel-Pärchen werden. Das waren einfach nicht sie selbst.
Aber es war auch ganz egal. Moon und sie selbst waren etwas Besonderes, das würden sie von jetzt an und bis in alle Ewigkeit sein. Denn sie wusste, dass sie irgendwann bereit sein würde, ihm alles zu geben, genauso wie er ihr irgendwann alles geben würde. Und so lange würden sie eben die Vorzüge des anderen genießen und ihr Leben weiterleben. Vermutlich würde es ihr Geheimnis sein. Nein, falsch - es war ihr Geheimnis. Sie war eine gute Lügnerin, ebenso wie er. Gary würde niemals davon erfahren. Nicht von ihr und nicht von ihm. Jedenfalls nicht, solange es nicht nötig war.

Dann fragte Moon nach einiger Zeit, was sie jetzt machen sollte. Seine Augen blitzten vergnügt und als sich ein leicht böses Lächeln auf Indigos Gesicht ausbreitete, war klar, dass sie nicht zwingend etwas Ungefährliches dachte, sondern wohl eher etwas sehr sehr Versautes. Dennoch löste sie sich aus seinen Armen, so gern sie auch noch den Rest ihres Lebens darin gefristet hätte, und streckte die Hand aus, um ihm hochzuhelfen. "Mir fallen spontan tausend Dinge ein, die wir machen könnten. Aber zunächst mal solltest du vielleicht Blut zu dir nehmen ..." Wie sie es machte, war nicht ganz klar, aber es hörte sich nicht zwingend danach an, als würde sie von jemand Fremdem, einem namenlosen Opfer, sprechen. Sie blickte direkt in die roten Augen, noch immer die Hand ausgestreckt, um ihm hochzuhelfen. Hatte sie gerade ernsthaft angeboten, dass er von ihr trinken könnte?

{ MOON | Gedanken xxx steht auf xxx spricht }
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 16, 2012 3:08 am

"When time is all i have
I would waste it all on you"

Das vertraute Lächeln blieb auf Moons Lippen. Er wusste so oder so, dass er auf Indigo nun wohl mehr denn je zählen konnte. Sie war jetzt nicht mehr nur seine "Kollegin", auch nicht mehr nur die "Gleichgesinnte", sie war mehr. Für ihn und er war wohl wissend auch jemand anderes für sie. Jemand, der mehr Bedeutung in ihrem Leben haben würde. Moon wusste zwar schon jetzt, dass e snicht einfach werden würde, sie würden nicht allzu oft so glücklich sein wie jetzt, dafür war ihre Welt einfach zu grausam. Doch nun war da die Gewissheit, dass der andere immer da sein würde, egal was geschah. Sie würden nicht mehr nur alleine sein. Sie hatten jemandem, dem sie vertrauen konnten. Jedoch wusste Moon noch nicht, ob Indigo unter Garys Blick nicht doch noch einmal schwach werden würde. Und er wusste auch nicht, wie er dann reagieren würde. Vermutlich nicht so "harmlos" wie er es zuvor getan hatte. Denn jetzt gehörte sie an seine Seite und Gary war von nun an ein Rivale, den Moon nicht dulden würde.
Er nahm Indigos bösartiges Grinsen mit einem irritierten Hochziehen der Augenbraue wahr und sah sie fragend an. Was zum Teufel hatte sie denn nun schon wieder vor? Allmählich wurde ihm die Sache doch etwas suspekt, auch wenn er wusste, dass das nicht ganz ernst gemeint war. Moon wusste, dass unter seiner Haut mehr Kraft schlummerte, was einfach genetisch und naturtechnisch bedingt war, allein auf der Tatsache, dass die männlichen Wesen dieser und anderer Welten, grundsätzlich stärker waren, als die weiblichen - wenn sie eben unbewaffnet waren. Mit Waffen, ließ er das mal so offen stehen, da wollte er sich nicht festlegen.

Der blonde Krieger griff nach der Hand der Dunkelhaarigen und ließ sich hochziehen. Noch immer hielt der fragende Ausdruck in seinen Augen stand. Erst als sie sprach legte sich dieser und wechselte in einen tadelnden Blick über. War das nun eine Anspielung? Wenn ja, dann würde er dies nicht tun. Indigo schien keinerlei Ahnung davon zu haben, welche Risiken es mit sich brachte, einen Vampir zu beißen. Moon konnte ihr das nicht verübeln, sie hatte offensichtlich noch nie einen Vampir getötet, zumindest nicht durch Bissverletzungen.

"Vermutlich wäre das keine schlechte Idee, Liebes. Allerdings ist hier kein menschliches Leben und auf dem Festival würde es allenfalls zuviel Aufsehen erregen, so eine Tat zu begehen."

Bei Gott, er wollte seine Vermutung nicht formulieren. Was sollte er sagenß Sollte er Indigo all die Schauergeschichten erzählen? Er wusste ja, dass sie hart im Nehmen war, doch eigentlich wollte er sie nicht auch noch mit diesem Wissen belasten, aber der Hunger rumorte in ihm, wie ein wildes Tier. Und verräterisch schnell leckte die Zunge des Vampirs über dessen Lippen. Seien Nase hatte die Witterung der Vampirin Blutes wieder aufgenommen. Und lechzte dannach.


{ Indigo | denk nach | spricht | Durst}
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Apr 20, 2012 7:18 am

Glaubte er etwa, dass sie, Indigo, nichts von all diesen Erzählungen wusste? Das sie nicht wusste, dass es aufputschend war wie LSD oder Alkohol bei Menschen? Dass Vampirblut abhängig machte, süchtig, dass süchtige Vampire sich nicht mehr beherrschen konnten und in den Wahnsinn abrutschten? Und dass es diese beiden Vampire gleichzeitig für immer miteinander verband, mit einem Band, was so stark war wie der Tod? Vermutlich glaubte er das. Doch das war vollkommen bescheuert, dass er so etwas auch nur annahm. Sie war vielleicht nicht gerade immer auf Gespräche aus, außer es handelte sich um Waffen, die sprachen, aber sie war nicht komplett verblödet. Jeder Vampir wusste es. Sie selbst hatte es am eigenen Leib zu spüren bekommen ... so fand sie es eigentlich nicht gerade lustig, dass Moon wohl doch so eine niedrige Meinung von ihr hatte.

"Tja, Moon, da wäre die Möglichkeit, vor der du dich so fürchtest. Alles, was uns nicht umbringt, macht uns stärker. Und es wird dich verdammt noch mal stärker machen, vergiss nicht."

Sie spielte mit dem Feuer. Das wusste sie ganz genau. Eigentlich nicht weiter schlimm. Aber Indigo genoss es. Sie genoss es zu sehen, wie Moon sich wand, hin und hergerissen zwischen Verlangen und Vernunft. Sie standen eng vor einander, sodass Indigo nur die Hand heben musste, um durch sein Haar zu fahren. Es hätte eine liebevolle Geste sein können, hätte nicht dieses Gefährliche in ihrem Blick gelegen. Sie war wieder die Kriegerin. Und diese Kriegerin bekam, was sie wollte. Und was wollte sie in diesem Moment? Bingo, hundert Punkte - Moons Blut. Sie streckte sich, strich mit den Lippen über sein Ohr. Ihre Halsbeuge, ihre Schlagader, fast direkt unter seiner Nase, seinen Lippen.

"Du weißt, dass du es willst."

Ihre Lippen fuhren jetzt über seinen Hals, eine federleichte, verführerische Berührung. Nichts anderes machte sie gerade: sie verführte ihn. Und das schlimme war, dass sie nicht mal ein schlechtes Gewissen hatte. Indigo hatte die Häne in seinem Nacken und in seinem Haar liegen, und sie küsste sanft die Stelle an seinem Hals, wo die Schlagader direkt unter der Haut pulsierte. Ihre Lippen schlossen sich um dieses Stück Haut und ihre Zunge fuhr leicht darüber. Dabei strich sie wieder durch das leicht lockige blonde Haar. Sie hatte dem Verlangen nachgegeben, es hatte die Vernunft zum Teil beiseite gedrängt. Allerdings war sie noch immer bei vollstem Bewusstsein darüber, was sie tat.

[{ MOON | Gedanken xxx Antwort xxx Verlockung }
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Gary Barlow
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Apr 20, 2012 12:49 pm

Gary beobachtete sein Gegenüber misstrauisch. Es überkam ihn das Gefühl, dass die Gilde längst eingetroffen war, doch bisher kannte er nur wenige der Gildenmitglieder. Im Stillen wünschte er sich ja, dass Brannon ihm über den Weg laufen würde. Wenn dieser Typ nicht verstand was es hieß sich mit einem Vampirgeneral anzulegen, dann musste er eben nochmal verdroschen werden. Irgendeinen Arzt hatte die Gilde doch immer - Musste auch ein stressiger Job sein die gesamte Gilde immer wieder aufs neue Zusammenflicken zu müssen. Das der General der Ärztin der Gilde gegenüberstand, während er diesen Gedankengang anfing, hatte er damals nicht ahnen können. Trotz der Tatsache, dass Sophia - wie sie sich vorgestellt hatte - ihn anlächelte sah er sie nur kühl an. "Gary. Gary Barlow." entgegnete er. Er war gerade nicht in Laune zu scherzen, sodass er kurzerhand wieder die Menge ins Visier nahm, seine kleinen Grüppchen kontrollierend musterte, ehe er wieder zu Sophia sah. "Was machen Sie heut' abend hier? Sie scheinen genauso wenig auf Party aus zu sein, wie ich..." bemerkte er und nun wanderten seine Augen doch unwillkürlich zu ihrem Ausschnitt, bevor er wieder aufsah. Was sollte ein Mann schon dagegen machen...?

[bei Sophia | redet]
(Knapp 1000 Zeichen - Entschuldige, dass es so kurz geworden ist.)



LAUT DARREN / LOGAN EIN HETHEROHENGST
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Apr 20, 2012 5:59 pm

Sophia legte beim Namen des Mannes den Kopf schief. Täuschte sie sich, oder kam ihr der Name bekannt vor. Sie verwarf einfach den Gedanken und hob eine Augenbraue, als sein Blick ihren Ausschnitt fand. 'Soll ich mich vielleicht ganz ausziehen?',dachte sie spöttisch, aber sie sprach die Worte nicht aus. Stattdessen versuchte sie seine Frage zu beantworten. Wieso sie hier war? Wegen der Gilde. Aber das konnte sie ja schlecht sagen. "Ich warte hier auf meine Freunde...wir...machen uns dann über die ganzen Idioten lustig.",lächelte sie und deutete auf die Masse der Menschen. Und vielleicht auch Parasiten. Sie sah sich um und entdeckte in einer Bar Licht. Vermutlich eine etwas ruhigere Bar."Haben Sie Lust auf einen Trink?",fragte sie und ein fast schon freches Lächeln um glitt ihre Lippen. Sie konnte ja schlecht wissen, dass dies der Mann war, der Brannon zusammen geschlagen hatte. Außerdem, hatte dieser ja so kein Interesse an ihr, also könnte sie ja auch mit einem anderen Mann etwas trinken. Als sie den Mann noch einmal musterte, sah sie kurz Brannon vor sich und blinzelte leicht. Dann sah sie wieder den Blonden vor sich. Ihre Augen blieben kurz an den seinen hängen und dann an seinen Lippen. Es waren nicht Brannons Lippen. Sie waren nicht halb so verführerisch und atemberaubend wie die seinen. Etwas, was sie zwar nicht aussprach, aber dennoch dachte. Sie seufzte schweren Herzens und sah dem Mann, Gary, wieder in die Augen.

Hätte sie geahnt, vor wem sie hier stand, hätte sie vermutlich schon längst versucht, den Mann mit einigen Schlägen zu lähmen. Aber sie wusste es eben nicht. Und auch nicht, in welche Gefahr sie sich befand. Aber wie sollte sie auch ahnen, dass ihr Feind, der Parasit, ihr sympatisch sein konnte? Es war unmöglich. Man ging doch immer davon aus, dass der Feind jener ist, den man unsympathisch fand. Nicht der, den man zu mögen schien. Ihre Gedanken wichen ab, zu ihrem ehemaligen Schulkollegen Kevin. Der Junge, beziehungsweise Mann, war ihr schon immer unsympathisch gewesen, und nun ihr persönlicher Stalker. Vielleicht noch ein Grund, um sich unwohl zu fühlen, wenn man sich alleine bewegte. Sie seufzte leise und sah sich um. Im Moment war niemand zu sehen, der aussah wie Kevin. 'Gott sei Dank...',dachte sie und sah wieder zu Gary. "Also, was meinst du?",fragte sie lächelnd.

[Gary // denkt // spricht // überlegt // spricht]
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Gary Barlow
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Fr Apr 20, 2012 10:20 pm

Als der Kopf der Dame sich schief legte spannten sich alle seine Muskeln an. Seine Nackenhaare stellten sich auf und er fühlte sich in seinem Misstrauen bestätigt. Kurze Zeit später legte sich dies alles wieder, denn anscheinend war sie hier mit Freunden verabredet, wobei dem General das Lachen über eine feiernde Menge als Freizeitbeschäftigung schon recht seltsam vor kam. Anschließend lud Sophia den Dunkelblonden - mehr oder weniger - zu einem Drink ein. Ein Angebot, welches der Vampir nur selten ablehnte. Kurz überdachte er das Ganze, sah dabei nochmal hinüber zu Darren, Killian und Flynn. Etwas Unwohlsein breitete sich in seiner Magengegend aus. Wo waren die anderen Krieger? Sie waren sicherlich in der Nähe, doch etwas Gewissheit war immer gut. Naja... sollten die Pärchen eben in irgendeiner Seitengrasse rumknutschen - sobald sie von einem Gildenmitglied erschossen wurde, gehörte es nicht mehr zu Garys Aufgaben sich um die Krieger zu kümmern.

Als Sophia hinterfragte was nun seie, fiel ihm auf, dass sie auf das Duzen umgestiegen war. "Nagut. Wieso nicht..." sprach er und wandt einer Bar das Gesicht zu, nachdem er seinen Trupp nochmal prüfend musterte. Hoffentlich lenkten sich diese naiven Krieger nicht all zu stark ab. Mit einem kurzen Nicken bedeutete er der Frau, dass sie hinübergehen konnten, und ging schließlich zu der Bar hinüber. Ruhig setzte er sich auf einen der Hocker nieder und sah den Barkeeper an. "Whiskey bitte." sprach er und bekam von dem Mitarbeiter ein volles Glas mit 60prozentigem. Nun schlich doch ein Grinsen über seine Züge und er nahm einen Schluck des Alkohols. Die feiernde Menge blendete er vollkommen aus und selbst wenn hinter seinem Rücken nun seine Krieger abgeschlachtet werden würden, wäre es ihm von Grund auf egal....

[bei Sophia | misstrauisch | redet | geht zu Bar | trinkt]



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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Sa Apr 21, 2012 5:28 am

Sophia folgte dem Blick des Mannes und musterte die Masse. Sein Blick schien an speziellen Leuten hängen zu bleiben, aber keiner von diesen kam ihr bekannt vor. Als er schließlich nichts dagegen einwandte sondern ihr bedeutete hinüber zu gehen und er selbst voran ging, konnte man wieder die hohen Absätze der Frau am Boden hören. Es war, ihrer Meinung nach, ein wenig unhöflich, ihr nicht die Türe auf zu halten, aber dies ließ sie sich nicht an merken. Sie war eigentlich selten in Bars und trank auch nur gelegentlich Wein. Und dies würde sie auch heute tun. Cocktails und all das Zeugs war ihr zu wieder. Sie nahm auf dem Barhocker neben Gary platz und kreuzte die Füße elegant. Wie nicht anders zu erwarten glitt der Blick des Barkeepers erst zu ihrem Ausschnitt und dann zu ihren langen, nackten Beinen. Sie musterte den Mann hinter dem Tresen argwöhnisch, ehe ein Lächeln ihre sanften Züge erhellte.

"Ein Glas von Ihrem besten Wein, bitte.", bestellte sie und ihre Stimme schien die Luft in Schwingungen zu versetzen. Ihr war, als würde der Barkeeper einen Blick mit Gary tauschen und ihre schönen Augenbrauen schossen in die Höhe. Dann strich sie mit ihren Fingern über das Holz des Tresens. So wie dieser Laden aussah, würde sie hier keinen sehr guten Wein bekommen. Man sah ihr auch an, wie überrascht sie war, als der Barkeeper eine Flasche 'Verite Le Desir 2007' öffnete. Dies war ein Wein, welcher 344,00€ kostete. Zu mindest eine Flasche. Das Glas wurde vor ihr hingestellt und bevor sich der Mann wieder abwandte, wagte er noch einen Blick in ihren Ausschnitt. Ihre Finger legten sich um das Glas und mit einer anmutigen Bewegung führte sie es an ihre Lippen. Während sie einen kleinen Schluck nahm, musterte sie den Mann neugierig. Es war ein wirklich guter Wein. Aber er sollte doch noch ein wenig ziehen können. Sie stellte das Glas zurück und ihre Hände legten sich auf ihr Knie.

"Wie alt bist du,wenn ich fragen darf?",fragte sie interessiert. Sie schätzte ihn ungefähr auf das alter von Brannon ein. Der Gedanke an den Mann ließ ihr Herz höher schlagen und sie erstickte den Gedanken schnell wieder. Der Gildenführer hatte ja doch an keiner Frau Interesse, wieso sollte er sonst seinen Ehering noch tragen? Als Ärztin kannte sie seine Akte und wusste, dass seine Frau tot war. Seit zirka sechs Jahren. Sie schüttelte kaum merklich den Kopf über sich und beschloss, einfach keine Gedanken mehr an ihn zu verschwenden, was ihr jedoch schwer viel. Sie merkte, wie ihr Puls stieg und legte zwei Finger an ihre Hauptschlagader am Hals um zu sehen auf wie viel er gestiegen war. 101 Schläge in der Minute. Sie seufzte und senkte die Hand wieder. 'Soviel zu, nicht so sehr an ihn denken...',dachte sie und legte ihre zarten Finger wieder um das Glas, schwenkte es hin und her und nahm dann einen weiteren Schluck.

[Gary // folgt seinem Blick // tritt in die Bar // bestellt den besten Wein // denkt // spricht]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 22, 2012 3:17 am

"Wenn du glaubst, dass du mich beugen kannst
Musst du verrückt sein"

Ganz exakt. Es waren wahre Worte, die Indigo zu ihm sagte und ihm mitteilte und doch stand dahinter soviel mehr. Moon konnte es kaum glauben, wusste sie überhaupt, dass sie mit ihrem Leben spielte? Scheibar nicht, woher hätte sie das wissen sollen? Sie kannte ihn ebenso wenig wie Gary. Wobei er sich bei dem nicht wirklich sicher war, wie viel er wusste. es konnte durchaus möglich sein, dass der General Wind davon bekommen hatte, dass er, Moon, einmal auf Vampire angesetzt worden war. Ja, er war eine Spielfigur in einem perfekt ausgeklügelten Spiel gewesen, bei dem am Ende für ihn nichts weiter herausgesprungen wäre, als die Flucht in die ewige Hölle. Er war dem zwar entkommen, mit eienr ruckartigen Flucht, doch er wusste nicht, ob sie jetzt jemanden auf ihn angesetzt hatten. Es war ein Leben in Ungewissheit, er war dies gewöhnt, doch jetzt, als Indigo so vor ihm stand, begann zum ersten Mal zu zweifeln, ob die Flucht damals tatsächlich das Richtige gewesen war. Eigentlich hatte er nie daran gezweifelt, denn er war ja nun frei, doch wenn er Indigo jetzt zu sich durchließ, dann war auch sie in Gefahr - und das wollte er beim besten Willen nicht zulassen.

Scheinbar hatte die Kriegerin sich wieder soweit gefangen, um zumindest wieder etwas mehr von dem in sich hervorzurufen, was sie am vorherigen Abend ihm gezeigt hatte. Ein wildes Verlangen. Natürlich konnte er sich ihr kaum entziehen, war ihr beinahe Werbespiel, doch auch für ihn nicht minder verlänglich. Normalerweise brachte ihn keine Frau so schnell aus der Fassung, auch bei Indigo war da snicht der Fall, doch sie veränderte etwas in ihm, dass sich seine innere, vernünftige Stimme für eine Weile ausschaltete.
Seine Nasenflügel bebten, als sie ihren Hals wenige Zentimeter von diesen entlangstrich, nur um dann an seiner Halsschlagader beginnen zu küssen und schließlich ihre Lippen vollkommen darum schloss. Eine empörte, annähernd wütende Mischung aus Knurren und Fauchen verließ Moons Kehle, als er sich mit einem Ruck von ihren Lippen hervorwand und sie mit glühenden Blick anfunkelte. Es war eine wunde Stelle, der Hals, de ros verletzlich sein konnte, und das Tier und seine Instinkte befahlen ihm, sich auf den Angreifer zu stürzen und ihm das Leben aus dem Leib zu saugen. Zweifelohne hätte er dies auch getan, wenn der Angreifer nicht Indigo gewesen wäre. So stand Moon ihr zögerlich gegenüber, seine zu Fäusten gebalten Hände zuckten immer wieder und beinahe witternd zog er die Luft ein. Der Hunger begann zu siegen, der Blutgeruch war zu betörend um ihm wiederstehen zu können und Indigo hatte dies auch nicht minder angestachelt.

Langsam trat Moon wieder so weit an sie heran, bis er wieder direkt vor ihr stand. Diesmal hatte Indigo den Rücken zur Wand gerichtet und er versperrte ihr so jeden Fluchtweg. Die roten Augen glühten vor Gier und Verlangen, als sich seine Hand einen Weg unter ihre Haare bahnte und schließlich an ihrem Hals zum Ruhen kam. Er spürte die Ader unter seiner Haut pulsieren, dort wo das Blut floss. Moon legte seine Stirn gegen Indigos hielt de Blick aber gesenkt, sodass ihr jeglicher blick in seine Augen verwehrt blieb. Erst nach einigen Minuten sah er sie an.

"Ich wünschte ich würde es nicht wollen. Nicht mit der Gewissheit, dass es dich töten könnte. "


Wieder schlug er die Augen nieder und es war dem Krieger wohl anzusehen, wie sehr er mit sich selbst in diesem Moment rang. Doch das gleichmäßige Schlagen unter seinen Fingern trieb ihn zum Beenden des Hungerns an.

"Versprich mir eines. Wenn du das Gefühl hast, dass dir die Beine wegklappen - dann wehr dich. Egal wie. Hörst du Indigo?! Versprich mir, dass du mich dann tötest. Ich weiß, du hast eine Waffe bei dir und du weißt, wie man einen Vampir tötet. Du wirst mich dannach nicht mehr zurückholen können. Ich werde nicht mehr der sein, der ich jetzt bin, dafür haben sie das Tier in mir zu sehr hervorgezüchtet."

Noch einmal küsste er sie sanft und dieser Kuss hatte auch etwas von Abschied. Würden sich ihre Wege nach so kurzer gemeinsamer Zeit wirklich wieder trennen müssen? Er hatte inständig gehoofft-Nein. Aber jetzt gab es keinen Weg mehr zurück. Die Berührungen der Kriegerin brannten auf seienr Haut und stachelten das Verlangen erneut an, als sich seine Lippen von ihren lösten und er ihre Haare über die Schulter strich.
Leicht bewegte sich sein Kopf nach rechts, dort wo seine Hand lag, als er mit dem Daumen beinahe bedauerlich über ihre Halsschlagader strich, und noch einmal in ihre indigofarbenen Augen sah.

Binnen Bruchteilen von Sekunden zog Moon die Hand weg, sein Kopf schnellte vor und seine Lippen legten sich schützend über die Ader in der das Blut floss, was er doch so begehrte. Lurz drückte seine Zunge dagegen, es war mehr wie ein provozierender Kuss, der ein Abzeichen hinterlassen würde, doch dann gruben sich die spitzen, weißen Zähne, die sonst nur als Drohung aufblitzten in das zarte Fleisch der Kriegerin.
Moon hielt Indigo fest im Arm, mit der rechten Hand hatte er wie zuvor ihre Hüfte umgriffen, mit der linken hielt er sanft ihren Kopf, während das Blut in seinen Mund floss. Er hoffte, dass sie stark genug war, denn der Rausch nahm imme rmehr Überhand über ihn.


{ Indigo | hin udn her gerissen | wütend | spricht | Rausch}
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Jeanelle Blanchard
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 22, 2012 3:48 am

Mit einer geschickten Bewegung ihrer Zunge ließ Jeanelle das Blut um ihren Mund herum verschwinden. Sie hatte ihrem General erzählt, dass sie etwas zu erledigen hatte. Und das war es gewesen. Sie brauchte dieses Lebenselixier. Blut. Die rote Flüssigkeit war es, die die Vampirin in einen Rausch versetzte. Einen Rausch, der nicht von vielen Faktoren ausgelöst wurde. Die Brünette lächelte. Es fiel ihr auf Anhieb mindestens ein weiterer Grund neben Blut ein und wenn Gary hier gewesen wäre, so wüsste er sicherlich auch, was sie gemeint hatte. Nun aber musste sie sich dringend auf die Suche nach ihm begeben. Zwischendurch hatte sie in ihrem Haus halt gemacht und die Klamotten gewechselt. Was sie trug, war wieder ihr typischer Style. Die zwei großen S: Schwarz und Sexy. Es war nun einmal die Farbe, die Jean am Besten stand. Und so wehten ihre langen Haare bereits hinter hier her, als sie durch die Gassen lief. Sie brauchte nicht lange, um den General ausfindig zu machen. Er befand sich in einer Bar – wie sollte es auch anders sein? Irgendwie war sie das von ihm gewohnt.

Mit einem Schlag schwang die Tür auf und sämtliche Blicke flogen in Richtung der Vampirin. Mit Ausnahme von Gary. Er schien zu wissen, dass sie es war. Mit einem lasziven Lächeln auf die Lippen schritt sie durch den Raum und baute sich hinter dem General auf. Dann warf sie einen Blick auf seine...Begleiterin, wenn man das so ausdrücken konnte. Jean’s Kopf schwang zur Seite und als sie lächelte, blitzten für eine Sekunde ihre Zähne auf. Im dunklen Licht schwer zu erkennen.

„Ich bin wieder da mein Lieber. Würdest du mir verraten, mit wem ich es hier zu tun habe? Oder ist das ein Geheimnis?“

Ihr Blick ruhte weiter auf Sophia, doch ihre Aufmerksamkeit war hauptsächlich auf Gary gerichtet, dem sie mittlerweile die Hand auf die Schulter gelegt hatte.

[ trinkt Blut || kommt zur Bar || beobachtet Sophia || bei ihr und Gary ]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 22, 2012 4:11 am

Killian beobachtete aufmerksam das Gesicht des Freundes, seines Freundes. Zuerst schien Flynn perplex zu sein, sah aus, als könne er nicht glauben, was gerade passiert war. Und Killian erging es ebenso. Nur schwer begriff er, was das Geständnis ihrer Liebe für sie Beide bedeutete. Das Glück, welches er dabei empfand, spielgelte sich in seinen braun-grünen Augen ab, die auf dem Gesicht des Liebsten lagen und schier in dessen zedernholzfarbenen Augen versanken.
Deshalb bemerkte er erst, dass Darren zu ihnen gestoßen war, als Flynn seine Hand fester drückte und mit fester Stimme dessen Frage beantwortete. Killian runzelte die Stirn. Hatte er was verpasst? Wieso sah Darren so genervt aus? Dann fiel es ihm ein: Darren hatte sie "im flagranti" erwischt. Kühl wandte Killian seinen Blick dem Krieger zu, während Flynn sprach. Bestärkt durch die Nähe seines Freundes räusperte sich der große Dunkelhaarige, als Flynn geendet hatte und wandte das Wort an Darren.

"So ganz alleine unterwegs, Krieger? Mut hast du ja anscheinend. Doch wie geht es jetzt weiter? Flynn und ich haben noch keine Spur der Gilde gefunden und so langsam wird es langweilig."

Kalt waren seine Worte. Er hatte Darren noch nie wirklich gemocht, jedoch konnte er auch nichts Schlechtes über den Vampirkrieger sagen.

"Es wird Zeit, dass wir den ersten Schritt machen. Zum Teufel mit den Befehlen, ich will ihr Blut fließen sehen."

Normalerweise war es nicht seine Art, sich über Befehle hinwegzusetzen, stets war er der schweigsame und loyale Krieger gewesen. Doch heute war es anders. Für ihn hatte sich alles geändert. Er trug nun Verantwortung für jemanden und bevor dieser in Gafahr geraten könnte, würde er diese Gefahr restlos beseitigen.

starrt verliebt Flynn an / bemerkt Darren / spricht
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Gary Barlow
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 22, 2012 5:51 am

Gary starrte gedankenverloren auf sein Glas und schwenkte es dabei etwas hin und her. Irgendetwas störte ihn an der jetzigen Situation. Würde er wissen was, würde er es unterbinden, aber so ließ er dieses seltsame Gefühl über sich ergehen. Sophia gönnte er nur einen Seitenblick, als sie sich einen Wein bestellte. Anschließend trank er erneut einen Schluck - und noch einen - und noch einen. Seufzend drehte er sich auf dem Barhocker um und sah in die Menge. Überall Menschen die feierten. Feierten und ihr Leben genossen. Überwiegend waren es junge Menschen mit Begleitung. Kurz musste Gary an seine damalige Familie denken.. Seine Kinder und seine Frau... Wütend knurrend wandt er sich wieder herum und trank den restlichen Whiskey mit einem Schluck aus. Keine Zeit fürs melancholisch sein.. dachte er sich und sah zu Sophia, als sie ihn fragte, wie alt er seie. Der General dachte einen Moment lang nach, ob er es verschwieg, doch letzten Endes kam er zu dem Ergebnis, dass nichts falsch daran wäre ihr sein Alter zu sagen. "40." sprach er nur und sah an, als wolle er studieren wie sie darauf reagierte. Aber er sah von ihr weg, als plötzlich alle Köpfe in der Bar sich in Richtung Tür drehten. Alle bis auf Garys, denn es konnte nur eine Person sein, die gerade die Bar betreten hatte. Jetzt legte sich ein amüsiertes Lächeln auf seine Züge, während er darauf wartete Jeanelles Stimme zu hören. Wenig später ertönte sie hinter ihm und er sah hinter sich nach oben. Ein Grinsen legte sich auf seine Lippen, während er sie aus grün-blau-grauen Augen ansah. "Ihr Name lautet Sophia, sie ist vor einigen Minuten zu mir gestoßen." erklärte er und sah zu Sophia. Er nahm Jeanelle nicht vorweg sich selbst vorzustellen. Jetzt, wo er wieder einen Vampir in seiner Nähe hatte, kam seine kalte und gleichgültige Mimik wieder, die er sonst immer trug. Dazu das hinterlistig scheinende Dauergrinsen. Eigentlich fehlten nurnoch die blutroten Augen, doch unter Menschen konnte er dies nicht zulassen. Wer wusste schon, ob Sophia nicht doch ein Mitglied der Gilde war? Schließlich spührte er Jeanelles Hand auf seiner Schulter und er wünschte sich nichts sehnlicher, als mit ihr ungestört zu sein, doch jetzt schien die Situation und ihr Aufenthaltsort dagegen zu sprechen...

[bei Sophia und Jeanelle | redet | wieder 'der Alte']
Trollfaaaace *-* x3



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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 22, 2012 7:27 am

Keiner der anderen beiden Antwortete. Gut dann sollte es so sein – er legte bei so etwas zwar auch nicht viel Wert auf Gespräche aber dennoch wäre es irgendwie gut gewesen wenn sie zumindest ein wenig gesprochen hätten. In der Hoffnung das alles gut gehen würde zog er im gehen sein Handy hervor. Kurz die Kurzwahltaste eins drückend und zu erst bei Sophia zu Hause anrufend. Äußerlich sah man dem Gildenanfüher nicht einmal ansatzweise von seiner inneren Nervosität an. Sophia war nicht bei der Besprechung gewesen. Meistens kam sie nicht mit auf solche Missionen, aber sie war im Normalfall immer dabei. Damit sie wusste, was sie eventuell vorbereiten musste für Verletzte. Aber sie war nicht da gewesen. Eine Tatsache die Brannon sehr nervös machte und ihm keine ruhe lies.

'Komm schon!Geh ran!!Sophia!!!' klick und der AB schaltete sich an. 'VERDAMMT!' fluchte er Gedanklich und hätte am liebsten das Handy bei Seite geschmissen. Doch wäre das kaum hilfreich gewesen. Ohne zu zögern drückte er schließlich die Kurzwahltaste Zwei und legte das Handy wieder ans Ohr. Kaum nahm er wahr wo er lang ging. Zu sehr war er auf das Klingeln des Handys konzentriert. Zu sehr auf das Freizeichen und betete neben her das Sophia abnehmen würde. 'Sophia...wo steckst du?' schoss es ihm besorgt durch den Kopf und doch war es so seltsam das man ihm äußerlich nichts anmerkte. Das er bereits Claire und auch Klaus abgehängt hatte auf seinem Weg war ihm nicht aufgefallen. Er ging einfach weiter seines Wegs. Als sie dann endlich abnahm, fiel ihm förmlich ein Stein vom Herzen und das konnte man im ersten Moment auch an seiner Stimme erkennen „ Sophia...wo bist du den? Normalerweise bist du doch immer bei Besprechungen da?“.Noch vollkommen ruhig hörte er ihr zu und stutzte dann bei ihrer Antwort. „ In einer Bar?Mit wem den?“ fragte er noch verwirrter bevor er dann förmlich erstarrte. Ohne noch etwas zu sagen legte er sofort auf und bog in eine Seitenstraße. Nur um dann schließlich so schnell zu laufen wie es ihm möglich war. Ohne dabei auf sein Bein oder sonst irgendetwas zu achten. Wie um Himmelswillen war sie denn an Gary geraten? Fast gleich gültig wich er einer Gruppe feiernden aus und ignorierte deren dumme Kommentare. Bis zur Bar waren es noch 3 Blocks. Innerlich hoffte das er nicht zu spät dort ankam – er wüsste nicht was er noch machen sollte wenn er jetzt auch noch Sophia verlor. Denn selbst wenn er es ihr nicht sagte, so hatte er sich doch in sie verliebt. Zwar hatte er immer wieder leichte Gewissensbisse weil er schließlich schon einmal verheiratet war. Aber immer wieder versuchte er sich zu sagen das es in Ordnung war wenn man sich nach fast 6 Jahren wieder verliebte.Dennoch hatte er bis her nicht den Mut aufbringen können es der 16 Jahre jüngeren zu sagen. Wahrscheinlich hielt sie ihn für einen lüsternen alten Sack der sich willkürlich an eine hübsche jüngere Frau ran machte – aber dem war garantiert nicht so. Er liebte sie,genauso intensiv wie er seine Frau geliebt hatte. Im laufen kontrollierte er ob er auch alle Waffen mit hatte die er brauchte.Einen Plan? Nein den hatte er nicht und den Kopf dafür sich einen zurecht zu legen hatte er eben so wenig. Er würde wie immer improvisieren,Hauptsache war dabei das Sophia nichts geschah. Bald würde er da sein und Gary wahrscheinlich ein wenig staunen, wenn Sophia ihn nicht schon unwissentlich vorgewarnt hatte.

[hängt Claire & Klaus ab | ruft Sophia an | läuft zur Bar]


Rapphaels Schäfer

Lyric by Roger Cicero - In diesem Moment
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 22, 2012 7:50 am

Sophia hob eine Augenbraue. 40? So alt sah er nicht aus. Oder täuschte sie sich? Sie legte den Kopf schief, wollte noch etwas fragen, als eine Frau zu ihnen kam. Sie schien Garys Freundin zu sein. Lächelnd nickte sie ihr zu. Sie mochte es nicht sonderlich, wenn andere sie vorstellten, man sah es ihr an. Als ihr Handy klingelte sah sie auf ihre Handtasche."Entschuldigt mich kurz...",sagte sie ruhig und ließ die Beiden alleine um in die Damentoilette zu gehen. Dorst zog sie ihr Handy aus der Handtasche und sah kurz auf den Display. Brannon. Ihr Herz machte einen erfreuten Satz und sie hob ab. Bei seinen Worten musste sie schmunzeln. Stimmt. Sie war eigentlich immer bei den Besprechungen."Eure Besprechung hat so ewig gedauert. Ich bin in einer Bar.",meinte sie und ein Lächeln erhellte ihre weichen Gesichtszüge. Es tat gut die vertraute Stimme zu vernehmen. Mit wem sie hier war? Sie stutzte. Wie hieß der Mann noch mal?"Ähm...Gary oder so...",meinte sie schließlich. Keine Antwort. Nur noch der Ton, den ihr Handy von sich gab, wenn ihr Gesprächspartner auflegte. Seufzend starrte sie auf ihr Handy. Dann drehte sie sich zur Türe."Versteh einer die Männer..",murmelte sie, während sie zurück zu Gary und seiner Freundin kam. Sie setzte sich auf ihren Stuhl und nahm einen Schluck Wein, versuchte Brannon aus ihren Gedanken auszublenden.

Aber wie sollte man den Mann, den man liebte, einfach so ausblenden. Sie ließ ihre Fingerkuppe um den Glasrand fahren während sie verträumt in die Ferne Blickte. Vor sich konnte sie Brannons wundervolles Gesicht sehen. All das, was sie an ihm liebte. Die schönen, blauen Augen. Die sinnlichen Lippen, von welchen sie so gerne geküsst werden würde. Das dunkle Haar. Ihr Herz schien sich nicht mehr beruhigen zu wollen und sie kippte den Rest ihres Weines hinunter und legte das Geld auf den Tresen."Nun, ich lass euch mal alleine...",lächelte sie und erhob sich. Sie strich sich das schwarze kurze Kleid glatt und verließ die Bar. Aber wo hin sollte sie schon gehen. Eine Augenbraue hoch gehoben beobachtete sie die feiernde Menge und lehnte sich an die Mauer der Bar. Es musste scheinen, als würde sie warten. Und auf irgend eine Art und Weise, wartete sie. Nur wusste sie nicht auf was. Oder auf wen.

[Gary und Jeanelle xx Handy läutet xx Damentoilette xx nimmt an xx spricht xx verlässt Bar]
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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 22, 2012 8:32 am

Immer weiter und weiter lief Brannon die schmerzen die sein Brustkorb ausstrahlte,dank der geprellten Rippen von seinem letzten Kampf mit Gary und die schmerzen seines Beines einfach ignorierend. Er MUSSTE einfach so schnell wie möglich bei Sophia sein! Schließlich waren es die letzten Meter und ein wenig in der Ferne konnte er die Gestalt von Sophia draußen an der Bar sehen. War das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen. Schließlich bremste er knapp neben Sophia, darauf achtend das man ihn nicht durch eines der Fenster sehen konnte. Sachte und dennoch fest griff er nach Sophias Hand und zog sie mit sich. In die nächste Seitenstraße. Kurz sah er sich wachsam um bevor er nicht anders konnte. Sofort schloss er seine Arme um sie, die schmerzen die jeder Atemzug verursachte einfach ignorierend.. „ Sophia...jage mir nicht wieder so einen schrecken ein „ bat er leise und besorgt. Dabei unbewusst tief einatmend um auch ihren Geruch unterbewusst ein zu atmen. Beruhigend war ihre Nähe. Ihre bloße Anwesenheit und doch wusste er das sie hier noch in Gefahr war.

Langsam löste er sich ein wenig von ihr und sah sie ruhig an „ Gary....ist der General der Vampire, Sophia...deswegen habe ich plötzlich aufgelegt und bin hier her geeilt....“ erklärte er ernst. Bis er merkte das man daraus hören konnte das er sich um sie gesorgt hatte. „Geht es dir gut? Er hat dich nicht angegriffen?“ fragte er ernst und dennoch schon wieder besorgt. Das es Gary war der ihn so sehr zusammen geschlagen hatte das er halb bewusstlos noch vor kurzen bei ihr im Krankenzimmer gelegen hatte erklärte er ihr lieber nicht. Er würde wahrscheinlich so oder so noch eine Standpauke bekommen,da er mit den geprellten Rippen gelaufen war, mal ganz davon abgesehen das er noch einen zu niedrigen Blutdruck hatte. Schließlich hatte er auch viel Blut verloren nach dem Kampf mit Gary. Als würde er sich nicht selbst schon genug strafen. Jedes mal wenn sich sein Brustkorb hob und senkte spürte er wie schwer es ihm fiel zu atmen. Wie ,gefühlt, jedes mal die geprellten Rippen knirschten und ihm schmerzen durch den Körper jagten. Es war einfach kein schönes Gefühl. Doch das sah man ihm nicht an – außer das sein Atem wirklich schwer und deutlich flacher ging als sonst. Auch weill er ja noch bis eben grade so schnell wie es ihm möglich war gelaufen war.

[bei Sophia | in der nähe von Gary und Jean | zieht Sophia in eine Seitengasse | umarmt sie | ringt um Atem]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   So Apr 22, 2012 8:50 am

Eine laufende Gestalt kam auf die Frau zu. Sie stutzte. War das etwa Brannon? Er musste vollkommen irre sein, mit den geprellten Rippen zu laufen. Er hielt knapp neben ihr und zog sie in eine dunkle Seitengasse, wo er sie schließlich umarmte. Sie hatte ihm einen Schrecken eingejagt? Sie? Ihm? Immerhin war er eben gelaufen, ob wohl er hätte wissen müssen, wie schlecht ihm das tat. Aber die Umarmung vernebelte der dreiundzwanzig-Jährigen der verstand. Benommen lauschte sie seinen Worten, als er sich von ihr löste. Seine Worten erklärten sein Handeln nur bedingt. Sie seufzte leise und musterte Brannon."Das soll ein Vampir sein? Er war doch recht nett...nun gut...ich vertraue dir.",murmelte sie leise und strich kurz über seinen Oberkörper. "Aber du hättest nicht her laufen müssen. Deine Rippen sind immer noch geprellt und es ist viel zu riskant. Glaubst du etwa, du nutzt mir, wenn du umkippst wegen deinem niedrigen Blutdruck?",tadelte sie dann und machte einen Schritt zurück. Sie seufzte erneut und atmete dann tief durch. Wenn man sie so sah, mussten sie ein wenig aussehen, wie zwei Verliebte. Unsicher. Ein wenig distanziert. Schnell verwarf sie den Gedanken. Da Brannon sie mitgezogen hatte, waren wieder falten in ihrem schönen, kurzen Kleid, welches sie sich glatt strich. So sah sie nicht aus wie eine Ärztin. Aber nur weil man als eine solche arbeitete, musste man ja nicht Tag und Nacht in einem weißen Kittel herum laufen. "Tut mir leid, dass ich nicht bei der Besprechung war, aber langsam langweilen sie...",entschuldigte sie sich und starrte auf ihre Schuhe. Dann hob sie den Blick wieder, sein wundervolles Gesicht verschlug ihr den Atem. Sie holte mehrere Sekunden nicht Luft, und als es ihr auffiel schnappte sie nach Luft. Wie dämlich sie wohl aussehen musste. "Zu mindest wissen wir jetzt, wo sich Gary befindet...",lächelte sie nervös und fuhr sich durch das ebenholzfarbene Haar. Das hieß, sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, den ihr Haar hatte sie hoch gebunden, zu diesem Kleid wirkte es einfach besser. Man konnte ihren nackten Hals sehen, und bis auf die dünnen Träger, waren auch ihre Schultern unbekleidet. Sie seufzte und öffnete das Haar, welches kurz darauf ihre Schultern verdeckte und ihr Gesicht umschmeichelte.

[Brannon xx in Gedanken xx spricht xx in Seitengasse]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 1:14 am

Für einen Moment wandte sich Brannon nun doch ab während sie sprach damit sie sein leicht schmerzverzerrtes Gesicht nicht sehen musste. Der Vortrag alleine reichte schon, trotzdem hatte er kein schlechtes Gewissen gegen ihre Anweisung gehandelt zu haben. Daher bemerkte er nicht wie sie ihre Haare öffnete und ihr langes seidiges Haar über ihren Rücken fiel. Erst als er glaubte das er sich gefasst hatte drehte er sich um und ihm verschlug es erneut den Atem. Immer wieder stellte er fest, das er es wesentlich reizvoller fand wenn sie die Haare offen trug. So auch dieses mal. Sie hatte vorher schon bezaubernd ausgesehen und jetzt stahl es dem ohne hin schon nach Atem ringenden Brannon den Atem. Er starrte ihr förmlich in die Augen, nahm nur noch Umrisse ihres Gesichtes und der Umgebung wahr. Seine Aufmerksamkeit galt einzig und allein ihrem Gesicht, ihren wundervollen Augen die ihn jedes mal zu durchbohren schienen. Jedes mal wenn er ihr so nahe war wie er es jetzt war hatte er das Gefühl zu verbrennen. Das ebenholzfarbenen Haar das ihr Gesicht lieblich umrahmte und ihre feinen Züge nur noch mehr betonte.Er wollte sie einfach nur in seine Arme schließen und sie zu küssen...und noch wesentlich mehr mit ihr zu tun. Aber...das würde wahrscheinlich nie wirklich funktionieren. Er war bereits einmal verheiratet gewesen, etwas das sie wahrscheinlich abschrecken würde, etwas das ihn selbst noch zum teil zögern lies überhaupt mit ihr eine Beziehung ein zu gehen. Hinzu kam das er bereits ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hatte als Sophia selbst. Er wurde bald 40 und sie? Sie war 16 Jahre jünger als er. Sie musste ihn doch für einen notgeilen alten Bock halten, wenn sie es jemals heraus finden würde das er sie liebte – er würde sogar für sie sterben wenn es erforderlich wäre.

Leicht schüttelte er seinen Kopf um wieder zum hier und jetzt zurück zu kehren „ Entschuldige ich war kurz in Gedanken „ murmelte er leise. Versuchte dabei zu rekonstruieren was sie grade zu vor noch gesagt hatte. Welche Worte über ihre sinnlichen Lippen gekommen waren...als ihm wieder dieser Gedanke kommen wollte schüttelte er erneut den Kopf. Bevor er zu der Ecke der Seitengasse sah. Dort hinter war laut ihren angaben Gary. Derjenige der ihn zusammen geschlagen hatte und, was noch viel schlimmer war, der seinen Mantel verbrannt hatte. Bei dem Gedanken ballte sich eine seiner Hände zur Faust, doch er verwarf ihn schnell. Solange Sophia hier war würde er sich nicht auf einen Kampf einlassen. War sie doch seine wahrscheinlich größte schwäche und größte stärke zu gleich. „ Keine sorge so schnell bekommt mich nichts zu Fall...selbst ein niedriger Blutdruck oder geprellte Rippen „ erklärte er dann mit einem sanften lächeln. Dabei legte er eine Hand an ihre Wange und fuhr mit seinen rauen Fingern über ihre zarte und weiche Haut. „ Ja..wir wissen jetzt wo sich Gary befindet..aber mit ihm Kämpfen werde ich jetzt garantiert nicht...nicht solange ich nicht weis das du in Sicherheit bist „ sagte er, auch wenn seine Stimme dabei immer leiser wurde und am ende des Satzes kaum noch zu hören war. „ Und du bist sicher das es dir gut geht?“ fragte er noch einmal. Denn sicher war sicher und er wollte gewiss nicht das ihr etwas Fehlte. Dann würde er Gary hier und jetzt auf der Stelle auseinander nehmen und seinen Kopf als Trophäe an seine Bürowand hängen.

[bei Sophia | in der nähe von Jean & Gary | ist in Gedanken | will sie in Sicherheitwissen | Seitengasse]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 2:17 am

Indigo fühlte es fast, wie er mit sich rang, spürte scheinbar sein schmerzendes Verlangen nach Blut, aber auch das fast noch größere Verlangen, sie in Sicherheit zu wissen (wobei sie ihrer Meinung nach ja gar nicht in Gefahr war). Bedeutete das Liebe? Dass man den Anderen verstand, ohne dass er es wirklich sagte? Dass man fühlte, was der Andere fühlte? Wenn ja, dann war es seltsam, dass sie das bei Onyx nie gehabt hatte. Hatte sie ihn denn nie geliebt. Scheinbar nicht auf die Art und Weise, wie sie es jetzt bei Moon ... scheiße, was dachte sie hier eigentlich? Sie liebte ihn nicht! Sie hatte vielleicht Gefühle für ihn, die sie nicht so ganz verstehen konnte, aber sie liebte ihn doch nicht. Er war Moon, er war ihr wichtig. Aber noch war es keine Liebe. Also sollte sie sich vielleicht von diesen abwegigen Gedanken lösen.
Seine Worte, die leise und ernst gesprochen waren, rissen sie prompt aus ihren Gedanken. Die Art, wie er sie ansah, so unglaublich intensiv, und ... sie schauderte leicht. Ja, sie wusste es bereits, wusste, dass er es wollte. Das hatte er nicht noch mal betonen müssen. Sie veränderte die Position ihres Gesichts ein wenig, sodass sie sich noch mehr an ihn schmiegen konnte. Inzwischen hatte er die Finger dort liegen, wo sie am Liebsten seine Fänge gespürt hätte. Spürte er, dass ihr Puls schnell war, zu schnell, um normal zu sein? Vermutlich. Sie blickte weiterhin in sein Gesicht, in seine Augen, wenn er es wagte, sie anzusehen. Die Hände lagen noch immer in seinem Nacken, geistesabwesend spielte sie mit dem weichen blonden Haar in seinem Nacken.

Das, was Moon dann sagte, trieb der starken Kriegerin eienn Schauer über den Rücken. Sie sollte ihn töten? Ihn, wo sie ihm gerade das Herz ausgeschüttet und ihre verletzlichste Seite gezeigt hatte? Nein, niemals. Das konnte er nicht von ihr erwarten. Sie würde sich wehren, ja, natürlich würde sie sich wehren. Sie würde nicht zulassen, dass er sich in den Wahnsinn stürzte und dass er damit leben msuste, sie umgebracht zu haben - wobei, so lange würde das nicht dauern. Gary würde ihn umbringen, sobald er das hörte. Aber trotzdem würde sie ihn davon abhalten, Dummheiten zu begehen. Einfach, weil er ihr seltsamerweise etwas bedeutete. So erwiderte Indigo den Kuss, der viel zu weich war und viel zu sehr "Lebe wohl" sagte, bevor sie antwortete. Ihre Stimme bebte ein wenig. "Ich verspreche dir, dass ich mich wehren werde.", flüsterte sie. Dann war er auch schon an ihrem Hals, seine Fangzähne gruben sich tief in ihr Fleisch, bis sie auf die Ader trafen. Ein leises Stöhnen entwich ihrer Kehle. Dieses Gefühl, die Art, wie er ihr Blut tief einsog und in großen Schlucken trank ... es war einfach zu berauschend. Sie klammerte sich an ihn, ließ sich von ihm halten, während er an ihr seinen Durst stillte. Doch sie merkte auch, dass er wilder und wilder wurde. Sie wusste, es war bereits genug, um ein Sättigungsgefühl entstehen zu lassen. Doch konnte sie es wirklcih gehen lassen, dieses Gefühl, mit ihm vereint zu sein?
Nein.
Aber sie musste.
"Es ist genug.", sagte Indigo leise. Moon reagierte nicht. "Es ist genug!", wiederholte sie lauter, bestimmter. Noch immer war er in seinem Rausch gefangen. Sie brachte alle Kraft auf, die sie finden konnte, und löste sich von ihm. Aus den Bisswunden rann Blut, doch sie verschloss sie, indem sie sich auf die Finger spuckte und damit über die Wunden rieb. Immerhin verschloss sich ja durch Vampirspeichel die Wunde eines Vampirbisses wieder, zu ihrem Glück. Das passierte so schnell, dass ein Mensch diese Bewegung nicht wahr genommen hätte.
Ebenso wenig wie ihr Griff zu dem Messer an ihrem Knöchel. Sie packte mit der rechten Hand diesen, die Linke legte sich um Moons Hals, um sich hart darum zu schließen. Sie drückte ihm die Luft ab und schmetterte an die gegenüberliegende Hauswand, sodass der Putz abbröckelte. Ihr Messer ersetzte jetzt die Hand an der Kehle des Blonden, doch noch immer hielt sie ihn mit dem Arm auf seinem Brustkorb davon ab, richtig zu atmen, beziehungsweise sich zu bewegen.

Einige Minuten harrte sie so aus, dann sagte sie leise: "Ich hoffe für dich, dass du dich beruhigt hast, sodass ich dich jetzt gefahrlos loslassen kann, denn sonst muss ich dich wohl umbringen, und das würde mir mehr wehtun als dir." Ihre Worte waren hart und kalt gesprochen, wie die der Kriegerin, die sie eigentlich war. Indigo, die wirkliche Indigo, war zurückgekehrt. Wobei, nicht ganz. Die normale Indigo hätte ihn länger umgebracht. Aber sie war nicht mehr wirklich die Alte, weil er von jetzt an ein Teil ihres Lebens sein würde. Er war ein Teil von dem, was sie seit so langer Zeit nicht mehr geteilt hatte. Und gerade deswegen würde sie jetzt nicht zulassen, dass er verrückt würde.

{ MOON | Gedanken xxx Worte xxx Biss xxx wehrt sich }
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 4:10 am

Mit einem unterdrückten Lächeln musterte die Frau ihren Gegenüber. Ein Blinder hätte gesehen, was sie für ihn empfand, doch Brannon schien es nie aufzufallen. Vielleicht, weil er noch an seiner toten Frau hing? Lag es an der Toten, dass es ihr für immer verwehrt blieb, Liebe von ihm zu empfangen? Aber sie konnte es Brannon schwer übel nehmen. Sie musste sein Ein und Alles gewesen sein. Kurz stellte sie sich vor, ihn zu verlieren. Der Gedanke an den Tod des Schönen bereitete ihr Übelkeit und sie verdrängte all die Bilder die in ihr aufgekommen waren. Sie würde es vermutlich nie verkraften, sich tagelang in Trauer und Verzweiflung wälzen und sich von der Welt absondern. Bewunderung für Brannon kam in ihr auf und sie starrte den Hinterkopf an, der ihr entgegen sah. Sie hatte nicht bemerkt, dass er den Kopf abgewandt hatte. Die meisten hätten sie vermutlich für irre gehalten, hätte sie gesagt, dass sie sich in einen Mann verliebt hatte, welcher sechzehn Jahre älter war als sie selbst. Ihre Schwester und ihr Vater zählten zu diesen. Sie seufzte und starrte die Gasse entlang, verbittert und vielleicht auch ein wenig verbissen. Ihr Vater hatte seit der Vergewaltigung von Natalie viel Wert darauf gelegt, dass die Beiden sich von Männern fern hielten. Natürlich hatte sich Sophia nicht daran gehalten. Sie war damals 17 Jahre alt gewesen, die Männerwelt war für sie interessanter als alles andere. Bis ihr letzter Freund sie abserviert hatte, weil er sie mit seinem Bruder erwischt hatte. Ein bitteres Lächeln zog sich über ihre Lippen, bei dem Gedanken, wie dumm sie doch gewesen war. Doch jetzt, wo sie Brannon kannte, ließen andere Männer sie kalt und wenn sie einen sah, wanderten ihre Gedanken sofort zu dem Älteren. Aber ihm die Liebe gestehen? Das hätte sie sich nie getraut. Vor allem nicht, wenn er seinen Ehering trug. Außerdem, wer wollte schon von seiner großen Liebe zurück gestoßen werden?

Als sie bemerkte, dass Brannon den Kopf bewegte, huschte auch ihr Blick wieder zu ihm. Er musterte sie, so kam es ihr vor. Eine Zeit lang kam kein Wort über seine Lippen. Seine wundervollen, sinnlichen Lippen die ihr es verweigerten klar zu denken. Als er sprach nahm es Sophia kaum war, sie war zu sehr damit beschäftigt seinen Lippen-Bewegungen zu beobachten und sich vorzustellen wie es wäre ihre eigenen an sie zu drücken. Nur mit Mühe riss sie den Blick von seinen Lippen und sah ihm in die blauen Augen. Sie versuchte ihm zu zuhören, doch auch seine Augen nahmen sie gefangen. Und dann wunderte sich noch jemand, dass sie nie tat, was in den Besprechungen besprochen wurde. Selbst wenn sie anwesend war, konnte sie nicht zu hören, war viel zu abgelenkt von dem wundervollen Mann. Als er weiter sprach, legte er ihr die Hand an die Wange. Ihr Puls beschleunigte sich, wie auch ihr Herzschlag. Das Blut rauschte in ihren Ohren, um ihr in die Wangen zu schießen und diese mit einem Rosa zu verdunkeln. Mit Mühe versuchte sie die Worte die er aussprach, die über seine wundervollen Lippen kamen, zu verstehen. Sie atmete tief durch und versuchte, wenn auch nur mit wenig Erfolg ihre Gedanken zu ordnen. Während er mit dem Daumen über ihre Haut strich, versuchte sie Wörter an einander zu Reihen, die sich nicht anhörten, als wäre sie auf Drogen oder Betrunken. "Ich glaube dir nicht Brannon. Jedem, auch dir, würden die Rippen schmerzen...Und ich will mir keine Sorgen um deine Vernunft machen müssen. Es reicht wenn ich mich um deine Gesundheit sorge...",entgegnete sie, ein aufgeregtes Zittern klang in ihrer Stimme mit. Sie legte ihre Hand auf die seine, genoss die Liebkosung die er ihr gönnte. Seine nächsten Worte kränkten sie ein wenig. Sie wusste sich sehr gut selbst zu verteidigen, dass sollte er doch wissen. "Um mich würde ich mir an deiner Stelle weniger Sorgen machen, als um dich selbst. Ich kann mich sehr wohl selbst verteidigen, und meine Rippen sind nicht geprellt.",erwiderte sie, hörbar eingeschnappt und am Schluss auch ein wenig spöttisch. Jedem anderen hätte sie vermutlich gezeigt wie schnell sie jemanden mit wenigen Schlägen lähmen konnte, doch Brannon hätte sie niemals verletzt. Als er seine Frage wiederholte lachte sie leise. Sie legte den Kopf lächelnd schief, wobei sie ihren Kopf nur mehr an seine Hand schmiegte. "Er hat mir nicht ein Haar ausgerissen. Wir haben uns wie normale Menschen unterhalten bis seine Freundin gekommen ist und du angerufen hast.",lächelte sie sanft, ihre Stimme war wieder lieblich und weich, wie man sie kannte. Abgesehen davon, dass sie nicht lügen konnte, hätte sie es auch nie über das Herz gebracht, Brannon an zu lügen.

[Brannon xx Seitengasse xx Nähe von Gary und Jeanelle xx in Gedanken xx spricht xx Hand auf Brannons]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 6:02 am

Ruhig sah Brannon Sophia an als diese dann, zugegeben auch mit recht, etwas ein geschnappt war. Innerlich seufzten schüttelte er den Kopf und musste ein wenig lächeln als sie ihre Wange so an seine Hand schmiegte. Irgendwie konnte er sich in ihrer Gegenwart nie wirklich richtig ausdrücken. Nicht das rüber bringen was es eigentlich galt rüber zu bringen. Konnte sich nicht auf das Konzentrieren was wichtig war – wie jetzt eigentlich die Mission. Gut das Gary nun auch noch weibliche Begleitung hatte, war wirklich sehr hinderlich. Denn so wie er zugerichtet war hätte er es so oder so kaum vernünftig mit ihm aufnehmen können und dann auch noch zwei Vampire? Brannon war zwar gut, einer der besten aus der Gilde, aber nicht so gut es verletzt mit zwei Vampiren auf zu nehmen und das auch noch zu überleben! „ Entschuldige ich wollte es nicht so klingen lassen als könntest du dich nicht verteidigen und das weist du hoffentlich. Ich weis das du dich wehren kannst...aber bitte gestehe mir dir gegen über auch ein wenig das Bedürfnis zu dich zu beschützten...“ sagte er dann ruhig und blickte ihr dabei weiter in die Augen.
Als sie dann erklärte das Gary ihr kein Haar ausgerissen hatte, musste Brannon daran denken wie es sich anfühlen würde wenn wirklich was passiert wäre. Es wäre genauso schmerzlich und unerträglich wie schon das eine mal wie er seine Frau verloren hatte und kurz darauf seine Tochter. Tage lang hatte er in seinem Haus gesessen und sich seinen Whiskey Vorrat hinein gekippt als wäre es ein Wasser das nur noch mehr Durst hervorruft. Eine weile hatte er damals sogar seine verschrieben Schmerztabletten nicht genommen. Aber auch nur weil er wusste das sie ihn umbringen würden wenn er zu viel Alkohol dazu trank. Erst nach einer ganzen Woche hatte er sich so weit berappelt das er sich am liebsten von der nächsten Klippe gestürzt hätte und darauf hin begann er immer mehr Schmerztabletten zu nehmen und abends immer seine tägliche Whiskey Dosis zu sich zu nehmen. Nur das er es dieses mal nicht überleben würde, wenn Sophia ihm genommen werden würde.

Schwer schluckte er.

Es dauerte bis er diese Bilder aus seinem Kopf vertrieben hatte und konnte ein leises knurren mit den Worten „ Wenn er dir etwas angetan hätte, hätte er den nächsten morgen nicht erlebt – selbst wenn ich dabei sterben würde!“ von sich gegeben. Ein kurzes Indiz darauf das Sophia ihm mehr am Herzen lag als noch irgendetwas sonst auf der Welt. Aus seinen Gedanken heraus blickte er ihr wieder in die Augen und hatte den Impuls und das Bedürfnis sie zu küssen. Doch hier? Nein das konnte er nicht tun.Sie würde ihm eine scheuern und wutentbrannt davon laufen und wahrscheinlich bei ihrem bisherigen Glück in genau den nächsten Vampir rennen. „ Vielleicht solltest du dir sorgen um meine Vernunft machen bei den Gedanken den ich grade gehabt hatte....“ sagte er sehr sehr leise und schluckte ein wenig. Sein Mund war trocken, nicht nur von dem vielen Atmen. Der Drang nahm nicht ab sie jetzt zu küssen. Doch was sollte er tun? Er konnte sie nicht küssen, sie war 16 Jahre jünger als er. Damals als sie grade geboren wurde, hatte er Babys ziemlich doof gefunden und keinerlei Interessen gehabt an Mädchen – nun damals an Elena aber das hatte er ihr nicht gezeigt, sie waren nur Freunde gewesen. Er war gerne Zelten gegangen und liebte es so zu tun als würde er mit seinen Freunden in der Army dienen. Als sie wahrscheinlich begann Interesse an Jungs zu haben war er grade an der Front gewesen. Genau genommen war er grade vom Irak nach Afghanistan versetzt worden.
Und was war wenn er ihr heimlich irgendetwas zu steckte? Immer ein paar Kleinigkeiten. So war er nicht mehr gänzlich gezwungen seine Gefühle zu unterdrücken und musste es ihr dennoch nicht gestehen. Wahrscheinlich würde sie sich vorstellen das es von einem jüngeren aus der Gilde kommen würde – dieser Gedanke war irgendwie bitter aber das würde er verkraften müssen.Einen Augenblick betrachtete er sie bevor er dann mit einem zaghaften lächeln erklärte „ Du siehst Atemberaubend aus...vor allem mit den offenen Haaren „ fügte er hinzu. Dann bot er ihr einen Arm an damit sie sich einhaken konnte „ gut ich werde da jetzt nicht hin stürmen und versuchen die Vampire zu töten – wenn du im Gegenzug mit mir ein wenig die Parade anschaust und wir uns die einzelnen stände etwas ansehen. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht und ein bisschen Abwechslung tut mir mal wieder gut...“ schlug er dann schließlich vor. Hoffte dabei das es nicht zu aufdringlich und vor allem zu auffällig sein würde.

[Bei Sophia | in der Nähe von Gary & Jean | denkt nach | macht ihr ein Kompliment | will ein wenig über die Feststraße bummeln ]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 7:34 am

Ihr Blick wurde weicher. Sie war vielleicht doch ein wenig hart gewesen. Sie hielt lächelnd seinem Blick stand. In ihren Augen funkelte das Licht einer Straßenlaterne. Sie wollte nicht so eingeschnappt sein. Brannon würde sie vielleicht für eine Zicke halten. Sie war glücklich so nahm bei ihm zu stehen. "Natürlich darfst du mich beschützen wollen...",flüsterte sie und wandte den Blick nicht ab. Sie konnte doch verstehen, dass er sie beschützen wollte. Er hatte schon seine Frau und seine Tochter verloren. Sie wusste nicht, wie es war, den Menschen, den man mehr liebte als alles andere, zu verlieren. Sie hatte nur ihre Mutter verloren und überstand dies auch, da sie noch ihre Schwester und ihren Vater gehabt hatte. Aber die Vorstellung Brannon zu verlieren, brach ihr fast das Herz, und es war ja nur eine Vorstellung. Schnell schob sie die Gedanken von sich und konzentrierte sich wieder auf Brannon. Sie gelüstete sie ihn zu küssen, bei dem nächsten Satz den er sprach. Ihre Hand, welche nicht an seiner lag, legte sich auf seine Wange und streichelte kurz seine raue Haut. "Ich würde nie zulassen, das du wegen mir stirbst.",stellte sie fest, ehe sie ihre Hand von seiner Wange löste. Sein Blick fand ihre Augen und ihr Herz begann wieder zu rasen. Das Verlangen ihn zu küssen, schien von Sekunde, zu Sekunde zu wachsen. Sie wollte sich einfach nur noch in seine Arme kuscheln und ihn liebkosen. Seine Worte ließen sie schmunzeln. Was er wohl meinte? Spürte er vielleicht das selbe Verlangen wie sie? Nein. Wohl eher nicht. In seinen Augen musste sie immer noch ein Kind sein. Sie senkte leicht den Blick und ihre Lippen waren immer noch zu einem Lächeln verzogen. "Ich glaube nicht, dass deine Vorstellungen die meinen übertrifft...",erwiderte sie und streichte sich über das schwarze Kleid. Verlegen musste sie wirken, vielleicht auch ein wenig verliebt, sah sie zu ihm auf, nur kurz, ehe die nächsten Worte aus seinem Mund ihre Aufmerksamkeit wieder auf sich zog. 'Atemberaubend...er findet mich...atemberaubend...', dachte sie glücklich und ein breites Lächeln zog sich über ihre Lippen und sie hakte sich bei Brannon unter, als er ihr den Arm anbot. Ihr Herz raste, vermutlich sah man es ihr an. "Ich bin kein Fan von den ganzen feiernden Idioten, aber wenn es dich glücklich macht, gehe ich mit dir mit..",lächelte sie und lehnte sich kurz an den Mann. Sie wollte ihn küssen. Aber wie sollte sie es anstellen. Vermutlich gar nicht. Also ging sie einfach los.

[Brannon xx in der Nähe von Gary und Jeanelle xx Seitengasse xx spricht xx denkt]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 8:51 am

Sachte schmiegte er seine Wange ein wenig in ihre Hand, diese einzige leichte Berührung sorgte dafür das sein Herz wieder einen Satz machte. Der leichte aber angenehme Schauer der sich von seiner Wange,wo ihre Hand lang, sich über seinen Nacken ausbreitete. Langsam seinen Rücken hinunter lief und ihm eine leichte Gänsehaut einbrockte. Es war ein schönes Gefühl – das er schon mehrere Jahre vermisst hatte. Nur noch mehr verstärkte es den Drang sie einfach wieder gegen die Wand zu drücken und zu küssen. Doch musste er dem widerstehen – irgendwie war es schwer, viel zu schwer eigentlich um es aus zu sitzen. Aber er konnte sie nicht küssen, nicht hier. Nicht jetzt.

Würde er sie jemals küssen können? Wahrscheinlich niemals. Niemals würde er den Mut dazu aufbringen können sie zu küssen. Ob es nur an seinem Ehering lag?Kurz blickte er zu seiner rechten Hand und auf seinen schwarzen Ehering hinunter. Vielleicht sollte er ihn ablegen? Aber konnte er das? Und wie würde sich das Anfühlen?Schnell lenkte er den Blick wieder auf die Straße nur um dann schließlich dicht an der Wand entlang damit Gary und seine Freundin sie nicht sahen. Vor allem lotste er Sophia in die andere Richtung. Nun konnte er doch dem drang nicht widerstehen. Im gehen drehte er den Kopf in ihre Richtung gab ihr einen Kuss. Wenn auch nicht auf die Lippen, sondern auf die Wange „ Danke sehr...das du mich begleitest...“ sagte er dann leise und ging weiter. Sich unter die Menge mischend. Auch wenn er darauf achtete das sie da lang gingen wo nicht so viele Menschen gingen. Schließlich bei einem Schmuckstand anhaltend. Früher hatte Elena gerne bei so etwas angehalten und sich den dortigen Schmuck angesehen. Genauso wie Daria es gerne getan hatte.

Wieder schluckte er schwer bei diesen Erinnerungen.

Ob Sophia so etwas auch mochte? Diese frage brannte ihm förmlich auf der Zunge und so sprach er es aus. „ Magst du so etwas? Also ich meine sich Schmuck ansehen und all das...“ fragte er dann. Nur um dann ein wenig zusammen zucken „ Entschuldige bitte. Du musst die Frage nicht beantworten...“ sagte er dann schnell hinter her. „ Du musst das nicht beantworten ..wirklich nicht es ist eine dumme Frage „. Schließlich kaufte er sich eine silberne etwas längere Kette. Ruhig bezahlte er die Frau am stand und nahm seine Kette entgegen. Kurz betrachtete er diese bevor er einmal tief durch atmete und sachte seinen Arm kurz von ihrem löste.

Ein weiteres tiefes durchatmen.

Er öffnete die Kette und nahm schließlich langsam den schwarzen Ring vom Finger. Diesen einen Augenblick in den Fingern der linken Hand umher drehend.Bevor er den Ring dann schließlich auf die Kette aufzog und sich diese um den Hals legte. Nach einigen recht verzweifelt wirkenden versuchen hatte er es auch geschafft die Kette hinter seinem Nacken zu schließen.
Es fühlte sich seltsam an – ungewohnt und im ersten Moment irgendwie falsch.
Langsam lies er schließlich den Ring und die Kette unter seinem Hemd verschwinden wo dieser dann auf dem Verband ruhte, der ja noch um seinen Oberkörper geschlungen war.
Erst langsam begann es sich richtig anzufühlen, trotz der ungewohnten leere an seinem Ringfinger.

Noch ein schweres schlucken.

Dann hob er den Blick zu Sophia und lächelte etwas „ Wenn du willst kannst du dich gerne umsehen..“ erklärte er mit einem sachten schmunzeln – als wäre grade nichts passiert. Doch er selbst wusste das für ihn etwas sehr entscheidendes passiert war. Hatte er endlich die Kraft gefunden bis zu einem gewissen Grad von seiner Frau und seiner Tochter ab zu lassen? Natürlich würde er sie immer lieben und die beiden nie vergessen. Das könnte er gar nicht und es könnte niemand von ihm verlangen. Aber dieser Schritt war schon lange erforderlich gewesen – wie ihm langsam bewusst wurde. Warum hatte er diesen erst jetzt geschafft? Vielleicht wegen Sophia? Eine andere Erklärung wusste er nicht. Konnte er sich selbst nicht geben, schließlich war es Sophia an die er inzwischen immer dachte. Diejenige die er sah wenn er kurz vor dem Koma im Krankenzimmer ankam und dort das Bewusstsein verlor dank der Schmerzen und des Blutverlustes. Dann war ihr Gesicht das was er vor ihren Augen hatte. Aber das hatte er ihr nicht sagen können, bis her nicht...und er zweifelte daran das er es Sophia irgendwann sagen konnte.

[bei Sophia | geht zur Parade | kommt langsam in die Nähe von Indi & Moon | hält an einem Schmuckstand an | hängt seinen Ring an eine Kette]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 9:53 am

Wie konnte ein Mann sie nur so fesseln? Morgens, wenn sie aufwachte, von ihm geträumt hatte und der erste Gedanken er war. Wenn sie frühstückte, los fuhr. Wenn sie alleine im Krankenzimmer saß und Medikamente sortierte. Jedes mal, wenn sie eine kleine Familie sah, oder einen Mann in seinem alter. Immer konnte sie nur an ihn denken. Als wäre er eine Droge. Eine starke Droge.Ihre Droge. Konnte man einen Menschen als Droge bezeichnen? Ihr Blick huschte über sein Gesicht. Sein Anblick, seine Anwesenheit und seine Nähe machten süchtig. Droge bezeichnete ihn nicht mal halb so gut. Sie ließ ihren Blick über die Gasse huschen und ein Seufzen entkam ihr, als sie daran denken musste, wie oft sie so nah davor gewesen war, ihn einfach zu küssen. Hier, wo sie alleine waren, wäre doch der perfekte Zeitpunkt. Doch wie auch sonst, brachte sie den Mut nicht auf. Sie ließ sich von Brannon führen. Mit ihm wäre sie überall mit hingegangen. Er war ihre größte Schwäche. Der einzige Mensch, für welchen sie ihr Leben opfern würde. Der einzige, außer ihrer Schwester. Ihre Schwester erinnerte sie an ihre Mutter, ließ sie die Trauer über deren Tod vergessen. Niemand durfte es wagen, sie zu beleidigen. Selbst Brannon würde sie es nicht erlauben. Sie sah nicht auf Brannon, und als sie seine Lippen auf ihrer Wange spürte, schien ihr Herz zu zerreißen vor Freude. "Für dich würde ich alles machen...",flüsterte sie leise und ihr Blick wanderte zu dem schönen Gesicht des Mannes. Vor einem Schmuckstand blieb sie stehen. Wie fast jede Frau, schmolz sie beim Anblick des schönen Schmuckes förmlich dahin.

Fragen. Fragen über Fragen. Das Leben bietet viele Fragen. Wenig Antworten. Willst du eine Antwort, oder willst du es totschweigen?

Ihr Blick huschte über die Ketten und Ohrringe. Ringe und Armbänder. Gab es hier etwas nicht? Sie sah alles was das Herz begehrte. Erst Brannons Stimme ließ sie aufsehen. Erst fragte er. Dann schien er...verlegen? Sie schmunzelte und hob ein Paar Ohrringe hoch. Es waren hängende, schwarze Federn, welche in Kombination mit ihrem schwarzen Kleid vermutlich fantastisch aussehen würden. "Natürlich sehe ich mir gerne Schmuck an. Kennst du etwa eine Frau, die das nicht tut?",fragte sie ruhig zurück und lächelte ihn sanft an, ehe sie Ohrringe zurück legte und ihr Blick zu den Ketten huschte. Goldene Ketten. Silberne Ketten. Bronzene Ketten. Bunte Ketten. Schwarze Ketten. Eine riesige Auswahl. Eine Kette schien zu den Ohrringen zugehören. Es war eine dünne, schwarze Kette, an der drei schwarze Federn baumelten. Vermutlich gefärbte Federn. Wie bei den Ohrringen. Die Mittlere war die größte, die Äußeren waren kleiner und schienen als eine Art Rahmen gedacht zu sein. Sie lächelte glücklich. Dies hier musste das Paradies sein! Zu den Ohrringen und der Kette schien es auch noch das passende Armband zu geben, die Federn bei diesem waren aber kleiner, dennoch waren die Äußeren kleiner als die Mittlere. 'Fehlt nur noch der passende Ring...',dachte sie grinsend während sie aufmerksam die Ringe durchsuchte. Armband, Ohrringe und Kette hatte sie inzwischen in die Hand genommen um sicher zu gehen, dass niemand sie ihr weg schnappte. Und da sah sie ihn auch schon. Ein schwarzer Ring mit schwarzen Federflaum. Ein wundervolles Set. Passte zum Kleid. Wirkte schlicht und elegant.

Menschen können dich überraschen. Beobachte sie und du wirst erkennen, dass nicht alles ist, wie es scheint.

Eine Bewegung von Brannon ließ sie aufsehen. Er hatte eine Kette gekauft. Ein wenig verwirrt legte Sophia ihren schönen Kopf schief, wobei ihr glänzendes Haar auf die Seite fiel und ihren Arm liebkosen zu schien. Sie hielt den Atem an, kam sich vor wie ein Teenager, als die verschiedenen Gefühle in ihr aufkamen. Glück. Wohltun. Aufregung. Heiterkeit. Und nur, weil er den Ring von seinem Ringer zog. Sie betrachtete das Geschehen so genau, als wolle sie sicher gehen, dass sie nicht träumte. 'Er nimmt ihn ab. Oh mein Gott, er nimmt seinen Ring ab..',schrie sie innerlich vor Freude, während sie nach Außen hin versuchte cool und gelassen zu wirken. Sie lächelte, war stolz darauf, dass er neues wagte, sich in neuem Territorium bewegen zu versuchte. Aber was sollte sie schon dazu sagen? Ich bin stolz auf dich. Weiter so.? Wohl eher nicht. Kurz noch betrachtete sie Brannon ehe sie Kette, Ohrringe, Armband und Ring bezahlte und ein packen ließ. Auch zwei Ketten mit je einem Flügel wurden gekauft. Sie stellte sich vor Brannon hin und legte ihm die Kette mit dem rechten Flügel um. Fürsorglich richtete sie den Anhänger zurecht, ehe sie sich selbst den linken Flügel an legte. Für sie war es nicht nur eine Geste der Freundschaft. Es steckte viel mehr dahinter, doch wenn Brannon es für eine Geste der Freundschaft halten würde, so würde sie ihm nicht sagen, weshalb sie es wirklich getan hatte. Ihm nicht sagen, dass es für sie ein Symbol der Liebe war.

Manchmal muss man sich besser beherrschen können als man denkt. Schnell passiert es, dass man etwas tut, das man vermeiden wollte, egal wie sehr man es doch will.

Während die Kette mit seinem Ehering versteckt war, hatte Sophia den Anhänger mit dem rechten Flügel über sein Gewand gelegt. Zufrieden musterte sie den Mann vor sich. Ohne den Ring war er für sie ein anderer Mann. Nicht so weit weg. Nicht so unerreichbar. Aber immer noch genau so attraktiv. Genau so anziehend. Genau so hypnotisierend. Vier mal musterte sie Brannon genau von oben bis unten. Die dunklen Haare, die schöne, perfekte Nase zwischen seinen azurblauen Augen. Die sinnlichen Lippen. Der kräftige Hals. Die breiten Schultern. Der muskulöse Oberkörper und die kräftigen Arme. Die langen Beine, welche zeigten, dass er vermutlich deutlich mehr Ausdauer besaß als sie. Aber das war für sie okay. Sie mochte es. Nein. Sie mochte es nicht. Sie liebte es. Und da war es wieder. Das Verlangen ihn zu küssen. Das Verlangen ihn langsam an ihr Gefühl zu gewöhnen. Vor fünf Minuten noch, war ein Warnschild an seinem Finger gewesen, wie sie es insgeheim auch genannt hatte. Aber nun war dort nichts mehr. Vermutlich hätte sie sich besser beherrschen müssen. Sich unter Kontrolle haben sollen. Doch dem war nicht so. Sie wollte es auch nicht. Sie wollte einfach nur noch nahe bei ihm sein. Der Blick ihrer hellen, blau-grünen Seelenspiegel suchte seinen. Im Moment stimmte die Bezeichnung 'Seelenspiegel', denn das Verlangen in ihren Augen war nicht zu übersehen. Dank den Absätzen ihrer Schuhe, war nicht mehr so viel kleiner als er. Sie richtete sich auf, machte sich groß, reckte sich ihm entgegen wie eine Blume der Sonne. Ihre Finger vergruben sich in seinem Hemd, zogen ihn sachte und doch bestimmt hinunter. Ein wenig fühlte sie sich wie ein Vampir, denn so wie diese nach Blut dürsteten, dürstete sie nach den Berührungen seiner Lippen. Zehn Zentimeter. Acht Zentimeter. Sechs Zentimeter. Vier Zentimeter. Immer weniger entfernten sich die Lippen der beiden. Kurz harte sie so aus, rang mit sich selbst, versuchte zur Vernunft zu kommen. Doch diese wurde von Lust, Liebe und Verlangen verdrängt. Ihre Augen schlossen sich im selben Moment, in welchem ihre Lippen die seinen berührten. Erst nur sachte, gerade so, dass sie sich streiften. Dann wurde es zu einem Kuss. Einem Kuss, denn man auch als einen solchen bezeichnen konnte.

Die Vernunft lässt sich nicht für immer vertreiben. Irgendwann gewinnt sie die Oberhand wieder und ruft dich zur Ordnung.

Ihr Herz raste und ihr Körper erzitterte als sie ihn küsste. Ein wundervoller Kuss, ihres Erachtens nach. Dann wurde es ihr wirklich klar, in dem Moment, in welchen die Vernunft sie zur Ordnung rief. Erschrocken riss sie die Augen auf, ihre Hände lösten sich von seinem Hemd und sie machte ein wenig schwankend einen Schritt zurück. Ihre Lippen brannten vor Verlangen nach mehr, sie spürte noch die Wärme seiner auf ihnen. Verlegen und unsicher schluckte sie. "Es...ich...",begann sie stotternd, ehe sie wieder verstummte und auf ihre Schuhe starrte. "Tut...mir...tut mir leid...ich... wollte dir nicht zu nahe treten...",sprach sie dann, ihre Stimme zitterte vor Aufregung und sie konnte es kaum fassen. Sie hatte doch tatsächlich den Gildenführer und ihren Traummann geküsst. Aus heiteren Himmel heraus. Sie fuhr sich nervös durch das Haar und schluckte erneut. Man sah ihr an, wie peinlich ihr der Ausrutscher war. Sollte sie gehen? Oder bleiben? Sie beschloss, seine Reaktion abzuwarten.

[Brannon xx Parade xx Schmuckstand xx in Gedanken xx spricht xx Kuss xx peinlich berührt]
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Brannon Evans
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 1:52 pm

Brannon beobachtete mit einem schmunzeln wie Sophia Gefühlt den halbe Schmuckstand leer kaufte. Dennoch sagte er nichts dazu sondern beschmunzelte es einfach. Natürlich kannte er ein paar Frauen die darauf eher weniger Wert legten – aber er mochte lieber Frauen die gerne mal ein paar stunden durch die Einkaufsläden bummelten. Ja es war irgendwie erschreckend aber so etwas machte er gerne. Selbst wenn es dann nur darum ging die Frau einfach nur zu beobachten wie sie sich über die neuen Sachen freute und diese natürlich zu Hause noch einmal vorführte. Egal was es war das sie gekauft hatten. Nicht einen Moment hatte Brannon bemerkt das Sophia so sehr beobachtet hatte wie er den Ring abgenommen hatte. Dafür war er da ein wenig zu sehr in Gedanken versunken gewesen. Aber um so verdutzter wirkte er als sie ihm auch eine Kette umlegte. Diese und den Anhänger einen Augenblick betrachtend und dann die andere Hälfte betrachtend die an ihrer Kette hing. Ein Flügelpaar. Die eine Hälfte trug er, die andere sie. War das etwa ein leichter Wink mit dem Zaunpfahl? Nein garantiert nicht, das verstand er bestimmt ein wenig miss.

Grade als er sich hatte abwenden wollen um vielleicht noch einmal den Schmuck zu mustern um zu sehen was er vielleicht Sophia irgendwann einmal hatte zu stecken können stutzte er. Warum griff sie nach seinem Hemd? Ohne das er sich wirklich dagegen wehren konnte zog sie ihn dicht zu sich und auch immer weiter zu sich hinunter. Je dichter er ihr kam, desto mehr verschwamm alles um ihn herum. Bis er nur noch ihre Augen sehen konnte. Augen die..etwas seltsames im Blick hatten. Doch bevor er den Ausdruck in ihren Augen wirklich hatte bestimmen könne passierte es bereits. Ihre Lippen berührten die seinen. Zu erst wirkte es wie ein flüchtiger Kuss – etwas das man auch einem guten Freund hätte zukommen lassen. Doch das veränderte sich. Er wurde innig,grade zu verlangend und verführerisch. Doch wirklich Zeit zum reagieren hatte er nicht. Den klaren oder vernebelten Kopf hatte er nicht um zu reagieren. Er war einfach nur perplex. Und genauso überrumpelt und vollkommen aus dem Konzept gebracht sah er Sophia an. Die sich nur wenige Augenblicke nach dem der Kuss so innig geworden war von ihm gelöst hatte und nun verlegen und entschuldigend vor ihm stand.

Sie stammelte irgendetwas vor sich hin was Brannon nicht einmal wahrnahm – nicht bemerkte. Zu sehr versuchte er grade über das nach zu denken was passiert war. Es hatte ihm den Atem verschlagen – im positiven Sinne. Es...war ein unbeschreibliches Gefühl gewesen als sie ihn so geküsst hatte. Dennoch – es war etwas vollkommenes unerwartetes. Immer noch hatte er eine leichte Gänsehaut von dem Kuss und das alleine von dem Kuss. Noch immer spürte er förmlich ihre Lippen auf den seinen, weswegen es ihm genauso sehr danach gelüstete sie wieder zu küssen. Auch wenn man es ihm nicht ansah. Er sah eher erstaunt und vollkommen von dem ganzen überrumpelt aus.Erst versuchte er die Worte die sie sagte und stammelte wirklich zu realisieren, zu realisieren was grade passiert war. Doch es gelang ihm nicht wirklich. Statt dessen griff er sachte nach ihrer einen Hand um sie wieder an sich heran zu ziehen. Eine Hand dabei an ihren Nacken legend war nun er derjenige der sich freiwillig vorbeugte und ihr einen innigen und etwas stürmischen Kuss gab. Die Hand die vor her die ihre gegriffen hatte legte er schließlich sachte an ihr Kreuz um sie so dicht wie möglich an sich heran zu ziehen.

'Was tust du hier?'
'Was wohl..ich küsse die Frau die ich Liebe..'
'Aber du liebst Elena und deine Tochter Daria'
'Natürlich liebe ich sie...aber ich liebe eben so Sophia'
'Wie kannst du das nur tun?

Das begann schließlich in seinem Kopf umher zu Spuken sein Zwiespalt, begann ihm bereits jetzt innerlich zu zerfressen!Warum konnte er seinen Kopf nicht einfach ausstellen, wie jeder andere Mann es jetzt getan hätte? Jeder andere Mann hätte Sophia wahrscheinlich so schnell wie es nur möglich war in sein Bett verfrachtet. Hätte mit ihr die traute Zweisamkeit genossen. Warum musste ausgerechnet ihm, der sie doch liebte, jetzt solche Gedanken kommen?
Wie lange er schon da gestanden hatte, mit dieser wundervollen Frau in seinen Armen wusste er nicht. Nicht einmal als er wieder die Augen öffnete. Wann hatte er sie eigentlich geschlossen? Aber es war auch jetzt irrelevant. Langsam löste er seine Lippen von den ihren – selbst wenn er sein Gesicht nicht all zu weit von ihrem Weg nahm. Wieder ruhte sein Blick in ihren umwerfenden Augen. Er wirkte ein wenig unsicher aber dennoch war wahrscheinlich nach dem Kuss klar, das er es nicht nur Unsicherheit war die in seinen Augen verborgen war. Das er hin und her gerissen war konnte sie sich wahrscheinlich vorstellen, aber dennoch sah man eben so ein Verlangen in den Augen. „ Ich...Sophia...“ stammelte er nun vollkommen perplex über sich selbst und über das was er getan hatte. „ entschuldige...“ murmelte er leise. Ein wenig überrumpelt von sich selbst und von dem was er getan hatte. Das lag doch gewiss nicht nur an dem Ehering den er erst vor kurzem abgenommen hatte. Schließlich trug er ihn noch...irgendwie war das alles seltsam und ..dennoch hatte er es genossen ..den Kuss.Er genoss ihre Nähe grade sehr. Ihren Atem auf seiner Haut zu spüren. Ihren schnellen Herzschlag spüren und den seinen, der eben so schnell rate wie der ihre.

[bei Sophia | perplex | küsst sie ]


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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Mo Apr 23, 2012 4:44 pm

Lange standen die Beiden wohl nicht auseinander. Brannon ergriff ihre Hand,zog sie wieder näher an ihn. Es war ein tolles Gefühl. Sie wollte mehr. Die Berührungen waren ihr nicht genug. Während sie über sein Handeln nach dachte legte sich seine andere Hand in ihren Nacken und verursachte eine Gänsehaut, auf ihren Armen, Beinen und ihrem Rücken. Er kam näher. Küsste sie. Die Hand, welche gerade noch ihre gehalten hatte, legte sich an ihren Rücken. Es raubte ihr den Atem. Er raubte ihr den Atem. Einen Arm legte sie um seinen Nacken, vergrub die andere Hand in seinen wundervollen Haaren. Das Ende dieses Kusses wollte sie nicht erleben. Sie wollte das er anhielt bis in die Ewigkeit. Der Kuss den er ihr gönnte, war länger, als der den sie ihm gegeben hatte. Fühlte er vielleicht das selbe wie sie? Unsinn. Vermutlich hatte er nur Mitleid mit ihr. Als er seine Lippen von ihren löste, konnte sie es nur schwer zu lassen. Sein Gesicht war immer noch nah an dem ihren. Sie spürte seinen Atem und das rasen seines Herzens. Konnte er sie tatsächlich so sehr mögen wie sie ihn? Oder raste sein Herz nur, weil er das Gefühl hatte seine Frau und seine Tochter zu verraten?

Unverwandt sah sie ihm in die schönen, blauen Augen. Er wirkte ein wenig unsicher, hin und her gerissen. Aber da lag auch Verlangen in den Seelenspiegeln des Mannes. Das selbe Verlangen, welches sie verspürte. Seine Worte interessierten sie nur mäßig. Dafür, dass er ihr einen ihrer größten Träume erfüllt hatte, musste er sich nicht entschuldigen. 'Galt die Entschuldigung mir, oder deiner toten Frau?',wollte sie fragen, aber die Worte kamen nicht über ihre Lippen. Sie sagte nichts darauf, genoss lediglich seine kostbare Nähe. Er war ihr so nah. Für Fremde mussten sie ein wenig aussehen, wie ein schüchternes Pärchen. Das die Frau vom Stand sie beobachtete, fiel ihr nicht auf. Viel zu beschäftigt war sie, ihre vernebelten Gedanken zu schlichten und ihr Herz zu beruhigen. Beides erfolglos. Sie küsste ihn wieder. Etwas anderes wollte ihr nicht einfallen. Es war ein sanfter, inniger Kuss. Aber er war kurz. Sie hatte ihm lediglich zeigen wollen, dass es ihr nichts ausmachte, dass es ihr gefiel, von ihm geküsst zu werden. "Jetzt sagt euch schon, was ihr für einander empfindet, wenn das so weiter geht, muss ich mir noch Popcorn hohlen!"

Die Stimme ließ Sophia zusammen fahren und sie starrte so wohl verwirrt als auch ein wenig erschrocken die Dame vom Schmuckstand an. Ihr Arm löste sich von seinem Nacken und sie zog die Hand aus seinem Haar. 'Danke alte Schachtel...',schoss es ihr durch den Kopf und grimmig musterte sie die Frau kurz, ehe sie Brannon sanft zum nächsten Stand mit sich zog. Sie tat, als würde sie überlegen, was sie kaufen sollte, doch was sie wirklich überlegte, war ihn noch ein mal zu küssen. Dieses Mal länger. Leidenschaftlicher. Inniger. Die Bilder schienen nicht aus ihrem Kopf verschwinden zu wollen. Wieso sollte ihn auch nicht küssen? Vielleicht war es heute die erste und letzte Chance dazu? Wenigstens die seltsame Alte hatten sie zurück gelassen. Nun legte sie Beide Arme um seinen Nacken, mit der einen Hand streichelte sie seine Schulter mit der anderen spielte sie mit seinem dunklen Haar. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie sich im wieder näherte und ihre Lippen mit seinen vereinte. Sie liebte das Gefühl. Es machte süchtig. Er machte süchtig. Dieses mal würde sie die Lippen nicht so schnell von seinen lösen. Nein. Viel zu glücklich war sie in dem Moment.

[Brannon xx erwidert Brannons Kuss xx denkt xx zieht ihn zum nächsten Stand xx Kuss]
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BeitragThema: Re: Der Beginn der Invasion   Di Apr 24, 2012 1:35 am

Brannon beobachtete ihre Augen ihre Gesichtszüge, doch zu seinem Glück schien sie es zu genießen das er sie küsste. Das sie so dicht bei einander standen. Noch immer zitterten seine Hände ein wenig. Ob nun vor verlangen oder weil er immer noch im Zwiespalt war. Hin und her gerissen zwischen der wundervollen und atemberaubenden Frau in seinen Armen und seiner verstorbenen Ehefrau.Doch zumindest für diesen Augenblick verdrängte Sophia Elena immer weiter. Immer schwerer fiel es ihm wirklich darüber nach zu denken ob er seine verstorbene grade betrog oder nicht. Er liebte Sophia. Sie war die einzige die sein Herz noch so zum rasen bringen würde. Wie ein junger Vogel flatterte sein Herz in seinem Brustkorb. Als wollte der Vogel wieder das fliegen lernen nach all der Zeit. Ein leichtes war es für Sophia ihn jetzt wieder zu küssen. Wenn auch deutlich anders als er sie geküsst hatte. Zwar innig,doch nur mit einer sanften Art die wahrscheinlich nur Frauen beherrschten. Gleichzeitig verführerisch und zärtlich, kein wunder das er nicht bemerkte wie sie beobachtet wurden. Leicht fuhr er zusammen als ihn die Stimme der Frau aus diesem Nebel holte. Was hatte sie gesagt? Ein wenig verwundert runzelte er die Stirn und sah dann Sophia hinterher, wie sie ihn mit fort zog.

Diese ältere Frau hatte ihn gänzlich aus dieser Traumwelt gerissen in der er mit Sophia gewesen war. Während er sich weiter ziehen lies begann er wieder nach zu denken. Diese Frau hatte es geschafft das er wieder zu grübeln begann. Wie es wohl aussehen würde wenn er mit Sophia eine Beziehung einging oder wenn sie sich küssten. Lagen doch so viele Jahre zwischen ihnen. Er war verheiratet gewesen, hätte er sich etwa auch zu Sophia hin gezogen Gefühlt wenn Elena noch Leben würde? Wenn Daria noch leben würde? Nun schluckte er. Daria...sie wäre dieses Jahr 20 Jahre alt geworden. Sophia war also grade mal 3 Jahre älter als Daria es jetzt sein würde. Was machte er hier? Er hatte sich in eine Frau verliebt die grade mal 3 Jahre älter als seine Tochter war. Dieser Gedanke lies ihn nicht mehr los...hatte er doch mehr psychische Probleme als er geglaubt hatte? Aber wie konnte so ein Verlangen falsch sein? Auf der anderen Seite hätte Sophia vielleicht sogar eine gute Freundin von Daria werden können....

Schwer schluckte er und sah Sophia an.

Sie blieb stehen vor dem nächsten Stand und tat erst so als würde sie die Ware des Standes durchforsten aber man sah ihr an das es eher halbherzig war. Was sie wohl grade dachte? Sie würde wahrscheinlich unbekümmert sein. Nur dieses Verlangen zu verspüren war wahrscheinlich um einiges angenehmer und leichter. Es war nicht so das er es nicht auch spürte – doch hatte er jetzt wieder angefangen über das alles nachzudenken.
Dank dieser alten Frau am letzten Schmuckstand.
Wieder wandte sie sich ihm zu. Diese wunderschöne,sinnliche junge Frau. Wieder legte sie ihre Arme um seinen Nacken. Begann mit seinem Haar zu spielen als sie ihn wieder küsste. Sachte und nach einem leichten zögern erwiderte er diesen Kuss. Legte seine Arme sachte um sie und schloss die Augen. Doch dieser Gedanke lies ihn nicht mehr los.
'Was machst du da? Sie könnte mit deiner Tochter befreundet sein!!'
Diesmal war er es wieder der den Kuss löste. Einen Augenblick betrachtete er Sophia wieder. Sah ihr tief in die Augen,dennoch hatte sich in seinem Blick etwas verändert. Man konnte nicht genau sagen was – wahrscheinlich hatte er wieder begonnen über das alles nach zu denken. Sachte löste er einen Arm und fuhr durch ihr seidiges ebenholzfarbenes Haar. Bevor er leise seufzte und die Augen kurz schloss. Sie erst wieder öffnete als er gen Boden sehen konnte. Langsam hob er den Blick und sah Sophia in die Augen „ Entschuldige Sophia. Ich...habe wieder angefangen nachzudenken...“ murmelte er sehr leise und offensichtlich schweren Herzens. „ Du könntest die beste Freundin von Daria gewesen sein...würde sie noch leben..“ murmelte er leise und schloss in einem leichten Zähne knirschen die Augen wieder kurz.Wie sehr er sich dafür doch hasste.Warum konnte er jetzt nicht einfach sagen das er sie liebte?Aller Vernunft zum trotz? Vielleicht weil er dachte das es für sie besser war wenn sie einen anderen Mann lieben würde. Jemanden der ihrem Alter entsprach...jemandem der nicht in der ersten Zeit andauernd hin und her gerissen sein würde wenn er sie küsste. Das hatte sie eindeutig nicht verdient..sie hatte wesentlich mehr verdient.

[bei Sophia | lässt sich mit ziehen | beginnt wieder zu denken | löst sich von ihr ]


Rapphaels Schäfer

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